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AZ NL212A NL 208

  • 4Art
  • 11. Februar 2012 um 15:25
  • 4Art
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    • 11. Februar 2012 um 15:25
    • #1

    Hallo

    Ich bin ja schon längere Zeit auf der Suche nach einem bezahlbaren Nachfolger der TSMSub/Sat-Kombi vom Seeburg - aber mit 3-Kanal-Endstufe.

    Offensichtlich baut AZ mittlerweile so etwas: Ich könnte mir die Kombination von NL212A mit 2 NL208 vorstellen - kostet etwa 4'500.00 brutto excl. - ist dann aber schon offensichtlich richtig gut.

    Kennt jemand diese Kombination?

    Gruss 4Art


    Edit sagt mir übrigens, dass es sich wohl um dasselbe Endstufenmodul handeln könnte, welches auch bei den PL-Audio Gorillas verbaut wird. Das wäre schon mal schlecht, da bei diesen Modulen keine Potis für Lautstärke vorhanden sind. Ausserdem wäre dann der Preissprung von 1250 auf 2890 Euronen überhaupt nicht nachvollziehbar - das Modul kostet VK 799 Euro in der DSP-Version.

  • Thomas
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    • 11. Februar 2012 um 18:24
    • #2

    Was willst du wissen?
    Ich habe das System im Einsatz.
    2 x NL208
    1 x NLW212A
    1 x NLW212 passiv

    Ob das die selben Module wie bei PL-Audio sind weiß ich leider nicht.
    Einen Lautstärkeregler gibt es eigentlich schon, da man den Gain problemlos am Gerät einstellen kann.

  • 4Art
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    • 11. Februar 2012 um 19:35
    • #3

    Hier ein Bild des von mir "vermuteten" Moduls:

    http://www.pl-audio.de/de/endstufen/gorillaa3800.php

    Welche Einstellmöglichkeiten beim Endstufenmodul? DSP? Feste Uebernahmefrequenz? Wenn ja: wo? (ich mag keine Systeme mit zu hohen Uebernahmefrequenzen, die dadurch "lauter" erscheinen...)

    Wie schlägt sich das Top zu den üblichen "Verdächtigen" in der 12/1-Zoll-Luxusklasse?

    Gibt's für den Doppel12er irgend ein Rollenbrett oder sowas?

    Allgemeiner Klangeindruck?

    Gruss 4Art

  • Jens Droessler
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    • 11. Februar 2012 um 19:40
    • #4

    Betrachte es andersherum: Der NL212 ist in der Passivversion eigentlich zu billig. Selbst der aktive kostet mit den Features und der Bestückung noch wirklich wenig verglichen mit den Mitbewerbern. Als Kunde sieht mans natürlich andersherum. Aber AZ ist eine sehr kleine Firma und das Geldwechseln muss irgendwo auch mal ein Ende haben.

    Hat das Gorillamodul in der DSP-Version auch ein Display und Einstellmöglichkeiten direkt am Gerät oder nur per USB? Ich kann über die DSP-Version leider nichts finden, außer dass es sie gibt. Der Aktivbass von AZ hat einen DSP, Display und Bedienelemente dazu. Komfortabler gehts allerdings mit der Software.

  • Thomas
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    • 11. Februar 2012 um 23:12
    • #5

    Allgemeiner Klangeindruck sehr gut. Ausreichend tief bei ordentlich Kick. Bin zufrieden.
    Man kann den Sub noch ganz gut alleine tragen und aufbauen.
    Das Audio Zenit Modul sieht anders aus. (Hat Powercon, ein Display, einen USB Anschluss...)
    Der DSP lässt sich komplett frei per USB konfigurieren. (Trennfrequenz, Delay usw. lassen sich frei einstellen. Werkspresets gib es natürlich auch ein par).

    Zum Top. Kann lauter als die meisten 12/1 Boxen und klingt gut.
    Bin damit auch sehr zufrieden.

    So weit ich weiß gibt es für den Sub auch Rollbretter.

    Habe vor kurzem einen Vergleich mit einem Fohhn XS-4 und XT-33 gemacht.
    Sowas ist natürlich immer sehr subjektiv.
    Für mich hat das AZ System klar gewonnen.
    Muss man aber wenn Kaufabsicht besteht am Besten selbst nochmal antesten.
    Jeder hat seine eigenen Vorstellungen.
    Wenn Jemand mal probehören will und eine vernünftige Location zum Testen hat sagt bescheid.
    Wenn es zeitlich passt komme ich gerne vorbei und bringe den Krempel mal mit.
    Ein schönes Vergleichssystem wäre natürlich dann vom Vorteil.

  • Jens Droessler
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    • 11. Februar 2012 um 23:21
    • #6

    Ist da nicht auch noch Ethernet dran?

  • cdt.sound
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    • 12. Februar 2012 um 19:05
    • #7

    Der PL Audio Gorilla DSP hat keine Einstellmöglichkeiten am Gerät. Es geht alles via USB oder Ethernet. Natürlich komplett frei konfigurierbar. Das finde ich aber sogar gut, da der Mietkunde dann nichts verfriemeln kann. Wir haben einige davon und sind sehr angetan. Bei Interesse kann ich gerne mal ein Foto von der Anschlussplatte hochladen.

  • cdt.sound
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    • 12. Februar 2012 um 20:58
    • #8

    Ich habe mir grade mal die Audio Zenit DSP Software runtergeladen. Das ist annähernd die gleiche wie von PL-Audio. Lediglich das Branding ist anders. Ich werde morgen mal ausprobieren, ob die Software auch die Gorillas erkennt. Ich gehe aber mal ganz stark davon aus. Demnach wird es wohl auch der gleiche Amp sein. Dabei handelt es sich übrigens um ein Modul von Pascal Audio.

    http://www.pascal-audio.com/amplifier-modules.html

    Der DSP kommt von All DSP aus Hamm.

  • vielzulaut
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    • 12. Februar 2012 um 22:07
    • #9
    Zitat von "cdt.sound"

    Bei Interesse kann ich gerne mal ein Foto von der Anschlussplatte hochladen.


    Ein Foto von der Anschlussplatte des DSP-Moduls wäre klasse!

  • andrebrinkmann
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    • 13. Februar 2012 um 20:24
    • #10

    Hallo zusammen, wir haben drei NLW212A im Betrieb und sind sehr zufrieden.


    Der DSP lässt sich, durch das Display, die beiden Tasten und das Drehrad, zur Not aus vor Ort umprogrammieren.
    Durch die Software ist es allerdings um einiges einfacher. Das Ganze kann ich durch ein Passwort abschließen und dann geht nicht mehr ohne zu verstellen.

    Die Endstufen klingen sauber und klar und liefern genug Power für den Bass und die Tops.

    Hat sich einer mal über den Einbau des Moduls gedanken gemacht. Beim Gorilla, bitte korregiert mich wenn ich falsch liege, werden sie einfach ins Gehäuse gebaut.Keine Zugluft da im Gehäuse eingebaut. Falls jemand sagt das über die Ports wird belüftet wag ich das zu bezweifeln das dieses viel sein wird.

    Bei dem NLW212A wird über eine große Rückplatte, welche kühlrippen und einem Luftkanal enthällt, mit einem temperaturgesteuerten wirklich leisen Lüfter belüftet. Dort habe ich nach 8 Stunden Disco und Vollast mal angefasst und es war wirklich heiß( 20 sekunden anfassen war möglich dann wurd es zu warm an meinen Händen), da möchte ich nicht wissen was beim Gorilla im Gehäuse für Temperaturen herrschen.

    Gruß
    Andre

    Brinkmann - Eventechnik

  • Online
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    • 13. Februar 2012 um 20:30
    • #11

    Ist die Orakelei zielführend? Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit einer netten Mail an AZ die Info bekommt, welches Modul verbaut ist.

    Der Ton macht die Musik.

  • cdt.sound
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    • 13. Februar 2012 um 22:15
    • #12

    Thermische Probleme konnte ich bisher nicht feststellen. Wir hatten Geräte auch schon im Dauertechno Prügelbetrieb. Das ging anstandslos. Ich gehe schon davon aus, dass die Luftbewegung durch Bassreflex ausreichend ist, um die Wärme vom Modul hinreichend abzuführen. Hier funktioniert das sehr ähnlich: http://www.nuventix.com/technology/synjet-flash-demos/
    Im weitesten Sinne ist das das gleiche.

  • Jens Droessler
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    • 13. Februar 2012 um 23:50
    • #13

    Der Threadstarter weiß, welche Elektronik verbaut ist. Orakelt wird nicht.

  • Online
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    • 14. Februar 2012 um 00:00
    • #14

    Dann habe ich das wohl falsch verstanden. Ich dachte es sei Mutmassung, ob es sich um das selbe Modul wie bei PL-Audio Gorrilas handle.

    Der Ton macht die Musik.

  • Jens Droessler
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    • 14. Februar 2012 um 00:30
    • #15

    Das Modul, wie es von PL-Audio verkauft wird, ist es nicht! Aber PL-Audio setzt ihr Modul aus fertigen Komponenten zusammen, so wie es Audiozenit auch tut, und baut ein Chassis drum. Nun ist es so, dass es nicht viele Hersteller von im PA-Bereich brauchbaren Amps gibt, und jeder hat sein spezifisches Set von Features, angefangen bei den recht offensichtlichen Leistungsangaben. Ich sage das jetzt nicht nur so daher, ich habe mich da aufgrund eigenem Interesses da sehr gut informiert: Daran kann man durchaus erkennen, wer das Ampmodul (nur den Endstufenteil!) herstellt. Z.B. 2x1700W kommt von Powersoft, die "glatten" (250, 500, 1000 etc. Watt) kommen von B&O, und 1x2400W plus 2x700W kommt eben von Pascal Audio aus Dänemark. Und gerade hier mit diesen "seltsamen" Leistungsansammlungen ist es sehr offensichtlich. Beim DSP ist es ähnlich, hier erkennt man es spätestens an der Software. Aber nicht, dass es heißt, ich würde wieder im Dunkeln stochern und es könnte auch anders sein: Ich weiß es aus erster Hand, was verbaut ist. Und ich möchte noch dazu sagen, dass man bei Audiozenit sehr lange nach einer guten Lösung gesucht hat, bevor man diese fand. Das ist nicht das erstbeste, was daherkam, und auch nicht das zweite. Es wurde ein Aufwand betrieben, den ich für unsere Branche schon als völlig übertrieben ansehen würde. Hörvergleiche mit dem Feinsten, was die PA- und Hifi-Fraktion hergibt. Details, wo man trefflich drüber streiten kann, ob sie bei PA-Sound überhaupt eine Rolle spielen... aber man achtet dort dennoch drauf. Das halte ich Audiozenit einfach zu Gute. Ich schreibe das nicht, weil ich Audiozenit gut kenne, sondern umgekehrt, ich kenne Audiozenit gut, weil man dort so arbeitet!

    Womit ich nicht sagen möchte, dass alle anderen es anders machen.

  • 4Art
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    • 14. Februar 2012 um 08:39
    • #16

    Genau: Mir war eigentlich von Anfang an klar, dass es sich um dieselben Module handelt. Allerdings weiss ich einfach zu wenig Bescheid, in wie fern solche Konfigurationen durch die Hersteller noch entsprechend "gepimpt" werden. Deshalb bin ich sehr froh um die genaueren Informationen -> bei deren Auskünften im Uebrigen die Hersteller oft zurückhaltender in Aussagen sind, als das, was man via PN hier "auch" noch bekommt :D

    Ich find das AZ-System auf jeden Fall ein extrem interessantes System und ich denke, dass diese Module künftig auch noch bei anderen Herstellern auftauchen werden... - gerade durch die Biamp-Option. In der Tat wäre es auch mal spannend, ein Setup mit zwei ND12 und je einem Bass (aktiv/passiv) zu bauen... Ein Doppelzwölfer, der bei 4 Ohm mit gut 2 KW befeuert wird, sollte eigentlich mit einem Top mit 1.4-Zöller gut mithalten können.

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