Hm, ja, das Thema gibts schon seit der Erfindung des Doppelnetzteils für die Midas-Pulte Ende der 70-er.
Ich weiß es auch nicht wirklich. Ich lasse beide Netzteile an und hoffe, dass sich dahinter ein ausgereiftes System verbirgt, kann mich allerdings an eine Havarie mit VCA Vollgas bei einem anderen Hersteller ![]()
erinnern, die genau durch einen Fehler in der Havarielogik verursacht wurde und durch Abschalten eines Netzteiles behebbar war.
USV für Digico SD9
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als ich noch ein pult mit zwei netzteilen hatte, war das zweite immer ausgeschaltet. erstens hab ich damit die betriebsstunden minimiert (ich hatte beide netzteile abwechslend in betrieb), andererseits eben solchen ausfällen durch überspannung vorgebeugt. das ist eine reine philosophiefrage.
es gibt übrigens noch einen weiteren, netten vorteil durch USV-pufferung:
während des stromausfalls habe ich bequem die möglichkeit in- oder outputs zu muten, damit die anlage bei stromwiederkehr nicht gleich losbrüllt.
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Zitat von "wora"
als ich noch ein pult mit zwei netzteilen hatte, war das zweite immer ausgeschaltet. erstens hab ich damit die betriebsstunden minimiert (ich hatte beide netzteile abwechslend in betrieb), andererseits eben solchen ausfällen durch überspannung vorgebeugt.
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Das "hot spare"-Konzept mit Umschaltautomatik kommt ja auch ursprünglich aus dem Studio-/Broadcastbereich. Dort sind die Laufzeiten der Geräte oft 24/7 und damit die Ausfallwahrscheinlichkeit durch Netzteilinterne Fehler um ein Vielfaches höher.
Im Livebetrieb sind bei Digitalpulten von aussen wechselbare Modulnetzteile (gerne auch redundant, dann kann man eins ausgesteckt lassen...) viel sinnvoller. -
Hierzu ein kleines 'aber':
Es gab gerade bei Midas (aber auch z. B. bei Crest) z. T. Mischpult - Netzteil - Kombinationen, bei denen die Kapazität der mitgelieferten PSU mal so gerade eben mit beiden Augen zugedrückt zum Single Betrieb ausreichte. Crest LMX 52/22 z. B. lief mit vielen aktivierten Funktionen (und damit LEDs) definitiv nicht zuverlässig mit einem Netzteil; da brachen die Versorgungsspannungen dann schon merklich zusammen. Auch aus der Midas XL/ XL2/ XL3 Zeit kenne ich das; da kamen dann nach unschönen Erfahrungen in kurzen Abständen jeweils sehr schnell verbesserte PSUs auf den Markt.
Die 'Umschaltautomatik' bestand bei diesen Konzepten allerdings denn auch aus einer fetten Schutzdiode pro Rail.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Die SD9 wird ja auch mit nur einem Netzteil ausgeliefert, das zweite ist Option.
Von daher wird das mit dem einen dann schon stabil laufen.Ich denke, ich werde dann auf Woras Variante zurückgreifen und die Netzteile einzeln im Wechsel laufen lassen.
Gruß
Sebastian
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