Werte alternde Gemeinde .... was sagt ihr dazu - ist das die Zukunft?
[url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,730445,00.html]Rock'n'Rollator[/url]
Zitat"Geht es noch absurder?"
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Werte alternde Gemeinde .... was sagt ihr dazu - ist das die Zukunft?
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Zitat"Geht es noch absurder?"
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Moin,
hehe, ich als "Jungspund" muss sagen: Ja, warum denn nicht?
Aber ob man es also Festival bezeichnen kann, oder ob es doch eher eine Konzertreihe ist???
Beantwortet es mir....
Gruß Johannes
Ich find das witzig
Hab kein Problem, auch mal ein Festival zu machen, wo einem nicht der Wind die Planen um die Ohren weht....
Naja immerhin ist die Ferienanlage in der Vorsaison mit dem Baltic-Soul- & in der Nachsaison mit dem Rolling-Stone-Weekender gut ausgelastet. Und ich hätte sie beide definitiv als Festival bezeichnet, auch wenn ich nur den BSW kenne.
Ob das allerdings die Zukunft wird, wage ich zu bezeifeln - eher eine angenehme Ergänzung, wenn die Witterung keine reinen OpenAirs mehr zulässt.
Ich weiss auch nicht, auf welchen Festivals der Autor sich sonst so rumtreibt, aber die schillernde Welt des R&R-Stars mit Gitarrenzertrümmern, Hotelexzessen und komplett zerlegten Festivalbühnen, von der er im Artikel träumt, hab' ich etwas anders in Erinnerung...
Im Gegenzug wird vermutlich der allergeringste Teil der Besucher den Ferienanlagenschnickschnack wie Badeparadies, Bowling und Wellness genutzt haben - weil nämlich die wenigsten, die dort als Gäste auftauchen tatsächlich "sooo spiessig" sind, dass sie einen normalen Urlaub dort machen würden.
Lustig-schwachsinniger Artikel.
Der Schreiberling guckt; wie bei solchen Zeitungen üblich, kaum über seinen Tellerrand.
Es ist ja nun jedem selbst überlassen, welches Event er gerne besuchen möchte. Der Markt regelt sich ohnehin selbst.
Ein Herr Regener; (der ja auch selbst ausführt, das die Leute doch eher wegen der Musik ansich kommen) gehört ohnehin auf kein Rock-im-Schlamm-Volksrauschfestival. (Welcher 'Künstler' will eigentlich; das die Leute lieber wegen des Bieres kommen???)
Und ein Protagonist aus Wackilde wird ohnehin kaum bei besagter Feierlichkeit an der Ostsee auf die Bühne steigen.
Es gibt halt auch Leute, welche sich nich so gerne im Dreck suhlen und Montag morgen lieber ohne Herpesblasen und Tripper auf der Arbeit erscheinen.
Am Alter kann man das Ganze ohnehin nich festmachen.
Geht mal auf ein Kaiser oder Reim-Konzert....
Long live Mr. Lehmann ![]()
Unterhaltungsmusik – auch wenn R&R drauf steht und live und mit Stromgitarren gemacht – ist Teil des Marktgeschehens. Solche Tourighettos sind außerhalb der Saison Geisterstädte und billigst zu kriegen. Infrastruktur ist vorhanden, Anwohnerbeschwerden sind nicht zu befürchten. Wenn sich’s für Betreiber, Promoter und Künstler rechnet: warum nicht? Wirtschafts – oder Politikprofis würden was von 'neuentdeckten Synergieeffekten‘ schreiben.
Ganz neu ist die Idee aber nicht. Ich kenne so was aus England (Hardrock Hell
Prestatyn Sands, am gegenüber Liverpool liegenden Mersey – Ufer). Richtig übel, da würde ich selbst im Sommer nicht mal für Gage Urlaub machen wollen. 'Raus aus dem Nightliner – Gig machen – nix wie weg‘ ist aber auch dort ganz in Ordnung. Immerhin sind die Dixieklos da inklusive Kleinküche, Ruheraum und Stromanschluss (zu aktivieren mit Chipkarte).
Wochenmagazine vollschreiben ist übrigens auch Teil des Marktgeschehens. Anders als bei gelegentlicher Schreibselei in Internetforen muss da alle paar Tage richtig viel Text her, auch wenn da draussen gerade mal eher nicht so viel los ist; journalistische Topleistungen darf man dann nicht unter allen Umständen erwarten. In diesem Fall allerdings scheint mir der Autor dabei innerlich noch ein ganzes Stück älter zu sein als die Szenerie, über die er sich da ein wenig wohlwollend – herablassend meint auslassen zu müssen.
Jeder Generation sei ‚ihre‘ Musik und Jugendkultur gegönnt, und auch die Art und Weise, sie auch im weiteren Lebensverlauf zu genießen und zu feiern. Von langen Haaren, Backenbart, Parka und verzerrten Gitarren waren meine Eltern sicherlich ebenso begeistert wie ich von uffzuffz – Playbackbedienern mit türkis gefärbtem Mecki überm Augenbrauenpiercing. Und wenn ich dereinst meinen Pflegern mit Stones, Who und Led Zeppelin mal ähnlich störrisch auf die Nerven gehe wie uns seinerzeit Opa mit Marschmusik und Rudi Schuricke – dann weiß ich, dass ich nicht Alles komplett falsch gemacht und mir einen kleinen Rest meiner Jugendwelt bewahrt habe.
Wir hatten Bob Dylan, Neil Young und Leonard Cohen. Ihr hattet Scooter, Blümchen und DJ Bobo. Passt schon.
The times they are a – changin‘! ![]()
Mit alterndem Gruß
BillBo
Zitat von "billbo"...
Wir hatten Bob Dylan, Neil Young und Leonard Cohen.
...
Like a bird on the wire ... ![]()
Muhaha - und Dank an billbo, der die Sache mal wieder sehr treffend beschreibt ![]()
Aber:
ZitatRoskilde-Festival, 2010: riesige Menschenmengen, mannigfaltige Drogen, unklare Raumaufteilung und lausige Sanitäranlagen
- diese Bildunteschrift passt zur vermuteten, journalistischen Qualität dieses Beitrags. Hätte ich ehr in der Bild, also im Spiegel vermutet ![]()
SKY