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dLAN, PowerLAN und Konsorten ... Störungen?

  • gylo
  • 2. November 2011 um 09:38
  • gylo
    Beiträge
    440
    • 2. November 2011 um 09:38
    • #1

    Hallo,

    wir sind im Moment dran einige Remote-Lösungen für diverse Geräte, in Zukunft sicher auch SAC, zusammenzustricken (also aus fertigen Komponenten die beste Variante zu suchen).
    Bei uns ist es so, dass wir -je nach Länge- eigentlich immer den Strom für den FoH parallel zum Multicore legen und bei den Ampracks mit aufstecken. Ist brummtechnisch sicherlich die beste Lösung.
    Jetzt haben wir uns gefragt, ob man nicht für diverse Remote-Zwecke -es geht nicht! um die Übertragung von Audio via Cat- statt einem zusätzlichen LAN-Kabel einfach so eine dLAN-Strecke benutzt. Ihr wisst schon, die Steckernetzteilgroßen Klötze für Netzwerk über Strom. Die gibts ja mittlerweile ganz günstig zu erstehen. Ein Teil kommt an die Stromverteilung bei den Amps, der andere Teil an den FoH, bei der gleichen Phase sollte das schonmal funktionieren.

    Jetzt stellt sich aber die Frage: Macht sich das hörtechnisch irgendwie bemerkbar? Immerhin wird da ja auf die 50Hz etwas aufmoduliert und so ...
    Ich weiß, dass es gerade in den Anfängen dieser Technik massive Probleme mit Einstreuungen in Rundfunk usw gab. Auch die Amateurfunker sollen damit Probleme gehabt haben.

    Hat jemand so eine Strecke im Einsatz?

    Klar wäre ein Cat5-Kabel immer noch billiger, aber so hätte ich auch die Möglichkeit die Ampracks untereinander zu vernetzen (Crown iTech), ohne Netzwerk-Gebastel auf der Bühne.

    gruß
    gylo

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • benjamin bruns
    Beiträge
    139
    • 2. November 2011 um 20:59
    • #2

    Hallöchen,

    grundsätzlich ist es ja ne gute Sache sich Störungen von der Leitung zu halten. Daher rate ich von dLAN Lösungen ab.
    Mein Vorschlag: Hybridkabel. Kann man bei vielen Kabelherstellern anfragen. Hier mal was Branchentaugliches:

    http://www.sommercable.com/1__produkte/1__1_f_mw.html

    Hat sicher Vor- und Nachteile, aber sollte die Störunanfälligste Lösung sein.

    Was meinst Du mit Netzwerkgebastel auf der Bühne? Bei zentral stehenden Amps steckst Du doch höchstens ein Patchkabel von Case zu Case.
    Wenn Du diverse Geräte mit Ethernet in verschiedenen Cases nutzt brauchst Du ja eh irgendwo ein Switch und am besten ein Patchfeld an der Vorder- oder Hinterseite.

    Gruß Ben

    Benjamin Bruns
    32832 Augustdorf

  • robert müller
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    2.248
    • 3. November 2011 um 15:20
    • #3

    Hi,
    dLan oder Powerlan oder wie auch immer über lange flexible Zuleitungen (sprich die klassische FOH-Kabeltrommel) geht nur bedingt bis gar nicht. Die Gerätehersteller schreiben bei ihren Geräten auch immer dabei, daß man sie am besten direkt an die Steckdose anschließt und keine Mehrfachsteckdosen oder so dazwischen hängen soll.
    Grund: Eine normale Hausverkabelung hat massive Drähte als stromführende Adern, während flexible Zuleitungen wie Kabeltrommeln, Mehrfachsteckdosen etc. statt eines starren Drahtes jeweils viele kleine Einzellitzen haben. Die transportieren auch Strom, verhalten sich aber im HF-Bereich (der ja für das aufmodulierte LAN-Signal genutzt wird) vollkommen anders. Die Datenrate bricht massiv ein bzw. ab einer bestimmten Länge kommt einfach gar keine Verbindung mehr zustande. Abgesehen davon, daß das quer durchs Venue liegende Kabel dann natürlich starke Störsignale abstrahlt, ist deine Verbindung umgekehrt natürlich auch nicht gegen Störsignale von außen geschirmt.
    Dann doch lieber WLAN, das ist wenigstens standardisiert und bei korrektem Aufbau sicher nicht langsamer oder störanfälliger als Powerlan auf ungeeigneten Kabeln.

  • guessi
    Profi
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    • 3. November 2011 um 23:38
    • #4

    Ich verwende 200AV-Powerlan schon geraume Zeit sehr erfolgreich bei recht unterschiedlichen Veranstaltungen ganz genau so, nämlich zwischen Pultplatz und Bühne für die Fernüberwachung diverser Controller. Gab noch nie irgendwelche Audiostörungen oder Verbindungsprobleme & Funkamateure haben sich auch nicht gemeldet, mglw. aber geflucht... - sorry, geschah meist mit "kulturellem Auftrag" :-). Die Datenrate im devolo-Cockpit liegt auch über 100m flexible Kupferleitung mit Mehrfachsteckdose an beiden Seiten bei ca. 180Mbit/s.

    Der wichtige Punkt ist halt, daß WLAN ab Publikumseinlaß definitiv nicht mehr funktioniert.

  • marcoboy
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    • 4. November 2011 um 08:04
    • #5

    Das ist eben das Problem. Im Gebäuden kann man sich noch mit anderen WLan Netzen arrangieren. Ich schaue mir erstmal an wer da so funkt und in welcher stärke. Dann versuche ich einen Kanal zu wählen der frei ist. Kaum möglich meist drückt man das schwächere einfach weg.

    Die Anwender machen sich keine Gedanken über die Kanalwahl. Die stecken das Ding einfach in die Dose. Der Nachbar hat dann Pech. Im Grunde ist es wie bei allen Funksachen. Gute Antennen und Hardware sorgt für reibungslosen Empfang.

  • robert müller
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    2.248
    • 4. November 2011 um 11:16
    • #6
    Zitat von "guessi"

    Ich verwende 200AV-Powerlan schon geraume Zeit sehr erfolgreich bei recht unterschiedlichen Veranstaltungen ganz genau so, nämlich zwischen Pultplatz und Bühne für die Fernüberwachung diverser Controller. Gab noch nie irgendwelche Audiostörungen oder Verbindungsprobleme & Funkamateure haben sich auch nicht gemeldet, mglw. aber geflucht... - sorry, geschah meist mit "kulturellem Auftrag" :-). Die Datenrate im devolo-Cockpit liegt auch über 100m flexible Kupferleitung mit Mehrfachsteckdose an beiden Seiten bei ca. 180Mbit/s.


    Gut, ich muß gestehen, daß ich die 200MBit-Generation noch nicht im Einsatz habe/hatte. Vielleicht hat sich da ja auch was geändert. Trotzdem bevorzuge ich dann wenn schon ein dediziertes Kabel (kostet ja nun wirklich nicht die Welt). Und zur Bewegungsfreiheit beim Einrichten ist WLAN schon ne feine Sache. Das kriegt man kabelgebunden so niemals hin.

  • fabio hermann
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    • 5. November 2011 um 21:47
    • #7
    Zitat von "robert müller"

    Bei den Öffentlich-rechtlichen geht das.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • guma 14. Februar 2021 um 11:05

    Hat das Thema aus dem Forum IT für PA nach Audio-Netzwerke verschoben.

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