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Lärmschutz und die Herren vom Ordnungsamt

  • Nimda
  • 5. Februar 2013 um 20:34
  • Nimda
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    • 5. Februar 2013 um 20:34
    • #1

    Hallo!

    Ich darf demnächst für eine private Veranstaltung Musik in einem kleineren Partyzelt für etwa 100 Gäste machen. Das Zelt gehört zu einem benachbarten Restaurant.
    Gebucht wurde ich diesmal wie üblich mit Ton- und Lichttechnik. Das Problem an der Sache ist das Folgende: In dem Zelt steht bereits eine ziemlich bescheidene
    Tonanlage mit vom Ordnungsamt verplompten Limiter. Die nächsten Nachbarn sind ein gutes Stück weg und als Grenzwert vor deren Häusern wurden 45dB genannt.
    Nach Angabe der Wirte wurden auf der Tanzfläche im Zelt bereits Pegel von 100dB und mehr gemessen, die den Grenzwert vor den Häusern jedoch nicht überschritten haben.
    Da ich die vorhandene Anlage sehr ungern benutzen würde, stellt sich mit die Frage: Wie verhält man sich in so einem Fall am besten?
    Muss ich zwingend die vorhandene Technik nutzen oder reicht es "für den Fall der Fälle" ein Pegelmessgerät mitzunehmen und die Herren vom Ordnungsamt direkt vor Ort
    im Falle einer Beschwerde von der Einhaltung der Grenzwerte zu überzeugen?

    Viele Grüße


    Michele

  • TomyN
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    • 5. Februar 2013 um 21:40
    • #2

    :) 45 dB Leq am nächsten Fenster klingt sehr nach TA-Lärm. Da ist zum einen nix mit 'mal kurz' einen Schallpegelmesser irgendwo hin halten. Das ist Klasse 1 mit zumindest fachkundigem Personal die ganze Zeit.
    Ich würde versuchen wenn irgend möglich mit dem vorgegebenen Equipment auszukommen, da kann man immer sagen 'sehen Sie, die Plombe ist noch dran'. Ansonsten muss du den Weg über das Ordnungsamt gehen, oder du sprichst mal mit den Nachbarn.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Nimda
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    • 5. Februar 2013 um 23:09
    • #3

    Ich denke den Weg über die Nachbarn (genau 2) werde ich in jedem Fall gehen. Insgesamt wird dabei augenscheinlich sehr viel Lärm um nichts gemacht. Das Zelt ist von 3 Seiten mit Bäumen umschlossen. An die 4. Seite grenzt an die Gaststätte. Hinter dem Zelt kommt ein großes Feld und der nächste Nachbar ist Luftlinie etwa 80m weit entfernt.
    Insgesamt dennoch eine etwas verzwickte Situation. Das ganze ist halt nur eine kleinere Privatveranstaltung. Aus einer rein theoretischen Betrachtung komme ich bei schon ganz ordentlichen 93dBSPL (bei 1m) und 80m Entfernung auf etwa 55dBSPL - ohne Hindernisse wie Bäume, Hangsteigungen, etc. pp.

  • billbo
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    • 5. Februar 2013 um 23:32
    • #4

    2, 3 kleine Fragen:

    Wofür wirst Du dort bezahlt?
    Wer außer Dir findet die vorhanden Tonanlage bescheiden?
    Warum ist sie Deiner Meinung nach verplombt?
    Wer von den etwa 100 Gästen wird sich dafür interessieren, aus welchen Boxen die Musik mit "100 dB oder mehr auf der Tanzfläche" kommt?

    Kurze Pause.

    Möchtest Du einen ordentlichen Job abliefern; D. h. mit Deiner Musik unkompliziert 100 Leutchen beim feiern helfen?
    Oder möchtest Du - um Dein Deiner Meinung nach unbescheideneres Werkzeug herzeigen zu können - den Wirt, den Auftraggeber, die Nachbarn, das Ordnungsamt und die Gäste verärgern?

    Die Antwort musst Du Dir jetzt irgendwie selbst geben. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Nimda
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    • 6. Februar 2013 um 00:03
    • #5

    Vielen Dank für den herablassenden Tonfall am Anfang. Ehrlich gesagt, habe ich eher auf ein paar Tipps oder Kommentare in zumindest neutralem Ton gehofft.

    Nicht nur bei etwas exklusiveren Veranstaltungen, wie diese hier, sondern eigentlich alle meine Kunden erwarten eine professionelle Tonanlage, die eine vernünftige Klangqualität verspricht und nicht knarzt, rauscht oder im schlimmsten Fall ausfällt. Gebucht wurde ich aus genau diesen Gründen mit Ton- und Lichttechnik. Sicherlich kann ich das im Zweifelsfalle noch ändern (der Kunde kennt die Problematik) und auf die vorhandene Technik zurückgreifen, aber dennoch würde ich gerne meine weiteren Möglichkeiten ausloten. Soweit ist das doch nicht verkehrt, oder? Ich möchte mich in den nächsten Tagen noch einmal mit dem Ordnungsamt und dem Wirt (persönliches Treffen eingeschlossen) absprechen, um hier, wenn möglich, eine vernünftige Kompromisslösung anbieten zu können. Wenn es nicht klappen sollte, habe ich zumindest mein Möglichstes getan.

  • TomyN
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    • 6. Februar 2013 um 06:26
    • #6

    Hi,

    also, wenn es Dir entgangen sein sollte: Der billbo ist einer mit extrem viel Praxiserfahrung.

    Daher kannst Du Dir durchaus die Fragen stellen, die er geschrieben hat.

    Aller Good-Will vom Ordnungsamt und vom Wirt ist dahin, wenn die Grünen auf der Tanzfläche stehen.

    Versuche den Nachbar(n) die Möglichkeit zu geben Dich während der Veranstaltung zu erreichen, wenn es Ihnen zu laut wird. Das muss aber 100% funktionieren (Hörst Du dein Handy bei 100dB ?), und rechne damit, dass der Anfruf dann kommt, wenn er völlig ungelegen ist (z.B. wenn 100 angeheiterte Personen je nach 'Niveau' entweder 'Die Hände zum Himmel' oder 'New York, New York' gröhlen).

    Tomy

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  • Mechwerkandi
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    • 6. Februar 2013 um 08:16
    • #7
    Zitat von "Michele Inhestern"


    alle meine Kunden erwarten eine professionelle Tonanlage, die eine vernünftige Klangqualität verspricht


    Das ist Deine eigene, ganz individuelle Wahrnehmung der Situation.
    Andere Beteiligte haben vorhersehbar eine völlig andere davon.

  • Teddytaste
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    • 6. Februar 2013 um 10:32
    • #8

    Ich liebe das PA-Forum :)

    Mir drängten sich direkt die Begriffe "Lernresistenz" und "DJ" auf :D

    Auch wenn Du das nicht hören magst: Der eine oder andere hier hat schon paar Arbeitstage in diesem Gewerk hinter sich und weiss wovon er schreibt. Pack am VA-Tag einfach deinen MP3-Laptop aus und drück auf start! Nerve im Vorfeld keine Ordnungsamt-Mitarbeiter ( die hatten schon genug Trallala wegen der Geschichte - sonst wären da keine Plomben dran), lass den Wirt mit deinem Leid in Ruhe, der hat genug zu tun ohne das da noch jemand am Ärmel zieht, und die Nachbarn sind ganz bestimmt hocherfreut wenn jemand die im Augenblick gelöste Situation mit neuer Technikstellung auf den Kopf stellt und der ganze Spaß von vorne losgeht....

    Sieh es von der anderen Seite: Wenig zu tragen, schneller wieder zu Hause und keiner fühlt sich genervt! Damit Du noch genug Geld verdienst darfst Du an Stelle der Tonabteilung nun 6 Movingheads der Männerliga, 3 Atomicstrobes, eine LED-Matrix und und und mitbringen....

    lg pb

    Zitat

    Michele Inhestern hat geschrieben:
    alle meine Kunden erwarten eine professionelle Tonanlage, die eine vernünftige Klangqualität verspricht


    Versprechen tun das sehr viele, gerade die Hersteller.... es einhalten ist aber die andere Sache... :lol:

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • wora
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    • 6. Februar 2013 um 11:05
    • #9

    da steckt viel wahrheit drin, ohne zweifel!

    persönlich finde ich es aber nicht gut, gleich die volle deillusionsnummer zu fahren. hier ist jemand, der (die) sich sehr wohl gedanken darüber macht, wie das problem bestmöglich gelöst werden könnte. ich bin froh darüber, wenn sich jemand aufopfert und das bestehende problem bei den verantwortlichen mal wieder zur sprache bringt, statt einfach nur die ohren anzuklappen und "was solls" zu denken... diese abgestumpftheit wird irgendwann mal kommen, ohne frage, aber muss man das immer gleich von vorneherein verlangen? 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Scanco1
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    • 6. Februar 2013 um 11:08
    • #10

    Hallo Michele,

    Du willst Fachkraft werden, dich aber im vorfeld schon über bestehendes Recht setzen?
    Plombe bleibt Plombe.

    Zitat von "Michele Inhestern"

    Hallo,

    derzeit studiere ich Maschinenbau (B.Sc.) im 5. Semester und werde demnächst meinen Bachelor machen. Seit 2006 bin ich selbstständig als DJ und Stagehand für zahlreiche Veranstaltungen tätig. Gemäß Veranstaltungsstättenverordnung wird für viele Veranstaltungen ein Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik verlangt. So ganz steige ich durch die Anforderungen hierfür leider noch nicht durch. Kann ich nach meinem Bachelor (berufsqualifizierender Abschluss) eine Externenprüfung bei der IHK zur "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" machen? Oder kann ich mir durch die IHK ein Befähigungszeugnis ausstellen lassen, um den Anforderungen gerecht zu werden? Gibt es für mich weitere Möglichkeiten?

    Vielen Dank

    Michele

    Ton macht nur mit Licht Spass

  • verstärkerberserker
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    • 6. Februar 2013 um 11:18
    • #11
    Zitat von "Teddytaste"

    Mir drängten sich direkt die Begriffe "Lernresistenz" und "DJ" auf :D

    Mir auch.
    Aber trotzdem ein paar sachliche Argumente, die Dir vielleicht helfen, Teile von dem was hier geschrieben wurde zu verstehen:
    1.

    Zitat von "Michele Inhestern"

    Ich denke den Weg über die Nachbarn (genau 2) werde ich in jedem Fall gehen. Insgesamt wird dabei augenscheinlich sehr viel Lärm um nichts gemacht. Das Zelt ist von 3 Seiten mit Bäumen umschlossen. An die 4. Seite grenzt an die Gaststätte. Hinter dem Zelt kommt ein großes Feld und der nächste Nachbar ist Luftlinie etwa 80m weit entfernt.
    Insgesamt dennoch eine etwas verzwickte Situation. Das ganze ist halt nur eine kleinere Privatveranstaltung. Aus einer rein theoretischen Betrachtung komme ich bei schon ganz ordentlichen 93dBSPL (bei 1m) und 80m Entfernung auf etwa 55dBSPL - ohne Hindernisse wie Bäume, Hangsteigungen, etc. pp.

    Ich sehe, dass Du dir Gedanken gemacht hast und auch über ein theoretisches Grundwissen verfügst, aber von der Lärmthematik leider keine Ahnung hast und keinen realistischen Bezug herstellen kannst.
    2. Wenn das Ordnungsamt dort schon eine Anlage verblombt hat, dann haben dort schon wesentlich mehr als eine Veranstaltung stattgefunden. Es ist auch schon mehr passiert, als auf die Einhaltung der TA-Lärm zu achten und auch mehr als nur einen Bescheid zu schreiben. Wenn die Anlage verblombt wurde, dann gab es mit 99%iger Sicherheit auch schon mehr als 1mal Probleme zu dem Thema.
    3. Wenn dort eine verblombte fest verbaute (und gekaufte) Anlage steht, dann macht dort jemand öfter Veranstaltungen und möchte das sicherlich auch weiterhin tun, sonst hätte er den Aufwand nicht betrieben, egal wie schlecht die Anlage aus Deiner Sicht ist - für das was dort normal passiert, scheint sie ihren Zweck zur erfüllen.
    4. aus 3. kann man annehmen, dass es dem Vermieter/Wirt.... bestimmt nicht in den Kram passt, wenn wegen einer von x Veranstaltungen er entweder Ärger wegen Lautstärke oder Aufriss wegen Ausnahmen, Briefverkehr mit Ordnungsamt... hat.
    5. sollte das reichen

    Mein Tip:
    Nehm die vorhanden Anlage. Setze Deinen Sachverstand und Deine Erfahrung ein, damit es eine gelungene Veranstaltung wird. Dazu würde ich versuchen den optimalen Sound aus dem Vorhandenen rauszuholen indem ich den mit geeigneten Mitteln hinbiege, das vorhandene Material artgerecht benutze und versuche die beste Lautstärke zu fahren.

    Wenn allerdings meine Vermutung aus dem Zitat oben nur annähernd zutrifft, dann sagt mir meine Erfahrung, dass Du diesen Weg nicht gehen wirst oder das nicht hin kriegst.
    Die Möglichkeit das Gegenteil zu beweisen liegt allerdings bei Dir.

    ...Holz ist braun!

  • Reini
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    • 6. Februar 2013 um 11:32
    • #12

    sein Anliegen kann ich schon verstehen
    wenn der Kopfhörer brauchst um die Musik zu hören
    und als Belohnung darfste mit verrammelten
    Blöck-Box-PA arbeiten und im Mixer findest keine Stellung
    wo ein halbwegs sauberer Ton rauskommt


    Bei uns gibt es auch einen Veranstaltungsraum der so begrenzt ist
    dass es keinen Spaß macht.

    aber die Plombe zu ignorieren isch ganz schlecht

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • verstärkerberserker
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    • 6. Februar 2013 um 11:38
    • #13

    Ein Zitat eines englischen Künstlers auf einer VA, bei der von vorne herien die sehr wiedrigen Bedingungen klar waren und dann alles noch viel schlimmer kam:

    It´s an other take the money and run show!

    (muß aber nicht so enden)

    ...Holz ist braun!

  • Nimda
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    • 6. Februar 2013 um 11:50
    • #14

    Zunächst einmal vielen Dank für die Hinweise und Tipps. Die bestehende Anlage zu nutzen ist mit Sicherheit die einfachste Lösung. Nachdem mir die Problematik durch eure Beiträge etwas klarer geworden ist - verzeiht mir meine Unwissenheit - ist das vermutlich auch die sinnvollste Lösung ohne große Wellen zu schlagen.

    Davon ab: Es ging mir hier darum meine Möglichkeiten mit eurer Hilfe in Erfahrung zu bringen. Ich finde es etwas schade, dass man hier von Anfang an dumm angemacht wird ("Lernresistenz"), unhöflich behandelt wird und einem gleich Ordnungswidrigkeiten/Straftaten unterstellt werden. Wäre ich so lernresistent würde ich nicht als Neuling in einem Forum voller alteingesessener Profis um Erfahrungen bitten, sondern (Gott bewahre!) einfach meine Technik dazustellen und das andere an die Seite schubsen. Fragt man um Hilfe, wird man doof angemacht, fragt man nicht, auch. :roll:

  • Teddytaste
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    • 6. Februar 2013 um 12:09
    • #15

    Lieber Michele,
    es hat dich keiner "dumm angemacht"... Du hast die nett gemeinten guten Ratschläge eines erfahrenen Kollegen (der in den letzten 5 Jahren mehr Jobs gemacht hat als Du Wochen alt bist ;) ) nicht ernstgenommen und dich darüber brüskiert. Von solchen Menschen haben wir hier im Forum sehr viele.... (leider) ... und hast deshalb viele Aussagen bekommen die dir vielleicht nicht schmecken.

    Manchmal ist es klüger die Reihenfolge einzuhalten, hier: Lesen, Denken, Schreiben :)
    Ich bin seit gefühlten 15 Jahren im Forum, irgendwann in 2003(?) angemeldet und hab bis heute knapp unter 400 posts.... ich lese mehr als ich schreibe, allerdings fällt es immer schwerer die wichtigen Wahrheiten der erfahrenen Kollegen im Forum zu finden, da unzählige "Party-PA-Postings" den Wissenswert und den daraus resultierenden Erfahrungsschatz verstecken und überdecken.
    Hin und wieder versuchen die Älteren hier im Forum gerade zu Anfang etwas auszubremsen, verstehe das bitte nicht als Beleidigung sondern als ernstgemeinte, positive Kritik.
    Dies ist aber wie bereits schon erwähnt ein Forum für PA-Technik, weniger ein DJ-Forum, du solltest dir also im Vorfeld darüber im klaren sein wenn Du Fragen stellst ;)

    Jetzt hol dir auf meine Kosten an der Tanke einen Latte Macchiato und hör auf zu schmollen, du bist doch ein Mann!!!!
    Nix für ungut und herzlich willkommen im lustigsten Forum südlich deines LCD-Bildschirmes.

    lg pb

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

    Einmal editiert, zuletzt von Teddytaste (6. Februar 2013 um 12:19)

  • TomyN
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    • 6. Februar 2013 um 12:15
    • #16

    Wo ist der LIKE Knopf?

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Nimda
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    • 6. Februar 2013 um 12:28
    • #17

    Den würde ich diesmal auch drücken :wink:
    Lassen wir es gut sein. Ich habe es verstanden und ebenfalls mehr lesend im Forum dabei sein.


    Vielen Dank für die Hinweise und Kritik!

  • madmax
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    • 6. Februar 2013 um 14:33
    • #18

    Also für mich stellt sich erstmal die Frage; WAS steht denn da für Zeug genau und WO liegen dessen Defizite? Und als zweites; WAS willst du denn dort machen; also Musikrichtung, Publikumstruktur etc. Für eine Metal- House oder HipHop Party ist die Location vermutlich ohnehin falsch und das sollte man dem Veranstalter und dem (ahnungslosen) Wirt nahelegen.

    Ist die Anlage wirklich unbrauchbar, (z.B. alte HIFI) zu klein (dito) oder nur falsch eingestellt (z.B.Badewanne)
    Klingen die Tops nicht; nimm' dir zwei schicke Monitore mit und plaziere diese geschickt. Bissel tricksen eben.

    Ich habe aus solchen Gründen aber auch schon Jobs abgelehnt. "Wetten Das" ist auch spannend- :wink:
    Zur Zeit habe ich ein ähnliches Problem im Karneval; da gehts allerdings ums Licht. Ich werde; -gegen meine Natur- allerdings die Fresse halten, das Ding schwarz bzw. dunkel durchziehen und nächstes Jahr für einen anderen Verein arbeiten...


    Die Plomben macht das Amt selten von selbst dran. Da hat's also nichtnur einmal "was gegeben". Solche Zelte sind ohnehin immer problematisch, wirken nach außen wie eine riesige Bassbox.
    Ich war schon manchmal erstaunt, wie weit man z.B. eine Lukas mit 'nem einzelnen 15er im Bierzelt hören kann bei günstigem Wind. Das kann schon mal 1km und mehr sein. Und manche Leute sind halt aus verschiedensten Beweggründen sehrrr empfindlich....

    Never stop a running System

  • billbo
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    • 6. Februar 2013 um 16:58
    • #19

    Hi Michele,
    entschuldige bitte wenn mein Post etwas unfreundlich oder unangemessen rüber kam.
    Ich schreib’ hier gerne mal etwas lax, damit’s bei all zu viel bierernster Political Correctnes insgesamt nicht gar zu uninspirierend wird. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut.
    Deshalb ändere ich meinen ersten Satz in: Stell Dir bitte in Ruhe und ganz unvoreingenommen folgende 2, 3 Fragen: ...

    Mach’ es, wie es Peter (neben anderen) völlig korrekt ausgeführt hat: akzeptiere die Ausgangssituation, bring Laptop und ein bisschen Partylicht mit, konzentrier Dich auf Deine Musik und Dein Publikum, und liefere einen entspannten und professionellen Job ab. Niemand engagiert Dich wegen Deiner Boxen, sondern weil er eine praktikable und unkomplizierte Lösung von Dir erwartet.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    P. s.: ich hab’ 20 Jahre meines Lebens sattelschlepperweise die (weil meine, natürlich :D) allerbesten Boxen mitgebracht und aufgebaut. Gerade und gerne auch dort, wo’s von Haus aus eh’ schon eine funktionierende Installation gab – die wurde dann eben abgebaut.
    So im Nachhinein gesehen war das, wie soll ich’s sagen, eventuell nicht immer unbedingt zu 100% uneingeschränkt sinnvoll. :roll:

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
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    • 6. Februar 2013 um 18:54
    • #20

    Ich würde da mal ein paar Überlegungen in den Raum werfen:

    Die Anlage ist verplombt, da könnte man mal davon ausgehen, das da im Vorfeld schon so viel Ärger war das es dazu gekommen ist.
    Da würde ich mal darüber nachdenken, wie die wohl reagieren wenn es plötzlich wieder so laut wird.

    jetzt könnte man natürlich vermuten, das es denen egal ist wenn sie plötzlich wieder nicht schlafen können und totales Verständnis zeigen.

    Oder auch das Du gar nicht lange warten mußt und die Polizei ist da, dann großer Ärger und die Party ist gefloppt

    So muß man sich fragen, was hat man damit erreicht?
    Dein Kunde verärgert, denn so hat er das nicht gemeint.

    Der Wirt verärgert, denn nun hat er richtig Ärger an der Backe.

    Die Nachbarn verärgert, die geben jetzt wieder richtig Gas, weil plombieren hat ja nix geholfen :oops:

    Plötzlich merkt man, das Dein Kunde mit "ich will es ordentlich" keinen Ärger gemeint hat und alles auf Dich abschiebt.
    Auf einmal wird über die Rechnung diskutiert, weil es gab ja Ärger, Zusatzkosten werden auf Dich abgewälzt.

    Der Wirt hat auf einmal Kosten für Ärger, zusätzliche Auslagen,Strafen und die Androhung des Entzuges der Genehmigung.
    Dann kommen die Klagen dafür, er wird versuchen sich das von Dir zurückzuholen.

    Auf jeden Fall ist das ignorieren der Plombierung die sicherste Art was in dieser Branche fürs Leben zu lernen. :D:D:D:D
    Nachhaltig :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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