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Presonus StudioLive 24.4.2

  • tillerb
  • 9. September 2010 um 16:36
  • tillerb
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    • 9. September 2010 um 16:36
    • #1

    Hallo Kollegen
    Hier meine Auspack-und wieder Einpack-Zeremonie vom Presonus SL 24.4.2
    Hatte das Pult auf der Messe angeschaut und es im April dann auch bestellt. Wäre von den features das ideale Kneippen-Pult.
    Seit dem habe ich mit Interesse das Presonusforum verfolgt und war echt begeistert, das die Presonusleute mitlesen und auch antworten.
    Gestern kam das Pult und hier meine leider negativen Erfahrungen. Als erstes ist mir aufgefallen, dass es einen ziemlich lauten Einschaltknackser gibt.Nachdem ich die Software auf meinem MacBook Pro installiert hatte wurde das Pult auch erkannt, nur die mitgelieferte Capture Demo Session lief nicht rund. Ja - ich habe samplinrate etc gechecked. Jedenfalls habe ich also auf der Webseite nach neuen Treibern gesucht und auch gefunden und diese installiert. Kurz wurde das Pult in der Software erkannt, verschwand dann völlig unerklärlich ohne irgendwelches Zutuen meinerseits. Also wieder ins Forum und in den FAQs fand ich dann ein Hinweis, dass es ein "Known issue " sei und eine ziemlich ausführliche Anleitung wie alle Presonus Teile manuell vom Computer zu entfernen seien. Dies beinhaltet Rechte reparieren und diverse Neustarts. Nachdem ich dann alles neu installiert hatte mit den aktuellen Treibern, lief die Demo Session und ich habe ein bisschen Pult erkundet. Von den Features - klasse und auch die Bedienung erschliesst sich ziemlich schnell. Das ging so ca 2-3 Stunden und während ich Hintergrundmusik hörte und im Manual einige Details nachschaute, gab es aus heiterem Himmel einen lauten Plop in den Aktivboxen und ich hatte keinen Input mehr am Pult. Gott sei Dank passierte das auf Zimmerlautstärke - bei Gig Lautstärke wäre das ein Total Desaster . Also wieder ins Forum und da fand ich dann mehrere Erfahrungs-Berichte ähnlicher Vorfälle. Dies ist, laut posts, sowohl mit dem SL16.2 als auch mit dem SL24.4 mit und ohne Computeranbindung passiert. Leider gab es zu keinem dieser Posts eine Stellungnahme von Presonus. Jedenfalls hat sich damit das Pult disqualifiziert für jeglichen Live-Einsatz. Die Sache mit den Treibern hätte ich wohl noch hingenommen, obwohl es mich schon lange stört, dass wir Endverbraucher auch meist auch noch eine Job als End-Tester/ Entwickler mitkaufen. Was jedoch sicher nicht geht sind gesundheitsgefährdende Schläge auf dem PA bei laufendem Betrieb.
    Im folgenden gab es diverse Telefonate mit Lieferant und auch Importeur ( man war hilfsbereit und bemüht, konnte die Ursache jedoch nicht erklären ), und eben ist das Pult zurück auf die Post.
    Schade- es wäre ein tolles package gewesen, leider noch nicht lauffähig.
    Gruss Till

  • toadie
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    • 9. September 2010 um 19:18
    • #2

    Hallo,

    ich habe das 16.2 nun bei gut 20 Veranstaltungen benutzt und ein derartiges "Plopp" ist bei mir bis heute nicht passiert...

    In welchem Untermenü warst du denn als es zu diesem Vorfall kam ?

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

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    • 9. September 2010 um 19:55
    • #3

    Hi,

    ich hab das 16er Pult bei meiner Stammband im Einsatz.
    Es läuft von anfang an stabil, ohne plopp und krach.
    Lediglich der 31 Band Master EQ erzeugt beim verstellen in laufendem Programm ein rattern im Bassbereich.

    MfG

    ERICH

  • LC2412
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    • 10. September 2010 um 09:24
    • #4
    Zitat von "ERICH"


    Lediglich der 31 Band Master EQ erzeugt beim verstellen in laufendem Programm ein rattern im Bassbereich.
    ERICH

    Das ist aber auch im Manual erklärt. Das hat was mit der Anpassung der Kurve, die aus dem gesamten Eingestelle errechnet wird, zu tun.

  • tufkaklto
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    • 10. September 2010 um 13:44
    • #5

    Ich habe das Pult ja noch nicht in den Händen gehabt, aber einfach eine Frage in die Runde:

    Findet Ihr es ernsthaft normal und zulässig, das beim verstellen von GEQ der Bassbereich ( oder egal welcher Bereich auch immer ) zu rattern anfängt??????

    Also im Ernst, ich erwarte mir heute von jedem ernsthaften Hersteller, das ich die Geräte bedienen kann, ohne das ich eigentlich genau genommen solche Einschränkungen machen muß.
    Denn sowas ist beim Einstellen eines EQs in Echtzeit während der Veranstaltung ein NoGo
    Unabhängig davon, wie ein Hersteller heißt.

    Meine Meinung.

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  • LC2412
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    • 10. September 2010 um 14:01
    • #6

    zwei Antworten dazu.
    1. der Hintergrund ist eine Kurvenanpassung an die gesamten EQ-Einstellungen, die eben recht rechenintensiv ist. Beim Verändern der Kurve in großen Schritten zum Vorherigen ist das hörbar. Solche Anpassungen macht eigentlich keiner mehr im laufenden Betrieb. Der Parametrische ist davon nicht betroffen.

    2. das ist Presonus, nach dem, was ich in div. Foren gelesen habe, bekannt, und es wird an einer sanfteren Anpassung gearbeitet, die dann nicht hörbar sein soll.

    War IMHO im "alten" Presonus Forum zu lesen.

  • tufkaklto
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    • 10. September 2010 um 14:08
    • #7

    Naja, zum Einen kann es sehr wohl möglich sein, das man schnell mal auch eine radikale Anpassung im laufenden Betrieb machen muß.
    Wenn dies auch zugegebenermaßen eher selten vorkommt.

    Und Andere Hersteller bekommen das ja auch hin, selbst rechenintensive Einstellungen.

    Ich habe dieses "Rattern" noch nie selber gehört, insofern kann ich nicht einschätzen, wie sehr das stört.

    Aber aus meiner Sicht würde ich heute speicherbare Gains, Motorfader und eben mögliche Einstellungen in Echtzeit ohne nenneswerte Hörverluste schon als Standart wünschen.

    Sonst verliere ich die Vorteile der digitalen Welt.

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  • treibsand
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    • 10. September 2010 um 20:18
    • #8
    Zitat von "klauston"

    Aber aus meiner Sicht würde ich heute speicherbare Gains, Motorfader und eben mögliche Einstellungen in Echtzeit ohne nenneswerte Hörverluste schon als Standart wünschen.
    Sonst verliere ich die Vorteile der digitalen Welt.


    Bitte nicht vergessen: das SL24 erschliesst einen bisher deutlich teureren Sektor mit einer absolut neuen Bedientechnik.
    Aus Budgetgründen schleichen sich dann gerne Bugs ein - und der Grafische ist ja auch bewusst über die 24 Regler des FatChannels bedienbar, er ist somit eher etwas, was man irgendwie noch unterbringen musste, weil die Bediener es von modernen Pulten erwarten. Ein externer EQ löst hier schnell eine Unmenge Probleme.

    Zitat von "tillerb"

    Im folgenden gab es diverse Telefonate mit Lieferant und auch Importeur ( man war hilfsbereit und bemüht, konnte die Ursache jedoch nicht erklären ), und eben ist das Pult zurück auf die Post.


    Schade, dass hier nicht weiter darauf eingegangen wird, welche Ansätze zur Problemlösung versucht wurden und ob das ein reproduzierbarer (und somit lösbarer) Fehler ist.
    Ich kenne diese Enttäuschung bei neuem Material und verstehe, warum das Pult zurück ging, weiss jetzt aber immernoch nicht, ob ein "Bedienfehler" (keine PSU, Probleme durch den PC-Anschluss etc.) vorliegen, oder ob das Pult in Grenzfällen unberechenbar wird.

    Bugs sind leider im Digitalzeitalter nicht mehr zu vermeiden, insofern müssen wir halt lernen, damit umzugehen (sie ignorieren oder umgehen, nicht jedoch einfach hinnehmen).
    Das Presonus hat IMHO ein frisches Bedienkonzept für einen ganz eigenen Sektor, in den die bisherigen Digitalpulte nicht hineinpassen (Analoges Routing, analoge Inserts, analoges Denken), daher wäre es schön, wenn auftauchende Fehler von den (als Betatestern missbrauchten Usern) dementsprechend auch gefunden und gelöst werden, anstatt das Pult zu bannen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tillerb
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    • 11. September 2010 um 02:26
    • #9

    Hallo Kollegen
    Wenn ich noch ein zwei Bemerkungen machen darf: Das Pult wäre von den Features her wirklich sein Geld wert und erschliesst mit dem Ansatz Recording Interface und Live Pult zu sein, ein Preissegment, wo es bis jetzt nichts Vergleichbares gibt, zumindest nicht als Ein-kisten-lösung.
    Zu meiner Erfahrung als Beta-Tester: Ich habe vor ca. 3-4 Jahren für sicher 15 Monate versucht Yamaha M-Lan Protokoll ans Spielen zu bringen. Was letzten Endes ja nie wirklich marktreif wurde. Das ganze hat mich eine ziemliche Stange Geld und Nerven gekostet, aber zumindest habe ich gelernt was man alles mit den tollen Computern anstellen muss, dass sie Audio-tauglich werden, sprich Virenscanner, Firewall, Airport, Ethernet, Bluetooth und was noch alles abschalten, damit die Verständigung klappt. Also gehe ich mal davon aus, dass ich im Presonus-Fall keinen Bedienfehler gemacht habe. Ausserdem passierte der Knaller als ich weder das Pult noch den Computer berührt habe - es lief Musik und ich habe im Handbuch gelesen. Nein es ist auch kein Kabel rausgerutscht etc.
    Ich wäre bereit die ganze Treiber-Arie und auch diverse Updates hinzunehmen bis das Pult so zu sagen Strassen Tauglich ist. Aber noch mal - der Plop / Knaller passierte Gott sei Dank bei Zimmerlautstärke - bei Konzertlautstärke wären garantiert Schäden an Ohren und Material aufgetreten. Ausserdem war das Pult anschliessend blank - es hat keinen Input mehr gesehen und nur ein Ein-Aus Schalten hat es wieder an den Start gebracht. In Konzertsituation muss man ja sowieso erst alle Hochtöner checken nach soch einem Knall, dann kann man auch gleich die Amps abschalten und nach Hochfahren des Pultes wieder zuschalten. !!??!!. Das Pult würde sowieso nicht auf den wirklichen Jobs stehen, sondern vorwiegend bei den "Freundschaftsdiensten" zum Einsatz kommen, wo das Budget nix anderes erlaubt, aber nicht mit so einem Risiko. Vielleicht warte ich noch 1 Jahr und sehe mal zu wie es sich entwickelt und schaue es mir dann noch mal an. Solange werden das 01V96 und die Motu-Interfaces garantiert Knallerfrei spielen.
    Wie gesagt: Toller Ansatz - noch nicht fertig entwickelt. Gruss Till

  • toadie
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    • 11. September 2010 um 12:52
    • #10

    hm...

    ein "Plopp" spricht für mich nicht zwingend nach einem Digitalfehler, klingt eher nach einem elektrischen Problem...
    Und sowas kann dir überall passieren....
    Ich hätte das Gerät mit so einem Fehler auch zurück gegeben, mit dem Statement mir ein neues zu schicken, aber erst nach dem der Fehler lokallisiert und beseitigt wurde...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

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    ERICH
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    • 7. Februar 2015 um 14:13
    • #11

    Entschuldigt bitte das ausbuddeln,

    aber aus aktuellem Anlass muss ich meine damalige Aussage auch revidieren.
    Das von mir jetzt seit einem Jahr nicht mehr betreute Pult hat das gleiche gemacht.
    Lautes Peng und dann keinen Ton mehr.

    Ist jetzt schon etwa 2 Jahre her und der Service hat 2...3 mal daran rumgebastelt.
    Jetzt lief es wohl einige Zeit ohne Macken, aber ich hab da wie gesagt keinen Einblick mehr.

    Ich traue den Pulten nicht mehr über den Weg - erst der geleugnete Kompressor Bug und dann der Totalausfall.
    Das viel gescholtene 01V96V2 tut hingegen schon viel länger klaglos seinen Dienst.
    Damals sogar das VCM Update für mich kostenlos. Die immer verschmäten Preamps im Yamaha sind übrigens auch
    besser, als die Presonus - ich hab einen Pre mit Adatwandler von denen am Yamaha und daher den 1:1 Vergleich.
    Ich rede hier nicht von esoterischen Klangwahrnehmungen, sonder von Rauschen, genauer Justierbarkeit und aussetzenden Potis.

    viele Grüße


    Robert

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