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Gisen Audio FP10000Q

  • rof
  • 3. April 2013 um 17:30
  • yamaha4711
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    • 6. April 2013 um 11:18
    • #41

    Alles recht und schön, doch ich denke du wirst mir zustimmen, dass so manches Produkt auch überteuert ist und so gesehen sein Geld nicht Wert ist. Da sind dann halt Luxusgüter und wer sie denn braucht dann bitte.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 6. April 2013 um 11:25
    • #42

    das ist doch alles relativ.
    die überteuerten produkte kann man in aller regel auch wieder für viel geld verkaufen, so bleibt sich' s unter dem strich gleich. lediglich die anfangsinvestition ist höher, dafür kann man das zeug aber oft auch besser weitervermieten. es kommt aber sicher auf die eigene kundschaft an, ob sich sowas lohnt oder nicht. für mich wäre das auch nichts, aber ich kenne kollegen die mit dem "überteuerten" material durchaus gutes geld verdienen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. April 2013 um 12:50
    • #43
    Zitat von "madmax"


    Und hört mir auf mit den "Entwicklungskosten". Es wird hier kein Benzinproduzierendes Auto entworfen oder gar kalorienfreie Wurst erfunden. :shock:


    Entwickle mal was und lasse es Weltweit patentiren :wink: dann können wir über die Kosten diskutieren.

  • yamaha4711
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    • 6. April 2013 um 14:14
    • #44

    wora
    Oftmals kann man eventuell, vielleicht einen höheren Wiederverkaufswert erhalten, doch meist ist das Verhältnis ehemalieger EK zu VK doch ungünstiger, als bei Niedrigpreisprodukten.
    Auch ein höherer Mietzins, da eben High-End Produkt, verleitet den Kunden oftmals doch nein zu sagen und eben das billigere Produkt zu nehmen.
    Gut, es gibt Kunden die bestehen darauf und zahlen auch entsprechend. Doch diese fallen mitnichten unter Brot und Butter.

    @Jonnytrance
    Meinst du nicht auch, dass die Entwicklung einer Endstufe deutlich günstiger ist, als die eines PKW? Auch was die kosten für Patente anbelangt. Zudem ist das Schaltungsdesign im Grunde allgemein bekannt und damit kein großes Geheimnis, da auch allgemein Zugänglich. Lediglich die Feinheiten und die Software/Firmware der DSP Einheiten kosten Mehraufwand.
    Dennoch zahlt man für eine High-End Endstufe beim Markenhersteller fast schon den Preis eines kleinen PKW. So ein Dacia liegt fast im selben Preisrahmen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • billbo
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    • 6. April 2013 um 14:15
    • #45

    Mal abgesehen davon, dass hier gedanklich Patentschutz, Markenschutz, Gebrauchsmusterschutz, Geschmacksmusterschutz wohl wenig sachkundig, dafür aber um so eifriger durcheinander gewürfelt werden: weder für das Eine noch für das Andere gibt’s international einheitliche Regelungen. Was hierzulande in und nach unserem Rechtssystem geschützt ist, darf anderswo völlig legal kopiert, verändert, vertrieben, verkauft werden. Weil’s dementsprechende Rechte/ Restriktionen dort nicht gibt, weil der Inhaber sie dort gar nicht erst beantragt hat, sie zeitlich nur eng befristet waren und ausgelaufen sind, usw. usw. Nur in den Bereich unseres Rechtssystems eingeführt werden darf dieses Produkt dann gegebenenfalls nicht, sofern dies dem hiesigen Rechteinhaber missfällt. Das ganze Feld ist unendlich kompliziert und ein Hauptaufgabengebiet der Rechtsabteilungen großer Hersteller (und mehr als dass es so kompliziert ist verstehe ich davon selbstredend auch nicht :roll: ).

    Davon abgesehen: als selbstpropagierter Hersteller von Edelendstufen würde es mir eher Sorgen bereiten, wenn gar niemand diese kopieren wollen würde. Vielleicht sind sie ja doch gar nicht so toll und edel und einzigartig, wie meine Preispolitik es glauben machen will? Sondern einfach nur sinnlos teuer?
    Ich vergleiche das ein bisschen mit der 'großen Zeit' der Schwarzpressungen von Schallplatten. Die Künstler, von denen unzählige Bootlegs teils aberwitzig schlechter Qualität (Cassettenrecorder – Livemitschnitte) in konspirativen Szeneplattenläden unter der Ladentheke durchgeschoben wurden, sind heute trotzdem Plattenmillionäre; denn selbstverständlich kaufte man sich die Originale auch noch, sobald man sie sich leisten konnte.
    Die anderen, für die sich kein Bootlegger je interessiert hat, sind heute vergessen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. April 2013 um 15:34
    • #46
    Zitat von "yamaha4711"


    So ein Dacia liegt fast im selben Preisrahmen.


    Lass Dacia in Deutschland prodizieren. Unter Preis von Polo bekommt man das fast nicht. Patente sind dann doch egal, denn wer wird das freiwillig nachbauen wollen. Mach ne Dacia zu 99% ausfallsfrei, dann kostet das Fahrzeug gleich 4-fache.
    Billigfahrzeuge sind eh Abfallsprodunkten von Ingenieursbüros bei denen die "bessere" Hersteller die Entwicklungen abgelehnt hatten.

  • illuminati235
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    • 6. April 2013 um 16:04
    • #47
    Zitat von "yamaha4711"

    Und bei http://www.gisenaudio.com
    sieht die G-Serie so manchem QSC Amp verdammt ähnlich und bei der E-Serie stand MC² pate.

    Grüßle,
    michael

    Also zumindest die E-Serie sieht von Innen komplett anders aus:

    Original:

    Fälschung:

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • Mechwerkandi
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    • 6. April 2013 um 16:22
    • #48
    Zitat von "Jonnytrance"


    Billigfahrzeuge sind eh Abfallsprodunkten von Ingenieursbüros bei denen die "bessere" Hersteller die Entwicklungen abgelehnt hatten.


    Bemerkenswerte Ansicht.

  • yamaha4711
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    • 6. April 2013 um 17:02
    • #49

    Zum einen baut VW den Polo nicht in Deutschland sondern in Pamplona (Spanien), der UP wird in Bratislava zusammengeschlossert und ansonsten denkt VW schon über Werke in Indien, Russland und wohl in China nach.

    Der Dacia wird in Mioveni (Rumäninen) zusammengesetzt, wobei man schon über ein Werk in Marokko nachdenkt eben weil billiger. Die Technik stammt von Renault und ist ebenso stabil wie die von VW.

    Vor gar nicht all zu langer Zeit kostete ein Dacia Logan mit 5 Jahren Herstellergarantie deutlich unter 10k€. Mittlerweile wurde der Preis natürlich angepasst, wie der Ökonome so schön sagt.
    Zu dem Preis damals - und in die Kiste geht einiges rein - konnte man das Teil 5 Jahre runterhobeln und dann sogar noch mit Gewinn verkaufen. Andernfalls warf man die Kiste weg und kauft sich ne neue. Verloren hat man aber keinen Cent, denn wenn etwas kaputt geht: Garantie.

    So gesehen finde ich, auch heute noch, so ein Polo total überteuert.

    Da wir hier in Deutschland sind und es so etwas unnützes und vor allem kompliziertes wie Markenrecht, Urheberrecht, Gebrauchsmusterschutz, Gebäudeschutz und viele andere Schütze gibt (ich beende hier nun den Zynismusmodus), die in anderen Ländern total aufgeweicht bis überhaupt nicht vorhanden sind, solange werden Rechtsabteilungen von Firmen eben diese Schutzmechanismen auch anwenden. Und schwupps verschwindet die Kopie aus der gewerblichen Rackkiste weil der Zoll oder die Rechtsabteilung jemanden vorbeigeschickt hat und man muss sich um eine legale Neuanschaffung kümmern, die dann halt das 4-fache kostet.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Audiowerk
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    • 6. April 2013 um 21:43
    • #50

    Ich kann das Argument mit dem ach so hohen Wiederverkaufswert nicht so recht nachvollziehen. Was analoge Mischpulte, die mal sehr viel Geld gekostet haben (nicht vor zwanzig Jahren, ich denke gar nicht mal an die Uraltmöfchen), heute noch an Wiederverkaufswert bringen, ist eine Tragödie. Vielleicht haben die Herrschaften mit den dicken Brieftaschen damals genau so argumentiert; diese Philosophie hat sich im Moment aber quasi umgekehrt und ließ die Hersteller eine goldene Nase verdienen, während der geneigte Wiederverkäufer, der sich in Sicherheit wähnte, weil er teuer gekauft hatte, in diesen Tagen schwer in den Arsch gekniffen ist.

    Zudem frage ich mich, wie wichtig dieses Wiederverkaufsargument überhaupt ist. Ich kaufe doch keine Tontechnik ein mit dem zentralen Gedanken, was die mal wert sein wird, wenn ich sie verkaufen will (von Ausnahmen vielleicht abgesehen)? Ich kaufe sowas meist mit dem Primärziel, um es zu benutzen, bis es kaputt ist - dann wird es repariert und weiterbenutzt, und dann wird es eines Tages weggeschmissen oder als Müll bei Ebay verkauft. Klar verkaufe auch ich gebrauchtes Zeug weiter, aber irgendwie will mir das nicht als gescheites Argument taugen, beim Kauf der nächsten Endstufe oder Box so irre viel Geld auf den Tisch zu legen.

    Und es deutete schon jemand an: wir reden hier wieder mal von Verstärkern, nicht von Maschinen, die aus Scheiße Bratkartoffeln machen. Der Hinweis auf den Gegenwert Klasse Gebrauchtwagen finde ich bemerkenswert. Das kann einfach nicht das Geld für Bauteile und Schaltungsdesign sein. Beim besten Willen nicht. Es ist nur ein blöder Verstärker, und der darf einfach nicht so viel kosten... es sei denn, er hat eben die Nebenfunktion, auch Geld für den Produzenten drucken zu können.

  • Audiowerk
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    • 6. April 2013 um 21:57
    • #51

    Jetzt musste ich doch auch mal googlen, was das mit Gisen, Sanway & Co noch so auf sich hat. Bei Ebay gibt's ja einige dieser Verstärker aktuell auch zu kaufen.

    Was ist nun das hier - ist das ein Plagiat? :D

  • tufkaklto
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    • 6. April 2013 um 22:43
    • #52
    Zitat von "audiowerk"

    Ich kann das Argument mit dem ach so hohen Wiederverkaufswert nicht so recht nachvollziehen. Was analoge Mischpulte, die mal sehr viel Geld gekostet haben (nicht vor zwanzig Jahren, ich denke gar nicht mal an die Uraltmöfchen), heute noch an Wiederverkaufswert bringen, ist eine Tragödie. Vielleicht haben die Herrschaften mit den dicken Brieftaschen damals genau so argumentiert; diese Philosophie hat sich im Moment aber quasi umgekehrt und ließ die Hersteller eine goldene Nase verdienen, während der geneigte Wiederverkäufer, der sich in Sicherheit wähnte, weil er teuer gekauft hatte, in diesen Tagen schwer in den Arsch gekniffen ist.

    Da hat man einfach die Zeichen der zeit verkannt.

    Es war lange klar, das Digital stark aufstrebend ist, aber extrem viele haben davor die Augen verschlossen und davon geredet, das Digital die Zukunft ist.
    Wo das jedoch schon voll da war und klar war das analog am ausfaden ist.

    Da kann man nicht dem Argumet des Wiederverkaufswertes die Schuld geben, wenn man sich kaufmännisch voll verschätzt weil man aus nostalgischen oder sonstigen Gründen den Markt nicht hören wollte.

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  • wora
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    • 7. April 2013 um 01:14
    • #53

    das sehe ich auch so.
    im falle der analogen dickschiffe war es doch in den letzten 10jahren absehbar, das sie verdrängt werden, sobald es ernstzunehmende digitalpulte geben wird. wer hier seiner investition nachtrauert, hat dem markt eben ganz einfach falsch eingeschätzt.

    bei endstufen, und darum geht es ja hier, ist das aber weit weniger krass, weil es hier keinen so krassen technologiewechsel gegeben hat.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 7. April 2013 um 09:35
    • #54

    Das sehe ich nicht so. Eine gute Analoge Endstufe ist vom Klang her immer noch besser als das Digitale Modell. Was sich durchsetzt ist die Bequemlichkeit. Deswegen auch der Hype von Linearrays. Schon aus dem Prinzip wird klar das es immer ein Kompromiss sein wird. Genau so ist das für die Endstufen.

    Ich würde das nun etwas aus China kommt nicht generell verteufeln. Aber man sollte einmal fragen unter welchen Bedingungen dort solche Produkte produziert werden! Auch auf der Messe wäre das mal eine spannende Frage an die großen Firmen. Unter welchen Bedingungen z.Bsp das Neodym gewonnen wird! Das will von euch keiner wissen.

  • tufkaklto
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    • 7. April 2013 um 10:35
    • #55
    Zitat von "marcoboy"

    Das sehe ich nicht so. Eine gute Analoge Endstufe ist vom Klang her immer noch besser als das Digitale Modell. Was sich durchsetzt ist die Bequemlichkeit. Deswegen auch der Hype von Linearrays. Schon aus dem Prinzip wird klar das es immer ein Kompromiss sein wird. Genau so ist das für die Endstufen.

    Sorry, aber das ist absoluter blödsinn.

    Ein Linearray ist kein Kompromiss sondern eine eigenständige Entwicklung für verschiedene Einsatzzwecke die auch gut funktionieren.

    Es sind mit Line Arrays Dinge möglich, die waren vorher mit PS Systemen so nicht unbedingt schaffbar.
    Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.
    Wer solch eine Aussage tätigt hat die Beschallungstechnik nicht verstanden.

    Und was die Endstufen angeht, ich frage mich halt, warum die "klingen " müßen, ich dachte das die eigentlich neutral und Powervoll übertragen sollen.

    Und was die China Produkte angeht:
    Ich bleibe bei meiner Meinung, was ich im ersten Post in diesem Tread gesagt habe.
    Geiz ist geil, immer billiger, und irgendwann wieder das große Jammern, warum man denn nichts mehr verdient.

    Und dann kommt wieder ein tread, was denn das beste Material sei um Geld zu verdienen.

    ganz ehrlich: Man wird mit diesen Billigenstufen Geld verdienen können, man muß sich nur in dem Markt tummeln, wo man sich gegenseitig unterbietet um immer nur der Billigste zu sein, dann bleibt auch mal ein oder 2 Euro über.

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  • marcoboy
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    • 7. April 2013 um 11:48
    • #56

    Aus Sicht der Tonqualität ist das ein Kompromiss. Der Aufwand ist nur höher. Alles was man mit einen Linearray kann geht auch mit einen Hornsystem. Ich würde sogar behaupten das mit einer viel besseren Tonqualität. Klaus glaub mir ich habe das Prinzip verstanden und deshalb kann ich das behaupten. Nimm doch mal einen Lautsprecher und geh so auf 2m-3m ran. Es klingt überall anderes wo die dich aufhältst. Das Linearray arbeitet genau so im Nahfeld. Sicher es gibt Systeme die mit Fachleuten es gelingt die Effekte möglichste gering zu halten. Aber ich kann daran keine Wirkliche Innovation erkennen wenn man die Tonqualität als Maß ansetzt. Diese hat sich auch zurück entwickelt. Die Kunden haben soviel so nicht mehr dafür übrig. Selbst auf großen Konzerten wird man enttäuscht. Weil die Bequemlichkeit siegt die Banane nicht korrekt anzupassen.

    Wenn ich ehrlich bin will ich auch nicht mehr 96KG schwere Tops teile durch die Gegend tragen. Eben nur weil so schön einfach und günstig ist hat sich das durchgesetzt. Besser ist das in vielen Fällen eben nicht.

  • yamaha4711
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    • 7. April 2013 um 12:27
    • #57

    Es gilt immer der Grundsatz: Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck.

    Das Problem bei den LA ist, dass fast jeder 08/15 Beschaller so ein Teil im Lager stehen hat. Ein weiteres Übel ist auch der Kunde, der das haben will. Eine Fachfirma mit Fachwissen wird in jedem Fall das richtige Werkzeug wählen und den Kunden entsprechend beraten.

    Mit einem korrekt gehängtem LA kann man sehr hohe Wurfweiten und eine gute bis sehr gute und gleichmässige Abdeckung erzielen. Das geht mit einem Hornsystem nicht so, man ab einer gewissen Wurfweite meist noch Delaytower benötigt. Auch beim Coverage in horizontaler Ebene ist ein Hornsystemen, eben wegen der engen Bündelung, ein wenig im Nachteil im Vergleich zum LA, das ja meist einen viel breiteres Coverage hat. Deswegen brauchts beim Horn eben ein Array, um die entsprechende breite zu bekommen. Für den Nahbereich gibt es Nearfills, denn bei beiden Systemen hat man immer irgendwo eine Lücke, die beim LA Systembedingt deutlich größer ist.

    Bei den Endstufen ist es ebenso. Eine gute alte Analogstufe hat immer noch ihre Daseinsberechtigung. Wenn ich meinen Stamm an Dynacord L und P Serie ansehe freue ich mich immer noch darüber, dass die Dinger laufen und laufen und laufen. Das sind Arbeitstiere und gebaut wie ein Panzer. Da alles auf Rollen ist, stört mich das Gewicht in der Regel nicht wirklich. Wenn es aber mal ohne Aufzug in den 2. Stock gehen soll, dann schon und da sind die filigranen Digitalstufen einfach besser.
    Der Kunde freut sich auch, wenn er statt 40kg nur 12kg schleppen muss und das Rack nicht 3 oder gar 4 HE misst sondern nur 1 oder 2 HE. Gerade mit integriertem DSP ist das eine wunderbare Sache.

    Grüßle,
    michael

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  • marcoboy
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    • 7. April 2013 um 12:45
    • #58

    Kommt darauf an was man als Wurfweite definiert ? Das Höhen Massaker was ganz weit hinten übrigbleibt. Dessen Nahfeld sich am weitesten nach hinten ausbildet. Wobei der Rest schon lange den Gesetzmäßigkeiten des Fernfeldes folgte. Da liebe ich doch das alte Hornsytem das spielt hinten nur leiser aber der Rest ist hinten auch noch homogen da.

    Es mag sein das man einen Delaytower etwas weiter wegstellen kann beim Linearray nur das Array hat diesen aus Klanglichen Gründen extrem nötig. Weil es ja nicht unendlich lang sein kann. Beim Horn kommt eben zu wenig hinten an.

    Bei einen Array muss ich verschiedene Quellen irrend wie zueinander bringen oder auch Frequenz mäßig abhängig sind. Schwierig wie es die Praxis oft beweist.

  • wora
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    • 7. April 2013 um 12:55
    • #59
    Zitat von "marcoboy"

    Das sehe ich nicht so. Eine gute Analoge Endstufe ist vom Klang her immer noch besser als das Digitale Modell. Was sich durchsetzt ist die Bequemlichkeit. Deswegen auch der Hype von Linearrays. Schon aus dem Prinzip wird klar das es immer ein Kompromiss sein wird. Genau so ist das für die Endstufen.

    schön, dass du eine andere meinung hast, aber die teile ich leider nur zum teil.
    es gibt keine "digitalendstufen". es gibt rechteckverstärker, sogenannte PWM schaltungen. da werden aber keine zahlencodes (=digitalsignal) verstärkt, sondern analoge signalschwingungen. in sofern wehre ich mich als gelernter elektroniker immer noch vehement gegen diese sinngemäß falsche bezeichnung. ein techniker sollte die verschiedenen signaltheorieren eigentlich nicht durcheinanderbringen, aber ich weiss dass ich hier gegen windmühlenflügel kämpfe... 8)
    was du meinst ist die "tatsache", das eine classB (oder classH)-schaltung vor allem im hochtonbereich besser klingt als die classD verstärker. das stimmt in weiten bereichen tatsächlich noch, aber ich bin mir sicher das dieses manko irgendwann mal beseitigt wird. kommt zeit, kommt sound. das war bei den digitalpulten auch so.
    ich bin allerdings deiner meinung: wer wert auf möglichst guten klang legt, sollte für seine topteile keine classD amps einsetzen. die machen den sound rauher (3.harmonische).

    das thema bequemlichkeit sehe ich so:
    eine leichte endstufe lässt sich rückenschonender transportieren, auch die zuladung der transportfahrzeuge und den spritverbrauch sollte man dabei nicht aus den augen verlieren. als ich meinen ersten beruf erlernte gab es noch zementsäcke mit 50kg. damals sagten die kollegen:"stell dich nicht so an, das ist doch nicht schwer"... heute gibt es nur noch 25kg säcke, das hat schon gute gründe! die bezeichnung "bequemlichkeit" finde ich daher etwas unglücklich gewählt.

    zum thema "linearrays" und "kompromiss":
    es gbt nicht ein einziges lautsprechersystem auf diesem planeten, das ohne kompromisse auskommt.
    auch wenn da die werbung immer wieder gerne anderes verspricht, es geht nicht! auch ein hornsystem muss mit seinen spezifischen kompromissen leben. auch das sollte ein techniker eigentlich wissen.
    und was er auch wissen sollte: man kann mit einem linearray durchaus dinge machen, die mit einem hornsystem so nicht so einfach erreichbar sind. ich denke hier vor allem an hallen mit ungünstiger raumakustik.
    bei der aussage zum "hype" gebe ich dir teilweise recht. teilweise wurden da auf teufel komm raus "linearrays" mit 3 topteilen eingesetzt und behautet, das dies ja viel weiter tragen würden als hörner. das ist natürlich völliger quatsch.
    aber es gibt durchaus sinnvolle anwendungen für ("richtige", also lange) linearrays.
    ein ernst zu nehmender techniker sollte das nicht alles in eine schale werfen. jedes system muss mit seinen kompromissen leben, die techniker müssen das dann neben nur sinnvoll kombinieren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 7. April 2013 um 13:13
    • #60

    Du kennst mich doch ich überziehe meine Aussagen immer etwas :wink: Aber was ich eben meinte es setzt sich eben das durch was Arbeit und Geld spart.

    Um um das eigentlich Thema zurückzukommen. Kann man davon ausgehen das eben die Kopie schlechter Klingt oder ist wie das Original. In irrend etwas muss ja gespart worden sein.

    Die Qualität ist eben von den Filtern abhängig die aus dem Rechteck wieder den Sinus machen in dem sie alle Oberwellen weg filtern. Man kann also sagen das der Klang von diesen Filternetzwerk maßgeblich beeinflusst wird. Das kostet Geld und Wissen diese zu Entwickeln. Was schlicht weg Geld kosten muss. Die Analoge Technologie ist Nahezu aus entwickelt diese lassen sich auch günstig herstellen. Selbst eine Thomann Endstufe für 265€ klingt nicht so schlecht das man sie nicht einsetzten könnte. Der Digitalverstärker für 300€ ist nicht zu gebrauchen.

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