Als langjähriger zufriedener Nutzer des AT pro 35 habe ich folgende "Entdeckung" gemacht, die ich euch nicht vorenthalten will:
Vor längerer Zeit lautes Krachen am Standtommic synchron zu den Standtom-Hits, beim Untersuchen auf dem Job Fehlen des Gummirings an einer angeschlossenen Mikroleitung sodaß der AT-Stecker nicht satt in der Neutrik Kupplung saß, beim Wackeln schönes "Phantomgeknackse" und als Ursache für das "Tom-Krachen" das Vibrieren dieser Verbindung auf dem Drumriser "erkannt". War blöderweise wirklich nach Wechseln des Kabels weg. Die Mikros im Lager durchgeprüft, an der dünnen Zuleitung gewackelt: Kein Knacksen.
Vor Kurzem gleiches Phänomen, Kabel getauscht, weiter Knacksen, Mikro getauscht, Knacksen weg. Fieses Frohlocken der anwesenden e604 Liebhaber. :cry:
Zurück im Lager wieder Untersuchen der Mikros in der Erwartung es wäre jetzt nach der langen Zeit das dünne Kabel am Ende. Im angeschlossenen Betrieb Halter und Popschutz entfernt und siehe da: Die Mikros haben ( was ich vorher nicht bemerkt hatte ) ein kleines Feingewinde zwischen dem "Schaftstummel" und der kleinen Kapsel, das etwa 1,5 Umdrehungen geöffnet war ( hat sich wohl im Lauf der Jahre irgendwie aufgedreht ) Beim kompletten Abschrauben der Kapsel von ihrem Miniaturschaft erkennt man einen Federmechanismus, der einen ähnlich soliden Eindruck macht, wie man es von Wechselkapselsystemen bei teuren Kleinmembrankondensatormikros kennt. Ist die Kapsel etwas aufgedreht, kontaktiert der Federmechanismus nicht ordentlich.
Also Fehler behoben, e604 Freunde zu früh gefreut. ![]()