er muss trinkfest sein! gibt nichts wichtigeres als die Fähigkeit, mit Kunden saufen zu gehen, und am nächsten Morgen mit einem vollen Auftragsbuch aufzuwachen...
1000 Dinge die einen guten PA Verleiher auszeichenen ...
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Er kommt dem VA nicht mit Problemen, sondern mit Lösungsvorschlägen!
MfG Johannes Pradler
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Er muss immer improvisieren können und für jedes Problem eine Lösung haben!
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So, da wären wir also an dem Punkt:
Improvisieren und Lösungen parat haben!
Und jetzt hätte ich gerne dazu ein paar Beispiele (siehe ersten Beitrag)!
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Sehr kleiner Saal, altes Fachwerkhaus das zu einm Restaurant umgebaut wurde.
Nicht Quadratisch sondern rechteckiger Grundriss, an der eine schmalen Seite eine Glaswand, an der anderen schmalen Seite ein alter Kamin. neben dem Kamin geht eine Treppe hoch die zu den Toiletten führen im darüber gelegenen Stockwerk. Der Eingan ist driektm dort wo auch die Treppe ist. Der ganze Sall steht voll mit Tischen, alle bereits gedeckt und dekoriert. Die Eingangstür wie bereits gesagt am Treppenansatz und zwar in der Längswand. Rechts daneben, also in der schmalen Wand: ein weitere Tür die zu einer kleinen Garderobe führt. in genau dieser Ecke (Garderobentür-Einganstür) steht eine kleiner Tisch.
Bevor ich anfange: Der aufbauplatz der Anlage war vorher mit dm VA besprochen worden!
Wir kommen also rein um die Anlage aufzubauen, sehen die Tische und fragen den Hausherren in welchem Gebäude wir denn die Anlage nun aufbauen sollen...
Der sieht uns ungläubig an und sagt: Natürlich hier!
Kurze und knappe Antwort meinerseits: "Nö, datt jeht nischt..."Dann haben wir (Mein Kollege und Ich) erstmal darüber diskutiert, ob man die Tische umstellen könnte und wenn ja, wie...
Es wäre prima gegangen, wir hätten uns an der Fensterwand aufstellen können, aber dagegen hatte der Hausherr was: "Das ist alles mit dem Gastgeber abgesprochen, ich werde nichts ändern! Ausserdem können andere DJ's das sonst auch immer...!"
"Ja schon, aber wir sind zu zweit..."
"Ja und?" Weg war er...
Schließlich haben wir dann die vorgeschriebene Ecke mit Mischpult-Case bestückt und des AMP-Rack in die Garderobe verfrachtet inkl. den CD-Koffern...
Resultat man musst für jede CD hin und her rennen...
Das nächste Problem was sich ergab war: "Wo sollen die Boxen hin?" (Damals noch kleine Tops + Bässe)
Für ne Alu-Konstruktion war zu wenig Platz da, ausserdem hatten wir keins dabei...
Also ein Top auf Stativ und rechts vom Kamin aufgestellt, die andere, jaaaa, die andere... für Stativ war kein Platz...
Lösung: Die Treppe.
Die Treppe machte oben eine 90°-rechtskurve die eben war, also wurde die Box dort hinverfrachtet und mit Spanngurten vernünftig gesichert.
So, soweit also das gewünschte Beispiel. Nicht sehr interessant, aber wir haben vernünftig improvisiert und es ist ein amtlicher Job geworden trotz absoluter Fehlplanung des VA's.
Man konnte zwar die Tansfläche kaum sehen vom Pult aus, aber da man sowieso die ganze Zeit nur am hin und herlaufen war...
MfG Johannes Pradler
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1000 Dinge, die einen guten PA-Verleiher auszeichnen?
Nun ja, am wichtigsten sind wohl
technischer Sachverstand gepaart mit kaufmänischer Vernunft.
Alles andere ergibt sich daraus.
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Es wird immer lustiger *g*
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Hab mal auf ner Gala Monitor gemacht für ne ziemlich gute Kapelle...Namen kann ich mir nie merken... Waren nette Leut und einer der unkompliziertesten Soundchecks meines Lebens... Auf jeden Fall hat der Gitarrist während dem Gig irgendwie die Anschlussblende seines Racks rausgerissen, muss wohl an nem Kabel hängen geblieben sein oder sowas, dabei sind ein paar Kabel abgerissen und sein Midi-Footboard hatte keinen Saft mehr... Na ja, Monitore ham gespielt, also auf die Bühne gesetzt, Rack auf, zusammenlöten, Rack zu. Ein Lied später war alles wieder gut, und die Hälfte des Publikums hats nicht mal mitbekommen.
Will sagen: Ein gut sortiertes Toolcase und etwas Flexibilität helfen oft schon weiter. Und: Lösungsorientiert denken. The show must go on
Sätze wie "is nich mein Problem" helfen auch nicht weiter (ok, es gibt Veranstalter/Bands/AGENTUREN, die es quasi darauf anlegen, vernünftige Zusammenarbeit zu erschweren, da kann einem sowas auch mal rausrutschen...) Aber letztenendes hat niemand was davon wenn ne Veranstaltung floppt (ausser der Konkurrenz) -