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Wordclockverbindung beim einschleifen nötig??

  • ton-thorsten
  • 9. Januar 2011 um 17:14
  • ton-thorsten
    Verifiziert
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    205
    • 9. Januar 2011 um 17:14
    • #1

    Hallo,

    bin nicht fit auf dem Gebiet digitale Verbindungen und brauche Rat.

    Und zwar geht es um die Wordclock-Verbindung. Ich schleife einerseits ein M2000 als externes Effektgerät über Spdif in 01v96, LS9 u. M7 ein, und nutze andererseits auch externe AD Wandler. Beides funktioniert auch ohne Wordclock. Aber wobei ist es wirklich wichtig, bzw. wann sollte man Wordclock nutzen?

    Danke im voraus für Tips.

    Gruß,
    Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • SebastianJaeger
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    • 9. Januar 2011 um 17:30
    • #2

    Hallo,

    wenn die Geräte auch ohne die Wordclockverbindung ihren Sync bekommen und finden ist diese auch nicht zwingend nötig.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Jens Droessler
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    • 9. Januar 2011 um 18:55
    • #3

    Deine AD-Wandler funktionieren ohne Wordclock? Bemerkenswert!

  • SebastianJaeger
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    • 9. Januar 2011 um 19:32
    • #4

    Hallo,

    nein, tun sie nicht.
    Aber er wird seine Wandler wohl einmal über Adat Syncen und das FX über Spdif.
    Wenn diese Verbindungen so stabil laufen ist eine externe Syncronisation per Wordclock wohl überflüssig.

    Gruß

    Sebastian

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  • ton-thorsten
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    • 9. Januar 2011 um 20:15
    • #5
    Zitat von "Jens Droessler"

    Deine AD-Wandler funktionieren ohne Wordclock? Bemerkenswert!


    ...am 01v96 will der AD Wandler nur mit Wordclock....beim LS9 geht´s komischerweise ohne. letzte woche noch 8 wege über ne behringer ada ausgespielt am ls9. das klappte problemlos ohne Wordclock.

    ..es sollte jetzt aber auch keine Diskussion werden, ob es mit oder ohne funktioniert, sondern wann Wordclock zwingend oder empfehlenswert ist, und ob ich grundsätzlich was falsch mache, wenn ich es ohne betreibe....auch wenn es auf den ersten Augenschein hin läuft!

    Gruß,
    Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • SebastianJaeger
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    • 9. Januar 2011 um 22:04
    • #6

    Wie wird denn der AD-Wandler angeschlossen? Über Adat? Dann braucht er auch einen Adat-In oder eben Wordclock um in zu syncronisieren.
    Sollte es bei der Syncronisation über Adat zu Problemen kommen ist die Wordclockverbindung im Zweifelsfall das sicherste.
    Ich habe auch schon Testberichte gelesen wo Leute geschrieben haben, dass Wandler bei der einen oder anderen Syncronisation sauberer gearbeitet haben, mir persönlich ist da noch nichts aufgefallen. Live ist ja in erster Linie mal wichtig, dass es stabil läuft.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • ton-thorsten
    Verifiziert
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    • 9. Januar 2011 um 22:10
    • #7

    ...ja, der Wandleranschluß läuft über Adat!

    Laut kann jeder................!

  • wora
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    • 10. Januar 2011 um 00:32
    • #8
    Zitat von "ton-thorsten"

    ...Aber wobei ist es wirklich wichtig, bzw. wann sollte man Wordclock nutzen?...

    das ist doch mal eine wichtige frage, über die viele leute stolpern.
    die wordclock ist für digitalsignale sehr wichtig, da nur durch sie die daten zeitrichtig richtig zugeordnet werden können.
    dabei ist ein gerät als wordclock-master und das andere als slave einzustellen.
    wordclock signale sind z.b. in ADAT und in MADI bereits enthalten.
    dennoch kann es gründe geben, die wordclock extern zu realisieren.

    generell würde ich den einsatz von wordclock empfehlen wenn:
    - wenn im entsprechenden signal keine clocksignale übertragen werden (ähm... ja nee... iss klar...)
    - wenn mehrere digitale geräte in einem verbund zusamenhängen und der "master" aus irgendwelchen gründen keine syncronisation machen kann.
    - wenn mehrere digitalgeräte im signalfluss hintereinander hängen

    man muss sich also im vorfeld genau informieren, wie die zu verwendenden geräte angesteuert werden müssen.
    das lässt sich mit ein paar worten sicher nicht beschreiben

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 10. Januar 2011 um 00:48
    • #9

    Ausspielen klappt ja auch ohne weiteren Wordclock, da der DA-Wandler seinen Sync über das ADAT-Protokoll mitbekommt. Aber AD-Wandler ohne DA-Wandler mit drin brauchen einen Sync, da die ADAT-Verbindung ja nur ausgehend ist und somit keinen Sync beinhalten kann. Um zum Thema zu kommen: Gleiches gilt für SPDIF und AES/EBU. Wenn ein Gerät aus dem Pult sein Signal erhält, hat es auch automatisch Sync dabei. Wenn das Gerät NUR das Pult speist (CD-Player etc.), muss zwangsläufig ein Sync vorhanden sein, das Gerät kann ja den Takt des Pultes nicht erraten. Wenn die Geräte nichts zum syncen haben, dann muss ein Gerät dahinter, welches Sample Rate Conversion (SRC) macht und Wordclock In hat. Oder eben ein Pult kaufen, welches SRC im Eingang integriert hat.

    Wordclock zusätzlich ist aber keine schlechte Idee. Der Vorteil liegt darin, dass man eine Leitung hat, in der das Sync-Signal allein unterwegs ist. Timingstabiler geht es nicht. Gerade über längere Strecken reduziert es den Jitter oder sogar Dropouts.

    EDIT: Upps, wora war einen Tick schneller.

    Allerdings möchte ich hinzufügen, dass gerade bei mehreren Digitalgeräten in Kette ein zusätzlicher Wordclock per BNC auch mal Probleme verursachen kann, wenn ein Gerät zwischendurch eine nicht framegenaue Latenz aufweist.

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