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Line6 XD-V70L

  • stefanfx
  • 9. Februar 2011 um 21:06
  • stefanfx
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    • 9. Februar 2011 um 21:06
    • #1

    Hallo allerseits,

    nachdem ich beim Roadtest bei Crewspace von Line 6 bedacht wurde, und mir das Handheld ziemlich gut gefällt, habe ich nun noch ein System mit Taschensender dazu erstanden.

    Nach den ersten Versuchen mit einem DPA-4066 bin ich sehr beeindruckt vom Klang und der Dynamik des Systems! Einfach das nicht vorhanden sein eines Gain-Reglers begeistert mich doch immer wieder.

    Mich würden weitere Erfahrungen vonanderen Usern zu den Taschensendern und den damit verwendeten Mikros interessieren.

    So finde ich den mitgelieferten Ansteckern beim mal kurz Ansprechen gar nicht mal schlecht (da gibts deutlich schlimmeres für den gleichen Preis)

    Ich habe gesehen das Line6 auch ein HS Mikro dazu anbietet hat das schon mal jemand gehört?

    Und wie schlagen sich andere Headsets ?

    Weiterhin die "Nähe" zu den Shure Produkten gefällt mir sehr, einfach vorhandene Systeme ohne weitere Adapter anschliessen und gut. Auch beim Handsender, einfach Kapsel nach Wahl und das war es...

    Soweit, bin gespannt...

    Stefan

  • ThomasL
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    • 22. Februar 2011 um 10:15
    • #2

    Was mich persönlich davon abhalten würd in Line6 zu investieren wäre das fehlende Zubehör. Also - Antennenverteiler, Rackmountsachen etc. Das findet man auf der Line6-HP leider nicht. Und solange die Systeme nur einzeln zu verbauen sind, find ich kommen Sie halt nicht über Shure-PG-Niveau raus. Nicht falsch verstehen, ich finde den Ansatz gut und man hört ja auch viel gutes drüber, aber wenn ich keine 4erBlocks davon mit unabhängigen Antennen in Cases verbauen kann, hab ich als Vermieter schon mal ein Problem. Wenn ich Antennen absetze, dann bitte nicht pro System zwei Stück. Falls ich mich irre und es o.g. Zubehör gibt, nehm ich alles zurück und behaupte das Gegenteil :)

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • stefanfx
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    • 22. Februar 2011 um 10:21
    • #3

    Hallo,

    Rackbügel sind immer dabei, und du kannst die Antennenausgänge standardmässig durchschleifen, ich meine sogar bis zu 12 Geräte, da bin ich mir aber nicht ganz sicher. Es gibt extra Link-Buchsen dafür, ansonsten kann mann sich mit externen W-Lan Antennen behelfen bzw. W-Lan Zubehör.

    Momentan würde ich das System eher so auf EW 300 Niveau einordnen....

    Grüße


    Stefan

  • ThomasL
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    • 22. Februar 2011 um 10:38
    • #4

    Das wäre interessant zu wissen, denn dann wäre das System wirklich konkurrenzfähig und auf besagtem Niveau. Akzeptanz der Kapseln wäre gegeben (sind nicht billig, aber wer schon welche hat...) und auch mit dem Taschensender gehts relativ gut.

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • ThomasL
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    • 22. Februar 2011 um 10:40
    • #5

    Achso, wie schauts mit einem Doppelrackmount aus, also bekomme ich zwei Systeme auf 1 HE

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • stefanfx
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    • 22. Februar 2011 um 10:47
    • #6

    Hallo nochmals,

    ja du kannst zwei Systeme nebeneinander montieren, musst dann allerdings die Antennen hinten nutzen, oder nochmal eine HE Opfern für einen Blende für die Antennen vorne... Da muss mann dann allerdings sich etwas selber anfertigen, heisst Blende mit Löchern für die BNC Buchsen. Sehr gut ist dann drei Empfänger auf 2 HE, dann passt das wieder mit den Rackbügeln und den Antennen vorne.

    Grüße

    Stefan

  • ThomasL
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    • 22. Februar 2011 um 11:43
    • #7

    Interessant - wie schauts mit der Begrenzung auf 12 Strecken aus?
    Ich werde mir die technischen Details mal auf der Messe anschauen.

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • stefanfx
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    • 22. Februar 2011 um 12:01
    • #8

    Hi,

    mehr als 12 ist nicht, es gibt nur 12 Frequenzbereiche die nutzbar sind, bzw die maximale Anzahl von Geräten gleichzeitig in einem Raum liegt bei 12 Stück. Da die Sendeleistung begrenzt ist, ist es aber möglich in Räumen die eine gewisse Entfernung zueinander haben, wieder weitere Geräzte einzusetzen...
    (Soweit die Theorie, noch nicht selber ausprobiert)

    Grüße

    Stefan

  • ThomasL
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    • 22. Februar 2011 um 12:15
    • #9

    Hm, wobei 12 ja schon ne Einschränkung ist, das hab ich ja fast mit einer durchschnittlichen 6-Mann-Top40-Kapelle auf der Bühne. Wie ist das mit der Latenz bei InEar-Monitoring, gibts da Erfahrungen?

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Jens Droessler
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    • 23. Februar 2011 um 01:27
    • #10

    Wobei ja schon die Frage ist, wozu man gleich einen ganzen Kanal (20MHz breit) im 2,4GHz-Band braucht, um ein Audiosignal zu übertragen. Wenn das Ganze mit g-Transceivern betrieben wird, stehen gut 2MB/s zur Verfügung, um einen Audiostream von bestenfalls 282KB/s zu übertragen. Steuerdaten dazu, und noch einiges an Redundanz, dann könnte man trotzdem mindestens drei solche Strecken auf einen Kanal packen. Wenn es n-Transceiver wären, noch deutlich mehr.

  • partydrums
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    • 27. März 2011 um 11:52
    • #11

    Also, wir haben auf der letzten Tournee für den Zeitraum von 14 Tagen zwei XD-V70L mit MKE2 bzw. ME104 von Sennheiser betrieben. Das mit dem Zubehör - abgesetzte Antennen - ist eigentlich nicht zu begreifen, da die Anlagen "im Rudel" auf Bühnen m.E. nur damit zu betreiben sind. Deswegen haben wir nur zwei Geräte eingesetzt und das mit den "normalen" Antennen am Gerät (Gerät 1 auf 2 durchgeschleift, Gerät 1 terminiert).
    Als Referenzanlagen dienten uns 16 Stück Sennheiser EM2050 mit MKE2 oder ME104/102 Kapseln. Wir konnten keine hörbaren Unterschiede zu den weitaus teureren Anlagen feststellen (...für den gleichen Preis erhält man bei Line6 also etwa 7-8 Anlagen zu der Doppelanlage von Sennheiser). Es ist zwar ärgerlich, dass lediglich 12 Anlagen simultan zu betreiben sind, aber es ist kein Problem in Kürze mit 12 weiteren Anlagen z.B. aus der Sennheiser 100er-Serie (1,8 GHz) "aufzustocken". Mal sehen, aber vielleicht bringt Line6 zur Messe noch eine andere Alternative und endlich das lang ersehnte Zubehör heraus! Für uns steht jedenfalls fest, dass die Anlagen zu dem Preis und den "Kampfansagen" auf der Straße eine echte Alternative darstellen. Wir werden uns wohl auf Kurz oder Lang 12 dieser Anlagen mit Zubehör zulegen. Eventuell werden wir schon auf einer Tournee Anfang Mai 12 Anlagen mitnehmen. Bei Interesse kann sich jeder bei mir gerne per PN melden und falls wir in eurer Gegend sind, können wir schauen, ob der jeweilige VA es zulässt diese Anlagen mal Probe-zu-hören. Gerne kannst du mich - ThomasL - auf einem der nächsten Jobs ansprechen.
    Übrigens, dass mit der Schaltungsbandbreite wird richtig dargestellt, aber die Anlagen schalten bei Störung automatisch zwischen 4 Kanälen pro Anlage um. Das macht dann in der Summe 48 Anlagenkanäle in der Theorie. Line6 hat hier wohl den Sicherheitsaspekt mehr in den Vordergrund gestellt ?!? Auf jeden Fall können wir uneingeschränkt sagen, dass die Anlagen in Häusern funktionieren (europaweit!), wo in der Vergangenheit Shure UC und SLX versagt haben (... hatten wir früher mal mit [suboptimal]). Die automatische Gain-Anpassung bereitete meinem Kollegen Hannes am Monitor zunächst Bauchschmerzen. Aus der Theorie heraus hat er im Vorfeld immer wieder Argumente gesucht, warum dies' nicht funktionieren könne. Allerdings konnten es unsere teilweise schreienden Darsteller (afrikanisches Musical) nicht hinbekommen den Gain hörbar in die Übersteuerungszone zu "fahren". Die Sennheiseranlagen waren da viel sensibler.
    Zur Rettung von Sennheiser muss ich allerdings auch sagen, dass diese Anlagen mit zu unseren Favoriten gehören, wenn es das Budget erlaubt, da hier 16 Systeme zusammen über die internen Antennensplitter laufen und keine zusätzlichen Splitter nötig sind. Auch die Fernsteuerung der Anlagen per (W)-LAN ist nicht zu verachten, wenn es um komplexe Setups geht, damit der Wireless-Tech ggf. sofort alle eingesetzten Anlagen im Überblick behalten kann und schnell per Computer die Einstellungen vornehmen und reagieren kann.
    Ich denke mal, dass es den meisten Leuten hier im Forum allerdings darum geht, möglichst günstig das Material anbieten zu können bzw. eine schnelle Amortisation zu erzielen (Anlagen können im Jahr des Kaufs bei "richtiger Verhandlung" mit dem Verkäufer u.U. abgeschrieben werden).
    Wie es mit dem Einsatz von Inear aussieht, weis ich (noch) nicht. Allerdings werden wir auf der kommenden Tournee kabelgebundene Inear-Systeme bei der Band einsetzen. Das ist nun zwar nicht dasselbe, wie bei den Sängern - diese erhalten weiterhin konventionelles Monitoring -, aber eine Tendenz lässt sich hier schon m.E. ableiten (... Band spielt "hinter" dem Gesang...).
    Bei Interesse kann ich allerdings nach der Tournee ein paar Zeilen dazu verfassen. :roll:

    http://www.kst-tech.com
    Email: info@kst-tech.de

  • ThomasL
    Profi
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    • 27. März 2011 um 12:03
    • #12

    Danke für den Praxiseinblick :)
    Allerdings solltest Du nach dem Kauf der Line6 noch ein paar Euros für ein neues Pult überbehalten - aber das ist ein anderes Thema. Bist Du auf der Messe?

    Viele Grüße,
    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • stefanfx
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    2
    • 27. März 2011 um 13:33
    • #13

    Hallo partydrums,

    freut mich zu hören dass das bei euch problemlos lief... Hoffe die Widerstände waren zu verwenden :P

    Lasst mal was hören sobald ihr die Dinger im Rudel einsetzt...

    Gruß

    Stefan

  • partydrums
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    14
    • 27. März 2011 um 15:43
    • #14

    Ahhh, Stefan... Du hattest Deine Email nicht da gelassen. Also konnte ich dich nicht kontaktieren. Vielen dank noch mal für deinen Support. Und ja, die Widerstände habe ich verlötet und sie waren eine große Hilfe. Wie du siehst, es hat bestens funktioniert.
    Bis dann
    Knut

    http://www.kst-tech.com
    Email: info@kst-tech.de

  • seestern
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    1
    • 22. Mai 2011 um 13:51
    • #15

    Guten Tag

    Wir haben 3 LINE6 XD70L Systeme angeschafft. Da wir damit Trompeten und Saxophone abnehmen wollen haben wir ausserdem Micromics von SHURE, die BETA98, angeschafft.

    Das ganze funktioniert ohne jede Anpassung zusammen. JEDOCH! der Klang der Instrumente ist so abartig scharf klingend, dass auch ein komplettes Wegdrehen der Höhen am Mischpult ( inkl. parametrische Klangregelung runter ) immer noch viel zu scharf klingt. Manchmal "klirrt" oder "zerrt" das ganze sogar irgendwie.
    Es clippt aber nicht am Pult oder so - einfach ein Hörempfinden bezüglich "klirrer/zerren!"

    Ich habe nun Stundenweise rumgegogglet und nach ähnlichen Problemen gesucht, aber eben... Dafür habe ich Infos gefunden, dass beim SHURE TA4F Ministecker, welcher in das Bodypacks des LINE6 V70L reinkommt ein Widerstand rein soll??? Hääääh?

    Siehe:
    Kanalbelegung SHURE TA4F Ministecker 4pol.

    PIN 1 = cable shield / audio return / bias return
    PIN 2 = +5V DC Bias
    PIN 3 = audio input for dynamic mics or instruments
    PIN 4 = 20K Ohms resistor to ground jumpered to pin 3 for condenser mics

    Kann mir bitte jemand weiterhelfen?

    P.S: Ich habe auch noch einige AKG C519L Klippmicros da, aber da diese einen 3pol. Stecker haben und das Bodypack des V70L einen 4 pol. geht das
    leider nicht so einfach ohne Umlöten. Auch für eine richtige Belötung von AKG C519L mit 3 pol. auf LINE6 V70L mit 4 pol. kann ich leider nichts verlässliches finden.

    Viiiiielen Dank für Eure Hilfe.
    Seestern

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