ich halte die d&b angaben zu maxSPL ebenfalls für realitätsfern.
d&b audio e-serie weche amp zusammenstellung?
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Mir ist recht egal, was im Datenblatt steht.
Ich weiß selbst aus Erfahrung, was ich mit einer Box, die 12"/1,3" Hornöffnung bestückt ist, erwarten kann.
+- 20% kommt unser Erfahrungswert zum echten Resultat. Dann informiere ich mich noch, ob es ein Coax, Hochton-Horn, komplette Hornbox, Bandpas, ... ist. Abstrahlwinkel erlesen und gut ist es.
Alle hochwertigen 12" Chassis vertragen heute in etwa 400W/1600W AES.Wenn es ein hochwertiger Hersteller ist (L'Acoustics, Nexo, Meyersound, d&b, Adamson, "fügen Sie hier ihre Gedanken ein", ...) ist klar, dass sie alle die Oberliga-Chassis verbauen und daher die Erwartung zutrifft.
Wenn es um günstige(re) Lautsprecher geht, sie es anders aus. Da kann aufgrund schlechter oder hochwertiger Chassisbestückung tatsächlich ein großer Unterschied vorliegen.
Ich halte SPL-Angaben bei Linearrays für recht sinnfrei. Manchmal bekomme ich nämlich gesagt, ooohhh, eine einzelne Box macht 128dB, 133dB, 140dB, 144dB SPL LIN, das reicht doch?!?!?
Heutzutage, finde ich, das SPL-Argument gar nicht mehr so wichtig, meist geht es um Coverage, Rückwärtsdämpfung und Abstimmung bzw. Klang. Ich möchte sowieso keinen Lautsprecher auf diesem Planeten bei max-SPL-Angabe spielen, mit etwa 10% Klirr am Hochton - aua. Da kommt einem ja schon nur vom Schreibem das Blut aus den Ohren.
Du weißt heute aus Erfahrung, was dein Programm an Lautsprecher benötigt. Mögen 140dB SPL bei einem 6" Linearray mit 8m Länge am Berechnungsprogramm stehen - wir würden kein Metalfestival darüber laufen lassen. Dieses Programm erwartet beispielsweise andere Lautsprecher. Und dieses Wissen, das ein Computer vorläufig nicht hat, haben wir hier. Also, setzt es ein. -
das würde aber den kompletten Spaß und alle mehr oder weniger sinnberfreiten "aber da steht doch"-Argument-Bashes aus den Diskussionsthreads herausnehmen und dann wäre es sowas von neutral-nüchtern-langweilg hier im Profibereich der Beschallungsriege...
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Zitat von "marce"
... und dann wäre es sowas von neutral-nüchtern-langweilg hier im Profibereich der Beschallungsriege...
Du sagst, es, dann wäre es professionell im Profibereich
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Zitat von "hermste"
...
Heutzutage, finde ich, das SPL-Argument gar nicht mehr so wichtig, meist geht es um Coverage, Rückwärtsdämpfung...
da ist was dran, diese punkte werden all zu oft vernachlässigt. aber zu einem professionellen werkzeug gehören diese punkte einfach dazu. das ist die hohe kunst des lautsprecherbaus.
oder anders gesagt: boxen zu bauen die auf achse linear sind, ist spätestens seit dem einsatz von DSPs keine kunst mehr. erst off axis zeigt sich wirklich, was einen guten lautsprecher aus macht.
ich finde es trotzdem schade, dass sich auch professionelle hersteller zu unrealistischen pegelangaben hinreissen lassen. -
Einige Messnormen sehen nun mal kurzweilige Burstsignale vor, um den Peakpegel zu ermitteltn. Da kann sicherlich etwas rauskommen, was der Anwender später nicht rekonstruieren kann. Ist halt die Frage auf was man sich beruft. Jeder Hersteller wird an möglichst großen Zahlen in den Datenblättern interessiert sein.
Da gab es doch einen Hersteller jenseits des Atlantiks, dessen Daten so hoch gegriffen waren, dass DirectSPL Simulationsplots im Vergleich zu Anderen komplett weiß waren (bei Verwendung der Standard-Skala). :roll: -
Ich möchte mal einen kurzen Vergleich heranziehen - 3 Modelle der 12"-Klasse, willkürlich herausgesucht:
HK CT 112: 134 dB @ 10% THD (half space)
http://hkaudio.com/products.php?id=16L acoustics 12XT i: 133 dB ([12XTP_FI] Preset) [rosa Rauschen mit Crestfaktor 10 dB]
http://www.l-acoustics.com/admin/product_…i_SP_DE_1-0.pdfCoda G712-96 : 134 dB (ohne weitere Angabe)
In diesem kurzen Vergleich sind d&b sowie l acoustics die einzigen, welche den Crestfaktor angeben und damit ein Herunterrechnen auf den Effektivwert zulassen.
Natürlich wäre es schicker wenn alle Hersteller ganz klar genormten Werte angeben würden. Z.B. Sinus + Rauschen mit Crestfaktor X um sowohl Dauerleistung wie Spitzenpegel angeben zu können. Ist aber leider nicht.
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Zitat von "hermste"
Heutzutage, finde ich, das SPL-Argument gar nicht mehr so wichtig, meist geht es um Coverage, Rückwärtsdämpfung und Abstimmung .....
Darum gings vor 25 Jahren eigentlich auch schon .... es gab nur noch viiieeel weniger Leute, die das wirklich schnallten.

:lol: -
Zitat von "audiobo"
HK CT 112: 134 dB @ 10% THD (half space)
Aber gerade hier sind die SPL-Angaben doch realistisch und sogar Berechenbar (ich kenne die Tops ganz gut).
Rechnet man im Vollraum so sind 128dB bei 512W möglich, gut rechnet man noch Powercompression mit, benötigt man 1-1,5kW dafür.
Das es schrill klingen tut, ist doch jedem klar. Aber unter realen Bediengungen kann man diesen Wert ablesen. Und hier gibt es kein Ampzwang, also kann man schön überdimensionieren um auf die Werte zu kommen. :wink: -
Ach und wie war das mit der Frage nach Signalform bzw. Frequenz und Signaldauer? Stellt sich diese durch die Halbraumangabe etwa nicht? Je nach Frequenz ist der Halbraum durch die Lautsprecherfront / das Horn eh gegeben...
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Frequenz 200-5000Hz (laut HK). Der Wert von 134dB (Halbraum) 10%THD ist und bleibt per Taschenrechner Berechenbar und um diesen zu erreichen kann ich den Amp reichlich überdimensioniern, also ist die Angabe realistisch. Soll der Halbraum gegeben sein, dann liegt der Ausgangspunkt (Sens.) auch um 6dB höher.
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stellt sich nur noch die Frage, wie lange die Box die berechneten / benötigten 1-1.5KW aushält...
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Schon klar, daher rede ich nicht von Dauerpegel, sondern von max-SPL. Wird bei Peaks die Leistung permanent gefordert, steht es zur Verfügung da. Schallpegelmessgerät kann diesen Wert fixieren. Im Falle von E12 an D12 ist es nur im Labor möglich und nur dort.
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Zitat von "Jonnytrance"
...Im Falle von E12 an D12 ist es nur im Labor möglich und nur dort.
eben, genau das meinte ich. :wink:
heutzutage gibt es viel geschriebene SPL-max werte, die unter realen bedingungen vielleicht höchstens im feedbackfalle erreichbar sind... -
Und wer sagt bitte dass eine D12 diese PEAK-Leistung nicht bringen kann? Weil die angegebene Leistung darunter liegt? Und die Sache mit dem überdimensionierten Amp ist ja cool aber auch nur so lange ich nicht mit meinen Messversuchsattacken den Speaker grille...
Und was bringt der tolle 4kW Amp denn tatsächlich effektiv? Die Verstärker-Konstrukteure werfen doch genauso mit dubiosen Leistungsangaben um sich.
Zitat von "wora"heutzutage gibt es viel geschriebene SPL-max werte, die unter realen bedingungen vielleicht höchstens im feedbackfalle erreichbar sind...
Gerade dann sind die Messwerte nicht so hoch. Ein Sinus hat einen Crestfaktor von 1,4 (3dB), da streicht der Amp schnell die Segel mit Leistungsabgabe. Vorrausgesetzt man misst nicht mit dem trägen Schätzeisen, sondern tatsächlich mit einem schnellen Peakmeter. Und Labormesswerte, mag sein. Wenn es in den Laboren der versch. Hersteller ein einheitliches System gäbe wäre das auch nicht tragisch, oder?
Dass das Ganze nichts mit empfundener Lautstärke zu tun haben muss steht noch mal auf einem anderen Blatt.Eigentlich ist mir das Ganze auch hupe, wenn ich die Dinger auf dem Job habe weiß ich die wegen anderer Eigenschaften zu schätzen, der Maximalpegel hat bis jetzt immer ausgereicht. Wenn nicht nehm´ ich grössere Speaker, dann klingt das auch nicht wie ein überfahrener Ghettoblaster.
Mir ging es ursprünglich um den Unterschied D6/D12, der ist unabhängig vom maxSPL 3dB.
Nur, sorry wenn ich das jetzt so sagen muss Jonny, deine Kommentare haben schon was von dem üblichen, an der ein oder anderen Stelle gerne praktizierten d&b-Bashing. Kenne ich aus dem echten Leben meist von Leuten die öfter mal ihre Membranen aus den Körben kratzen müssen. -
Zitat von "audiobo"
Und wer sagt bitte dass eine D12 diese PEAK-Leistung nicht bringen kann? Weil die angegebene Leistung darunter liegt?
Weil die angegebene Leistung deutlich drunter liegt.
d&b schreibt ganz ehrlich dazu: "2 x 750 W bei einer Last
von 8 Ohm. Diese, mit Sinus-Signal gemessene Spitzenleistung, kann
nur für einige Minuten abgegeben werden, bis das Gerät thermisch
bedingt abschaltet..."
So wie ich schon geschrieben hab, die Leistung im Labor ist möglich (um 133dB im Peak zu erreichen). An einem durch Musik vorbelastetem Amp aber nicht.Zitat von "audiobo"Mir ging es ursprünglich um den Unterschied D6/D12, der ist unabhängig vom maxSPL 3dB.
Nur, sorry wenn ich das jetzt so sagen muss Jonny, deine Kommentare haben schon was von dem üblichen, an der ein oder anderen Stelle gerne praktizierten d&b-Bashing. Kenne ich aus dem echten Leben meist von Leuten die öfter mal ihre Membranen aus den Körben kratzen müssen.
Mir ging es nur um ne Anmerkung, das die Angaben praxisfern sind. Dass der Unterschied D6 zu D12 3dB ausmacht ist ja logisch.
Ich habe nie von Produkten selbst schlecht geredet, sondern nur um realität solch Angaben.Mir reichen Sens und RMS immer aus zum nachvollziehen was dann möglich wäre.
P.S. ich vermisse die Zeiten wo man bei einer 12/1 Box mit 99dB Sens und 350W RMS/700 PGM als max-Output "nur" 122dB angegeben hat. Heute würden so manche 130dB angeben.
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Hallo
demnächst steht ein Job an, wo ich am Anfang des Threads schon mal erwähnt hatte, wo folgendes Besteck zur Verfügung steht....
2x d&b E8 und 2 x d&b E12x-sub mit 2x d6....aktiv getrennt
Ist diese kleine PA-Anlage für ca. 120 Leute Privatparty ausreichend für Livemusik??
Livemusiker....Key, Sax, Git und Gesang......irgendwie habe ich die Vermutung das der Anlage ziemlich schnell die Luft ausgehen könnte.....
Danke
Greetz
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Ohne die Anlage zu kennen wären mir, persönlich, die 8 Zoll Topse ein bißchen zu wenig. Ich hätte bezüglich der Durchsetzungkraft dieser kleinen Boxen ein wenig Bauchschmerzen?!
Kann auch sein dass ich total daneben liege

Wenn man überlegt was die Dinger kosten sollen!!! -
naja, "früher" machte man sowas mit einem 12"/1" pro Seite - von dem her

Wenn's nicht gerade RnR-Lautstärke sein soll (also 120dB am FOH bei 20Hz - die übliche Stadtfestanforderung also) hätte ich mit dem Setup dafür überhaupt kein Problem oder Bedenken. Ähnliches habe ich erfolgreich mit TS-Mini von Seeburg hinter mich gebracht und hatte das nur einen Bass dabei...
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Zitat von "marce"
...Wenn's nicht gerade RnR-Lautstärke sein soll (also 120dB am FOH bei 20Hz - die übliche Stadtfestanforderung also)...
ich glaube davon hatten wir´s schonmal.
solche anforderungen sind schlicht unfug und zeugen von immenser unkenntnis der riderschreiber.diese anforderung kann man ganz einfach sinnvoll aushebeln, in dem man dem veranstalter sagt: "ok, wenn wir diese anforderung wirklich so erfüllen sollen, dann kostst die anlagenmiete 10.000 euro mehr".
also entweder die band verzichtet auf diese forderung - oder das fest verzichtet auf diese band.
ganz einfach.
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