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Gobo Outdoor Projektion - aber wie?

  • rené m bieler
  • 7. Juni 2011 um 03:54
  • rené m bieler
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    • 7. Juni 2011 um 03:54
    • #1

    Hi,

    wie beschrieben suche ich eine Outdoormöglichkeit, um einen Schriftzug quer über ein Gebäude zu ziehen. Angedacht sollen weiße, relativ Großflächige Buchstaben in einer gefühlten 15m breite und 3m höhe.

    Der Kunde kam mit dem Vorschlag per Beamer durch ein Seitenfenster auf die Fläche zu strahlen, was ich allerdings für einfach nicht möglich halte, da der Winkel einfach zu groß ist und man auch nichts mit Trapezeinstellung hinbekommt. Ich selber würde die Sache lieber mit einem Gobostrahler lösen, der Outdoorgeeignet ist.

    Hat da jemand ne gute und relativ bezahlbare Lösung für mich? Das Ganze soll für eine Woche installiert werden. Ich weiß nicht ob man mit einer 150er Entladungslampe genug Energie hat und wie weit man vom Gebäude weg kann, das man auf 12-15m hinbekommt. Weil es eine Woche auch draußen steht, möchte ich keinen Moving Head auf ner Airbase hinstellen, was natürlcih bei einem einzelnen Tag das optimalste gewesen wäre.

    - reicht eine 150w Entladungslampe bei Dunkelheit aus? Im Netz gefunden hab ich eine Griven Goboclip, die vom Preis eigentlich in Ordnung geht. Wäre eine Griven Gobostorm (575w) besser angebracht, oder übertrieben? Die Gobostorm ist ja mit 2,2k€ schon extrem teuer und ich weiß nicht, ob mir das zuviel Kohle ist für 2-3 VAs im Jahr Nutzwert.

    Gibt es Alternativen oder gute Ratschläge?

    hier mal nen Bild von der Location.. soll nur über dem Eingang betrahlt werden.. gedacht hab ich mir, einfach an so einen Laternenmast eine 3punkt hochkant anzugurten und den Strahler oben drauf..

    http://www.klaus-baum.info/wp-content/gal…algericht-a.jpg

    Noch ne Frage zwischendurch: Bekommt man auch Wetterschutzgehäuse für Beamer ?

    Danke und Grüße,
    René

  • skyper
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    • 7. Juni 2011 um 13:00
    • #2

    a) ist es inhaltlich unsinnig über Projektionsgeräte zu diskutieren,
    wenn der Projektionsabstand nicht bekannt ist -
    das solltest Du zunächst klären. Leider scheinen die Bilder
    auf Google nicht mehr aktuell zu sein - demnach wirst Du um einen
    Ortstermin mit Disto oder analogem Maßband nicht herumkommen.
    Aus den Seitenfenstern ist jedoch tatsächlich imho nicht
    sinnvoll machbar.

    b) Skizziere doch zur Vermeidung von Missverständnissen
    die angepeilte Projektionsfläche in das Bild mit rein,
    "gefühlte 15m" lässt doch erheblichen Interpretationsspielraum

    c) egal wie - mit 150W wirst Du und der Kunde nicht glücklich werden,
    da liegst Du um mindestens eine Zehnerpotenz daneben.

    Keine Hände - keine Kekse.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • tufkamar
    Gast
    • 7. Juni 2011 um 13:06
    • #3

    aus meiner Erfahrung heraus wird das meist mit entsprechenden Projektoren gemacht - und speziell angefertigten Glas oder Folien-"Gobos"...

    Ein kurzer Google meint, Du könntest evtl. mal bei http://www.lichtkunst24.de/ nachfragen...

  • marcoboy
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    • 7. Juni 2011 um 18:41
    • #4

    Ganz einfach. Man nehme einen Profiler mit Goboeinschub. Mit einen ETC Profiler und einen Glasgobo bekommt man das ohne Probleme hin. Habe ich schon sehr oft gemacht.

  • rené m bieler
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    • 8. Juni 2011 um 14:57
    • #5

    Geil, ein ETC Profiler wärs gewesen.. ich hab gerade mal nachgefragt wo der neue Profiler XT (ich brauch ja für Outdoor im Alleinbetrieb) preislich liegt.. und das ist dann auch wieder viiieeel zu teuer (übrigens in 4wochen dann auch verfügbar).

    Wegen der "gefühlten 15m" Breite der Darstellung liegt das in meinem eigenen ermessen, denn wegen der Größe hab ich freie Wahl (hab gestern auch mal neue Bilder gemacht, es hat sich auch nichts an den Geflogenheiten verändert).. der genaue Abstand liegt bei 20,8m vom Objekt.

    Ich hab mal nen groben Selbstversuch gemacht, wegen der Lichtleistung vom 150w Entladungslampe auf 20m (mit einem Martin cx-4), der ein super Ergebnis brachte, allerdings auch kompakt bündelt.. für 15m breite wäre er aber dann doch zu schwach.

    Wenn ich also einen Griven nehme müsste er def. der 575w starke Griven Gobostorm sein..

    Gibt es da wetterfeste Alternativen zum dem Gerät, die man auch ohne täglichen Support in Betrieb nehmen kann?

  • madmax
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    • 8. Juni 2011 um 16:40
    • #6

    Such' dir einen abgewrackten Movinghead mit 'ner 575er, besser 1200er Lampe. Bucht, diverse Bretter etc.
    Selbst ein neuer chinesischer 575er ist für 800 Eus zu haben...
    Ein passendes Gobo wirst du dir ohnehin lasern lassen müssen.

    Wann am Tag oder Abend soll denn das Ding wie lange leuchten?
    Und denk' nichnur an Regenschutz. In der prallen Sonne wird aus dem meist schwarzen Kasten (welches System auch immer) ein Klumpen Sondermüll...

    Wenn's 'ne Woche draußen bleibt, muß es aber Einer bissel bewachen, sonst läufts davon. Egal, was du hintust. Da kannst's auch immer hinterher wegräumen. Das geht mit 'nem Wackler am schnellsten.

    Geld kostets trotzdem; und wenn kein Budget da is, laß' es lieber.

    Never stop a running System

  • Carm
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    • 8. Juni 2011 um 18:43
    • #7

    15m breite / 3m höhe aus 15m entfernung wird mit keinem mir bekannten etc-profiler (so denn von den glühlichtvarianten die rede ist) in einer helligkeit realisierbar sein, die dich und deinen kunden auch nur annähernd zufrieden stellt.

    wenn du die profilervariante weiter verfolgst, dann nimm mindestens tageslichtprofiler bzwab 250W CDM-T aufwärts. da das ganze vermutlich ja nicht dauerhaft installiert werden soll kannst du die lampen ja auch einfach anmieten...

    ansonsten halte ich die variante "1200W Scanner" eigentlich für die sinnvollste und zielführendste. alte 1200er sind mittlerweile für schmales geld zu bekommen (miete oder kauf) und für solche aufgaben "prädestiniert" (sollten aber auf jeden fall einen zoom besitzen)

  • rené m bieler
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    • 8. Juni 2011 um 19:10
    • #8

    ..es soll nur nachts leuchten.. 1200w sind mega übertrieben.. nen moving head kann ich keinen hinstellen, das ding soll ende august von 20.oouhr bis 2.oouhr nachts leuchten.. das gebäude steht einzeln und hat so gut wie keine anderen einstreuenden lichtquellen..

    ich will da auch keine wachposten hinstellen, das kann ja keiner bezahlen.. außerdem hängen an dem gebäude überall kameras (gerichtsgebäude).. der ganze platz ist 24h damit überwacht.

    die lampe kommt auf ne traverse hochkant 4-5m in die luft, die traverse wird im boden verankert und die lampe wird auch mehrfach vor langfingern gesichert..

    selberbauen aus nem alten moving head oder scanner will ich auch nicht (da muss der wetterschutz ja auch noch drum kommen).. es soll schon ansehenlich sein :wink:

  • neonwave
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    • 8. Juni 2011 um 19:29
    • #9

    Habe diese aufgaben immer mit den Opikinetics K4 gelöst.

    Die haben 575 Watt und erziehlen auf diese Distanz sehr gute Ergebnisse.
    .
    Wetterschutz mache ich immer mit einem Plexidom. Quasi ein Brett mit einer flexiblen Plexi Haube vorn und hinten offen. Gab damit doch nie Probleme.

    Ich kann dir den Projektor inkl. Objektiv und Einschub für 50mm Gobos für 4Wochen für 450€ + Versand geben.

    Den Dom kannst Du auch haben. Einfach eine Trussplatte anschrauben und Aufsetzen.

    Hier findest du ein Beispiel für eine Anwendung (die Schornsteine aus 40m Entfernung):

    http://www.facebook.com/home.php#!/med…140222286047454

    Grüße aus Berlin

    S.Vollhardt

  • andi.bt
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    • 8. Juni 2011 um 20:11
    • #10
    Zitat von "neonwave"

    Habe diese aufgaben immer mit den Opikinetics K4 gelöst.

    An die Lösung hab ich auch grad gedacht. 4.000 Lumen nach dem Objektiv sollten definitiv ausreichen. Und wenns zu viel ist kann man se immer noch runter dimmen =)

    Hatte letztes Jahr mal 4 Stück gemietet und wollt se scho fast nimma her geben! Einfach zu geil die Teile! Eventuell würde auch ein K2 (2.000 Lumen) oder ein K1 (1.200 Lumen) reichen, würde da aber an deiner Stelle eher auf Nummer sicher gehen...

  • marcoboy
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    • 8. Juni 2011 um 21:21
    • #11

    Kommt immer auf die Umgebungshelligkeit an und wie Werbewirksam man es haben möchte. Ich habe ja einen Haufen ETC Profiler bis her weil es einfach und nahe liegt wo hat dieser immer sein Zweck erfüllt. Einen Monat Dauerleuchten möchte ich mit Endladungslampe nicht manchen es sei denn der Kunde zahlt. Mit dem 750W Zoom Profilern kommt man recht weit und Breit hin. Aber das ist eben auch subjektiv denn man kennt die Gegebenheiten nicht wirklich. Metall Gobos würde ich dann aber vorziehen und das mit 100mm. Ich habe immer ein Glasgobo genommen unter 60mm weil es extrem billiger war als die 100mm Version man Gobo Experte hat mir immer einen Adapter gebaut. Optimal war das sicher nicht. Mit 100mm holt man da mehr raus.

  • marcoboy
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    • 9. Juni 2011 um 21:01
    • #12

    also ich habe mir den XT Profiler heute auf der Messe mal angesehen. Innen ein ganz normaler Source Foure 15°-30° mit 150-W-Entladungslampe. Die Lichtausbeute ist ganz ok die schärfe auch. Allerdings verbrennt man sich an den Blendschiebern. Das Gehäuse ist unsexy ;)

  • Labian
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    • 12. Juni 2011 um 10:27
    • #13

    Machen dass mit einem oder zwei CP Golden Scan 3 1200HMI.
    Innen komplett leer bis auf den Gobohalter und die Optiken, Spiegelkopf ab.

    ggf. würde ich den Schriftzug teilen und 2 Gobos machen lassen (Halb / Halb).

    Billiger gehts nimmer... :)

  • tufkamar
    Gast
    • 13. Juni 2011 um 12:48
    • #14
    Zitat von "Labian"

    Billiger gehts nimmer... :)


    hm,. Diaprojektor?

  • rené m bieler
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    • 14. Juli 2011 um 13:01
    • #15

    Hallo Allerseits,

    um das Thema nicht mit einem Fragezeichen stehen zu lassen, haben wir nun eine mehr als gute Alternative zum Selberbasteln und improvisieren gefunden:

    Clay Paky Rainspot 575w
    http://www.claypaky.it/en/products/rain-spot-575

    Wir wollten eigentlich einen Griven Gobostorm kaufen, haben allerdings zum Glück einen Verkäufer von einem Clay Paky gefunden, der das Gerät in einem praktisch "Neuzustand" uns verkauft hat :D

    Gestern nach einem kurzen Test habe ich mal das Gerät bei uns Zuhause getestet (aus dem Küchenfenster über den Hof zu dem Nachbarhaus, das gute 30m entfernt ist) und muss sagen, das 575w echt ausreichend ist für unsere Zwecke. Die Projektion kann man schon bei anfänglicher Dämmerung gut erkennen und das Gobo ist scharf abgezeichnet.

    Der einzige Nachteil von dem Gerät ist, das man ihn nicht ohne Lichtsteuerung manuell bedienen kann und das das Ding schon nen echter Brummer ist und auch echt unanfassbar warm wird.

    Wegen der Steuerung überlegen wir eventuell wireless DMX nachzurüsten wenn der Platz ausreichend im Gerät ist. Dann kann die Steuerung indoor bleiben und das Gerät muss dann nur mit Strom gespeist werden..

    Kennt das jemand nen extrem kompakten DMX Transmitter?

    Grüße René

  • marcoboy
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    • 14. Juli 2011 um 14:58
    • #16

    Hmm also warum nicht gleich einen DMX Rekorder oder ähnliches kaufen? Zwar müssen die Geräte dann untereinander verkabelt werden aber ich glaube die günstigste Lösung per Funk geht in die 250-300€ pro Gerät. Muss ja nicht gleich ein e:cue Butler sein :roll:

  • madmax
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    • 14. Juli 2011 um 18:05
    • #17

    Bei Conrad gibt es sehr preiswerten DMX-Funk.
    Wir haben das mal probiert, um z.B. einen Wackler oder eine LED in eine enferntere Ecke zu stellen.
    Geht für's Geld erstaunlich gut und weit. Nur die gleichzeitige sendbare (aktive) Kanalzahl ist begrenzt, da redets irgendwann wirres Zeuch.
    Wieviel weiß ich aber auch nich so genau, 10-15 gehen aber.
    Die gewünschten Kanäle lassen sich per DIP von 0-256 einstellen.

    Never stop a running System

  • rené m bieler
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    • 21. Juli 2011 um 13:16
    • #18

    Wenn ich recht überlege: Wir haben schon fürn Festeinbau diese W-DMX von Varytec mehrfach einsetzt, die allerdings manchmal schon ziemlich anfällig sind und teilweise Aussetzer haben.. und das kann ich mir bei dem Job für den wir den Clay Paky gekauft haben einfach nicht leisten.

    Und da ist die Lösung mit dem Recorder eigentlich doch sehr gut: Wir machen einfach eine kleine Black Box wo der Recorder reinkommt und stellen dann den Rainspot oben drauf :D .. dann brauchen die einfach nur den Stecker rein und raus zumachen (oder ich mach ne Zeitschaltuhr davor) und der Rekorder läuft dann per Autorun und gibt gleich das Signal fürs Gerät aus :D

    TOP!!

    Habt ihr ne billige DMX Rekorderempfehlung für mich?

  • tufkamar
    Gast
    • 21. Juli 2011 um 13:34
    • #19
    Zitat von "rené m bieler"

    Habt ihr ne billige DMX Rekorderempfehlung für mich?


    http://www.dmx4all.de//DMX4ALL-DMX-Player:::81.html

  • rené m bieler
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    • 21. Juli 2011 um 14:42
    • #20

    th. nicht nicht, nur muss man anscheinend das ganze über PC einspielen.. wir haben nur DMX Pulte und da ist nen konventioneller recorder besser .. wie ist der botex sd-10??

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