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Beta 52A und Sennheiser 902 ergänzen sich nicht

  • R880
  • 27. September 2012 um 12:09
  • R880
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    • 27. September 2012 um 12:09
    • #1

    Live klappt das mit dem 901er in der Bassdrum recht gut, aber im Studio ergänzen sich die beiden Mikrofone nicht sonderlich.
    Meine Vorstellung wäre eigentlich das 52er nahe am Kesselrand innerhalt der Bassdrum und ein Mikro mit einer sauberen Bassabbildung im Tunnel
    vor dieser. Ich dachte da an das M88TG, wobei ich es noch nie gehört habe.

    Bin für jeden Tip dankbar!

    Edit: Ich meinte die 901 Grenzfläche und nicht das 902.

    Einmal editiert, zuletzt von R880 (27. September 2012 um 12:58)

  • skyworker
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    • 27. September 2012 um 12:26
    • #2

    Hast du mal das AE2500 von Audio Technica probiert? Ich weiß, das Mikro polarisiert und besonders die Metalfraktion ist so glücklich nicht über dieses Mikro - aber ich mags! Auch im Studio.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • billbo
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    • 27. September 2012 um 12:38
    • #3

    Trommel ordentlich stimmen, 602 vor's (möglichst kleine) Loch - fettich. Und je nach Combo schon wieder 1 bis 2 unnötige Kanäle gespart. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • rockline
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    • 27. September 2012 um 15:30
    • #4
    Zitat von "billbo"

    Trommel ordentlich stimmen, 602 vor's (möglichst kleine) Loch - fettich. Und je nach Combo schon wieder 1 bis 2 unnötige Kanäle gespart. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    :lol:
    Es ist wie es ist.....

  • R880
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    • 27. September 2012 um 15:47
    • #5

    Na, wenn Jeder so experimentierfreudig wäre....
    Natürlich sind die Trommeln ordentlich gestimmt. Immer die gleichen Texte :evil:

  • Kracky
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    • 27. September 2012 um 15:54
    • #6

    Ich fahre live die 901 manchmal zusammen mit nem billigen Superlux Pro218A (immer noch mein Geheimtipp)und das macht wirklich lauen. Ist ja nicht teuer und den Versuch vielleicht wert. Am Pro218 finde ich halt toll das es beim spielen mit den Parametern, also näher zum Fell, weiter Weg vom Fell usw. ganz genau deinen Veränderungen nachfolgt und entsprechende Ergebnisse liefert. Da braucht man mir mit D112 und Beta52 nicht kommen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • billbo
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    • 27. September 2012 um 16:43
    • #7

    Okay, sagen wir's so: persönlich hab' ich für mich irgendwann Mitte der 80er entschieden, dass Bassdrummikrofonierung nicht übermäßig showentscheidend ist. Hauptsache das Ding ist am Ende des Sets noch in der gleichen Position wie am Anfang.

    Jetzt politisch korrekt genug? :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • schallereignissortierer
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    • 27. September 2012 um 17:00
    • #8

    Der werte Kollege sprach von "aber im Studio" :?

    So wirklich "Show" entscheidend sind da relativ wenig Mikrofone ... mal ganz global betrachtet :wink:

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • R880
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    • 27. September 2012 um 17:09
    • #9

    Genau, live muss sie meisst einfach drücken und kaum Jemand hat Zeit sich den Kopfhörer aufzusetzen und das Mikro in die verschiedenen
    Positionen bewegen zu lassen.

    Mir geht es ums Studio. Bislang habe ich den Sound schon hinbekommen, nur gehe ich hier schon gerne auf Sicherheit und
    nehme 2 Mikros. Eines wie gesagt in die BD, ziemlich am Kesselrand und eins ausserhalb. Gern baue ich hier einen Tunnel aus Absorbern, die ich
    übrig habe. Das Beta52 und 901 gehen beide in die gleiche Richtung und mir ist der Sound schon zu vorgeformt. Mir fehlt die Auflösung im LoEnd.

    Vielleicht sollte ich ein 414er vor der BD mal ausprobieren. Habe ich noch nicht gemacht, da ich meine beiden immer als Raummikrofone verwende.

  • billbo
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    • 27. September 2012 um 19:11
    • #10
    Zitat

    Der werte Kollege sprach von "aber im Studio"

    Upps! Leider nicht richtig aufgepasst... :oops:
    Vermutlich ermüdet aufgrund endloser (und zweckloser) Livemikrofonierungsfragen. :D

    Probier mal MD421 für 'unten sauber'. Das muss dann aber (Kapsel und Gehäuse!) wirklich 100%ig in Ordnung sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Jens Droessler
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    • 27. September 2012 um 21:27
    • #11
    Zitat von "billbo"

    Probier mal MD421 für 'unten sauber'. Das muss dann aber (Kapsel und Gehäuse!) wirklich 100%ig in Ordnung sein.


    Meinst du wegen der Nebengeräusche? Das kenne ich^^

    Zum Beta52/e901: So verwende ich das auch oft, wenn ich Zeit habe. Beta 52 am Loch, e901 in der Mitte der Trommel.
    Im Studio würde ich, wenn es so unbedingt funktionieren muss, entsprechend filtern. Beta 52 nur Bass, e901 nur oberhalb 100Hz. Dann vielleicht mal messen und Impulse aufeinenader legen.
    Ich finde eigentlich nicht, dass die beiden Mikros in die gleiche Richtung gehen. Zumindest live ergänzt sich der Sound ganz gut und macht die Sache universeller. Man kann den Sound so in verschiedene Richtungen verschieben.

  • oton
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    • 27. September 2012 um 22:17
    • #12

    Im Studio würde ich die Grenzfläche, bis auf die ganz harte Kante, eigentlich immer weglassen. Und eher Mikros nehmen die weniger färben, 421, 602, D12 etc. meistens im Loch oder nur knapp drin.

    Dann noch ein Großmembran 20-30 cm vor die Bassdrum (U87 o.ä.) , für den Schub. Und wenn es um Bassbereich geht und nicht hypermodern sein soll, mal zwei Kugeln NAH und TIEF vor dem Kit positionieren, so ca. 2m weg und 1m auseinander. und auch mal nur eines davon MONO versuchen.

    Oder Subkick ... oder oder oder. Im Studio muss man einfach mehr experimentieren, um den selben Eindruck von "Schub" zu erzeugen, der sonst so schön aus 8x Doppelachzehnern föhnt ... aber es geht ;-))

    und immer ein paar Bassdrums durchprobieren .. manche BD´haben geradezu eine Tagesform, genauso wie Mikros ... heute geht es , morgen gar nicht .. :wink: :wink: :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • billbo
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    • 27. September 2012 um 23:33
    • #13
    Zitat

    ... Und eher Mikros nehmen die weniger färben ...

    Als ein solches würde ich ein 602 aber jetzt nicht gerade bezeichnen... :roll: :D. Das Ding ist so ziemlich das extremst 'vor - EQte' Bassdrummic überhaupt; deshalb funktioniert's live ja so genial.
    Beim 421 sind wir uns aber einig. Allerdings:

    Zitat

    Meinst du wegen der Nebengeräusche? Das kenne ich^^

    Nach meiner Erfahrung sind, wie bei vielen älteren Mikrofontypen die einem über den Weg laufen, so ca. 3 von 4 nicht mehr in Ordnung. Ist die Membran erst mal überdehnt/ verzogen, die rückwärtige Kammer nebst 'Luftkanal' zur Kapsel undicht (ausgenommen natürlich die 4 Öffnungen um den Stecker) o. ä. klingt's sehr schnell fürchterlich. Also auf jeden Fall mehrere ausprobieren.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Jens Droessler
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    • 28. September 2012 um 00:01
    • #14

    Achso, ja nun, das würde ich unter "Alterung" verbuchen. Irgendwann ist es eben soweit, wenn man das Mikro nicht nur für Radiosprecher benutzt^^ Ich hatte aber eins, das hat bei Verwendung an der Bassdrum oder an der Floortom Nebengeräusche gemacht, eine Art Klappern/Rattern. Aber eben nur, wenn Bassbereich und wenn viel Luft bewegt wurde.

  • oton
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    • 28. September 2012 um 10:52
    • #15
    Zitat von "billbo"

    Als ein solches würde ich ein 602 aber jetzt nicht gerade bezeichnen... :roll: :D. Das Ding ist so ziemlich das extremst 'vor - EQte' Bassdrummic überhaupt; deshalb funktioniert's live ja so genial.

    mhhh, ich empfinde das 902, Audix D6 etc. als um einiges mehr "processed" ... und das Beta 52 schön für live, aber das hört man irgendwie immer durch, deswegen lieber das 602, das lässt imho der Bassdrum noch am meisten "Eigenklang", auch wenn das Live oft eh wurscht ist, aber für das Studio gefällt es mir von den "modernen" definitiv am besten.

    Obwohl das wie gesagt immer auf die Kombination ankommt, ich habe im Studio eine uralte Gretsch Bassdrum, die im Original wie ein alter Kartoffelsack klingt, in Kombination mit einem 902 aber einen unfassbar guten/fetten/universell einsetzbaren Bassdrumsound liefert.

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  • billbo
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    • 28. September 2012 um 11:21
    • #16

    Der Frequenzschrieb des 602 sieht aus wie ein V mit Ohren dran. :D
    Trotzdem stimmt das mit dem BD - Eigenklang, deshalb ist's auch mein Favorit. Muss man häufig nur dem Monitorer sagen, er möge doch bitte den 'Klick' nicht gar so schrecklich hoch ansetzen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • R880
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    • 2. Oktober 2012 um 10:46
    • #17
    Zitat von "oton"

    Dieses Wochende eine Gretsch Bassdrum, die sich auf der Bühne wie eine bespannte Mülltonne angehört hat.
    Auf der PA war die richtig gut und schön satt. Anscheinend ein Markenzeichen von Gretsch :D

    Am Wochenende sind wieder Aufnahmen im Studio. Leider ist der Zeitplan sehr eng.
    Geplante Mikrofonierung Drums:
    Kick-Beta 52 + 414 in 1-2m Abstand
    Snare-EV RE27 + Bottom AT3031
    Hihat-KSM 137
    Ride-KSM 137
    Toms-CAD M179
    OH-KM184

    Den Raum nehme ich diesesmal nicht auf, da er einfach zu klein ist. (ca. 25qm)

    Womit ich gerne testen würde, wäre die Richtcharakteristik vom 414er an der Bassdrum.
    Da ich davor einen Tunnel aus Absorbern baue, spiele ich mit dem Gedanken hier auf Kugel zu gehen.
    Die Bassübertragung dürfte dann doch am säubersten sein.

  • oton
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    • 2. Oktober 2012 um 13:59
    • #18

    wenn Kugel dann richtige Kugel ... dann klappt es auch mit dem Bass.

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  • R880
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    • 2. Oktober 2012 um 14:55
    • #19

    Was ist denn eine "richtige" Kugel? Der Bierbauch :?:

  • guma
    Moderator
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    • 2. Oktober 2012 um 15:07
    • #20

    "Falsche" Kugel = Doppelmembran-Großmikrofon mit Polarisation auf 'Kugel' z.B. beim C414
    "Richtige" Kugel = Kleinmikrofon mit Druckempfängerkapsel z.B. Schoeps MK2

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