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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Topteile 12"/2" D´apollito

  • Wulfson
  • 3. Mai 2003 um 20:26
  • Patrick
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    • 17. Juni 2003 um 20:38
    • #21
    Zitat von "TomyN"

    1. Der Phasenfrequenzgang ist unabhängig vom Amplitudenfrequenzgang (vulgo 'Frequenzgang'). Als Beispiele:
    - Eine Lautstärkeänderung ändert die Phase nicht
    - Ein simples Delay ändert (bei gleicher Zeitlicher Referenz) die Phase, aber die Amplitude nicht.

    2. Fast alle Filter (auser FIR) beeinflussen sowohl die Amplitude als auch die Phase.


    Es kommt darauf an was für eine Art System man beschreibt: Bei einem minimalphasigen System ist Amplitude und Phase AFAIK direkt ineinander überführbar. Lautsprecher und EQs sind typischerweise minimalphasig. Delays nie.
    Amplitude und Phase komplett getrennt können nur akausale Systeme, d.h. Systeme die für Signale die sich erst nach x Sekunden unterscheiden schon bei weniger als x Sekunden nach Signalanfang unterschiedliche Signale ausgeben.

    Gruß,
    Patrick

  • TomyN
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    • 17. Juni 2003 um 20:44
    • #22

    Hmm,

    nun ist ja meine Systemtheorie schon etwas her, aber den Phasengang in den Frequenzgang überführen, das höre ich (denk ich) zum ersten mal.
    Man kann aus einem Zeitsignal den komplexen Frequenzgang berechenen (und aus dem dann die Phase und die Amplitude über die Frequenz) oder aus dem komplexen !!!! (oder dem Phase und(!) Amplituden-) Frequenzgang die Zeitfunktion. (Wenn wir hier mal die problematik des endlosen intervals und der Fensterfunktion weglassen).

    Grüße

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • tthorsten
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    • 17. Juni 2003 um 21:30
    • #23

    die frage ist bei 8ohm wie der verwendete cp 600 vom wulfson hat wie da der kondensator dimensioniert sein muss.
    eine impedanz messung würde hier wohl aufschluss geben.

    bzw. eine phasen messung.

    aber eines sit kalr die phase änder sich in welche richtung ist die frage.

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  • TomyN
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    • 17. Juni 2003 um 22:23
    • #24

    Hi,

    also man legt halt ne Grenzfrequenz fest, und berechnet dann den C mit

    C = R/(2*pi*f)

    mit f: gewünschte Frequenz
    R: Nennimpedanz des Lautsprechers
    pi: Konstante 3.14......
    C: Kondensator in Fahrad (hier auf die Kommastellen achten!!!)
    Als übergangsfrequenz ist im übrigen der -3dB Punkt definiert, d.h. der Punkt, wo der Widerstand des Kondensators (für alle E-Techniker: Der Betrag der Impedanz des Kondensators) gleich dem Widerstand des Lautsprechers (für alle E-Techniker: Dem Betrag der Impedanz des Lautsprechers, und hier wird es dann richtig interessant, da ja z(f) Lautsprecher nicht konstant ist, aber als überschlagsrechnung reicht es..).
    Als f würde ich so die Hälfte der geplanten aktiven Übergangsfrequenz wählen.

    Tomy

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  • Adam Selene
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    • 17. Juni 2003 um 22:43
    • #25

    Bei minimalphasigen Systemen ist die Phase die Ableitung der Amplitude.
    Ein LS ohne Totzeitglied im Verhältnis zu den anderen beteiligten LS, also ohne "Verzögerungsleitung" (Horn) ist in erster Näherung ein minimalphasiges System.
    Wenn vor dem HT-Treiber nicht auch noch ein passives L-Pad sitzt, dann sind die Impedanzspitzen beachtlich. Deshalb den Schutz-C nicht zu klein wählen, sonst gibt´s Frequenzgangüberhöhungen an den Impedanz-Hochstellen. 47uF ist die richtige Richtung.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Wulfson
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    • 17. Juni 2003 um 23:33
    • #26

    ich hab die 47µF drin und es klappt eigentlich ganz gut...aber wie schon geschrieben...irgendwie fehlt mir was.
    ich werd morgen noch einiges testen; u.a. auch mal nen anderen Kondensator

  • TomyN
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    • 18. Juni 2003 um 09:23
    • #27
    Zitat von "Adam Selene"

    Bei minimalphasigen Systemen ist die Phase die Ableitung der Amplitude.
    Ein LS ohne Totzeitglied im Verhältnis zu den anderen beteiligten LS, also ohne "Verzögerungsleitung" (Horn) ist in erster Näherung ein minimalphasiges System.
    Wenn vor dem HT-Treiber nicht auch noch ein passives L-Pad sitzt, dann sind die Impedanzspitzen beachtlich. Deshalb den Schutz-C nicht zu klein wählen, sonst gibt´s Frequenzgangüberhöhungen an den Impedanz-Hochstellen. 47uF ist die richtige Richtung.

    Adam

    HI Adam,

    da kann ich einfach nicht mit. Bei einem minimalphasigen System ist die Ableitung der Phase (= Gruppenlaufzeit) nach der Frequenz konstant, d.h. die Phase ändert sich gleichmässig über die Frequenz.
    Aber die Phase gleich der Ableitung der Amplitude.... nee...

    Tomy

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  • Wulfson
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    • 29. Juni 2003 um 20:59
    • #28

    den ersten arbeitstag haben die neuen tops samt bässen gut überstanden

    für die interessierten gibts auch bilder

    und hier noch was zur befeuerung

    übrigens, die zwei auf der bühne sind hands bei der "arbeit" :o

    Einmal editiert, zuletzt von Wulfson (29. Juni 2003 um 22:07)

  • tthorsten
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    • 29. Juni 2003 um 21:06
    • #29

    und wie tuts????

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  • Wulfson
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    • 29. Juni 2003 um 22:05
    • #30

    geht mit controller ganz anständig. interferenzen sind nicht schlimmer als bei ner seeburg vt212, was mich schon ziemlich freut.

    bei gelegenheit werd ich mal noch ein wenig bateln. brauch aber dazu was zum messen.

  • julius20
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    • 30. Juni 2003 um 00:31
    • #31

    Hi,

    mal ne Frage warum nennst du deine Boxen D´apollito Tops. Denke nicht das deine Boxen den Vorgaben des Herrn D`apollito entsprechen. Kriege nicht mehr alle Anforderungen hin, aber eine sollte ungefähr so lauten:
    Die Strecke zw. den Mittelpunkten der Tiefmitteltöner sollte der Hälfte der Wellenlänge der Trennfrequenz entsprechen. z.b. bei 1000Hz wären das ca. 370mm/2=185mm. Der Forderung könnte man nur mit 13cm TMT und verdammt kleiner HT Kalotte gerecht werden.

    Gruß A.

  • Wulfson
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    • 30. Juni 2003 um 00:47
    • #32

    die bauweise der tops entspricht zwar nicht den berechnungen von d´apollito, jedoch ist die bauweise daran angelehnt. es gibt einige hersteller, die genauso bauen und es auch nach diesem prinzip benennen. wenn auch nicht genau die abstände eingehalten werden, so ist das bauprinzip das gleiche. die resultate übrigends auch; nur halt mit nicht ganz so guter perfomance. aber das ist ja nun im pa bereich hinlänglich bekannt.
    die hauptforderung der bündlung in der vertikalen ist sehr gut erfüllt. das hab ich im hörtest und in der praxis schon herausgefunden. die anordnung zweier tops nebeneinander ist nicht ganz unproblematisch, ging aber nach einigem probieren ziemlich gut. andere systeme haben da auch ihre schwächen.

  • julius20
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    • 30. Juni 2003 um 06:46
    • #33

    Das war eigentlich, daß was mich interessierte, ob der " D`apollito Effekt " einen Gradienten hat oder nicht. Grundsätzlich erinnert ja nur die symmetrische Anordnung an D`apollito. Neben der schon beschriebenen Forderung, setzt er noch ein Filter ungrader Ordnung voraus, z.b. ein18 db Hoch - bzw. Tiefpaß. Die Steilflankigkeit kann ich ja dabei noch nachvollziehen ( welche HT Kalotte sollte man auch schon so tief mit 6db abtrennen können, um Regel 1 zu erfüllen ), warum es aber ein Filter ungrader Ordnung sein soll, verstehe ich als Hobby-Bastler nicht mehr. Ich denke einer der Effekte seiner Anordnung sind sehr geringe Interferenzen und eine horizontale Überlagerung der Schallentstehungspunkte. So gesehen ist deine symmetrische Anordnung einer erster wenn auch kleiner Schritt. Bei einem funktionierendem D`Apollito System hätte dein Versuch mit der zweiten Box zu einem sofortigen Verlust des Effektes führen müssen.

  • Wulfson
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    • 9. August 2003 um 02:31
    • #34

    so, nachdem nun messungen beim tthorsten gelaufen sind und das heutige live konzert beendet ist, kann ich ruhigen gewissens behaupten, das system funktioniert. :P
    tthorstens zweifel sind zum größten teil ausgeräumt, der controller tut sein übriges; verbesserungen sind auch besprochen worden und werden wohl in nächster zeit umgesetzt.
    das abstrahlverhalten der box auch bei großen pegeln (hardcore mit "comecloser") ist sehr gut. in der vertikalen keine "ausreißer". breit genug strahlt sie allemal.
    das einzige manko ist der ht...der macht leider prinzipbedingt schon recht früh zu (beyma cp600ti).
    die übergangsfrequenz liegt bei 1,25khz und es gibt keine probleme im übergangsbereich; klingt alles homogen...auch dank des controllers

  • tthorsten
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    • 9. August 2003 um 08:20
    • #35

    Freut mich dass das Prototypen Top gut geht.


    Du könntest mal anstatt zwei neben einander zu stellen 2stk auf einander stellen und die leicht zu verschränken das eine also gerade das andere umd 20 grad nach links oder rechts und dann

    das ganze konstrukt so drehen dass die o grad achse die virtuelle nahc vorne schaut.


    Übrigens baut der Wulfson mal geschwind 4 test gehäuse in einer qualität die andere als endprodukt bezeichenen würden.


    und im Bass bereich ??? koppelt das schöern zu den 18ern ??
    kickts jetzt mehr was macht der speaker optisch ???

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  • Wulfson
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    • 9. August 2003 um 09:38
    • #36

    ich mußte die trennfrequenz etwas anheben, die hatten wir ja bei 85 hz belassen. da haben die 12er extrem gehubt bei großem pegel. die 18er hab ich per peq bei 55hz etwas geprügelt. am front eq mußte ich dann noch bei 160hz absenken (raumreso) und dann wars easy.

    im club steht von den tops nur eines, wäre sonst etwas oversized.

  • tthorsten
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    • 9. August 2003 um 09:47
    • #37

    aha

    ich würde ie 18er noch tiefer an heben 40-45hz insofern das gehäuse gross genug ist.


    evlt die entzerrung an den 12er weg nehmen und trennfrequenz lassen


    hm immern och bei 160 hz muss ja ein extreme dröhnung in dem raum sein.


    und mittelton war gut koppeln von der front und so ??

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  • Wulfson
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    • 9. August 2003 um 11:33
    • #38

    der club ist ne alte holzbaracke. tief hängende decken (2,6m), schmal und seitenwände mit gipskarton verbaut...ein ziemlich "guter" resonator :-? und das bei ca. 160hz

    mitten waren gar kein problem...gesang und snare waren ultimativ auf der nase...ohne probs. jedenfalls hats den bands gefallen und sie haben sich sogar bedankt... :P ...passiert ziemlich selten.

    also werd ich mich mit meinem schreiner mal zusammensetzen und ein ordentliches konzept für die fertigbox stricken. flugpunkte, griffe, stapelfräsungen, frontabdeckung (abnehmbar mit rollen; wie seeburg).

    tthorsten

    wie siehts beim mufu bass mit der entfernung aus. wie weit komm ich bei etwa 400-800 leuten (entsprechend menge vorausgesetzt)?

  • tthorsten
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    • 9. August 2003 um 23:21
    • #39

    MUFU bass kommt gut und weit.

    einfach das neue bild bei entwickler fornt angucken bühne war ca. 9m breit.

    zum FOH gut 30m und Bass hat es gemacht. 8)

    alle die den zauber knopf gefunden haben haben reichlich davon gebruch gemacht.

    6x MUFU bass gegne 4xdoppel 18" die allerdings unfair auf 1m hohe bühen platte gelegt.

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  • Wulfson
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    • 11. August 2003 um 19:27
    • #40

    am samstag, 16.8., kommen alle vier topteile zum einsatz. es wird ein kleines open air mit ska und reggea geben. mal schauen, wies klappt.

    wer lust hat vorbei zukommen...immerzu. wenns nicht zu viel sind, gibts auch gästekarten... :wink:

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