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Leuchtmittelsterben ACL

  • 4711
  • 6. Juli 2011 um 12:43
  • niggles
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    • 8. Juli 2011 um 20:12
    • #21
    Zitat von "tobias kammerer"

    Deswegen würde ich mich so freuen, wenn es endlich mal LED ACL-s geben würde. Das wäre mit einer Linse auch völlig einfach zu realisieren, aber irgendwie kommt da noch kein Chinese drauf.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Da reden wir noch mal drüber wenn es jemand geschafft hat LED-Leuchtmittel mit der Leistungsdichte und den Leuchtpunktdimensionen herzustellen die man für ACL oder Swoboda-Rampen braucht.

    Ansonsten zurück zum Thema: Ja, ACL-Sätze sind empfindlich. Wenn man sie sachgerecht behandelt (heiss nicht ruckartig bewegen, korrekte Betriebsspannung, ausreichende Vorheizung (!) und vor allem niemals direkt ohne Dimmer ans Netz stöpseln und womöglich als Abbaulicht missbrauchen :shock: ) sind solche Jackpot-Aktionen aber extrem selten. Wem das öfter passiert der sollte sich halt genauer überlegen wem er die Teile (nicht mehr...) vermietet.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • david kammerer
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    • 8. Juli 2011 um 21:36
    • #22

    Hi madmax,

    das ist aber nur eine Frage, wie man seine Show programmiert. Klar, wenn ich da von alten Gewohnheiten nicht abkann und das Dimmverhalten einer Glühlampe voraussetze, schaut es nicht schön aus...Dafür kann aber LED nix :wink:
    niggles:
    nachdem bereits die ersten ernstzunehmende Moving Heads mit LED Leuchtmitteln aufwarten (ja ich weiß, nicht in der 575, oder 1200 er Klasse, aber da spielt auch ein PAR36 ACL nicht mit) sollte das doch nicht mehr das Problem sein. Wenn ich da an das neue Leuchtmittel denke, daß zur Messe in VariLites und Selecon Scheinwerfern vorgestellt wurde.....

    Auch zum Thema:
    Ich hab auch die Erfahrung gemacht, daß ACL besonders empfindlich auf fehlendes Pre-Heat reagieren. Oh Mist, hast du schon erwähnt :(

    Grüße

    David Kammerer

  • hasenfuß
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    • 9. Juli 2011 um 00:36
    • #23

    auch sehr gut zum killen ganzer acl sätze geeignet: dimmer mit großzügig
    dimensionierten schmelzsicherungen ("damit die nicht immer kaputtgehen")

    8 auf einen streich habe ich schon oft erlebt. in der grottigen klitsche, in der ich
    meine laufbahn begann, war das tauschen von 8 acl brennern so normal,
    daß ich später kaum glauben konnte, daß die auch einzeln kaputtgehen können ... :shock:

    ______________________________

    meister vt
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    dj

  • skyper
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    • 9. Juli 2011 um 03:25
    • #24
    Zitat von "david kammerer"

    Hi madmax,

    das ist aber nur eine Frage, wie man seine Show programmiert.


    Kleine Frage eines Unbedarften in die Operatösenliga:
    programmierst Du auf jeden Flash-Button die einem konventionellen Leuchtmitel entsprechenden Fade-in und Fade-out-Zeiten mit ein,
    oder gibt es auf Deinen Konsolen alternative Möglichkeiten
    mit LEDs das träge Ansprechverhalten herkömmlichen Glühlichtes zu simulieren?
    Und wie erzeugst Du den zunehmenden Rotanteil in den Farben bei Glühlicht
    bei abnehmender intensität der LEDs ?

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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  • fabio hermann
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    • 9. Juli 2011 um 04:46
    • #25

    Vermutlich gar nicht.
    Leds sind ein neues Mittel der Gestaltung, genauso wie es bei den Movingheads damals auch war. Man muss nicht immer alles ersetzen nur weil es neues gibt.
    Natürlich kann man Shows auch komplett nur mit Leds oder nur mit Movingheads oder eben nur mit konventionellem Licht fahren, andererseits macht es Sinn die jeweilige Technologie für das zu nutzen, wo sie am besten ist, also z.B. Frontlich konzentionell, farbliche Beleuchtung von Flächen mit Led und leistungsstarke Beams mit dem Movingheads.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • tobias kammerer
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    • 9. Juli 2011 um 13:36
    • #26
    Zitat von "skyper"


    Kleine Frage eines Unbedarften in die Operatösenliga:
    programmierst Du auf jeden Flash-Button die einem konventionellen Leuchtmitel entsprechenden Fade-in und Fade-out-Zeiten mit ein,
    oder gibt es auf Deinen Konsolen alternative Möglichkeiten
    mit LEDs das träge Ansprechverhalten herkömmlichen Glühlichtes zu simulieren?
    Und wie erzeugst Du den zunehmenden Rotanteil in den Farben bei Glühlicht
    bei abnehmender intensität der LEDs ?

    Alles anzeigen

    Hallo,

    ja ich programmiere da Fadezeiten, wenn es geünscht ist. Natürlich auch gerne mal ohne. Der Zunehmende Rotanteil ist ja eine Schwäche, die werde ich nicht nachprogrammieren, außer es ist gestalterisch gewünscht. Grundsätzlich kann das aber meine Steuerung (Eigene Translation Table pro DMX Kanal, die dann wiederum schaltbar, somit auf Knopfdruck Glühbirnen oder LED Verhalten)

    Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Fabio:
    WARUM? LED ist anders und mir gefällt das (besser).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • david kammerer
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    • 11. Juli 2011 um 18:33
    • #27

    Hallo!
    Vorab, dies wird nun schon ziemlich OT. Ich hab damit kein Problem, wenn sich eine Diskussion "weiterentwickelt". Sollte es im speziellen stören, so bitte ich um ein freundliches :!: "Veto". Evtl. kann ja auch ein Mod. das entsprechend abtrennen.
    skyper: wie mein Bruder schon schrieb: Ja, da wo es mir wichtig ist, programmiere ich tatsächlich kurze Fadezeiten in Szenen und Sequenzen. Wenn das Verhalten von Glühlicht gestalterisch notwendig ist hab ich noch einen total abgefahrenen Trick: Ich nehm Glühlampen :D
    Kleine kezerische Gegenfrage: Wie begegnest du den von Dir angesprochenen Problemen bei modernen Movingheads mit ihren Entladungslampen und mechanischen Dimmern? Auch hier änder sich die Farbtemperatur beim Dimmen nicht (was ich übrigens besser finde)
    Soll heißen: Ich bin mir sehr wohl über Schwächen und Stärken von dem einen oder anderen System bewußt. Was ich immer sehr schaden finde, daß häufig bei neuen Technologien nicht gewürdigt wird, was sie alles neu und/oder besser können, sondern immer nur, was sie nicht so gut können, wie das bisher Gewohnte.
    Was ich interessant finde, ist Fabios Aussage bezüglich Flächenbeleuchtung:
    Ich kenne praktisch kein LED RGB Mischsystem, das Fächen homogen mit der gleichen Farbe ausleuchtet. Da sind immer "Flecken" bzw. Farbferläufe zu sehen. Sobald die Flächen nicht eben sind, bzw. Objekte dort stehen hat man auch immer mit den Mehrfachschatten wegen der vielen einzelenen Lichtquellen zu kämpfen. Ich finde das also garnicht die Paradedisziplin von LED. Aber trotzdem mag ich LED sehr gern :D
    Aber nochmal zugegeben: Ist sehr OT zur ursprünglichen Frage :wink:

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • skyper
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    • 12. Juli 2011 um 11:51
    • #28
    Zitat von "david kammerer"

    skyper: wie mein Bruder schon schrieb: Ja, da wo es mir wichtig ist, programmiere ich tatsächlich kurze Fadezeiten in Szenen und Sequenzen. Wenn das Verhalten von Glühlicht gestalterisch notwendig ist hab ich noch einen total abgefahrenen Trick: Ich nehm Glühlampen :D
    Kleine kezerische Gegenfrage: Wie begegnest du den von Dir angesprochenen Problemen bei modernen Movingheads mit ihren Entladungslampen und mechanischen Dimmern? Auch hier änder sich die Farbtemperatur beim Dimmen nicht (was ich übrigens besser finde)
    Soll heißen: Ich bin mir sehr wohl über Schwächen und Stärken von dem einen oder anderen System bewußt. Was ich immer sehr schaden finde, daß häufig bei neuen Technologien nicht gewürdigt wird, was sie alles neu und/oder besser können, sondern immer nur, was sie nicht so gut können, wie das bisher Gewohnte.

    Mich hat nur die etwas lapidaren Aussage: "das hängt von der Programmierung ab"
    irritiert, daher die Nachfragen.

    a) da ich selber nicht operate interessiert mich eben wie man dem Problem nicht vorhandener Aufwärm/Abkühlzeiten der LEDs begegnet,
    bzw. diese simuliert damit es gezielt nicht nach Techno-Blitze-Blitze sondern analogem Glühlicht aussieht.
    Da jetzt in freier Wildbahn ein erheblicher Prozentsatz der "live" gedrückten Shows
    (also nicht das stumpfe herunterrasseln einer Sequenz oder einer Agenda oder sonstwas,
    sondern dem (gelegentlich im takt stattfindenden) Drücken einer Flash-/Memory-/Wasweissichwiedasheißt-Taste
    (auch auf preiswerteren Pulten wie z.B. dem Licon oder einer Pearl oder so) stattfinden,
    hätte mich eben interessiert, wie man da definierte Fade-Zeiten auf die Buttons bekommt,
    bzw. welche Pulte von Euch konkret benutzt werden um das auch realisieren zu können.

    b) gleiches für die Aussage - das programmiere ich nach wenn es gewünscht ist.
    Würde mich interessieren wie man das macht, dass auf dem Fader die LED unten ganz dunkel und mit rotstich, ganz oben hell und weiß aufliegt,
    bzw. über welche Liga von Konsole wir da gerade sprechen um sowas zu ermöglichen.

    c) Meine Fragen waren imho klar und deutlich gestellt,
    sind aber strenggenommen bisher nicht beantwortet worden....
    - welches Pult/Rechner/Sonstwas
    ("meine Steuerung" ist da ein etwas weitgefasster Begriff für die verwendete Konsole)
    - wie bekommt man glühlichtähnliches Fadeverhalten auf eine normale Flash/Memorytaste implementiert,
    wenn das alles nur eine Frage der Programmierung ist.

    Und: es gibt ja auch MLs mit Tungsten-Brennern, da kann man dann auch normal dimmen, falls mal die 6-er Bars ausgehen...

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  • tobias kammerer
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    • 12. Juli 2011 um 19:59
    • #29

    Hallo,

    also hier die Antwort: Billige Pulte können das nicht.
    Wir benutzen Lightjockey (eigentlich auch billig), der kann je geflashter Sequenz oder Cue auch getrennte Fade In- und Outzeiten speichern. Der kann auch je Outputkanal eine DMX Translation Table = Verlaufskurve benutzen. Somit ist es möglich den Rotkanal anders als die Grün- und Blaukanäle im Verlauf zu haben.

    Unabhängig davon will man vermutlich nur selten im Fade einen alinearen Velauf. Das ist wie gesagt eine Schwäche von Glühlampen. Will ich hingegen eine dunkle Szene etwas "roter", dann würde ich die wahrscheinlich gleich so speichern.

    Generell lassen sich im RGB Farbraum nicht alle gleichen Farben speichern wie sie mit Folien erzeugbar sind. Hier kann man an seine Grenzen stoßen (z.B. Lee Filter "Chocololate").

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • skyper
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    • 13. Juli 2011 um 09:58
    • #30

    Danke, damit kann es damit auch wieder direkt back to topic gehen :D

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    • 13. Juli 2011 um 10:10
    • #31
    Zitat von "tobias kammerer"

    "Chocololate"

    Parkinson beimSchreiben ist halt schwierig :D

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