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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Schutz eines Breitbandlautsprechers mittels Feinsicherung

  • SebastianJaeger
  • 5. Mai 2011 um 10:50
  • SebastianJaeger
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    1.194
    • 5. Mai 2011 um 10:50
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich will einen kleinen 10 Watt Breitbandlautsprecher mittels Feinsicherung vor dem Tod bewahren.
    Bin mir nur nicht sicher ob ich einen Denkfehler habe.
    Der kleine hat 10W und eine Impendanz von 4 Ohm

    über Wurzel(PxR) komme ich auf eine Spannung von 6,3 V
    über I=P/U wiederum auf einen Strom von 1,58 A

    Der Strom kommt mir reichlich hoch vor, für so einen kleinen Speaker. Die Überlegung war jetzt einfach eine 1,5A Feinsicherung in Reihe zu dem Speaker zu schalten. Klappt das oder hab ich da einen Denkfehler?

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • mattias bost
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    • 5. Mai 2011 um 11:06
    • #2

    Hi,

    deine Rechnung ist im Prinzip ok, aber du muß deutlich niedriger absichern, wenns wirklich sichern soll. Denn der angegebene Sicherungsstron ist der HALTEstrom, da kommt dich Sicherung noch lange nicht. Obendrein zur Absicherung flinke Sicherungen nehmen, schaut man sich bei denen die Strom/Zeitwerte an, nach denen die "fliegen", da wundert man sich schon, was über dem Nennstrom kommen muß damits auslöst (selbst 2,1facher Nennstrom kann bis zu 30min brauchen, bis die kommt). Erst mit 2,75 fachen Nennstrom löst die zwischen 50ms und 2s aus. Damit würde sich eine Sicherung flink von "nur" 0,63A (oder 0,8A) empfehlen. (Zeitwerte gelten für flinke Sicherungen Firma ESKA zwischen 0,125A und 6,3 A, 5x20mm)

    Grüße
    Mattias

  • madmax
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    • 5. Mai 2011 um 18:19
    • #3

    Nimm lieber 'n passendes Glühbirnchen...

    Never stop a running System

  • Mechwerkandi
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    • 6. Mai 2011 um 08:04
    • #4

    Derartige Sicherungen begrenzen den Strom.
    Nicht die Spannung.

  • foh-platz
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    • 6. Mai 2011 um 09:36
    • #5

    Mechwerkandi

    §1 Ohmsches Gesetz :wink:

    Die, die sagen "es geht nicht", sollten die nicht stören, die es gerade versuchen!

  • HKL
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    379
    • 6. Mai 2011 um 21:23
    • #6

    Hi,

    die Sicherung zum Schutz ist das Mittel zur Absicherung.

    Sonst hätten wir Elektriker den Zählerschrank voller Glühbirnen. Wir haben uns aber für Sicherungen in der
    Verteilung und Glühbirnen über den Tischen entschieden.

    The measure to the remedy:

    http://www.barryrudolph.com/greg/fuse.html

    Grüße

  • madmax
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    • 8. Mai 2011 um 20:00
    • #7

    ...genau. Bau dir 'nen B-Automaten hinten in deine Box.
    Haben meine auch alle.... :D

    Never stop a running System

  • Jens Droessler
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    • 10. Mai 2011 um 18:59
    • #8

    @ madmax: Ganz ehrlich, was soll man mit einer Glühbirne, außer die Frequenzweichenfunktion zu ruinieren? Eine Sicherung ist im Normalbetrieb unauffälliger. Ich würde aber beides nicht einsetzen. Für mich kommt nur etwas in Frage, was sich von allein zurücksetzt UND im Normalbetrieb keinen Einfluss auf die Frequenzweiche hat.

    In diesem Fall, wenn der Breitbänder gar keine Weiche hat, könnte man über eine Glühbirne nachdenken, ABER der Klang verändert sich trotzdem, wird tiefmittenlastiger. Wenn der Klang wichtiger ist als dass die Box immer "irgendwie" läuft, ist die Feinsicherung die bessere Wahl.

  • sw474
    Gast
    • 10. Mai 2011 um 22:45
    • #9
    Zitat von "Jens Droessler"

    Für mich kommt nur etwas in Frage, was sich von allein zurücksetzt UND im Normalbetrieb keinen Einfluss auf die Frequenzweiche hat.

    Deshalb nimmt man eigentlich ne PASSENDE Glühlampe. Die soll nämlich nicht durchbrennen, die wird warm, ihr Widerstand steigt, und dadurch begrenzt sie den Strom. Und bei einem 10W Breitbandlautsprecher kann die am Klang nichts mehr verschlimmern!

    Gruß, Stefan

  • Jens Droessler
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    • 10. Mai 2011 um 22:49
    • #10

    Eine Glühbirne erhöht aber IMMER den Widerstand und wird auch schon warm (d.h. Widerstand erhöht sich weiter), bevor man sie glühen sieht. Das etzt ja nicht schlagartig ein. Und dass bei einem Breitbänder der Klang nicht verschlechterbar ist da werden dir so einige HighEnd-HiFi-Freaks aufs Schärfste widersprechen...

  • surfvill
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    • 11. Mai 2011 um 00:23
    • #11

    Glühbirne beim Breitbänder? So ein Spaß! Aber auch eine Feinsicherung ist keine dolle Lösung...
    Wie wär's denn mit einem PTC?
    Ein 8 Ohmer sollte bei 10W gut mit einem 750mA-Typ z.B. SE075 und
    ein 4 Ohmer kriegt einen SE110

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • tufkadib
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    • 12. Mai 2011 um 15:44
    • #12
    Zitat von "hunterstudios"


    ich will einen kleinen 10 Watt Breitbandlautsprecher ... vor dem Tod bewahren.


    Hm... Verstärker passender Größe wählen?

    MfG
    DirkB

  • surfvill
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    • 12. Mai 2011 um 18:18
    • #13
    Zitat

    Hm... Verstärker passender Größe wählen?


    tja "passend"... Was passt denn da?
    - 5W? > Endstufe übersteuert zu schnell ungewollt > Lautsprecher tot
    - 10W? > passt, aber wenn dann doch übersteuert wird > Lautsprecher noch schneller tot
    - 20W? Endstufe spielt meist entspannt, der 10Watter kann die 20W-Peaks gut ab ABER: Wird die Stufe dann doch übersteuert, ist der Lautsprecher ganz fix tot.

    Was wäre also eine passende Größe? Es würde evtl. ein Limiter helfen... aber wozu der Aufwand, wenn ein PTC auch ordentlich schützt.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • tufkadib
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    2.687
    • 14. Mai 2011 um 14:41
    • #14

    Hallo,

    ich wüßte nicht, weswegen ein 10W-Breitbänder an einer 5W-Endstufe sterben sollte. Er hat schließlich keine Frequenzweiche, welche die ganze Leistung auf den Hochtöner schiebt.

    MfG
    DirkB

  • david anhäuser
    Verifiziert
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    392
    • 16. Mai 2011 um 14:50
    • #15

    Moin,

    gab vor Jahren mal so ein baustein bei Monacor oder Conrad hieß "DSP noch was".

    mit diesem Konnte man eine Leistungsgrenze einstellen glaub von 2 bis 200W oder so ähnlich mit hilfe eines Potis konnte man feste werte einstellen diese Bauteil blocke bzw dämpfte runter auf den wert der eingestellt war habs damals für HF+MF benutz hast auch gefunkt!

    und es gab die Möglichkeit noch ne LED anzuschliesen die den zustand anzeigte und das ganze ohne zusätzliche spannung.

    Gruß
    David

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 16. Mai 2011 um 16:01
    • #16

    Ja, gabs oder gibts auch bei Monacor. Allerdings dürfte die Charakteristik nur für Hochton gut funktionieren. Schützen müsste es aber trotzdem auch fullrange.

  • ATELIER DER TONKUNST
    Profi
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    51
    • 17. Mai 2011 um 10:56
    • #17
    Zitat von "sw474"

    Deshalb nimmt man eigentlich ne PASSENDE Glühlampe. Die soll nämlich nicht durchbrennen, die wird warm, ihr Widerstand steigt, und dadurch begrenzt sie den Strom. Und bei einem 10W Breitbandlautsprecher kann die am Klang nichts mehr verschlimmern!

    Gruß, Stefan

    +1

    Zur Sicherung: Ich habe die Frage dahin verstanden,
    dass der Lautsprecher WÄHREND des Betriebs vor
    Zerstörung geschützt werden soll.

    Da wäre "ausgehen" keine Option, weil dann ja kein Betrieb mehr vorliegt 8)

    Wenn ich ein bestehendes System verändere,
    ist für mich damit automatisch ein Neugestaltung
    des Systems verbunden, um wieder alle Eigenschaften
    dorthin zu bekommen, wohin ich sie haben will.

    Will man auf der elektrischen Seite NICHTS verändern,
    wäre es eine weitere Möglichkeit, den Lautsprecher über
    die Einflussnahme auf das Programmmaterial zu schützen,
    z.B. mittels Controller ...

    Michael Tauber
    _____
    ATELIER DER TONKUNST
    http://www.atelier-der-tonkunst.de

  • Jens Droessler
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    • 17. Mai 2011 um 16:30
    • #18

    Es gibt durchaus Möglichkeiten, wie man einen Schutz (der natürlich Einfluss auf den Klang und die Dynamik hat) so integrrieren kann, dass er auch nur in Erscheinung tritt, wenn der Schutz nötig ist. Allerdings ist das eine komplexere Geschichte.

    Aber die Frage ist dann: Lohnt das für einen 10W Breitbänder? Ich habe keine Ahnung, aus welcher Qualitätsklasse dieser stammt, aber sowas ist im Normalfall eher billig. Die Lösung mit der Feinsicherung bedeutet ja, dass der Lautsprecher erst wieder funktioniert, wenn diese ersetzt wurde. Wenn das also kein Problem für diese Anwendung darstellt, und der Breitbänder günstig ist (also teurere Schutzlösungen in keinem Verhältnis stehen), gibt es wirtschaftlich keine bessere Lösung. Es sei denn, man müsste dreimal die Woche die Sicherung ersetzen.

  • DJheini 14. Februar 2021 um 12:22

    Hat das Thema aus dem Forum Boxen und Amps nach Selbstbau verschoben.
pro-silentium.de

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