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XLR auf RCA gefährlich?

  • zegi
  • 25. Oktober 2012 um 12:18
  • zegi
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    • 25. Oktober 2012 um 12:18
    • #1

    Hallo zusammen


    Ich nutze schon ewig XLR auf RCA Adapter von Neutrik http://www.neutrik.com/en/accessories…dapters/na2fpmf, Versionen Male und Female.

    Jetzt wurde in diesem Artikel: http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-58.html#top (Abschnitt "vollsymmetrischer Ausgang bei Punkt 2) geschrieben, dass man beim Ausgang einer vollsymmetrischen Endstufe z.B. den Ausgang beschädigen könnte.

    Das hat mich verunsichert. Ich hatte noch nie ein Problem mit den Adaptern, habe mich aber noch nie konkret auf das Phänomen konzentriert. Kann der Ausgang tatsächlich kaputt gehen? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit und wieviele Geräte sind in der Praxis tatsächlich vollsymmetrisch?

    Der Ton macht die Musik.

  • lambda-halbe
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    • 25. Oktober 2012 um 16:23
    • #2

    Das ist total unkritisch, außer dass Du dadurch natürlich die Symmetrie verlierst. De Fakto schließt Du mit dem Adapter einen Ausgang der Symmetrierschaltung kurz.
    Mir ist aber bisher kein Schaltungsdesign begegnet, welches das nicht schadlos überstehen würde.

  • Jens Droessler
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    • 26. Oktober 2012 um 02:44
    • #3

    Ein vollsymmetrischer Verstärker würde tatsächlich Schaden nehmen, wenn er nicht kurzschlussgeschützt ist. Aber der symmetrische Ausgang in unserer Branche ist da in der Tat unkritisch. Viele Geräte "erkennen" sogar eine unsymmetrische Verkabelung und holen den resultierenden Pegelabfall wieder auf.
    Es gibt einige wenige Geräte (z.B. die Peavey VSX-Digitalcontroller), die das aber nicht wirklich mögen. Die reagieren dann mit hohem Rauschen und Brummen.

  • tobias kammerer
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    1
    • 4. November 2012 um 20:16
    • #4

    Vom Prinzip wurde alles gesagt.

    Es gibt auch noch einige uraltgeräte, die dann tatsächlich kaputtgehen würden. Aktuell hält das nahezu jeder AUsgangsverstärker schadlos aus.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 4. November 2012 um 20:56
    • #5
    Zitat von "tobias kammerer"

    Es gibt auch noch einige uraltgeräte, die dann tatsächlich kaputtgehen würden.


    Ausgänge mit Röhrenstufen?

  • TomyN
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    • 5. November 2012 um 22:38
    • #6

    Naja,

    kaputt geht meistens nix, ich kenne aber ein ähnliches Phänomen bei modernen E-Pianos, bei denen auch die Klinkenbuchsen symetrisch ausgeführt sind. Wenn man da 'klassisch' mit Mono-Klinke und DI-Box arbeitet, dann verzehrt es bei lauten Tönen (Auch wenn der PAD drin ist, Pegel bleibt klar im grünen Bereich). Die ebenfalls vorhandenen XLR Ausgänge spielen (direkt in die PA) problemlos (wenn auch mit etwas Bauchschmerzen, da ich eigentlich ein strikter DI-Box Verfechter bin). Die einzige Erklärung, die ich bisher finden konnte war, dass der Ausgangs-Opamp in die Strombegrenzung geht und das halt Auswirkungen hat.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • dechnikusch
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    726
    • 5. November 2012 um 23:45
    • #7

    n´abend,

    wer wirklich angst um seine symmetrische ausgangsstufe hat ( bei umsetzung auf unsymmetrisch )
    löte sich ein adapterkabel :
    xlr oder klinke symm --> unsymm rca oder klinke oder sonstiges

    von den + und – ausgängen weg jeweils 75 ohm widerstände,
    diese dahinter mit ca. 5 kiloohm verbinden
    dann jeweils den heißen auf den unsymm ausgang und den kalten auf masse.
    der shield / xlr-pin-1 des symm ausgangs bleibt dabei unbelegt !

    das kostet kaum pegel, aber die ausgangs-op´s haben einen zusätzlichen schutz gegen kurzschluss.

    man vergleiche dies auch mit div. ausgangsschaltungen von soundcraft, midas ect.

    ps. Die ganzen fertig-steck-adapter mag ich sowieso nicht,
    sind m.e. nach nur buchsen-killer ( wegen mechanik / hebelwirkung )

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

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