Hallo zusammen,
sicherlich ein bekanntes Thema, ich habe hier aber spontan nicht viel zum Stichwort der Statusfeststellung gefunden, daher die Frage:
Gibt es Erfahrungswerte, wie die "Clearingstelle" der DRV typischerweise in einem Fall wie dem folgenden entscheidet/urteilt?
Situation:
Einzelunternehmer, umsatzsteuerpflichtig, angemeldetes Gewerbe seit rund 5 Jahren. Schwankendes Einkommen. Auftragsinhalt nach dem Motto: "Veranstaltung x, wir machen das und das, dein Part wäre der und der, bist dabei?" -> also ja quasi Alltag in der Veranstaltungsbranche.
In der Regel kein eigener Materialeinsatz (vom persönlichen Zubehörkoffer oder so mal abgesehen).
Krankenversicherung/Gewerbehaftpflicht nachweislich vorhanden, Altersvorsorge privat ebenso.
Also, meiner Einschätzung nach, das Profil des Großteils der "freien Techniker" in diesem Metier. Man kommt auf den Job, nimmt das Material des Auftraggebers, macht damit mehr oder weniger angeleitet (der große Knackpunkt??) das, was sich der Projektleiter so vorgestellt hat. Zuhause Rechnung tippen und gut.
Um meine Frage zu konkretisieren: gibt es belastbare "Hard Facts", auf die man bei diesem Verfahren bauen kann? Oder ist die Grauzone der (nicht) weisungsgebundenen Tätigkeit so groß, dass man da letztlich der Tageslaune des entsprechenden Prüfers ausgesetzt ist?
Denn es reicht soweit ich es überblicke ja eben nicht, einfach die diversen Kunden aufzulisten und das ggf. mit Rechnungskopien zu untermauern und die sonstigen Nachweise dazu zu packen.
Und welcher freite Techniker hat schon Verträge mit seinen Auftraggebern, die sein "unternehmerisches Risiko" definieren...?
Zumindest scheint mir das ein sehr riskantes "Spiel" mit einem Wespennest zu sein. Erfahrungen?