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Probleme mit Ethernet-Kabel

  • 4Art
  • 18. August 2010 um 12:10
  • djobi
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    • 19. August 2010 um 15:57
    • #21
    Zitat von "klauston"

    Das mit ungeschirmt besser ist, hat mir ein echter Netzwerkprofi mal verraten.

    Er macht das nur so, zumindest eine Seite den Schirm auf.

    Er meinte, die Regulation mit geschirmt hat eher damit zu tun, das vom Ethernet Kabel nicht auf die Umgebung geht, und nicht darum, das es von der Umgebung geschirmt wird, weil hier was einstreut.

    Von daher verwendet er die ungeschirmten, weil es stabiler läuft.

    Naja, das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. In der Netzwerktechnik werden die Kabel einseitig geerdet, also (meist) am Patchfeld und nicht noch zusätzlich die Dosen - sonst würden wieder Ausgleichströme fliessen (können). Das gibts mit "ground off" ja auch in der Tontechnik. Trotzdem sind die Kabel geschirmt.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • tufkaklto
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    • 19. August 2010 um 18:18
    • #22

    Kann sein.
    Mir hat das halt ein Typ, der sich ziemlich mit der Netzwerktechnik eines Herstellers beschäftigt mal erklärt.

    Er meinte halt, von der EU Norm her wäre es nicht erlaubt, aber er verwende ungeschirmte Kabel, weil das stabiler ist.

    Aber das ist nur ein weitersagen von jemanden.......

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • frank_nachtigall
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    • 19. August 2010 um 19:38
    • #23

    4Art

    wir hatten das gleiche problem auch mal. die lösung war dann recht einfach. die etherconhülsen haben keine genormten rj45 stecker. manchmal passt es manchmal nicht 100%. dann kann ein einfaches "Am Stecker wackeln" sofort einen Verbindungsabruch bedeuten. Uns hat damals der nette Service Mann von Neutrik geholfen. Der hatte die richtigen rj45 stecker und auch dann das Know How richtig zu crimpen. Der fehler trat bei uns mit normalen Patchkabeln auch nicht auf, erst als die Etherconhülse dazu kam wurde es problematisch. Anscheinend passiert das bei manchen innenleben der Stecker nicht weit genug aus der Hülse guckt und damit Kontaktproblem bekommt.

    Wenn es hilft ruf mich einfach mal an.

    gruss frank

    lgF

    aktuelle Verkaufsliste: http://www.toneheads.de/gebrauchtware/

  • 4Art
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    • 20. August 2010 um 08:31
    • #24

    Danke Frank - das ist jetzt mal eine Ansage! Sehe ich das richtig, dass ihr Eure Kabel zu Neutrik gesandt habe und diese getauscht haben?

  • frank_nachtigall
    Profi
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    282
    • 20. August 2010 um 08:50
    • #25

    ja.
    aber wie gesagt sprich vorher mal mit denen die sind da echt fit.
    gruss frank

    lgF

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  • 4Art
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    • 20. August 2010 um 12:02
    • #26

    Hallo

    Ich hatte eben ein ganz interessantes Gespräch mit dem Geschäftsführer von Neutrik Schweiz. In der Tat ist es wohl so, dass es tatsächlich extrem darauf ankommt, welche RJ-45-Hülsen verwendet werden! Welche RJ-45er empfohlen werden, steht auf der Neutrik-HP. Anscheinend ist das Problem bekannt, dass bei einer Montage ohne die entsprechenden Neutrik-Spacer oder bei einem nicht zertifizierten Stecker/Hülse durch den falschen Abstand zur Verrigelung Probleme entstehen können.

    Also: Augen auf beim Kabelkauf! Uebrigens: Auch Cat5/Cat6/Cat7-Kabel über 7 - 8mm Durchmesser können offensichtlich Probleme geben.

    Danke nochmals an Neutrik für die tollen Infos und an F. Nachtigall, dass er sich zu dem Thema hier geäussert hat.

    Gruss 4Art

    Dem das alles im Moment herzlichen wenig nützt, da morgen/übermorgen eine grosse Baustelle ansteht und hier doch ein ungutes Gefühl vorhanden ist, ob die vorhandene Lösung denn nun funktioniert...

  • frank_nachtigall
    Profi
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    282
    • 20. August 2010 um 12:08
    • #27

    Mach die Hülsen ab. Sollte kein Problem sein.
    Steck ein und wackel mal am RJ45 Stecker.
    Vieleicht hilft es.

    gruss frank

    lgF

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  • PA-Peter
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    • 29. August 2010 um 19:24
    • #28

    Oha. Ein Beitrag vom PA-Peter nach jahrelanger "Forums-Abstinenz" ;)

    Ihr solltet bei dem Ethercon-System auf ein paar Grundsätzliche Dinge achten:
    1.) NE8MC1 und NE8MC sind unterschiedlich:
    1.1.) NE8MC ist für fertige Standard-Kabel und somit zur Nachrüstung gedacht
    >> das kann jedoch mit dem einen oder anderen RJ45 (meistens angespritzt) Probleme geben!
    1.2.) NE8MC1 ist für Montage MIT RJ45-Steckverbinder.
    >> hier ist es wichtig, das der korrekte RJ45 -passend zur verwendeten Leitung- benutzt wird!
    >> GUTES Crimpwerkzeug ist Unabdingbar!
    2.) Eine CATx-Verbindung ist nicht immer eine ETHERNET-Verbindung!
    >> d.h. die Längenbeschränkungen, welche in der 802.x beschrieben sind, passen nicht immer!
    3.) CAT5, CAT5e, CAT6, CAT6a sind DEUTLICHE Unterschiede
    Die Übertragungsfrequenzen sind in der ISO (hier 11801) definiert
    Der Ansatz, längere Strecken über Kupferleitung zu realisieren, ist dort zu suchen, eine höher klassifizierte Leitung für eine Verbindung zu verwenden, als eigentlich notwenig ist...
    ....dadurch (also durch die besseren Werte der Leitung) ermöglicht sich eine Übertragung über größere Distanzen.
    Wenn man mal unser Mercator CAT6pur mit Class E misst, wird man feststellen, dass diese Leitung Class E nur auf kurzen Distanzen übertragen kann...
    Und jetzt kommt das Wichtigste:
    Die meisten am Markt befindlichen mobilen Netzwerkleitung sind eigentlich Patchleitungen - somit überhaupt nicht zur Überbrückung von großen Distanzen gedacht!

    Soweit der kleine Info-Ausflug.
    Stehe da gerne -auf bekannten Kommunikationswegen- beratend zur Verfügung!

    Ich denke, dass die meisten Probleme hier an schlecht gecrimpten oder falschen Verbindungen liegen!

    Schönen Gruß
    vom PA-Peter

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • ThomasL
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    2.438
    • 30. August 2010 um 08:34
    • #29

    Huch, der PA-Peter, ich musste erst zweimal schauen :)
    Danke für die Tipps, ich glaube dass gerade in Sachen Ethernetkabel bei den meisten (mir inklusive) noch Wissensnachholbedarf besteht. Man ist halt XLR & Speakon gewöhnt und kann da aber die ganze Litanei runterbeten ("Was? Du nimmst 4x2,5 qmm für mehr als 10 Meter...bist du wahnsinnig? Kein Wunder dass aus deinen Bässen nix rauskommt" usw. ;) )

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • wora
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    • 30. August 2010 um 13:16
    • #30
    Zitat von "PA-Peter"

    ...
    Wenn man mal unser Mercator CAT6pur mit Class E misst, wird man feststellen, dass diese Leitung Class E nur auf kurzen Distanzen übertragen kann...
    Und jetzt kommt das Wichtigste:
    Die meisten am Markt befindlichen mobilen Netzwerkleitung sind eigentlich Patchleitungen - somit überhaupt nicht zur Überbrückung von großen Distanzen gedacht!...

    hallo Peter,
    es ist nett hier mal wieder einen beitrag von dir zu lesen.

    zu obigem textauszug habe ich eine frage:
    wenn ich das richtig verstehe, ist das Mercator Cat6 nicht für grössere strecken geeignet.
    ich benutze es aber für meine iLive mit 100m dieser leitung auf einer trommel und habe bislang null probleme. wie kommt´s?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • fabio hermann
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    • 30. August 2010 um 23:19
    • #31
    Zitat von "PA-Peter"


    Der Ansatz, längere Strecken über Kupferleitung zu realisieren, ist dort zu suchen, eine höher klassifizierte Leitung für eine Verbindung zu verwenden, als eigentlich notwenig ist...
    ....dadurch (also durch die besseren Werte der Leitung) ermöglicht sich eine Übertragung über größere Distanzen.
    Wenn man mal unser Mercator CAT6pur mit Class E misst, wird man feststellen, dass diese Leitung Class E nur auf kurzen Distanzen übertragen kann...

    Nabend,
    mir erschließt sich dieser Abschnitt leider auch nicht wirklich, bei mir bleibt offen ob:
    - Cat6 jetzt besser für lange Strecken ist (wie oft angenommen) oder
    - Cat6 jetzt entgegen der allgemeinem Meinung doch schlechter für lange Strecken ist.

    http://www.sound-light-bonn.net/

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