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kabel auf radwegen bzw. inlinskaterwegen

  • test
  • 4. Juli 2013 um 18:04
  • test
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    • 4. Juli 2013 um 18:04
    • #1

    wer kann mir sagen ob ich ein kabel mit defender III 'verpackt' über eine radweg bzw. einen weg für inlinskater legen darf.
    der rad weg scheint kein so großes problem zu sein. dazu habe ich was gefunden. für die inlinskater scheint es da noch nichts zu geben.

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  • tufkaleho
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    • 4. Juli 2013 um 19:15
    • #2

    Inlineskate dürfen ja nur mitbenutzen, desshalb dürfte rechtlich gelten was immer du zu Radfahrern gefunden hast.

    Magst uns sagen was genau du schon finden konntest ? :D

  • Sebastian Giese
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    • 4. Juli 2013 um 19:38
    • #3

    zumindest zum Thema "Kabel bei Veranstaltung über Radweg" scheint es sogar ein Urteil zu geben:

    Zitat

    Einen Radfahrer trifft keine Schuld, wenn er über ein vorübergehend im Rahmen einer Veranstaltung gelegtes, nicht gesondert gekennzeichnetes Kabel stürzt.
    Im konkreten Fall waren vom Veranstalter an mehreren Stellen Kabel über den Radweg gelegt worden. Die Kabel waren mit Kabelbrücken oder Gummimatten und schwarz-gelbem Klebeband gekennzeichnet. Bei einem Kabel fehlte jedoch das schwarz-gelbe Klebeband, so dass der Radfahrer das Kabel im Dunkeln trotz eingeschalteter Fahrradbeleuchtung nicht gesehen hat und darüber stürzte. Auch wenn im fraglichen Bereich das Schild "unebene Fahrbahn" (Z. 112 StVO) aufgestellt war, musste der Radfahrer nicht mit "getarnten Kabeln" rechnen. Der Veranstalter ist somit voll schadenersatzpflichtig (AG Köln, Az. 261 C 118/02).


    Quelle: http://www.pdeleuw.de/fahrrad/urteile.html#hindernisse

  • guessi
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    • 4. Juli 2013 um 23:47
    • #4

    Meine Beobachtung in solchen Fällen ist, daß Radfahrer grundsätzlich versuchen, neben den Defender-Brücken über das Kabel zu fahren, da das ein deutlich geringeres Hindernis darstellt... (und ich fahre selber gern Rad und würde das u.U. ebenso machen)

  • tufkaleho
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    • 5. Juli 2013 um 08:39
    • #5

    Dann kommen neben die Kabelbrücke noch ein paar Gatter, damit die darüber fahren müssen.

    Dazu ein deutliches großes (100x60) Hinweisschild "Achtung Kabelbrücke, langsam fahren, Sturzgefahr ! ", dazu 1m vor und hinter der Brücke dann den Boden gelb getigert anmalen mit Straßenkreide (gibts auch zum sprühen) und fertig ist der Käss in meinen Augen.

    Zur Sicherheit dann noch eine "Abnahme" mit dem Ordnungsamt vereinbaren.

    Alternativ, ein Trusstor bauen und die Kabel über den Verkehrsweg führen.

  • tufkamar
    Gast
    • 5. Juli 2013 um 08:51
    • #6

    vermutlich wie immer ein Problem des Abwägens...

    ... reden wir über die
    Dauer: 10 Minuten, 2h, 3d, 1 Woche?
    Kabel: 1 oder 10? DMX / Mikro / "Schuko" oder 63A, 48/16-Muko, ...?
    Breite: 1.5m Weg oder 20m "Autobahn"?
    ...

    Je nach dem sieht die optimale Lösung sicherlich anders aus...

  • test
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    • 5. Juli 2013 um 09:51
    • #7

    das urteil von sebastian habe ich auch gefunden. es geht um eine brücke aus defender III.
    damit ist die größe klar. ich muß mich an den örtlichen straßenbaulastenträger (ich hoffe das ich da nichts vergessen habe in dem Namen)
    wenden. mit dem ist das dann im rahmen eines Genehmigungsverfahrens zu diskutieren.

    es bleibt spannend

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  • deep-house
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    • 5. Juli 2013 um 10:05
    • #8

    imho, verbindlich sagen kann dir das keiner.
    Wenn was passiert wirst du wieder den freundlichen Fragebogen der Krankenversicherung bekommen und die werden fragen ob du eine Betriebshaftpflicht die du benennen möchtest. Habe ich auch schon erlebt.
    Dem Unternehmer, Vermieter, Geschäftsmann wird immer erst Schuld unterstellt, alle anderen sind beinahe unmündig, das ist inzwischen eben so.

    Gruß UweS.

  • test
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    • 5. Juli 2013 um 14:20
    • #9

    aufgrund des oben erwähnten urteils ist das eigentlich eindeutig geregelt.
    wenn das beleuchtet und mit Markierung (matte mit gelb schwarz) gekennzeichnet ist, dann ist der Radfahrer leider selber schuld.

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  • rick
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    • 9. Juli 2013 um 13:52
    • #10

    Verkehrsrechtlich gesehen gelten Inline-Skater als Fußgänger - es gelten also EIGENTLICH die gleichen Regeln wie für Fußgänger.
    Wenn dieser Weg durch die Skater aber wirklich so stark frequentiert ist, würde ich auf jeden Fall zusätzliche Maßnahmen ergreifen (Hinweisschilder, Blinklampen, Beleuchtung wenn es dunkel ist etc.). Die schönste Variante wäre aber in der Tat ein Traversentor oder ähnliches.

  • test
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    • 9. Juli 2013 um 14:49
    • #11

    ich habe mal einen bauantrag gestellt :D

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  • rick
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    • 9. Juli 2013 um 15:23
    • #12

    Bauantrag?! Wofür?

  • Michel
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    • 9. Juli 2013 um 18:36
    • #13
    Zitat von "guessi"

    Meine Beobachtung in solchen Fällen ist, daß Radfahrer grundsätzlich versuchen, neben den Defender-Brücken über das Kabel zu fahren, da das ein deutlich geringeres Hindernis darstellt... (und ich fahre selber gern Rad und würde das u.U. ebenso machen)

    Ich hatte am Wochenende genau den Fall und habs mal beobachtet: Stimmt tatsächlich. Ist mir bislang noch nie aufgefallen. :?

    Gruß, Michel

  • karel noon
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    • 10. Juli 2013 um 14:29
    • #14

    Egal was das gesetz sagt, versuche wenn irgendwie möglich die Kabel hoch zu bekommen.

    Was Passiert bei einem normalen menschen wenn er irgendwo hin kommt wo etwas passiert?
    er versuch hin zu schauen, und ist dadurch abgelenkt. ich habe dadurch schon etliche radfahrer stürzen sehen
    weil sie zur bühne geschaut haben und dann die mit schildern, flatterband und personal zur warnung versehen defender
    brücken trotzdem übersehen oder falsch eingeschätzt haben.
    Bei feuchtigkeit wird es noch kritischer. Daher kann ich mir sogar gut vorstellen das eine person die stürzt und hartnäckig genug klagt
    auch dafür sorgen kann das defender in dem bereich nicht mehr zulässig sind. Den sinnvoll sind sie nicht!

    auch das ausweichen über das kabel konnte ich schon beobachten, daher wirklich versuchen das kabel hoch zu bekommen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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    • 10. Juli 2013 um 16:20
    • #15

    mit dem selben argument kannst du dann ja auch einen Autofahrer entschuldigen. es ist ja so, das die Radfahrer da hin schauen müssen,
    wo der weg ist. schauen die wo anders hin, ist das ihr Pech !!
    der bauantrag ist für das verlegen der Brücken. per telefon meinte eine Dame, das das wohl geht. der letzendliche entscheider ist aber leider bis montag im urlaub.
    es bleibt spannend :D

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  • rick
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    • 10. Juli 2013 um 18:23
    • #16
    Zitat von "test"

    ...der bauantrag ist für das verlegen der Brücken...

    Einen Bauantrag zum Verlegen von Kabelbrücken????? :shock:

  • test
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    • 11. Juli 2013 um 09:35
    • #17

    ja, da wird ein formloser antrag gestellt. da braucht es keinen architekten :D
    dann kann man sich aber hinter her auf wen berufen !

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  • karel noon
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    • 11. Juli 2013 um 10:03
    • #18
    Zitat von "test"

    mit dem selben argument kannst du dann ja auch einen Autofahrer entschuldigen. es ist ja so, das die Radfahrer da hin schauen müssen,
    wo der weg ist. schauen die wo anders hin, ist das ihr Pech !!

    Worum es mir eigentlich geht ist die tatsache das im fall der fälle (radfahrer stürzt, verletzt sich, verglkagt irgendwen) es zu der Frage kommen wird ob man
    wissen konnte das von diesen matten eine erhöhte unfallgefahr ausgeht (was meiner meinung nach so ist), und das muß man dann leider mit ja beantworten,
    bzw. wird sicherlich von einem entsprechenden gutachter so bestätigt werden.

    Abgesehen davon finde ich es immer schön wenn sich keiner verletzt ;)
    bei der VA wo ich war hatten wir keine andere option als die defender, da es ein "Riesenumzug" war und manche der Riesen vier und mehr meter hoch waren.
    Da konnte man nicht drüber, aber wohl hat sich da wirklich niemand gefühlt, und es gab tatsächlich einige stürze. :(

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  • rick
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    • 11. Juli 2013 um 20:36
    • #19

    test:
    Das ist echt mal krass dass man sich es bei euch genehmigen lassen muss, wenn man Yellow Jackets legen will! Und ich dachte UNSERE Behörden wären etwas gaga. Klar kannst du dich auf sie berufen, aber der der letztendlich haftet bist trotzdem du! :twisted:

    @Karel:
    Ich gebe dir Recht, hab´s auch immer ganz gerne wenn sich auf meinen VAs niemand verletzt. :D
    Für Radfahrer stellen die Defender III sicherlich schon eine erhöhte Unfallgefahr dar und für Inlineskater auch die kleineren Modelle. Aber ich denke wenn man sie sieht und einigermaßen langsam und vorsichtig drüber fährt, ist das nicht so unerheblich. Muss man halt ggf. nochmal ordentlich kenntlich machen (Beleuchten, Warnschilder etc.).
    So mancher vermeintlich „abgesenkte“ Bordstein ist ja höher als so´ne Kabelbrücke und da würde man auch nicht mit durchkommen wenn man die Stadt/Gemeinde verklagt.

    By the way... Ich hatte es leider schon ein paar Mal, dass Personen über die Brücken gefallen sind und deren Krankenkassen die Arztkosten erstatten haben wollten, bzw. die Kosten für eine Brille die leider zu Bruch gegangen ist. Hab daraufhin mit dem Hersteller und mit meiner Haftpflicht gesprochen. Der Hersteller sagte dass es kein Problem wäre, den Fall gebe es öfter und es würde wohl auch schon Gutachten oder Zulassungen (oder Urteile?) geben, dass die Dinger für Fussgänger und Radfahrer taugen. Mein Versicherer sagte auch sie zahlen nicht, das fällt unter Lebensrestrisiko und sie wären auch den Klageweg mitgegangen wenn der Geschädigte nicht auf seine Forderungen verzichtet hätte. Außerhalb des Protokolls am Telefon sagte mir der Mitarbeiter der Versicherung: „Selber schuld wenn die so blöd sind und darüber stolpern, die sieht man ja wohl gut genug!“
    Ich finde übrigens dass er Recht hat. Was soll man den noch alles tun!? Klar, unter besonderen Umständen sollte man vielleicht noch mehr tun als Yellow Jackets hinschmeißen, aber generell reichen die Dinger ja wohl hin!

  • karel noon
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    • 11. Juli 2013 um 21:32
    • #20

    Ich gehe ja gerne auch mal als Gast zu Konzerten, und da habe ich gestern bei Robbie Williams rosafarbene teile gesehen, ca 1m breit, noch stolperfreier als defender 3, ich glaube das ist brit Row gewesen, aber keine Ahnung was die verwenden, fand es nur passend zum thread schon gut :)

    Praxiserfahrung kann ich entsprechend meiner Jobs ja nicht wirklich dazu geben ;)

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