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Stecker-Netzteil, symetrisch

  • Grandfunk
  • 5. Mai 2003 um 22:46
  • Grandfunk
    Beiträge
    76
    • 5. Mai 2003 um 22:46
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich schaue mal bei Euch rein mit einer Bitte, vielleicht könnt Ihr mir helfen:

    Und zwar suche ich Hinweise auf Stecker-Netzteile mit symetrischer Spannung.

    Ich habe mitbekommen, daß manche Mischpulte oder Effektgeräte solche verwenden.

    Optimal wäre so ein NT mit 2 x 15 VDC, 2 x 50 mA.

    Aber ich wäre auch schon zufrieden mit 2 x 15 Volt -Wechselspannung, oder gern höher.

    Bin für jeden Hinweis auf solche Netzteile dankbar. Wie gesagt: vorrangig wichtig ist symetrische Spannung.

    Sollen Verwendung finden für Selbstbau-Mikro-Vorverstärker. Eigenbau entsprechender ist oft teurer bzw. ergäbe das Problem der VDE-Sicherheit.

    Vielen Dank für eine Tip wo/wer mit seinen Mischpulten solche Stecker-NT mitliefert.

    Grüße
    Tom

  • spector
    Beiträge
    377
    • 6. Mai 2003 um 10:03
    • #2

    Es ist ziemlich schwierig ist, so ein Steckernetzteil zu finden.
    Du kannst aber mit einer "Notlösung" arbeiten, wenn Du mit einer Betriebsspannung von +-12V auskommst. Das dürfte bei einem Mikrofonvorverstärker kein sooo großes Problem darstellen. Bei Pollin Elektronik gibt es das Steckernetzgerät FW6798 (24VAC/750mA) für 1,00 Euro.
    Die Netzteilschaltung musst Du mit in Deinen MV integrieren.
    Da ich hier keine Schaltung zeichnen kann, beschreibe ich diese einfach:
    Trafo --> Gleichrichter --> als Siebung 2 x 1000µF in Reihe und zu jedem Elko einen R mit 10k parallel --> am Punkt zwischen den Elkos ergibt sich nun die virtuelle Masse --> wir haben über jedem Elko etwa 17V im Leerlauf --> nun noch jeweils in den positiven und negativen Zweig einen 12V-Festspannungsregler (7812/7912) und jeweils einen Elko 100µF am Ausgang --> fertig ist das Netzteil mit 2 x 12V.

    Wenn Du allerdings auf die 2 x 15V bestehst, solltest Du bei ebay mal suchen, ob da ein Steckernetzteil >30V zu finden ist. Du ersetzt dann die Festspannungsregler durch 7815/7915.

    Spätestens jetzt müsste dieser Thread ins Selbstbau-Brett verschoben werden.

    Gruss
    Spector
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    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
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  • Grandfunk
    Beiträge
    76
    • 6. Mai 2003 um 11:40
    • #3

    Hi Spektor,

    Deinen Tip werde ich in die engere Wahl mit einbeziehen. Die Beschreibung für die Beschaltung habe ich verstanden.

    2 x 15 V wäre insofern gut, da ich dann auch 15V-Phantom, z.B. für das Behringer ECM-8000 hätte.

    Kannst Du was sagen, ob die Schaltung mir der virtuellen Masse irgendwelche prinzip-bedingten Nachteile hätte, wie höhere Störspannung oder so ?

    Grüße

    Tom

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 6. Mai 2003 um 11:42
    • #4

    da gehste einfach her


    nen Trafo nen gleichrichter und ne handvoll Kondensatoren und zwei 7815 ICS und fertig ist die spannungs quele

    conrad hat galube ich die schaltung sogar im Katolg drin bzw im elektor auf alle fälle.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • spector
    Beiträge
    377
    • 6. Mai 2003 um 13:27
    • #5

    tthorsten
    Er wollte unbedingt den Trafo extern als Steckernetzteil, um einen besseren Fremdspannungsabstand zu bekommen.
    Grandfunk
    1. Bei den geringen Strömen, die du ziehst, ergeben sich keinerlei Nachteile. Aphex benutzt z.B. diese Schaltungsvariante recht oft.
    Ich persönlich habe das Prinzip auch schon oft mit Erfolg angewandt.
    2. Das ECM-8000 geht auch noch bei 12V.

    Gruss
    Spector
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  • Backi
    Beiträge
    939
    • 6. Mai 2003 um 15:33
    • #6

    Also ich hab sowas noch nie gesehen.

    Du kannst aber auch zwei 15VDC Netzteile nehmen, von dem einen den Minus mit dem Plus von dem anderen verbinden und schwupps, haste + und - 15V.
    Wäre mir ein wenig zu unpraktisch, aber wer weiß wie Du das siehst.


    regards

  • .Jens
    Beiträge
    184
    • 6. Mai 2003 um 15:39
    • #7

    Moin...

    Man sollte bei dieser Selbstbausymmetrierung nur darauf achten, dass das verwendete Steckernetzteil seine 24 oder 30V potentialfrei abgibt ("floatet"). Sonst hat man nachher seine virtuelle Masse auf +12V gegenüber der Erde. Das kann zu Problemen führen, wenn weiteres Equipment angeschlossen wird (und davon ist ja auszugehen).
    Normalerweise sollten die Standardnetzteile diese Voraussetzung erfüllen, insbesondere die mit Eurostecker (da geht es ja auch nicht anders).
    Ich sag das nur, weil ich mal vor Jahren so einen seltsamen Kandidaten (Schuko) hatte, bei dem die "0" fest mit dem Schutzleiter verdrahtet war. Macht für einige Anwendungen evtl. auch Sinn, hier wäre das aber - naja - sagen wir: kontraproduktiv... 8)

    Jens

  • spector
    Beiträge
    377
    • 6. Mai 2003 um 17:33
    • #8

    Backi
    Das ist doch ein gaaanz alter Hut ;)
    .Jens
    Nun bin ich aber platt...
    So ein Steckernetzteil habe ich noch nie gesehen - die sind im allgemeinen Schutzisoliert und potentialfrei.
    Du meinst sicher Laptop-Netzteile u.ä.

    Gruss
    Spector
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  • Grandfunk
    Beiträge
    76
    • 6. Mai 2003 um 18:35
    • #9

    Vielen Dank zwischendurch mal für die rege Beteiligung !

    In der Tat soll das NT ausgelagert sein um Störeinstrahlung auf die Elektronik des Mic-Amps zu vermeiden.

    Der andere Grund ist, daß so ein NT evtl. mal Bestandteil eines Bausatzes für eine Umschaltbox für ein LS-Mess-System sein soll (HobbyBox), in dem dann auch ein Mic-Amp integriert sein soll.


    Und da möchte ich es dann tunlichst vermeiden, einen Käufer mit 230V jonglieren zu lassen.

    So gaaaaanz trivial ist die wirklich zu Ende gebrachte Eigenentwicklung so eines symetrischen Stecker-NT´s auch nicht.

    Schon die Kosten einer individuell entwickelten/angefertigten NT-Platine übersteigen fast den Komplett-Preis eines Fertig-NT´s und es ist mir z.B. bis heute nicht gelungen, ein 3-adriges Gummikabel für die Sekundär-Spannungen zu finden, das nicht die Kabel-Farben für Netz-Verwendung hat. Es ist tunlichst verboten, den gekennzeichneten Schutzleiter für andere Zwecke einzusetzen.

    Um nochmal zurück zu kommen auf die virtuelle Masse und den 24 Volt Trafo:

    Ich überlege ob ich da an virtueller Masse und Plus dann 12 Volt abgreifen könnte für die Phantom-Spannung? Oder ist hier der Trick dieser Beschaltung ausgereitzt ?

    Grüße erstmal

    tom

  • spector
    Beiträge
    377
    • 6. Mai 2003 um 18:45
    • #10

    Grandfunk schrieb:
    Ich überlege ob ich da an virtueller Masse und Plus dann 12 Volt abgreifen könnte für die Phantom-Spannung? Oder ist hier der Trick dieser Beschaltung ausgereitzt ?

    Das dürfte absolut kein Problem sein, da die Phantomspeisung des Mics nur einen sehr geringen Strom benötigt.

    Noch ein Vorschlag zum Sekundärkabel: Nimm doch einfach sym. Mikrofonkabel. Der Schirm ist Masse und die 2 Adern jeweils + und -.
    Dann bekommst Du auch keine Probleme mit Vorschriften. Als Stecker würde ich, um Verwechslungen zu vermeiden, 5pol. XLR benutzen.

    Gruss
    Spector
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  • .Jens
    Beiträge
    184
    • 7. Mai 2003 um 13:56
    • #11

    spector: Hat mich damals auch lange Zeit gekostet, drauf zu kommen, dass das Teil eben nicht potentialfrei war. :-?
    Normalerweise geht man ja schon davon aus, dass eine vollständige galvanische Trennung besteht. In der Regel ist das ja auch der Fall. Ich wollte nur andeuten, dass es anscheinend auch "Sonderlinge" gibt.
    Insbesondere bei OEM-Herstellern sollte man daher darauf achten, was genau man da kauft. Wie gesagt, für manche Anwendungen mag es durchaus sinnvoll sein, das Erdpotential vom Schutzleiter mit der Kleinspannung durchzureichen.
    Bei den "normalen" Universal-Steckernetzteilen, wie es sie in jedem Baumarkt oder Elektronikshop gibt, sehe ich da aber auch keine Probleme.

    Jens

  • spector
    Beiträge
    377
    • 7. Mai 2003 um 22:27
    • #12

    .Jens
    Bei den normalen Steckernetzteilen gibt es auch keinen Schutzleiteranschluss. Sollte doch einmal sowas dran sein, wird es sehr verdächtig...

    Gruss
    Spector
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