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Setup Kommunikation für Open Air

  • traedei
  • 20. Juli 2010 um 08:13
  • traedei
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    • 20. Juli 2010 um 08:13
    • #1

    Servus Leute,
    nach zig Jahren an Gigs mach ich nächstes Wochenende zum ersten Mal was mit seperatem Monitorplatz auf der Bühne.
    Ich setz mich 2 Tage an den Monitorplatz, bin schon gespannt.
    Meine Frage. Wie baue ich dass Setup für die Kommunikation FOH - Monitor - Bühne auf ? Welche Kommunikation findet während der Linechecks wo statt? Es ist für mich etwas schwer zu beschreiben, ich versteh dass so dass, wenn der FOH Mann die einzelnen Kanäle abruft, ich das mithören sollte und gleichzeitig auch gleich den Monitor einstelle. Der FOH Mann sollte aber auch mitkriegen wann ich den Monitor für den Musiker fertig hab.
    Ich hätte jetzt einfach mal zwei Mikros und zwei Aktivboxen zur Kommunikation FOH - Monitor aufgebaut, dann diese noch gesplittet das alle beide Mikros noch Zugriff auf die Auxwege haben, so dass der FOH und ich mit der Bühne kommunizieren können.
    Durch die bedingte Anzahl an Kanälen wird der FOH allerdings nur alle Monitorwege gleichzeitig ansprechen können.
    Ich sehe die Schwierigkeiten weniger in der Technik sondern eher im organisatorischen Ablauf.
    Hier kommt Ihr ins Spiel. Gebt mir bitte ein paar Tips, bzw. welche Anfängerfehler kann ich vermeiden?

    Zur Info ( könnt ja sein dass jemand aus dem Forum dort vertreten ist ) es ist das Kuahgartn Open Air in St. Leonhard/ Bayern

    Grüße aus Bayern

    Traedei

  • tufkamar
    Gast
    • 20. Juli 2010 um 08:43
    • #2

    wir machen's immer so:

    Intercom FOH <-> Monitor für die Techs,
    Talkback vom FOH auf Monitorpult und alle Monitorwege, falls der FOHler was von der Band will.

    Soundcheck normal so, daß der Monitorler vorgibt, was er will und entsprechend macht - da die Band da ja immer noch ordentlich "ich hätte gerne das und nein doch nicht oder doch ach ich weiß gerade nicht - ergibt sich dann" - die Zeit reicht für den FOHler meist mehr als gemütlich...

    Dann halt noch die obligatorischen "2 Stücke für's Feeling und die Feinabstimmung" - und die Sache steht. Dann ist so ein Soundcheck meist in 20 Minuten erledigt.

    Wenn es nur "Line-Check" gibt und kein ded. Soundcheck - vorher schon gefühltes prophetisches Vorpegeln der wichtigsten Monitore und dann halt auch bei den ersten beiden Songs im Set. Evtl. vorher noch bei der Band anfragen, ob irgendwas besonderes zu beachten ist...

    Kommt aber immer drauf an, ob es jetzt "4-8 Wege Standard" oder "14 Wege inEar" ist :)

  • bemi
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    • 20. Juli 2010 um 08:48
    • #3

    Hi,

    ganz grob zusammengefasst: also normal ist, dass es ein Intercom zwischen FOH/Monitor/Recording gibt, zusaetzlich ein Talkback vom FOH (welches am Monitorpult aufliegt). Ggf. noch eine Bruellbox am FOH. Am Monitorpult steht ja eh eine Abhoere ;)

    Vor dem Soundcheck macht der Monitormann schon mal seine Buehne soweit sauber, als dass er selber ins Mikro spricht und den Monitor "laut" macht. Wichtigste Anforderung: es muss gut klingen aber definitiv nicht nach HiFi. Durchsetzungsfähiger Sound ist angesagt. Zu diesem Zeitpunkt legt man die von den Musikern sicher gebrauchten Signale - alles was nicht selber klingt - gleich mal auf (Vocals, Keyboards ...)

    Beim Soundcheck ruft der FOH auf was er haben moechte und wartet aufs ok vom Monitor / Recording (die sind ja meist schneller fertig, da die fast nur (nach-)pegeln muessen ...). Was jeder Musiker auf seinen Monitoren als Startsetup haben moechte wird vorab geklaert (die Erfahrung zeigt, dass zum Strart alles was ein Musiker haben moechte erstmal gleich laut auf seinen Weg kommt, alle seine eigenen Signale 10dB lauter). Den Rest dann waerend des Soundchecks auf Anforderung der Musiker (Ansage, Zeichen ...) und nach Gutdünken des Monitormanns.

    Abweichungen immer wieder - Wichtig ist, dass einfach vorher das Vorgehen in der Toncrew abgesprochen ist!


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • traedei
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    • 20. Juli 2010 um 09:15
    • #4

    Danke erstmal.

    bemi
    "Beim Soundcheck ruft der FOH auf was er haben moechte und wartet aufs ok vom Monitor", heißt für mich das es eigentlich am besten wäre der FOH kommuniziert nur mit mir und ich gebe die Anweisung an die Musiker weiter. Ich bin sozusagen die Kommunikationsschnittstelle. Dadurch kommt vielleicht weniger Kuddelmuddel rein wenn nur einer die Anweisungen an die Musiker gibt.
    Zur Info , es sind ja eigentlich nur 5 Monitorwege aber erstens ist es doch komfortabler für die FOH Menschen ( Ungarn,Spanier, Isländer usw.) und zweitens wollte ich das schon lange mal ausprobieren.
    Jetzt wird es nur noch interessant wie gut die FOH`ler und Musiker Englisch können. Hier sehe ich noch ein Problem wenn die Kommunikation nur über mich laufen sollte. Hatten wir letztes Jahr. Norwegische Frauenband mit eigenem Mischer :)

    Grüße
    Andi

  • tufkamar
    Gast
    • 20. Juli 2010 um 09:21
    • #5

    da die Musiker was wollen - reicht es meist dafür immer :)

    Zur Not - die weltweit verständliche Zeichensprache. Man sollte sich vorher nur darauf einigen, ob "Daumen nach oben" jetzt "lauter" oder "gut so" heißt :)

    Wie man es macht - kommt auf's Team an, wie jeder am besten zurecht kommt. Bei uns hat es sich wie gesagt eingespielt, daß der Monitorler vorgibt und der FOHler folgt. Kann aber auch beliebig anders laufen, kommt immer auch auf die Band und deren Arbeitsweise an.

    Ach ja - macht der Band mehr als 1x klar, daß der Monitor heute "nicht von der Front gemacht wird" - das erspart Kommunkationsprobleme...

    Zitat von &quot;traedei&quot;

    "Beim Soundcheck ruft der FOH auf was er haben moechte und wartet aufs ok vom Monitor", heißt für mich das es eigentlich am besten wäre der FOH kommuniziert nur mit mir und ich gebe die Anweisung an die Musiker weiter. Ich bin sozusagen die Kommunikationsschnittstelle.


    kann funktionieren, ich würde es aber nicht erhoffen - außer bei sehr disziplinierten Musikern.

    Ich finde, je mehr "direkt 1:1" gemacht wird desto besser - sprich sowohl FOH als auch Monitor reden direkt mit dem, von dem sie was wollen. Umgekehrt ebenso, die Musiker sprechen direkt mit dem, von dem sie was wollen (dürfte ja im hoffentlich nur der Monitorler sein - oder was will ein Musiker vom FOH?)

  • traedei
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    • 20. Juli 2010 um 09:43
    • #6

    danke marce,

    also doch eher offene kommunikation " freiheit für alle !!!!!!!". Ich werde den Monitorplatz schön auffällig gestalten ( vielleicht ein paar Nacktfotos :) ) , dann hab ich die volle Konzentration der Musiker :-))
    Shit ganz vergessen, was mich ich mit den Mädels von Mammut ( Isländische Band ) ?

    Also Danke für eure Tips. Gehört für euch zum Tagesgeschäft, für mich ist es eine neue Herausforderung.
    Ich schreib auf alle Fälle wie es gelaufen ist.

    Grüße
    Andi

  • tufkaklto
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    • 20. Juli 2010 um 11:17
    • #7

    Ich kenne Kommunikation so:
    ( und das bei vielen >Firmen, die sowas machen )

    Shoutboxen am FOH und Monitorplatz
    Die Shoutbox am Monitorplatz wird durchgeschliffen oder mit Y in einen Kanal am Monitorpult angelegt.

    So kann der FOH auch beim Umbau auf die Bühne sprechen, normal ist nämlich üblich, das dieser den Ton angibt :D

    Schaltermikros helfen viel.

    Die Shoutboxen sollten kleine Aktivboxen sein.

    Ich mach es immer so, das ich mit dem Mikro direkt über das Multicore in den FOH Brüllwürfel gehe.
    So vermeide ich, das jemand, der ein Setup für sein Pult lädt, diesen Kanal überschreibt.

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  • simonstpauli
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    • 20. Juli 2010 um 13:02
    • #8

    3 Systeme:

    1. Schaltermikros und Brüllboxen zwischen FOH und Monitor - über Multicore direkt
    2. Talk to Talent vom Monitorplatz - Kanal am Monitorplatz, der Monitormann bestimmt, wo er hinsprechen will
    3. Talk to Stage vom FOH-Platz, Kanal am Monitorplatz, der Monitormann verteilt auf alle Monitorwege oder zum Backliner oder zu einzelnen Musikern, nach Wunsch des FOH-Operators.

    Diese Systeme sollten immer unabhängig voneinander sein.

    Das bedeutet, daß sowohl am FOH- als auch am Monitorplatz zwei Schaltermikrofone benötigt werden.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • traedei
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    • 20. Juli 2010 um 14:19
    • #9

    Dankschön Klaus und Christian,
    mein Workaround sieht folgendermaßen aus.
    FOH: ein Schaltermikro über Multiocore zu MONITOR Aktivbox und gesplittet auf Monitorpult. Diesen Kanal halte ich während des Bandwechsels offen und schließe Ihn ( hoffentlich !! ) während der Vorstellung. So kann der FOH noch mit mir sprechen.
    MONITOR: zwei Schaltermikros einmal direkt zur Aktivbox FOH und einmal in das Monitorpult um mit den Talenten und Talentinnen zu kommunizieren.
    Ich bin mir bewusst dass dieses Setup natürlich die Gefahr birgt, dass ich den Kanal von FOH für die Bühne mal nicht mute, hoffe aber das mir dass nicht passiert.
    Ich hab mir da sowieso schon einen Haufen Arbeit eingebrockt. FOH hätte ich nicht allle Bands dieses Festivals betreuen müssen ( evtl. einige Bandmischer auch da) aber den Monitor nimmt mir natürlich keiner ab.
    Wieviel greift Ihr in das Geschehen des Monitorsounds ein? Nur auf Anfrage des Musikers oder auch ein bischen Feintuning nach eigenem Gusto? Also Wege durchhören und tunen.

    Grüße
    Andi

  • tufkamar
    Gast
    • 20. Juli 2010 um 14:38
    • #10
    Zitat von &quot;traedei&quot;

    Wieviel greift Ihr in das Geschehen des Monitorsounds ein? Nur auf Anfrage des Musikers oder auch ein bischen Feintuning nach eigenem Gusto? Also Wege durchhören und tunen.


    kommt drauf an :)

    Es gibt Bands / Sets, da kannst Du nach 2 Liedern am Monitor Kaffee trinken gehen, weil alles steht und bei allen ein glückliches Grinsen vom linken zu rechten Ohrläppchen geht und es gibt Bands, da bist Du bei jedem Lied am Schrauben, da Soloverfolgung über die Bühne, Mikrowechsel, verschiedene Setups an Instrumenten, die zwar über ein das gleiche Mikro kommen aber "komplett" anders klingen / laut sind / ...

    Noch mehr als am FOH ist man mNn. am Monitor über eine detailierte Setliste froh...

    Was den Sound des Monitors angeht fange ich meist "nach gutdünken" an - wenn denn jemand mehr Präsenz / Arsch / Brillianz (oder gar einen Hall) will sagt er das meist schon...

  • Campfire
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    • 20. Juli 2010 um 15:13
    • #11

    ich mag es eher Simpel (mach allerdings auch eher nicht so große Geschichten, so 6-8 Wege Konventionell plus 1-4 Inears), bei mir gibts meistens ne Aktivbox am FOH an die direkt ein schaltermikro vom Monitormensch reingeht, vom FOH zur Bühne lasse ich mir nen Auxweg schicken, auf dem der FOH-Mensch dann sein Talkback schickt (oder auch mal nen Intro, falls das am FOH abgespielt wird, von der Band aber auch auf den Monitoren gewünscht wird).
    Dieses Talkback lege ich mir eben auf die Monitorwege, dass der FOH direkt mit den Musikern Reden kann, sowie auf nen Freien aux den ich immer auf dem Wedge an lasse.

    Bei mir sagt in der Regel der FOH an, da hier öfter eigene Techniker auflaufen etc. und ich erfahrungsgemäß meistens schneller bin, ansonsten sage ich halt einfach kurz dass ich für dieses Signal noch nen paar Sekunden brauche.....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • tufkaklto
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    • 20. Juli 2010 um 16:58
    • #12

    @ campfire, deswegen las ich auch den FOH ansagen.
    Was ich dann nicht fertighatte, mach ich schnell beim 1. Song :D

    Zitat von &quot;traedei&quot;

    Wieviel greift Ihr in das Geschehen des Monitorsounds ein? Nur auf Anfrage des Musikers oder auch ein bischen Feintuning nach eigenem Gusto? Also Wege durchhören und tunen.


    Ist jetz total schwer, ein schnelles allgemeines Statement ab zugeben.,

    ich versuch schon, Sound zu machen, aber auch nach Abstimmung mit dem Künstler.
    Aber wenns losgeht, dreh ich mal überall mit Gefühl rein.

    Wenn die Künstler anfangen, und sie hören mal was, dann sind sie gleich entspannter, wenn es losgeht und du brauchst etwas, um das auf die Monitore zu bekommen, können sie schon verunsichert sein.

    Stimmen geb ich von Anfang an rein, Center natürlich laut bei sich und etwas leiser beim Rest, die SR und SL Vocals auch immer eigener Monitor laut, die anderen leiser.


    So passiert es eher, das mal wer was nicht will, das geht einfacher als umgekehrt.

    Stell dir einfach immer vor , DU wärst auf der Bühne und spielst, was würdest DU an der Position hören wollen ( und denk dich hinein, wo die stehen könnten sie unterschiedlich hören als Du, berechne immer einen Bass oder Git Amp oder das Drumset mit, das kannst Du nämlich nicht abhören )
    Es gibt Künstler, die haben einen ganz anderen Geschmack, da hilft das nix, aber dann ist ds halt so.

    Am Monitor müßen die Signale eigentlich gut sortiert werden.
    Locut verwenden !!!! ( deswegen finde ich bei Monitorpulten regelbaren Lowcut wichtig )

    Notfalls mit einem beherzten Griff am EQ ausdünnen wenn notwendig.

    Oft wollen sie Kick und Sn auf den Frontwedges
    Wenn Du das Gefühl hast, die belasten die Monitore schon sehr, dann kann es sein, das sie eigentlich Rhytmus benötigen zum anhalten, dreh dann HiHat rein, es gibt kaum was präziseres, was sich leicht durchsetzt, um sich anzuhalten am Tempo des Drummers.
    Und noch dazu wenig Energie der Amps benötigt :D

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  • billbo
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    • 20. Juli 2010 um 18:03
    • #13
    Zitat

    So kann der FOH auch beim Umbau auf die Bühne sprechen, normal ist nämlich üblich, das dieser den Ton angibt :D


    Da sind wir ausnahmsweise mal unterschiedlicher Meinung.

    Der erfahrene Band – FOHler weiß dass es für das Endergebnis am wichtigsten ist, dass sich die Musiker (gerade auf großen Festivalbühnen ...) untereinander ausreichend hören. Deshalb hält er sich in der Hektik eines kurzen Changeover – Linechecks nach Möglichkeit zurück und überlässt das Geschehen auf der Bühne weitgehend den Backlinern und dem Monitorer – zumindest wenn er den Eindruck hat, dass es dort einigermaßen sinnvoll und zügig voran geht. Währenddessen macht er, je nach Situation über PA/ Kopfhörer/ FOH – Abhöre, unauffällig mit und meldet sich lediglich dann, wenn was schief zu gehen droht. Oder wenn etwas vergessen wird (ob die Overheads funktionieren und richtig gepatcht sind weiß ich dann doch ganz gerne schon mal VOR der Show :D).

    Und dann sind da noch die ‚Festivals‘, bei denen der FOH – Betreuer WÄHREND des Linechecks feststellt, dass ein Talkbackmikro ganz praktisch wäre. Dieses von der 50m entfernten Bühne holen muss. Anschließend viele Minuten benötigt, es übers digitale Muco vom FOH aufs Monitorpult zu patchen und dafür das ihm (und mir :? ) reichlich unbekannte Digital - FOH – Pult so lange in Beschlag nimmt, bis die Linecheckzeit fast vorüber ist (am letzten WE bei einer durchaus namhaften größeren deutschen Company genau so erlebt).
    Und wenn dann am Monitor zu allem Übel nicht gerade ein Klauston steht ... und er überdies nebenbei auch noch Patcher und Mikrofonierer in Personalunion ist:
    Grrrrmmmpfff! :(
    (zum Glück war's zu heiß zum Aufregen. Und die ausgefallene Nightliner - AC wog deutlich schlimmer) :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
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    • 20. Juli 2010 um 19:14
    • #14

    Naja, wir sind in Wahrheit nicht unterschiedlicher Meinung :D

    Wenn ich mit meinen Bands unterwegs bin oder ich FOH auf Festivals mach, überlass ich dem Monitormann das checken und schummel mich rein.
    leider nerven viele FOH Leute so, und ziehen nur Ihr Ego durch, deswegen bekommen die erwünschterweise das Sagen.

    Aber das kann auch nach hinten losgehen, es war oft schon so, das die ewig mit der Bassdrum rumgemacht haben, dann noch mal 5 Minuten Snare, und wenn dann der Stagemanager gekommen ist und gefragt hat, ob wir am Monitor schon fertig sind, dann hat schon so manche band das GO bekommen. :D

    ist immer wieder lustig, aber alle wollen sich über die bassdrum definieren, aber wenn der Geldgeber auf die Bühne geht, dann ist dessen Stimme oft nicht richtig gecheckt, weil keine Zeit mehr ist.

    Wenn dann der gig losgeht, sieht man immer wieder FOH Menschen mit Schnappatmung, die urplötzlich in den Tiefen der Potis verschwinde, zitternd :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    Sowas passiert aber nicht mit kompetenten >Kollegen, sondern nur mit denen, wo man erkennt, das man anders noch mal ewig warten würde, bis es losgeht

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  • billbo
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    • 20. Juli 2010 um 20:39
    • #15

    Ja, das mit der Schnappatmung kenne ich.
    Und auch den einen oder anderen genervten Stagemanager der da so richtig Spass an derlei unnötigen Verzögerungen hat. Und mit einem freundlichen "es geht lohoos!" über die Squawk Box grüßt, während der betuliche FOHler noch am Gate für das 2. Hängetom schraubt :lol: .
    Wenn man nett ist kann man als Betreuer derweil ja wenigstens schon mal unauffällig die Gesänge auf der 2. Pultseite hochziehen ... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
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    • 20. Juli 2010 um 21:34
    • #16

    haha :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    Ich sehe, Du kennst das auch :D

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  • traedei
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    • 21. Juli 2010 um 07:47
    • #17

    billbo
    Wenn man nett ist kann man als Betreuer derweil ja wenigstens schon mal unauffällig die Gesänge auf der 2. Pultseite hochziehen ...

    Diese Funktion hat auch kein Digipult " Intuitive Rescue Automation " :-).

    Leute ich dank euch für eure Tips. Jetzt muss nur noch das Wetter am Wochenende passen. Es solll ja "nur" starke Gewitter geben. Evtl. dauert mein Einsatz gar nicht sooo lange.

    Greets

    Andi

  • traedei
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    • 26. Juli 2010 um 08:04
    • #18

    Meine Damen und Herren,

    ich denk ich hab mir einen viel zu großen Kopf über die Sache gemacht. Mein Monitoreinsatz lief ohne Komplikationen ab.
    Wenn die Kommunikation einwandfrei ( technisch und akustisch gesehen ) funktioniert, stellt sich von selbst ein Workflow ein.
    Danke an alle die sich mit meinem Thema befasst haben.

    Grüße
    Andi

  • tufkaklto
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    • 26. Juli 2010 um 08:58
    • #19

    Nein, denke ich nicht.

    Du hast dir Gedanken VOR einem Job gemacht und das ist richtig so.
    Gefährlich wirds, wenn man das nicht tut, weil man der Meinung ist, das man es eh kann.....

    Deswegen, weiter so, lieber einmal zuviel nachdenken, als umgekehrt

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