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DCX über XLR

  • thc
  • 21. Juli 2012 um 23:08
  • treibsand
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    • 28. August 2012 um 11:20
    • #21
    Zitat von "Jens Droessler"

    Wenn es mit den Adaptern direkt am Controller funktioniert, wie soll dann eine fehlende Brücke oder vertauschte Adern der Grund sein?


    vs.

    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich sage es nochmal: Das ist nicht in der Spezifikation, und deshalb kann man eben nicht "das geht ohne Probleme" sagen, sonst wäre es in der Spezifikation. Es gibt viel zu viele Faktoren, von denen eine Funktion auf Distanzen deutlich über 10m abhängt, als dass man sowas einfach pauschal behaupten könnte!


    Das könnte einiges Erklären.

    Nichtsdestotrotz:
    Es mag ausserhalb der Spezifikationen liegen, aber es funktioniert *meisst* genauso, wie DMX über Mikrofonkabel!
    Und manch einer mag sich wundern: das Keyboard funktioniert oft auch ohne DI - und sogar manchmal mit Stereo-Klinken...


    edit: da war wohl Jogi schneller.

    Als kleiner Zusatz daher:
    ich würde mal mit der Masse/Schirm Verbindung, gekreuzten Adern und den Steckverbindungen rumprobieren. Und: ja, auch bei mir war die Verbindung nicht immer und selten zu 100% safe! Audio o.ä. würde ich da auch nicht übertragen. Da aber der Ohringer eh die bekannten "Umschaltaussetzer" produziert, habe ich das immer nur als Setup-verbindung genutzt. Da war es völlig egal, ob die Verbindung abkackt - der Controller behält die eingestellten Daten und er verändert nix "rein zufällig"!
    Somit ist das optimal, um an der Abhörposition ein wenig rumzucontrollieren oder wie hier rumzumuten.


    noch ein edit:
    letzte Woche war noch so ein Medionhub in der Bucht. Hat wohl für 5€ "rübergemacht".

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jens Droessler
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    • 29. August 2012 um 01:38
    • #22

    Wir hauen uns nicht die Taschen voll! Mir geht es darum, dass hier gesagt wird "Jaja, das geht immer", während der Standard da viel viel vorsichtiger definiert ist. Sowas wird ja nicht ohne Grund gemacht. Kein Hersteller wird dir sagen, dass das zuverlässig funktioniert, wenn es nicht in der Spezifikation der beteiligten Systeme, Protokolle, Verkabelung etc. vorgesehen ist, schon aus rechtlichen Gründen. Sowas tendiert dazu, genau dann zu zeigen, warum die Spezifikation so vorsichtig ist, wenn man die Funktion dringend bräuchte.

    DMX über Mikrofonkabel funktioniert auch, oft sogar ohne Terminator. Aber manchmal eben nicht, und manchmal tuts dann ein Gerät mitten in der Kette nicht. Nutzt man dann DMX-spezifizierte Kabel und Terminator, gehts dann ohne Murren. Das ist, wovon ich rede. Ab davon ist DMX ein wesentlich solideres Protokoll als RS232. Es basiert auf RS485, ist damit differentiell (sozusagen "symmetrisch") und von vorneherein auf sehr hohe Längen ausgelegt. Falsche Kabel reduzieren die mögliche Kabellänge, aber 20-30m sind dann oft noch drin. Im Gegensatz dazu ist ein Adernpaar eines Audio-MuCos von vorneherein nicht mal "das richtige Kabel" für RS232, sollte also die mögliche Leitungslänge keinesfalls gegenüber der Spezifikation erhöhen.
    Und das Keyboard, ja, einfach weil es genug Pegel liefern kann, um sich gegen die Störungen durchzusetzen. Aber versuch das mal mit einer Akustikgitarre mit passivem Abnehmer... Das mit den Stereoklinken verstehe ich nicht ganz. Meinst du damit Kabel von Stereoklinke (also symmetrisch) auf XLR? Das funktioniert, wenn a) Stereoklinkenbuchsen im Keyboard verbaut sind und der Ring auf Masse liegt oder b) das Keyboard auch schon symmetrische Ausgänge in Form von Stereoklinken hat.

  • thc
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    • 8. September 2012 um 22:15
    • #23
    Zitat

    Ansonsten ist da was vertauscht.

    Richtig.

    Aber alles der Reihe nach.
    Nur zur Erinnerung: wir arbeiten hier ehrenamtlich in einer Kirchengemeinde.
    Das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass es vor Ort nur einen seeehr rudimetären Bestand an Werkzeug gibt.
    Was ich also zu Hause nicht einpacke, ist nicht da.

    1. Test
    Gestern war Sponsorenlauf - ein ziemlich dicker Baustein in der Gemeindefinanzierung.
    Mein Job war dabei nicht Laufen, sondern die Beschallung für Durchsagen an den Start bringen.
    Da die Halle heute nicht in Benutzung war, habe ich also zwischendurch schon mal die Technik für den Gottesdienst morgen aufgebaut.
    Dann war noch Zeit - da konnte ich mich noch mal mit dem Controller-Problem beschäftigen.
    Also habe ich die XLR-Verbindungen zu den Adaptern getrennt und Genderchanger gesteckt - weil Returncore.
    Am Pult in einen Eingang mit Phantomspeisung und am Amprack den CTG-1NOISE gesteckt.
    Der hat dann nur still vor sich hin geleuchtet - also alle Adern in Ordnung.

    2. Test
    Griff in das Case mit den XLR-Kabeln und 40 Meter herausgeholt.
    Diese statt des MuCo zwischen die Adapter gesteckt.
    DCX ist ansprechbar - hätte mich auch gewundert.

    3. Test
    Ab jetzt wirds aufwändiger.
    Mit einem Kollegen die getippte große Kabeltruhe auf die Rollen gedreht, die Lastcores rausgeräumt, das Reise-Returncore herausgeholt und damit das im Boden verlegt MuCo ersetzt.
    DCX ist wieder ansprechbar.
    Es liegt also weder an der Länge noch am Kabeltyp, sondern an unserem verlegten MuCo.
    Jetzt müsste ich das Multimeter da haben - habe ich aber nicht.
    Reisecore wieder weggeräumt, XLR liegen gelassen.

    4. Test
    Heute vormittag Multimeter und das Innenleben von einem NC3FX und einem NC3MX eingepackt und mit den 40 Metern XLR von gestern eine Schleife vom Amprack durchs MuCo zum Pult und wieder zurück zum Amprack gelegt.
    Dann das Multimeter auf Durchgangsprüfung mit Piepen gestellt, die NC3-Innenleben zwecks einfacherer Prüfung in die beiden XLRs gesteckt und gemessen.
    PIN 1 zu PIN 1 - piep, PIN 3 zu PIN 3 - kein piep - aha.
    PIN 3 zu PIN 2 - piep - das wars dann wohl.
    PIN 2 und 3 im MuCo sind gekreuzt.

    Da ich natürlich keinen kleinen Kreuzschlitzschraubendreher dabei hatte, habe ich heute abend zum offiziellen Aufbau - Bühne, Stühle und so - auch diesen mitgenommen und die Multipinbuchse am Amprack aufgemacht.
    Zum Glück ist diese nicht in einem Bodentank, sondern an der Wand befestigt, was das Umkonfektionieren erheblich erleichtert.
    Dabei habe ich gleich noch eine kalte Lötstelle gefunden - und ja, der Lötkolben war zu Hause.

    Wie ich da so vor mich hin bastele, kommt langsam ein Gedanke aus dem Lanzeitgedächtnis gekrabbelt.
    Da war doch was, als wir vor sieben Jahren die Cores konfektioniert haben...
    Irgendwas hat da nicht gestimmt, was damals aber nicht weiter schlimm war, weil alle Kanäle davon betroffen waren und das Signal weiterhin symmetrisch war.
    Ich glaube, ich weiß jetzt wieder, was damals nicht gestimmt hat...

    Gruß
    Claus

  • TomyN
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    • 8. September 2012 um 23:13
    • #24

    Hi,

    jetzt kannst du überlegen: Einen Adapter für den DCX oder X-Kanäle Muco umbauen :)

    Ich hab aus erfahrung immer zwei 2->3 3-> 2 Adapter dabei, die haben mir bei sowas schon oft geholfen.

    Und, was sagt die Definition von RS323 genau zur Leitungslänge?

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • JMS
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    • 8. September 2012 um 23:42
    • #25

    Also ich glaube mal gelernt zu haben das RS232C bei 15m liegt (und RS485 bei 1,2km).

    Joachim Mandl
    http://www.jm-sound.at

  • jogi86
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    • 9. September 2012 um 05:44
    • #26

    @ thc: Freut mich, dass Du den Fehler gefunden hast. So einfach kann es manchmal sein.

  • thc
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    • 9. September 2012 um 08:27
    • #27
    Zitat

    jetzt kannst du überlegen


    Das ist nicht so schwer:
    Multipin-Einsatz rausschrauben, alle Pins rausdrücken und neu sortiert wieder rein.
    Einmal checken, ob alle auch richtig drin sind und Einsatz wieder festschrauben.
    Alles zusammen 10 Minuten - ausser man findet einen kalte Lötstelle...

    Gruß
    Claus

  • TomyN
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    • 9. September 2012 um 08:42
    • #28

    Hi,

    wenn du Zugriff auf einen 'Harting-Rausdrücker' hast, dann ja. Ich würde trotzdem ein paar Ersatzpins bereitlegen.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • treibsand
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    • 10. September 2012 um 05:22
    • #29

    Wenn ich eines aus meiner Zeit als Lichtie gelernt habe (als DMX noch ganz neu war...): IMMER einen Phasendrehadapter auf Tasche haben...

    Wozu willst du das Core umbauen? Hat doch 7 Jahre erfolgreich funktioniert. Und die "richtige" Polung hört man doch eh nicht - nur eine teilweise verpolung fällt auf.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jens Droessler
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    • 10. September 2012 um 05:35
    • #30
    Zitat von "TomyN"

    Und, was sagt die Definition von RS323 genau zur Leitungslänge?


    Die maximale Leitungslänge ist bei RS232 abhängig von der Baudrate. Der DCX2496 arbeitet mit 115200baud, die Definition spricht von maximal 2500pF Kapazität bei 19200baud, woraus sich bei 115200baud laut Tabelle keine 2m mehr ergeben. Gutes Cat.5 Kabel (welches besser als das übliche MuCo für solche Übertragungen geeignet ist) macht ugefähr die dreifache Distanz, bevor eine für 115200baud kritische Kapazität erreicht wird. Ich sage ja nicht, dass es nicht funktioniert, sondern nur dass man sich nicht drauf verlassen kann, dass das immer und überall funktioniert. RS232 ist sehr anfällig für Störungen. Die bei Behringer wissen schon, warum sie da noch RS485 mit reingepackt haben...

    Dass es überhaupt auf solch langen Leitungen funktioniert, dürfte Behringer zu verdanken sein. Wahrscheinlich sind die Datenübertragungen im hohen Maße redundant und per Checksumme gesichert. Ich habe in früheren Zeiten oftmals zwischen unterschiedlichen Computern (z.B. Amiga --> PC) Direktverbindungen per RS232 gehabt, um Daten zu übertragen. Das war, bevor Netzwerktechnik erschwinglich und für alle Systeme erhältlich war. Die Kabel waren gut geschirmt, Twisted Pair waren sie auch (bringt aber bei RS232 mangels symmetrischer Übertragung kaum Vorteile), und recht kurz, tatsächlich unterhalb 2m. Trotzdem gab es oft genug Übertragungsfehler (schätzungsweise ein Fehler pro 80kb Daten), die zwar automatisch von den in der Terminalsoftware integrierten Übertragungsprotokollen (X-Modem, Z-Modem...) korrigiert, aber dennoch angezeigt wurden. Und das bei unter 2m und 115200baud!

  • TomyN
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    • 10. September 2012 um 07:13
    • #31
    Zitat von "Jens Droessler"

    Die Kabel waren gut geschirmt

    Wie war das nochmal mit der Kapazität?

    Tomy

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  • Jens Droessler
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    • 10. September 2012 um 07:57
    • #32

    Ziehst du jetzt schon Argumente an den Haaren herbei? Denkst du ernsthaft, dass eine unsymmetrische Übertragung in der Nähe von höherfrequenter Technik, Schaltnetzteilen (im PC-Umfeld) oder gar Dimmern etc. besser wird, wenn man keine Schirmung hat? Um direkt auf mein Beispiel zurückzukommen: Das Kabel war bei Weitem noch nicht über der maximal erlaubten Kapazität. Ich weiß auch nicht, was solche Sticheleien sollen. Ich habe den Standard nicht definiert! Und die, die es getan haben, habens sicherlich nicht ohne Grund getan.

  • hermste
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    • 10. September 2012 um 09:41
    • #33

    Theorie hin oder her, ich hatte noch nie Probleme mit Multicore und RS232, weder bei BSS, XTA oder dbx und nutzte meist 38400 Baud.

    Wobei die Zeit wegen Digitalmulticores bei mir vorbei ist - dann und wann allerdings grabe ich das Ding wieder hervor.

    Viele Grüße,
    Hermann

  • TomyN
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    • 10. September 2012 um 09:44
    • #34

    Ach Jens....

    Die RS232 ist eigentlich eine sehr 'robuste' Schnittstelle. In Verruf kam sie dadurch, dass zeitweise aus +/- 12V +5V und 0V wurden. Das Datenformat war das gleiche, aber die Störsicherheit deutlich geringer. Der Grund war, dass viele 'Personalcomputer' zumindest keine -12V hatten (und oft auch keine +12V). Die Eingänge waren dann auch entsprechend.
    Irgendwann zum Anfang der 90er kam dann der max232, ein IC dass aus 5V die +/- 12V gemacht und auch gleich den Pegel gewandelt hat. Das war zwar sauteuer, aber damit begann die 'Rückkehr' der 'echten' RS232, vorallem in der Peripherie.

    Die RS232 ist im übrigen auch der Grund, warum PC Netzteile noch heute -12V liefern..

    Tomy

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  • Jens Droessler
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    • 10. September 2012 um 17:46
    • #35

    Ich kann dir versichern, dass die von mir genutzten Schnittstellen mit +/-12V gearbeitet haben. Diese Details kenne ich auch, ich bin im EDV-Bereich auch schon über 25 Jahre aktiv. Natürlich liegt die Störanfälligkeit bei 24V Spannungshub/Differenz geringer als bei 5V, trotzdem bleibt es ein unsymmetrisches Verfahren. Ich bin sicher, dass die Daten über 50m MuCo recht häufig übertragen werden müssen, bis sie korrekt ankommen.

    Wie gesagt, ich habe nie geschrieben, dass das nicht funktioniert. Meine Aussage ist grundlegend nur: Rechnet nicht damit, dass es immer so funktioniert, das hat euch niemand garantiert. Und wenn es dann nicht funktioniert, ist niemand anders als ihr selbst Schuld daran.

  • thc
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    • 10. September 2012 um 21:04
    • #36
    Zitat

    Und wenn es dann nicht funktioniert, ist niemand anders als ihr selbst Schuld daran.


    Och, damit kann ich als reinrassiger HKS ganz gut leben.

    Gruß
    Claus

  • Jens Droessler
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    • 10. September 2012 um 21:40
    • #37

    Ja, warum auch nicht. Mir geht es darum, dass die Funktion über RS232 nicht als selbstverständlich betrachtet werden sollte. Irgendwann bist du dran gewöhnt, es muss schnell gehen, hin- und herlaufen ist umständlich, das Publikum steht dabei auch noch im Weg... Und genau dann versagt die lange Leitung. Dass man sich dann ärgert ist verständlich, aber dafür kann weder der Controller noch die Software noch das Kabel etwas, sondern nur der, der es so betreibt. Im Ernstfall bleibt es immer am Technikanbieter hängen, egal woran es liegt. Ich für mich selbst würde da einfach kein Risiko eingehen. RS485 kostet ja auch nicht die Welt, geht aber garantiert hunderte Meter. Das ist halt meine Sicht auf die Sache.

  • TomyN
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    • 10. September 2012 um 21:53
    • #38

    Hi,

    auch bei der RS485 hängt die Länge schon etwas von der Datenrate ab. Das Problem ist eher, dass kaum ein PC/Laptop eine eingebaute RS485 Schnittstelle hat. Und die Billigdinger haben weder bei mir noch bei Kollegen zuverlässig funktioniert (mit dem DCX). Ich hatte dann einen Industrie-Adapter, das ging's dann zumindest auf der Werkbank gut. Allerdings kann der nicht mit win7 :(
    Der Hauptvorteil beim DCX mit RS485 ist der, dass man mehrere DCXe über ein Mikrokabel ansprechen kann. Das geht über RS232 nicht, da muss dann noch ein Handshake her..

    Tomy

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  • Jens Droessler
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    • 11. September 2012 um 22:02
    • #39

    Ich habs zwar noch nicht mit 3adrigen RS232 ausprobiert (nur vollbelegt), aber der DCX wandelt doch sogar das RS232 nach RS485, sodass man den ersten so kontaktieren kann, die weiteren dann per RS485.

    Und ja, natürlich hängt es auch hier von der Baudrate ab, aber per Standard geht da ungefähr das 20fache.

  • TomyN
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    • 11. September 2012 um 23:09
    • #40

    Hi,

    ich hab's auch nicht glauben wollen, aber es steht sogar irgendwo in der Anleitung. Die Ansteuerung eines DCX über RS-232 geht über drei Verbindungen, aber damit die Weiterleitung zu einem anderen DCX funktioniert, muss die RS-232 Verkabelung zumindest RTS und CTS (ohne Gewähr) zusätzlich enthalten.

    Tomy

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