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Feedback und Gain?

  • Didy
  • 29. April 2003 um 00:02
  • microsound.de
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    • 30. April 2003 um 22:29
    • #21

    Natürlich hab ich das Signal über die Subgruppen und dann über den Master geschickt. Und warum ist das jetzt klar, dass man auf die Art mehr Lautstärke erreichen kann?
    Heisst das, dass durch eventuell leicht unterschiedliche Phasen der einzelnen Signale (einmal direkt und einmal über Subgruppen) die "resonierenden" Frequenzen abgeschwächt werden? Dann wäre das ja ein ganz einfach zu handhabender "Feedback-Destroyer".

  • Krusty
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    • 30. April 2003 um 22:37
    • #22

    Ich glaube, sachsensound meinte eher, ob du das Signal einmal auf die Subgruppen und zusätzlich das gleiche Signal auch direkt auf den Master geroutet hattest.

    Dies würde dann eine Lautstärkeverdopplung ergeben (3 o. 6dB????)

  • Didy
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    • 30. April 2003 um 23:54
    • #23

    Hi,

    da hab ich ja was losgetreten :)

    Zitat von "ADMIN"

    Heisst das jetzt im Klartext, dass es über die Front gekoppelt hat?


    Ich kann mir nicht vorstellen worüber sonst. Es war extrem doof; der Basser war ungefähr auf Höhe der PA, diese allerdings nicht "parallel" zur Bühne sondern in den Ecken schräg in den Raum gerichtet.... Ich weiß das ist scheiße aber es war wohl kaum anderst zu machen; v.A. in der eh schon knappen Zeit da noch viel zu ändern. Und irgendwie war mir das glaube ich in der Hektik auch noch nicht so bewußt.
    Es hat auch mal über nen Mic gepfiffen, wo der Gitarrist meinte er müsse unbedingt 3 lieder mit ner Akustikgitarre ohne Tonabnehmer o.Ä. spielen. Weder mit SM57 noch mit SM58 hab ichs hingekriegt daß von der Gitarre wirklcih was durchkommt; da hats nur paarmal gekoppelt. Aber es war nicht nur das, das Mikro war die meiste Zeit, insbesondere am Anfang, aus.

    Zitat von "microsound.de"

    Ich sehe das so, dass es dann pfeift, wenn ich mir über Gain ODER über Master den Headroom zu klein mache.


    Hä? Wieso sollte es bei einem kleineren Headroom eher pfeifen??? Das versteh ich ja fast noch weniger.

    Ich hab inzwischen ne Theorie die auch zu dieser Aussage mit den Gains führen könnte: Wenn man Monitor über FOH-Pult macht und es pfeift, dreht man den Gain zurück und den Fader weiter auf. Somit ist auch der Monitor leiser (da der ja vom Gain abhängt) und ein Feedback über Monitor weniger wahrscheinlich. Das wäre aber der gleiche Effekt wenn ich den Aux-Regler zurücknehme... Aber wie schon jemand sagte: Jemand hat gehört daß jemand gesehen hat...

    Dennoch; es scheint immer noch nicht ganz klar zu sein ob trotzdem was dran sein kann? Ich denk da eigentlich so wie Admin; wie genau sich die Verstärkung zwischen Eingang udn Ausgang zusammensetzt sollte ja egal sein.

    Schönen Gruß
    Didi

  • microsound.de
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    • 1. Mai 2003 um 10:50
    • #24

    Die Diskussion finde ich sehr interessant, weil es sich hier um ein Problem handelt, mit dem man sich dauernd rumschlagen muss.

    Ich habe mal schnell nachgemessen, was passiert, wenn ich das selbe Signal direkt auf Master und zusätzlich über Subgruppe und dann in den Master schicke.
    Phasenmässig passiert da gar nichts, das Signal läuft genau so durch.

    Aus meiner Erfahrung raus kann ich über die Subgruppe zusätzlich Gas geben, und erhalte eine effektiv höhere Lautstärke für das Signal bevor es zum Feedback kommt. Ich verstehe das immer noch nicht, weil das ja heissen würde, dass ich mit n parallelen Vorverstärkern praktisch eine beliebig hohe Lautstärke erreichen könnte. Was stimmt da nicht?

  • Toff
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    • 1. Mai 2003 um 15:57
    • #25

    microsound: Nochmal: Du argumentierst ja mit deiner "Erfahrung". Meine sagt das Gegenteil: Für MAX-Pegel before Feedback ist EGAL, ob ich zusätzlich über Gruppe route - wenn die Gruppe elektrisch das gleiche macht wie der Master.
    Hast du denn mal mit Pegelmessgerät GEMESSEN, ob du wirklich eine höhere Lautstärke before feedback erreichst?
    Grüße vom Toff

  • TomyN
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    • 1. Mai 2003 um 16:06
    • #26

    Hi,

    also der Gain before Feedback hängt einfach von der Verstärkung und der Phasenlage (danke Admin) ab. Da macht es keinen Unterschied (solange man nicht ins Clipping kommt, wo die Verstärkung her kommt). Der Standardfehler ist der, das man einfach versucht, die Lautstärke mit dem Gainregler zu erhöhen, und damit aber einfach nur den eingeschliffenen Kompressor mehr ansteuert, der zieht aber die Gain wieder runter.. und wenn dann keine Signal kommt, dann pfeift es richtig los.
    Zum anderen wirkt sich bei PreFader Monitoring natürlich die Lautstärkeerhöhung mittels Gain auf die Monitor aus, wenn man es mit dem Fader macht, dann bleiben die Monis unverändert.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • phil
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    • 1. Mai 2003 um 20:56
    • #27

    Manchmal, besonders bei "merkwürdiger" aufstellung der Front,
    soll es helfen die front genauso wie den monitor per summen EQ einzufeifen....

  • marcoboy
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    • 1. Mai 2003 um 21:45
    • #28

    *g* wenn man gezwungen ist das Monitoring mit über den FOH zu machen hat sich meist bewärt das Signal vom Gesang aufzusplitten ! Dadurch hat man unabhänge gain und klangreglung man erspart sich ne menge stress :roll:

    zum gain klar wenn du den gain hochdrehst holst du auch das rauschen bzw störsignal hoch ein feedback ist eine Mitkopplung das heist , das eingangsignal tut das Ausgangsignal unterstützen deshalb schaukelt sich die sache auch hoch und irrgentwann hat man einen schönen rechteckgenerator :D wenn man nun die phase dreht wird aus der mitkopplung eine gegenkopplung .

    Nu könnte man den Gain runter drehen hat aber nun nicht genug Pegel also muß man schaun das man die Mikros so hinschieben das man genug pegel bekommt :lol: Beim sänger wäre das beim SM58 schön dicht rann und laut reinsingen und schon hat man weniger Feedbackprobleme :lol:


    Nochwas kann tötlich sein wenn man den compressor über die Inserts fährt wenn man zu stark kompremiert geht ne menge pegel verloren also dreht man den output wieder nach oben schon neigt es wieder num koppeln man dreht dann in panik die oberen höhen rauß folge die stimme setzt sich nicht durch und scheint wieder zu leise also dreht man weiter hoch bis es wieder koppelt ein schöner kreislauf bis der headroom raus ist man nicht weiter kann und bei blöden compressor einstellung immer mit einen pfeifen + schweißperlen vom techniker einherrgeht :) + dem geblödel vom sänge mach mal den monitor lauter ich hör mich nich "pfeif" nächste folge der mix ist nur noch brei :oops:

    darum gesang splitten und dann kann auch nix mehr passieren wenn man die signale dynamisch bearbeitet > folge der mix ist schön tranperent und der Musiker freut sich über einen guten monitorsound :D

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (1. Mai 2003 um 21:52)

  • microsound.de
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    • 1. Mai 2003 um 21:50
    • #29

    Toff:
    Natürlich habe ich nicht gemessen, weil das ja immer Live-Situationen sind.
    Ich werde beim nächsten Mal versuchen, die Situation reproduzierbar hinzukriegen.
    marcoboy:
    ich lauf während des Gigs mal schnell zur Bühne, und sag dem Sänger, er soll das Mikro dichter ran nehmen, oder was?

  • marcoboy
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    • 1. Mai 2003 um 21:54
    • #30

    von 1m reinsingen wird auch nich besser :D nagut das ist ne schülerband dann muste den armen Kerl schon aufklären :lol: och ich brülle durchs intercom und der stagehand schuppst den typen mehr ans Mikro :o

  • PA-Peter
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    • 1. Mai 2003 um 23:02
    • #31

    Liebe Kollegen,

    mit was für Sängern habt Ihr eigentlich zu tun??? :-?
    Können die alle nicht singen, so das Ihr komprimieren müsst bis zum Umfallen??

    Zudem: ich gehe eigentlich nach dem Soundcheck nicht mehr an die Gain-Regler (außer der Gt-Amp wird wi von Geisterhand einfach zwischendrin lauter :wink: Gilt auch für andere Instrumente). Nachschieben erst recht nicht...
    ...die Auswirkungen auf den MON-Mix sind im Prinzip zu kritisch!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Didy
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    • 1. Mai 2003 um 23:02
    • #32
    Zitat von "TomyN"

    Da macht es keinen Unterschied (solange man nicht ins Clipping kommt, wo die Verstärkung her kommt).


    Ich freu mich daß immer mehr leute meine Überlegung bestätigen.

    phil: Die Front wird normalerweise eingerauscht per UltraCurve (nein bitte keine Glaubensdiskussion über Behringer), im Monitor haben wir bislang eh keinen EQ und witzigerweise funktioniert das bisher i.d.R. auch :)

    marcoboy: Naja bei 6 Leuten kann ich das allenfalls für die zwei Frontleute, wenn überhaupt.

    Zitat

    zum gain klar wenn du den gain hochdrehst holst du auch das rauschen bzw störsignal hoch ein feedback ist eine Mitkopplung das heist , das eingangsignal tut das Ausgangsignal unterstützen deshalb schaukelt sich die sache auch hoch und irrgentwann hat man einen schönen rechteckgenerator wenn man nun die phase dreht wird aus der mitkopplung eine gegenkopplung .


    Und was hat das mit der Verstärkung von Störsignalen zu tun?
    IMHO ist für Feedback doch die Gesamtverstärkung von Mikroeingang bis Endstufenausgang relevant, oder? Und da sollte es doch egal sein wieviel Verstärkung ich an welcher Stelle (Gain, Kanalfader, Masterfader, Stufen-Eingangsregler) mache, hauptsache die Summenverstärkung ist die gleiche? [Ich weiß daß die Fader eigentlich nicht verstärken sondern nur dämpfen, aber in der Summe gesehen wirkt sich das ja auch auf die Verstärkung aus].

    Wie gesagt Comps haben wir noch nicht im Einsatz. Wenn dann hab ich schon ne Idee die Monitore nicht über Comp laufen zu lassen (sagte ich das nicht schon?).
    Daß die Leute ans Mikro ranmüssen zum singen das wissen sie eigentlich.

    Zitat

    nagut das ist ne schülerband dann muste den armen Kerl schon aufklären


    Wie darf ich das verstehen?
    Akustische/klangliche Sachen muß ich mir noch besser antrainieren, klar, aber von der Technik selbst versteh ich schon was. (Mit Elektroniker als Vater ist man halt "erblich vorbelastet" und steigt bei sowas recht schnell durch).

    Zitat von "PA-Peter"


    Zudem: ich gehe eigentlich nach dem Soundcheck nicht mehr an die Gain-Regler (außer der Gt-Amp wird wi von Geisterhand einfach zwischendrin lauter Gilt auch für andere Instrumente). Nachschieben erst recht nicht...


    Das ist normalerweise eigentlich auch mein Grundsatz. Meine Problemfälle sind da Keyboard und zwischendurch auch Bass (der ist auch irgendwie mal lauter mal leiser - ganz ohne Amp).

    Schönen Gruß
    Didi

  • marcoboy
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    • 2. Mai 2003 um 06:09
    • #33

    hmm da es sich im eine schülerband handelt nehme ich an das der typ den bass nicht gleichmässig zupft , sowas kenn ich :-? da hift nur der compressor um den bass gut im mix unterzubringen . Ähm erzählen brauch ich dir nich das der Bass Bass heist um auch viel reinzudrehen 8) also mein tip das drumkitt so bei 300hz runter um für das teil luft zu haben so bei 400-500hz klingt er meist gut und man hört was er spielt . Leider hört man oft nur gebrubbel :(

    Es hilft auch schon ungemein wenn du Band sich auf der bühne schon so hinstellt das sie sich alleine schon recht gut hören !

  • PA-Peter
    Profi
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    • 2. Mai 2003 um 08:52
    • #34

    Bass läuft bei mir (speziell bei Schülerbands) onyl per DI!
    Da kann ich komprimieren bis zum schwarz werden :D Feedbacks wirds da kaum geben :wink:

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Didy
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    • 2. Mai 2003 um 20:03
    • #35

    PA-Peter: Bass sowieso nur per DI. Selbst wenn er sich einen Amp kauft werd ich den nicht mit Mic abnehmen...

    marcoboy: Nene es ist ja so, über ein Lied ist der Pegel normal einigermaßen gleich; nur bei unterschiedlichen Liedern kann das etwas variieren. Ich hab da ja irgendwie diese schönen Drehreglerchen am Bass selber in Verdacht :-? Da ist doch auch ein Volume dabei oder nicht?

    Schönen Gruß
    Didi

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