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Audio Zenit NDW18 mit NL208 und PowerPac 4003 DSP

  • klangcharakter
  • 2. März 2012 um 15:41
  • Thomas
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    • 9. März 2012 um 11:24
    • #21

    Zum Thema Abstrahlverhalten vertikal:
    Es ist richtig, dass sich im Nahfeld der Klangeindruck bei Bewegung des Kopfes von oben nach unten vor dem Top ändert. Dies ist aber physikalisch bedingt und ist bei jedem Top mit doppel Tiefmitteltonbestückung so.
    Die Trennfrequenz liegt bei etwa 2-2,2 khz.
    Im Fernfeld wird es generell besser.
    Vermeiden kann man dieses Verhalten nicht, aber es gibt zwei einfache Möglichkeiten dies zu umgehen.

    1.) Flugbügel der NL208 nutzen und die Box damit auf ein Stativ setzen. Durch diese Maßnahme kann man das Top etwas höher stellen und dann leicht nach unten gewinkelt auf die Tanzfläche abstrahlen lassen.
    => Die Signallaufzeit der beiden 8" und des Hochtontreibers ist fast immer in etwa gleich und es gibt keine/kaum Auslöschungen. Mache ich eigentlich fast immer so. Klingt damit auf der ganzen Tanzfläche in etwa gleich gut.

    2.) NL208 fliegen. Damit hat man noch etwas mehr Möglichkeiten, aber ist eben nicht immer zu realisieren.

  • Kracky
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    • 9. März 2012 um 12:43
    • #22
    Zitat von "Thomas"

    Zum Thema Abstrahlverhalten vertikal:
    Es ist richtig, dass sich im Nahfeld der Klangeindruck bei Bewegung des Kopfes von oben nach unten vor dem Top ändert. Dies ist aber physikalisch bedingt und ist bei jedem Top mit doppel Tiefmitteltonbestückung so.
    Die Trennfrequenz liegt bei etwa 2-2,2 khz.
    Im Fernfeld wird es generell besser.
    Vermeiden kann man dieses Verhalten nicht, aber es gibt zwei einfache Möglichkeiten dies zu umgehen.

    1.) Flugbügel der NL208 nutzen und die Box damit auf ein Stativ setzen. Durch diese Maßnahme kann man das Top etwas höher stellen und dann leicht nach unten gewinkelt auf die Tanzfläche abstrahlen lassen.
    => Die Signallaufzeit der beiden 8" und des Hochtontreibers ist fast immer in etwa gleich und es gibt keine/kaum Auslöschungen. Mache ich eigentlich fast immer so. Klingt damit auf der ganzen Tanzfläche in etwa gleich gut.

    2.) NL208 fliegen. Damit hat man noch etwas mehr Möglichkeiten, aber ist eben nicht immer zu realisieren.

    Flugbügel ist ein gutes Argument, jeder vernünftige Lautsprecher verdient es auch vernünftig eingesetzt zu werden und da sind U-Bügel zum richtigen ausrichten gerade bei 2x Speakern eigentlich unabdingbar.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jan
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    • 9. März 2012 um 13:54
    • #23
    Zitat von "klangcharakter"


    Im EQing wurde bei der NL208 im Bereich 6 Khz etwas reduziert und im Bereich 2 Khz
    (leichtes Mittenloch) etwas verstärkt. Beim NDW18 ist der Bereich um 90 Hz etwas
    reduziert um ein leichtes Dröhnen zu dämpfen.


    Deckt sich mit meinen Erfahrungen bei 6Khz. ich hab allerdings eine 12db low-pass senke eingebaut um 1,5dbchen ab glaube 5khz oder so, da mit der Hochtöner etwas zu giftig ist wenns laut wird.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 9. März 2012 um 19:57
    • #24

    So da ich nun wieder zuhause bin habe ich auch Zeit mal ein par Messungen vom NL208 einzustellen.
    Gemessen wurde von Fabian Reimann für die Zeitschrift: Tools
    http://www.extreme-webhosting.de/thomas/NL208/NL208Frequenzgang.JPG
    http://www.extreme-webhosting.de/thomas/NL208/N…equenzgang2.JPG
    http://www.extreme-webhosting.de/thomas/NL208/N…trahlwinkel.JPG

    Die Messungen decken sich ganz gut mit meinen Kontrollmessungen, die aber mit deutlich schlechterer Messtechnik erzeugt wurden.
    Wie man sieht ergibt sich auf der Übernahmefrequenz eine nahezu perfekte Pegeladdition und es treten keine Auslöschungen auf.
    Gemessen wurden in ausreichend Abstand im akustischen Zentrum.
    Misst man über oder unterhalb des akustischen Zentrums gibt es bei jeder Box, die mehr als 1 Weg besitzt, Auslöschungen.
    Dies ist völlig normal und ist durch die leichten Laufzeitunterschiede der beiden Tonquellen zu erklären.
    Einzig und alleine Breitbandlautsprecher zeigen dieses Verhalten nicht.
    Ist man mit seinem Mikrofon recht nah an der Box und misst nicht im akustischen Zentrum kann man durchaus Auslöschungen messen, die aber in 4-5 Metern Abstand nicht mehr auftreten...

    Zum Thema 6 khz. Ich senke dort nicht ab. Schaden tut es aber auch nicht dort ca 1,5 db wegzunehmen.

  • Jens Droessler
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    • 9. März 2012 um 22:09
    • #25

    Ich könnte jetzt auch darüber referieren, warum welche Bauart jeweils gewisse Abstriche bei der Abstarhlung hat und warum man diese Kompromisse auf sich nimmt bzw. andere Kompromisse, die zu anderen Problemen führen. Aber da könnten etliche Seiten gefüllt werden, und man würde wieder sagen, ich schreibe zuviel. Fakt ist: Die erwähnten "Probleme" bzgl. der Abstrahlung im Falle NL208 kommen durch Doppel-Bestückung im Mitteltonbereich in Verbindung mit der recht hohen Trennfrequenz, weiterhin dadurch, dass der Hochtöner über den Mitteltönern sitzt. Dafür löst der Hochtöner aber sehr gut auf und das auch unter Leistung, dank eben der hohen Trennfrequenz und des kleinen aber feinen Horns. Die gewählten Kompromisse sind sehr gut, und ich behaupte, wer damit absolut nicht leben kann, kann sich bei der 1x8"-Variante überzeugen, dass es dort mit Sicherheit etwas weniger "sprüngig" zur Sache geht. Physik ist eben nicht überwindbar, außer durch "mehr Physik". Wie gesagt, man kann dieses Detail besser machen, das geht aber wieder auf Kosten anderer Aspekte.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 12. März 2012 um 12:10
    • #26

    Hallo,
    es ist etwas OT - aber hier war am Anfang auch die Rede von pro und contra 1x 18 und 2x 12" - ist es möglich, dass ein guter doppel 12er mehr Tiefbass macht als ein guter 1x 18. D.h. im Subbereich bei ca. 30-50Hz?

    Die Frage kommt davon, weil ein Kollege im polnischen Forum etwas schreibt, was man nicht einfach live testen kann...

    danke! :)

  • ImmerLauter
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    • 12. März 2012 um 12:26
    • #27

    man kann mit 12" gleich viel Tiefbass produzieren wie mit 18nern, allerdings steigen bei kleinen Chassis die Verzerrungen mehr an. Man hat zwar den Vorteil der geringeren Masseträgheit, aber den Nachteil von höheren Verzerrungen. Anders sieht es aus wenn die 12er Horngeladen sind und den Tiefbass durch den langen Hornweg erzeugen, da muss die Membrane nicht weit auslenken und die Verzerrungen sind gering. Aber dann ist das Gewicht und Volumen wieder größer.

  • MRspeaker
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    • 12. März 2012 um 12:36
    • #28

    Also ich hatte ja den doppel 12er von AZ angehört und bin der Meinung das ein 18" immer noch unten rum mehr her macht.

    Aber ich würd das gerne noch mal direkt vergleichen.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 12. März 2012 um 13:20
    • #29

    OK, danke. Wenn es ca. so ist, wie Seeburg TSM Sub und G Sub, dann hat der 18er schon erheblich mehr Tiefgang - mfG ;)

  • Jens Droessler
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    • 12. März 2012 um 15:09
    • #30

    @ ImmerLauter: Das kann man so pauschal aber nicht sagen. Zwei 12er haben annähernd die Membranfläche wie ein 18er und können daher annähernd bei gleichem Hub den gleichen Schalldruck erzeugen. Der Restist dann nur noch Parameterauslegung der Chassis.

  • ImmerLauter
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    • 12. März 2012 um 17:25
    • #31

    ich habe nicht geschrieben dass die 12er weniger Schalldruck erzeugen können, ich habe geschrieben dass kleinere Pappen im tieffrequenten Bereich mehr Verzerrungen produzieren. Ich habe schon etliche 12er gemessen und bei allen steigt der Klirrfaktor unter 60 Hz mehr an als bei durchschnittlichen 18nern. Selbst bei 12" Chassis die nur für Bassanwendungen entwickelt wurden und keine Mitten wieder geben könnten. Sollte man ja erstmal nicht vermuten. Man denkt kleinere Pappe = stabilerer Konus bei weniger Masse aber trotzdem im Tiefbass mehr K2 und K3.

  • surfvill
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    • 12. März 2012 um 20:08
    • #32
    Zitat

    Das weiß ich... Controller, Mixer und der DJ machen den Rest aus..


    Vergessen wird in dieser Kette aber gerne immer wieder die Soundkarte des DJ-Setups! In sehr vielen Fällen (ich schätze 90%!) werkeln da billige Wandler wie die USB-Maya (die SSL-Box geht auch gar nicht!) oder es wird gar gleich der Kopfhörerausgang das Laptops mit dem Mixer verstrippt.
    Es gibt da jedenfalls gravierende Unterschiede zwischen den D/A-Wandlern am/im Rechner. Ich hatte mal einen Beschaller, der meinte beim Soundcheck: "So gut, das war jetzt CD, nun spiel' mal 'ne mp3!" - es war schon eine... ;) In der Signalkette habe ich eine RME-Hammerfall und mein A&H-Pult.
    o.k., genug o.t.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • Jens Droessler
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    • 12. März 2012 um 20:59
    • #33

    Nun, im Tiefbass ist die Konusstabilität ja nicht mehr so von Bedeutung, zumindest bei Bassreflex nicht. Aber wie hast du das ermittelt? Bei welchen Leistungen? Mir fällt kein Grund dafür ein, es sei denn, dass bei den 12ern der lineare Hub schon überschritten wurde. Ich meine, wenn es tatsächlich an der kleineren Membranfläche "pro Antrieb" liegt, müsste das ja bei 15ern auch schon bemerkbar sein.

    Diese Maya-Dinger klingen so schlimm nicht, aber haben unfassbar geringe Pegel an den Ausgängen. So mancher DJ-Mixer reicht da mit voll aufgerissenem Gain nicht aus, und die DJs wissen sich dann nicht besser zu helfen als digital zu verstärken, was natürlich bei gut normalisierten Songs zu ebenso digitalem Clipping führt. Für wichtige Sachen mit Cues etc. habe ich ein NI-Interface (so eins fürs Traktorfahren ;) ), die Messwerte sind sehr gut und der Pegel ist kräftig. Für weniger wichtige Sachen (Hintergrundgedudel etc.) benutze ich tatsächlich den Line out meines Notebooks, welcher aber messtechnisch auch sehr in Ordnung ist (war auch ein teures Notebook und ich habe von vroneherein eins mit brauchbarem Onboardsound gesucht. Daher: Nicht übertreiben. Für DJ-Zwecke und ähnlich muss es kein RME-Produkt sein, das ist ja quasi Perlen vor die Säue^^

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 13. März 2012 um 08:22
    • #34

    Also, ich bin hier definitiv kein Spezialist, als ich aber zuletzt 2x 15 gegen 1x 18 getestet habe, hatte der single 18er um Welten mehr Tiefbass. So wie Ihr aber schreibt, muss es wohl nicht immer so sein... abgesehen davon, dass Kick oder Tief Geschmackssache sein soll - ich z.B. mag es lieber Fett, aber auch mit Schwung, also eine BP usw. mfG ;)

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 13. März 2012 um 13:37
    • #35

    Pauschalaussagen sind da denke ich wenig hilfreich.
    Es gibt 12" oder 15" subs die auf 30 hz abgestimmt sind und welche die auf 60 hz abgestimmt sind.
    Genausogut gibt es 18", die kaum unter 45(50)hz kommen.

    Der NLW 212(A) ist kein sehr tief abgestimmter sub, kann aber gut Pegel und bietet in meinen Augen für fast alle Arten von Veranstaltungen völlig ausreichend Tiefgang. Ist zudem sehr kompakt und gut alleine zu transportieren.
    Zudem klappt die Ankopplung an die 8" Tieftöner aus den Neolite Tops sehr gut.

    Der NDW18 bietet in etwa den selben Pegel, kann ein weniger tiefer, ist aber auch 30% größer und ist alleine spürbar schlechter zu handhaben.

    Die Aktivvariante von NLW212 bietet deutlich mehr Pegel als vom Packmaß und Gewicht vergleichbare Konstrukte namhafter Hersteller und hat mich somit im Direktvergleich überzeugt.

    Zum Thema Verzerrungen:
    Solange man sich im linearen Auslenkungsbereich der Pappen befindet kann ich ImmerLauters Aussagen nicht nachvollziehen.
    18" Chassis bieten teilweise etwas mehr Hubreserven und deswegen kann ich mir vorstellen, dass bei großer Auslenkungen ein 18" Chassis etwas weniger verzerrt. Aber auch erst dort.

  • akusti
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    105
    • 25. März 2012 um 10:34
    • #36

    Also ich empfinde den NLW 212 für viele Anwendungen gerade Indoor Querbeet, Ü 30 Geschichten, Präsentationen deutlich passender in Verbindung mit den NL 208, weil Sie einfach um Welten genauer sind als die 18er, das Mehr an Tiefbass vom 18er empfinde ich da eher als störend. Geht es in die House/Elektro Richtung, dann am Besten gleich NDW 218 und ND 212, da muss es einfach schieben, und da empfinde ich das NL 208 einfach auch zu genau "hifi" del, ist dafür auch zu schade wie schon in Beiträgen vorher erwähnt.

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 25. März 2012 um 15:36
    • #37

    Also in der Vorgeführten Kombination mit je einem aktiven und einem passiven 2x12" und dem NL208 hat man ein absolut stimmiges System, perfekt in Präzision und für den angedachten Zweck der nun nicht gerade House und HipHop Disco beinhaltet extrem überzeugend. Das Amping Modul ist sehr aufwendig gearbeitet, gerade dort wo die Schwächen der Grundkomponente liegen, nämlich bei der Wärmeabfuhr hat AZ sich richtig Gedanken gemacht und man treibt einen recht großen Aufwand um das Endprodukt extrem Betriebssicher zu machen, auch in extremen Anwendungsfällen. Wobei wir beim Thema Preis wären, das hier ja auch schon angesprochen wurde. Der Aufwand ist hier weit höher als bei anderen Mitbewerbern die es sich doch recht einfach machen und somit ist das schon gerechtfertigt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • klangcharakter
    Beiträge
    644
    • 7. April 2012 um 21:05
    • #38
    Zitat von "klangcharakter"

    ...kann man erst mit entsprechend Pegel, hier eine wirkliche Aussage treffen.

    Ich hatte gestern die Möglichkeit die Endstufe mit der Audio Zenit Anlage, mal bei uns in der Firma,
    im Aussenbereich zu testen. Das ganze spielte sich auf einem Durchfahrtsweg (ca. 7m Breite), zwischen
    durchgehenden Flachbau Gebäudekomplexen, die sich rechts und links vom Weg befanden ab.
    P.A. war in Richtung des Weges ausgerichtet. Die Aktion war jedoch recht kurzfristig, daher stand mir
    keine Vergleichs P.A. zur Verfügung.

    Den ganzen Test habe ich versucht, das Eingangssignal zum Controller im DSP Interface, immer auf 0dB zu
    halten, es waren auch beide Input Regler auf 0dB gestellt.

    Beim testen mit verschiedenen Musiktiteln war die Anlage druckvoll, wobei die Endstufe sich gefühlt eher
    gelangweilt hat :D Voreingestellt hatte ich die NL208 ca. 6dB reduziert gegenüber den Bässen, was sich
    jedoch schnell als Fehler herausstellte. Letztendlich kam wohl die örtliche Umgebung und vermutlich die
    Bodenankopplung, den Bässen etwas zu Gute. Die NDW18 hatten jedenfalls ordentlich Output! Im Grunde
    musste ich die Bässe dann ca. 6-10dB reduzieren (Tops bei 0dB). Die Tops hätten gefühlt auch noch etwas
    mehr Pegel gekonnt, wollte aber nicht unnötig über die 0dB Pegel fahren.

    Im Verlauf des Test, sprang der Lüfter der Endstufe kein einziges mal an. Gut es waren nur ca. 10°C
    Aussentemperatur. Aber durchaus beachtlich und positiv zu erwähnen :)

    Klanglich hatte ich allerdings das Gefühl, das sich die Location (im Freien, zwischen Gebäuden rechts und
    links) negativ auf den Klang ausgewirkt hat, so richtig 100% zufrieden war ich damit noch nicht.
    Wenn die Gelegenheit da ist, werd ich das nochmal in einer anderen Location testen.

    Was mir noch aufgefallen ist, war das Rauschen der Endstufe. Zumindest bei einem Musiktitel mit hohem
    Crestfaktor (Jazz mit leisen Passagen) hat man das Rauschen zeitweise leicht wahrgenommen.
    Letztendlich aber denke ich noch im normalen Bereich oder anders gesagt, irgentwo muss man auch den
    Preis sehen (eine Hoellstern oder I-Tech kostet das 4-6 fache).

    Leider hatte ich keine Vergleichsmöglichkeit (andere P.A.) vor Ort, um mal einen richtigen Vergleich zu
    machen. Aber letztendlich bin ich zufrieden, günstiger und druckvoller kann man eine solche P.A. jedenfalls
    nicht antreiben. Das Ganze wohlgemerkt, im 2HE großen und leichten "rundum sorglos" Case :D

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