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78er Schallplatten abspielen

  • Mechwerkandi
  • 24. April 2012 um 10:46
  • Mechwerkandi
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    • 24. April 2012 um 10:46
    • #1

    Ich habe im Zusammenhang mit einem grösseren Posten alten Vinyls ein paar 10" 78er in die Finger bekommen.
    Es gebricht hier allerdings inzwischen an einer Abspielmöglichkeit für die Dinger.

    So ich meine zu erinnern, konnten zumindest irgendwelche alten Lenco noch mit 78 drehen, und es brauchte einen speziellen pickup, resp. Nadel.

    Hat jemand noch weiterführende Infos?

  • bemi
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    • 24. April 2012 um 10:54
    • #2

    Mein audio technica kann das. Ansonsten halt mit 45 abspielen und im Rechner hochpitchen.

    Aktuell gibts da auch einen mit USB: http://eu.audio-technica.com/de/products/product.asp?catID=6&subID=42&prodID=4069


    ( Oder einmal mit 45 und einmal mit 33 abspielen und zusammenrechnen :D )

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von bemi (24. April 2012 um 23:20)

  • FAB
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    • 24. April 2012 um 12:20
    • #3

    Ich bin da mal zum Wertstoffhof um die Ecke. Den guten Dual im Holzgehäuse gibts dort geschenkt.
    Die passende Nadel bzw. das System gibt´s garantiert hier: http://www.plattennadel.de
    Der Laden ist ne echte Rarität :)

    see: http://www.fbevent.de

  • marcoboy
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    • 24. April 2012 um 12:33
    • #4

    Vorsicht das System muss dazu geeignet sein. Sonst beschädigst du deine Schätze. Aus welchen Material sind die Scheiben? Zumal aufgrund der Kennlinie Kristallabnehmer von Vorteil wären. Also die Scheibe auf eine Modernen Spieler zu packen kann klanglich und für die Platte keine so gute Idee sein.

  • Jens Hauptmanns
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    • 24. April 2012 um 12:43
    • #5

    Also den ein oder anderen L78 oder L75 kann ich dir noch anbieten... Nadeln hab ich auch noch...

    Strom ist ne spannende Sache...

  • Mechwerkandi
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    • 24. April 2012 um 15:07
    • #6
    Zitat von "marcoboy"


    Aus welchen Material sind die Scheiben?


    Tlw. Schellack (deutlich schwerer/dicker)
    Ich meine mich auch zu erinnern, das die 78er einen anderen Nadeltyp nutzten. (?)

  • DJheini
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    • 24. April 2012 um 15:10
    • #7
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Ich meine mich auch zu erinnern, das die 78er einen anderen Nadeltyp nutzten. (?)


    Ja, bei den alten Plattenspielern wurde für 78 immer die Nadel umgeklappt.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jens Hauptmanns
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    • 24. April 2012 um 15:15
    • #8

    Nadeln fuer Schellack haben einen anderen Schliff und auch eine andere Form...

    Strom ist ne spannende Sache...

  • niggles
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    • 24. April 2012 um 15:20
    • #9

    Passende Ausrüstung zum Abspielen alter 78er Platten gibts z.B. hier:

    http://www.soundhifi.com/78.html

    Als Plattenspieler haben sich neben dem inzwischen massloss überteuerten SL1200 der in einer bestimmten Ausführung ab Werk 78rpm beherrscht bestimmte Numark-Geräte (TTX, TT500) bewährt.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • marcoboy
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    • 24. April 2012 um 16:08
    • #10

    Für Schellack benötigst du andere Nadeln und die Entzerrung ist völlig anders. Mit einen Magnetischen System klingt das sehr komisch.

    Also Kristallabnehmer mit entsprechender Nadel. Meist sind diese Tot der Kristall zersetzt sich durch Feuchtigkeit. Für einige gibt es nachbauten. Also beim Kauf vorher schauen ob man da ein System bekommt. Beim gebraucht kauf kannst du davon ausgehen das das System kaum oder keine Spannung mehr liefert.

  • madmax
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    • 24. April 2012 um 17:57
    • #11

    Das Thema bringt mich ja gleich auf eine Idee.
    Ich hab' noch irgendwo ein sehr altes Grammophon samt genausoalter Platten.
    Das wollte ich schon immermal restaurieren und eventuell einen Motor einbauen.

    Was hast du für Platten, wie alt?
    Weil gut möglich; das sich die ganz Alten mit einem gewöhnlichen Plattenspieler überhauptnicht abspielen lassen.
    10" und 78U/Min wurde so in den 20er Jahren als eine Art Standart festgelegt und per Stahlnadel abgetastet.

    Und Achtung; Schellack ist leicht brennbar und verträgt absolut kein Wasser!

    Never stop a running System

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. April 2012 um 19:01
    • #12

    Nun gibt es genung Plattendreher die 78 Umdrehungen haben. Einfach mal googeln.
    Dual, Omnitronic, JB-Systems, dazu noch No-Name ausm Bucht.
    Der kann das auch :D :
    http://www.radiomuseum.org/r/radiotehni_akordsakkor.html

    Wichtig ist ne passende Nadel. Vestax VTVR1SPP ist eine davon (Kostenpunkt um die 25 Euro), aber ich denke jede Diamantnadel darf man einsetzen.

  • madmax
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    • 24. April 2012 um 19:41
    • #13
    Zitat von "Jonnytrance"

    aber ich denke jede Diamantnadel darf man einsetzen.

    Da sollte man bei Schellack lieber vorsichtig sein.
    Das "Prinzip" von früher war eher, eine sich abnutzende Nadel zu nehmen, damit sich die Platte nicht bzw. langsamer abnutzt.
    Mit der Langlebigkeit der PVC Platte, welche es so ab 1960 gab, kann mans aber eh nicht vergleichen.

    Never stop a running System

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. April 2012 um 19:58
    • #14

    Nicht unbediengt das Material entscheidend ist, sonder der Schliff.
    Shure M78S ist speziell für Schellack gemacht trotz Diamantnadel.

    Edit: jete hab ich "amtliche" Info gefunden:
    http://phonophono.de/pdf/phono_katalog_ta_mono78.pdf

  • Mechwerkandi
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    • 25. April 2012 um 08:35
    • #15
    Zitat von "madmax"


    Was hast du für Platten, wie alt?


    Das meiste sind Operettentitel, "Schlager", würde man heute wohl sagen.
    Ist aber definitiv Nachkriegstechnik, 50er Jahre.

    Was ich noch herausgefunden habe, liefen die anders geformten Nadeln in einem Piezo-pickup ohne RIAA Entzerrung an einem line-in.

  • marcoboy
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    • 25. April 2012 um 13:04
    • #16

    Sag ich doch. Den Entzerrer brauchst du nur für Magnetischen Systeme und heutige geschnittene Platten. Kristallabnehmer erzeugen auch hohe Spannungen ca. 1V.

  • djvomght
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    • 25. April 2012 um 14:48
    • #17
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Was ich noch herausgefunden habe, liefen die anders geformten Nadeln in einem Piezo-pickup ohne RIAA Entzerrung an einem line-in.

    So ist es. Passend abgeschlossene Piezosysteme (500k oder mehr sollten es schon sein) haben einen Frequenzgang, der den der RIAA- Entzerrung recht gut nachbildet, kommen also ohne Entzerrung aus.

    Wie die vorherigen Beiträge schon erwähnt haben, unbedingt eine passende Nadel nehmen (für "Normalrillen"), die heutigen für Mikrorillen sind zu spitz und würden den Rillengrund der Platte beschädigen. Auflagegewicht darf etwas mehr sein als bei heutigen Plattenspielern, die Dosen der alten Grammophone waren auch keine Leichtgewichte.

    Die fehlenden 78 U/min sollten nicht das Problem sein, mit 45 abspielen und hochpitchen.

    Gruß Jörg

  • Mechwerkandi
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    • 25. April 2012 um 16:01
    • #18

    Ich denke im Moment darüber nach, mir einen 2ten Dreher zu kaufen, mit 78 rpm, und den dann entsprechend der gesammelten Eindrücke für die Wiedergabe der alten Platten umzurüsten.
    Wird dann halt eben nur 3x p.a. gebraucht, na ja, hat schon unsinnigere Sachen gegeben...

  • tufkadib
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    • 25. April 2012 um 16:32
    • #19

    Wenn Du es wirklich auf die Spitze treiben willst, versorgst Du Dir ein Tonbandgerät "MTG25". Damit kannst Du nicht nur 78er Platten abspielen, sondern die auch gleich noch auf Magnetband umkopieren...

    MfG
    DirkB

  • marcoboy
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    • 25. April 2012 um 18:49
    • #20

    Der Arm war aber Zusatz. Das System ist meist auch hinüber. Das Tonband ist lausig schon für damalige Verhältnisse.
    Tja ich habe den Kasten allerdings mit einen großen Schrank mit Radio drin :D

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