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Festival FOH Management 2014

  • wora
  • 9. August 2014 um 17:22
  • billbo
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    • 12. August 2014 um 15:30
    • #21

    An keine außer die von dir aufgeführten.
    Bei einer Bühnen-/ Licht-/ Toninstallation im reinen Materialwert von ein paar Millionen Euro, also ohne die damit verbundenen Personalleistungen - welchen Unterschied macht es da in der Gesamtkalkulation, ob dort eine oder zwei CL5 (oder was auch immer) am FOH stehen?

    Und welchen Unterschied bedeutet das für die Summe aller FOH Sounds des gesamten Festivals? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • simonstpauli
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    • 12. August 2014 um 22:04
    • #22
    Zitat von "billbo"

    An keine außer die von dir aufgeführten.
    Bei einer Bühnen-/ Licht-/ Toninstallation im reinen Materialwert von ein paar Millionen Euro, also ohne die damit verbundenen Personalleistungen - welchen Unterschied macht es da in der Gesamtkalkulation, ob dort eine oder zwei CL5 (oder was auch immer) am FOH stehen?

    Und welchen Unterschied bedeutet das für die Summe aller FOH Sounds des gesamten Festivals? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Ich denke schon, daß das in der Kalkulation etwas ausmacht:

    1. möchte das der Veranstalter mit Sicherheit nicht bezahlen (läuft doch auch so und die Hälfte der Bands bringt sowieso eigene Pulte mit oder mietet beim Provider Pulte an).
    2. möchte der Provider mit Sicherheit nicht noch extra Pulte anmieten, um die Doppelbelegung am FOH zu realisieren. Schon ein Vi4 auf Vi6-Upgrade könnte den Rahmen sprengen.
    3. was ist eigentlich mit Monitor? Da finde ich das ja noch viel spannender. Immer wird die Monitorwelt so stiefmütterlich behandelt...

    Grundsätzlich dürften die meisten Festivals inzwischen knallhart kalkuliert sein, da ist für unsere Traumwelten kein Platz.Also genug Futter für weitere IDNs...

    Ich hoffe, daß ich am Wochenende fitte Babysitter für meine kleine Rutsche haben werde (bin da guten Mutes...)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • rockline
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    • 12. August 2014 um 22:36
    • #23

    Guma, ist es erlaubt zu fragen welche größeren Festivals Du in letzter Zeit mit Material ausgestattet hast? Nur mal so aus Interesse, weil ich mir irgendwie von deiner aktuellen Tätigkeit in der Musikantenwelt so gar kein Bild machen kann. Welche Bands betreust Du aktuell, spielen die grundsätzlich auf Festivitäten in denen man Topliga erwarten darf?
    Ich meine das nicht provokant, sondern stelle mir echt die Frage wo Du so zu tun hast? Gibt es eine Internetseite, Links zu Festivals etc, FB-Aktivitäten mit Bildern usw?

  • billbo
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    • 13. August 2014 um 00:31
    • #24
    Zitat

    1. möchte das der Veranstalter mit Sicherheit nicht bezahlen (läuft doch auch so und die Hälfte der Bands bringt sowieso eigene Pulte mit oder mietet beim Provider Pulte an).
    2. möchte der Provider mit Sicherheit nicht noch extra Pulte anmieten, um die Doppelbelegung am FOH zu realisieren. Schon ein Vi4 auf Vi6-Upgrade könnte den Rahmen sprengen.
    3. was ist eigentlich mit Monitor? Da finde ich das ja noch viel spannender. Immer wird die Monitorwelt so stiefmütterlich behandelt...

    Zu 1. reicht es, wenn der Headliner sagt "ich will das so - andernfalls mindestens 90min. Changeover". Die Miete fürs Zusatzpult dürfte um Größenordnungen günstiger sein als der Aufwand für seine Cateringextras. Der VA wird kaum zusammenzucken, wenn der Aufwand für Technik (Bühne-Ton-Licht-Personal) statt EUR 150.000,- plötzlich EUR 150.150,- beträgt. Außerdem ist seine Vereinbarung mit der ausführenden Firma in aller Regel eh eher dergestalt "Budget ist vorgegeben; sorgt dafür, dass es für alle Beteiligten möglichst stressfrei läuft".
    Zu 2. ein Provider, der dafür extra zumieten muss, ist auf einem großen(!) Festival eh überfordert und dort schlicht fehl am Platz.
    Zu 3. in dieser Größenordnung spielt man - anders als am FOH - als 'großer' Act inzwischen praktisch immer mit komplettem (von Mikro bis Ohrhörer/ Wedge) eigenen Monitorsetup. Und als kleiner Act mit dem Bühnensetup, welches man vorfindet. Daher laufen dort in der Praxis dann auch die Changeover - Checks komplett unter Regie des Monitorers/ des Chefbackliners; der FOHler macht dabei lediglich mit und stört nur, wenn's gar nicht anders geht.
    Ich habe aber auch schon 2 Festivalmonitorplätze Seite an Seite vorgefunden.

    Und noch eine kleine, aber ernst gemeinte Anmerkung: das absolute 'Materialgeizen' ist derzeit vor allem Mode in Deutschland. Anderswo geht's da (zumindest bei den größeren Festivals) inzwischen sehr oft um einiges großzügiger zu.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 13. August 2014 um 00:39
    • #25

    beim von mir genannten festival (2500-3000 besucher), welches mit dem Vi6 ausgestattet war, hätte mir schon ein laptop genügt, um meine voreinstellungen hinsichtlich Kanalnamen, Hi-Locut, gates und kompressoren zu machen. eine zweite konsole benötige ich hierfür ja nicht unbedingt.

    vor vielen jahren, als ich in der schweiz zufällig auf einem ähnlich grossen (für machen kollegen auch "kleinen") openair unvermittelter dinge plötzlich auf eine Digidesign-konsole gestossen bin, hat das der FOH betreuer genau so eingerichtet. während die vorband spielte, konnte ich offline am PC meine kanaleinstellungen vorbereiten. das hat damals übrigens ziemlich gut geklappt!
    beim kurzen changeover hatte ich dann viel mehr zeit, mich an die bedienoberfläche zu gewöhnen.

    die bedienoberfläche der Vi ist mir in groben zügen ja schon bekannt, weil ich in den letzten jahren doch ein paar gigs darüber gemischt habe. dennoch fühle ich mich auf der konsole immer noch nicht richtig "zu hause", weil ich das pult fast nur von solchen festival-situationen kenne. deshalb bekomme ich bei jobs mit trägen babysittern immer wieder probleme (die meist vor allem zeitlicher natur sind).

    ich habe jetzt aber hoffentlich daraus gelernt und werde in zukunft definitiv eigene showfiles mitbringen. egal wie "gut" die vorhandenen angeblich sind...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 13. August 2014 um 08:37
    • #26
    Zitat von "billbo"

    Zu 1. reicht es, wenn der Headliner sagt "ich will das so - andernfalls mindestens 90min. Changeover". Die Miete fürs Zusatzpult dürfte um Größenordnungen günstiger sein als der Aufwand für seine Cateringextras. Der VA wird kaum zusammenzucken, wenn der Aufwand für Technik (Bühne-Ton-Licht-Personal) statt EUR 150.000,- plötzlich EUR 150.150,- beträgt. Außerdem ist seine Vereinbarung mit der ausführenden Firma in aller Regel eh eher dergestalt "Budget ist vorgegeben; sorgt dafür, dass es für alle Beteiligten möglichst stressfrei läuft".
    Zu 2. ein Provider, der dafür extra zumieten muss, ist auf einem großen(!) Festival eh überfordert und dort schlicht fehl am Platz.
    Zu 3. in dieser Größenordnung spielt man - anders als am FOH - als 'großer' Act inzwischen praktisch immer mit komplettem (von Mikro bis Ohrhörer/ Wedge) eigenen Monitorsetup. Und als kleiner Act mit dem Bühnensetup, welches man vorfindet. Daher laufen dort in der Praxis dann auch die Changeover - Checks komplett unter Regie des Monitorers/ des Chefbackliners; der FOHler macht dabei lediglich mit und stört nur, wenn's gar nicht anders geht.
    Ich habe aber auch schon 2 Festivalmonitorplätze Seite an Seite vorgefunden.

    Und noch eine kleine, aber ernst gemeinte Anmerkung: das absolute 'Materialgeizen' ist derzeit vor allem Mode in Deutschland. Anderswo geht's da (zumindest bei den größeren Festivals) inzwischen sehr oft um einiges großzügiger zu.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Zu 1. Möglich ist es, daß es so läuft, Headliner kriegen so einiges, aber nicht alles. Und möglicherweise möchte der Headliner auch nicht unbedingt das Festivalpult, sondern ein ganz anderes. Oder einfach Geld für den selbst mitgebrachten FOH-Platz. Dann haben wir keine Doppel-Oberfläche. Und was sind schon 90 Minuten Changeover, wenn noch 2-3 andere Bühnen spielen?
    150 Euro Miete für eine Pultoberfläche für 4 Einsatztage? Ich weiß nicht... Und unter dem Strich bleibt meine Aussage, der Veranstalter wird es nicht bezahlen.
    Zu 2. Wie groß muß für Dich ein Provider sein? Ich rechne mal kurz: Mittelgroßes Festival, 4 Bühnen FOH + Monitor: 8 Pultplätze, das Ganze auf dem Schwesterfestival (Back To Back ist ja sehr beliebt) nochmal, dann sind wir bei 16. Du meinst also, 24 Pultplätze sollte ein Provider schon im Stall haben, sonst darf er in der Festival-Liga nicht mitspielen? Und ich bleibe dabei, der Provider wird es nicht bezahlen.
    Zu 3. Es gibt halt nicht nur große Acts, die kleinen und mittleren nehmen mit dem Vorlieb, was da ist. Meine Erfahrung ist, daß zwischen 10% und 50% der Acts am Ende mit dem Festivalpult spielen. An der unteren Grenze kann es wirklich egal sein, was da steht, an der oberen tut ein Surface ohne Dopplung schon weh.
    Ich will eigentlich auf diesen Reflex hinaus: nehmen wir an, es gibt ein Vi4 und ein Vi6, welches Pult kommt an den FOH und welches zum Monitor-Platz? Und wie viel hat der FOHler zu verwalten, wie viel der Monitorer? Es ist einfach immer wieder so, daß im Schnitt der Monitorer mit zu kleinen Oberflächen arbeiten muß. Finde ich.

    Das Materialgeizen ist eine Folge der Budgets, das ist wieder ein IDN, aber so läuft es nun mal im Kapitalismus, es wird am Einkauf gespart, was das Zeug hält. Ich bin ja nicht auf vielen und schon gar nicht auf allen Festivals, aber das eine oder andere habe ich als Bandmischer oder Local über die Jahre erlebt. Im Grunde mag ich dieses Format weder musikalisch noch technisch. Ich finde es lieblos auf vielen Ebenen. Ausgenommen vielleicht den Baltic Soul Weekender, den fand ich ganz fein. Dort braucht man dann wieder keine zweite Oberfläche, weil es eine Hausband gibt, die (fast) alle Acts begleitet.

    Und merke an, daß ich bei ausländischen Festivals vor Allem beim Catering deutliche Vorteile gegenüber deutschen sehe. Es ist irgendwie - liebevoller. Daß sie technisch besser ausgestattet sind - weiß nicht, beim Blue Balls fand ich es ganz gut, aber das ist jetzt nicht das Format, von dem wir reden, oder? Und dort braucht man auch keine Übungs-Oberfläche, weil man eh den ganzen Tag Zeit hat, um sich auf dem Pult einzuleben...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • simonstpauli
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    • 13. August 2014 um 08:43
    • #27
    Zitat von "wora"

    beim von mir genannten festival (2500-3000 besucher), welches mit dem Vi6 ausgestattet war, hätte mir schon ein laptop genügt, um meine voreinstellungen hinsichtlich Kanalnamen, Hi-Locut, gates und kompressoren zu machen. eine zweite konsole benötige ich hierfür ja nicht unbedingt.

    vor vielen jahren, als ich in der schweiz zufällig auf einem ähnlich grossen (für machen kollegen auch "kleinen") openair unvermittelter dinge plötzlich auf eine Digidesign-konsole gestossen bin, hat das der FOH betreuer genau so eingerichtet. während die vorband spielte, konnte ich offline am PC meine kanaleinstellungen vorbereiten. das hat damals übrigens ziemlich gut geklappt!
    beim kurzen changeover hatte ich dann viel mehr zeit, mich an die bedienoberfläche zu gewöhnen.

    die bedienoberfläche der Vi ist mir in groben zügen ja schon bekannt, weil ich in den letzten jahren doch ein paar gigs darüber gemischt habe. dennoch fühle ich mich auf der konsole immer noch nicht richtig "zu hause", weil ich das pult fast nur von solchen festival-situationen kenne. deshalb bekomme ich bei jobs mit trägen babysittern immer wieder probleme (die meist vor allem zeitlicher natur sind).

    ich habe jetzt aber hoffentlich daraus gelernt und werde in zukunft definitiv eigene showfiles mitbringen. egal wie "gut" die vorhandenen angeblich sind...


    Es gibt bei der Vi6 ja leider noch keinen Online-Editor, auch finde ich den Editor deutlich langsamer als das Pult, gerade, was Beschriften angeht. Oder Moment, da geht was mit .csv glaube ich. Anyway, als guter Betreuer kann man schon die 2 gängigen Vi-Konzepte zum schnellen Arbeiten anbieten: 1. Gang. 2. selektives Copy-Paste. Da geht Einiges im Bereich Lo-Cut, Compressor etc.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • verstärkerberserker
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    • 13. August 2014 um 09:39
    • #28

    Es wird, kann und soll hier nie zu einer einheitlichen Meinung kommen, da Ihr alle von grundsätzlich unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht. Das fängt bei der Größe des Festivals an (Pax, Bühnengröße, Anzahl der Bühnen....) und hört bei der Betrachterseite des Technikers (Local oder Band oder manchmal beides) auf. Selbst bei vergleichbaren Größenordnungen kann man da schwer Vergleiche ziehen. Beim einen Festival werden 5 unterschiedliche Pulte für 5 Bands benötigt - beim nächsten (z.B. Metal) reicht eines für 30 Bands.

    Ich werde jetzt bestimmt nicht schreiben, wie ich es gerne hätte oder es zu sein hat, aber ein paar Beispiele anbringen, die sich durchlesen kann wer will. Die Möglichkeit die eigene Sichtweise anhand anderer Beispiele zu überdenken stellt für mich den größten Vorteil solcher Diskussionen dar.

    Beispiel 1:
    Festival mit ca. 6-8 Bands (national/international) pro Tag; Größe ca. 9000Pax (spielt aber keine Rolle).
    Alle Bands spiele über das Festivalbesteck, das an einigen Ecken angepasst wurde.
    80% der Mischer haben sich ausdrücklich und ungefragt dafür bedankt, dass dort ein gut bestückter analog Platz stand, obwohl sie alle auch Digital auf dem Rider stehen hatten.

    Beispiel 2:
    MainStage auf Festival mit (geschätzt) ca. 20000Pax. Hier stand Jahre lang ein fetter Analogplatz. Nachdem aber fast jede Band ihre eigenen Pulte mitbringt, wurde das schon aus Platzgründen (über die Größe der FOH-Plätze hat glaube ich noch keiner was geschrieben) auf Digital geändert. Von den Mischern, die da dran waren (2 am Tag) hatten in 3 Tagen zwei ein File dabei.
    Die Frage nach Festivalbelegung oder 1:1 Patch wurde dann logischerweise an der Monitorsituation fest gemacht (eigenes Monitorpult 1:1, Festivalmonitor - Festivalbelegung und der FOH patcht sich das schnell um)

    Beispiel 3:
    1Tages Veranstaltung.
    Jede Band hat ihr eigenes Pult (meist mitgebracht oder bei uns angemietet). Mein FOH-Pult ist nur noch ein 19" Pult für Moderationen, Pausenmusik und Werbeeinspieler. Die Herausforderung hier ist nicht mehr Files anzupassen....,sonder ehr der Platz, Anbindung und die Vielzahl an unterschiedlichen Kabelanbindungen (Analog, Cat, BNC, Glas, SL, SR) zu realisieren.

    Beispiel 4:
    Aus dem Rider einer international tätigen Band:
    "...Any items not mentioned in this specification, but necessary for the quality audio reproduction of (....Bandname...) music live must also be provided by the Sound Company whenever reasonable. For example, it is reasonable for the Engineer to request an extra direct box and shotgun microphone to be sent to a show without renegotiating the Sound Company's contract. However, it would be unreasonable for the Engineer to expect the Sound Company to supply an additional mixing console at no cost. ..."

    Das sind jetzt einfach mal ein paar Beispiel bei denen es anders läuft, als es manch einer hier fordert und trotzdem zur Zufriedenheit aller funktioniert. Ich schreibe bewusst nicht, wie ich das gerne hätte, weil ich das überhaupt nicht weis, da es nämlich von der Situation abhängt. Das ist es ja, was diesen Job ausmacht.

    ...Holz ist braun!

  • ThomasL
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    • 13. August 2014 um 09:41
    • #29

    Da ich die gesamte Festival-Diskussion aus "beteiligter und unbeteiligter" technischer Sicht sehr spannend finde und wir uns hier grad eine kleine Wunsch-Festivalsituation basteln - Kann das wer abtrennen und in einen separaten Thread verschieben, damit es nicht verloren geht?

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Reini
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    • 13. August 2014 um 09:54
    • #30

    schön zu hören, dass nicht jeder Hype zum Glück führt :D

    dass Digitalpulte ihre Vorteile haben, möchte und will ich gar nicht in Frage stellen;
    aber der Bediener sollte sich damit auskennen; vor allem dann, wenn es sein eigenes ist....

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • billbo
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    • 13. August 2014 um 12:12
    • #31
    Zitat

    Das Materialgeizen ist eine Folge der Budgets, das ist wieder ein IDN, aber so läuft es nun mal im Kapitalismus, es wird am Einkauf gespart, was das Zeug hält.

    Es muss nicht immer so sein; meine Betrachtungen sauge ich mir nicht aus den Fingern. Veranstalter bzw. deren technisch verantwortliche Produktionsmenschen haben oft eine ganz eigene Sicht auf die Dinge.

    Konkretes Beispiel aus den letzten Wochen: Rock Fest Barcelona. Gar nicht mal sooo groß und aufwendig; so an die 10.000 Zuschauer, 2 Tage, eine große Open Air Bühne, ein erheblich kleineres Zirkuszelt mit Partybühne, fertig. Festivals dieser Kategorie waren in Spanien jahrzehntelang dafür berüchtigt, dass Zeitpläne/ Running Orders/ Umbauzeiten reine Makulatur waren – schön gedacht, miserabel gemacht; irgendein (technisches) Problem gab’s immer.
    Ausstattung Hauptbühne FOH 2x D-Show, Monitor 2x SD8, jeweils im Wechselbetrieb.
    Auf der D-Show Oberfläche hatte ich zuvor vielleicht 3 mal im Leben gearbeitet, zuletzt vor 2 oder 3 Jahren; noch dazu war ich für 'meine' Band nur die FOH - Vertretung, das macht sonst jemand anderes. Trotzdem war es völlig entspanntes Arbeiten, allein aufgrund der Tatsache, dass genügend Zeit war, sich mit der weitgehend unbekannten Arbeitsumgebung bei laufendem Festival in Ruhe vertraut zu machen.
    Nachmittags gab’s ein nettes Gespräch im Produktionscontainer mit dem Veranstalter - den kenne ich (und der macht das schon) seit vielen Jahren - bei dem auch die vergleichsweise komfortable Ausstattung angesprochen wurde. Seine sinngemäße Aussage: vor einiger Zeit wurde er mal von einem unnachgiebigen Headliner dazu quasi gezwungen. Das war das erste Mal, dass es keinen Ärger, keinen Stress, keine Backstageschreiereien, keine Zeitplanverzögerungen gab. Seither macht er das auf allen seinen Festivals so – die paar Euro, die das mehr kostet, sind nichts gegen den dadurch ersparten Stress mit Bands, Technikern, Behörden (Curfew), seinen eigenen Leuten, und nicht zuletzt mit seinem persönlichen Nervenkostüm. Allein die Überstunden für die Security (bei Zeitplanüberschreitungen) waren in der Vergangenheit weitaus teurer. Und der seither gute Ruf bei den internationalen Bandagenturen, korrekte Arbeit abzuliefern, ist sowieso unbezahlbar.

    Es geht also – vorausgesetzt es finden sich Leute, die ein bisschen mehr Gesamtüberblick haben als nur den auf irgendwelche imaginären Tagesstückmietpreislisten. Und da Mischrechner eh von Jahr zu Jahr billiger werden, halte ich das für einen gangbaren und wahrscheinlichen Zukunftsweg.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 13. August 2014 um 13:03
    • #32

    Soll mir Recht sein, meine SD8 war auch schon ( selten ) als Remote unterwegs. Wenn bei mir Dryhire Konsole ohne Rack bestellt wird, weiß ich allerdings nicht immer, ob das als Monitorkonsole im gain compensation Betrieb läuft oder als FOH Remote oder als Redundanz ( hatte ich bisher 2x ).
    Auch die ganz Großen machen es so, dass sie im Sommerhochbetrieb Pulte dazu mieten. Alles andere wäre auch unwirtschaftlich.

  • simonstpauli
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    • 13. August 2014 um 14:42
    • #33
    Zitat von "billbo"

    Es muss nicht immer so sein; meine Betrachtungen sauge ich mir nicht aus den Fingern. Veranstalter bzw. deren technisch verantwortliche Produktionsmenschen haben oft eine ganz eigene Sicht auf die Dinge.

    Konkretes Beispiel aus den letzten Wochen: Rock Fest Barcelona. Gar nicht mal sooo groß und aufwendig; so an die 10.000 Zuschauer, 2 Tage, eine große Open Air Bühne, ein erheblich kleineres Zirkuszelt mit Partybühne, fertig. Festivals dieser Kategorie waren in Spanien jahrzehntelang dafür berüchtigt, dass Zeitpläne/ Running Orders/ Umbauzeiten reine Makulatur waren – schön gedacht, miserabel gemacht; irgendein (technisches) Problem gab’s immer.
    Ausstattung Hauptbühne FOH 2x D-Show, Monitor 2x SD8, jeweils im Wechselbetrieb.
    Auf der D-Show Oberfläche hatte ich zuvor vielleicht 3 mal im Leben gearbeitet, zuletzt vor 2 oder 3 Jahren; noch dazu war ich für 'meine' Band nur die FOH - Vertretung, das macht sonst jemand anderes. Trotzdem war es völlig entspanntes Arbeiten, allein aufgrund der Tatsache, dass genügend Zeit war, sich mit der weitgehend unbekannten Arbeitsumgebung bei laufendem Festival in Ruhe vertraut zu machen.
    Nachmittags gab’s ein nettes Gespräch im Produktionscontainer mit dem Veranstalter - den kenne ich (und der macht das schon) seit vielen Jahren - bei dem auch die vergleichsweise komfortable Ausstattung angesprochen wurde. Seine sinngemäße Aussage: vor einiger Zeit wurde er mal von einem unnachgiebigen Headliner dazu quasi gezwungen. Das war das erste Mal, dass es keinen Ärger, keinen Stress, keine Backstageschreiereien, keine Zeitplanverzögerungen gab. Seither macht er das auf allen seinen Festivals so – die paar Euro, die das mehr kostet, sind nichts gegen den dadurch ersparten Stress mit Bands, Technikern, Behörden (Curfew), seinen eigenen Leuten, und nicht zuletzt mit seinem persönlichen Nervenkostüm. Allein die Überstunden für die Security (bei Zeitplanüberschreitungen) waren in der Vergangenheit weitaus teurer. Und der seither gute Ruf bei den internationalen Bandagenturen, korrekte Arbeit abzuliefern, ist sowieso unbezahlbar.

    Es geht also – vorausgesetzt es finden sich Leute, die ein bisschen mehr Gesamtüberblick haben als nur den auf irgendwelche imaginären Tagesstückmietpreislisten. Und da Mischrechner eh von Jahr zu Jahr billiger werden, halte ich das für einen gangbaren und wahrscheinlichen Zukunftsweg.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Ich möchte so gerne glauben, daß diese Denke auch bei deutschen Festivals Einzug hält. Im Moment habe ich eher das Gefühl, daß man diesen Weitblick oft nicht hat.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • billbo
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    • 13. August 2014 um 19:14
    • #34

    Brauchbares Material wird immer billiger, brauchbares Personal wird immer teurer. Die Chancen stehen m. E. also gar nicht schlecht.

    Zitat

    Auch die ganz Großen machen es so, dass sie im Sommerhochbetrieb Pulte dazu mieten. Alles andere wäre auch unwirtschaftlich.

    Das ist richtig, dahinter steckt aber auch noch etwas anderes: die wirklich großen Materialadressen vermieten ihre aktuellen Pultebestände in der Festivalsaison am liebsten durchgängig an die wirklich großen Touradressen (also die, die mit Backline-/ Stageset-/ Deko-/ Monitorsattel unterwegs sind). Dort spielen sie mehr ein und leiden gleichzeitig weniger, als wenn sie am Wochenende tagelang in Hitze/ Sonne/ Staub/ Feuchtigkeit 18 Stunden Festivalfrondienst unter schwitzenden, zittrigen Gasttonifingern leisten müssen.
    Für letzteres tun's auch die bei Bedarf zugemieteten...

    Think dirty. Die anderen tun's ja auch. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • oton
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    • 13. August 2014 um 23:36
    • #35

    Im Prinzip stimme ich Billbo zu ... die Variante mit den zwei Pulten ist die absolut beste & stressloseste, und sollte eigentlich bei größeren Festivals inzwischen Standard sein ... ich hatte das dieses Jahr nur drei Mal, einmal als Betreuer, zwei Mal als "Mischender" ... Trotz Editor & Co ist das Einrichten am Pult immer noch bei den meisten Dingen einfacher, und man kann sich noch mal an nichts so "präsente" Pultkonzepte erinnern.

    Allerdings ist das aus Kostendruck/Faulheit/Schlampigkeit/Gedankenlosigkeit immer noch die große Ausnahme ... es gibt immer noch genug (größere) Festivals, wo es nicht mal ein Pult/Controller zum Summieren gibt, und man mit einem Gastpult entweder auf das Festivalpult geht, und dann noch seine Outputs basteln muss, weil das halbe PA Controlling über das Pult gemacht wird ... und ob sich das je bessert ist die Frage.

    Ich hätte ein paar Tips/Anregungen für alle die den Job des "Pultbetreuers" öfters machen:

    1. Egal WAS da an Pult steht, ihr solltet die Speicherlogic/Szenen/Snapshots/Partial Load etc. aus dem FF können ... hier passiert so viel Mist, und ist auch mir schon so viel Mist passiert, es lohnt sich da wirklich sich noch einmal ins Lager zu setzen und das alles genau durchzuspielen. Das ist imho einer der größten Stolperfallen, weil das wirklich von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich ist.

    2. Laptop mit Editor am FOH ... immer !!!

    3. Zum Mischen einer Band auf einem Festival braucht man eine schnelle Übersicht über alle Kanäle, ein paar FX Auxwege und schnellen Zugriff auf EQ/Comp/Gate .. das müsst ihr gut und schnell erklären/einrichten können. Mehr wird zu 95% nicht benötigt.

    4. Am besten lernt ihr den Festivalpatch auswendig ... und lernt, wieder am Pult, wie man den schnellstmöglichst in Fremdfiles "hineindrischt" ..

    5. Wenn ihr noch jung seid schaut euch die Rider/Belegungen eurer älteren/erfahreneren Kollegen an ... die arbeiten fast alle nach einem fast schon beängstigendem Schema F, d.h. lernt ein Festivalfile genau so zu programmieren, das sich die meisten Kollegen nach 2 Minuten zurechtfinden.

    6. Jetzt noch eine frische Schachtel Zigaretten und einen gut gekühlten Kasten für das Bier danach am FOH ... und ihr werdet bleibende Erinnerungen hinterlassen ... :D:D:D

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 14. August 2014 um 00:53
    • #36
    Zitat von "verstärkerberserker"

    ...Die Möglichkeit die eigene Sichtweise anhand anderer Beispiele zu überdenken stellt für mich den größten Vorteil solcher Diskussionen dar...

    das ist in der tat ein ganz wichtiger satz!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 14. August 2014 um 11:39
    • #37
    Zitat

    ... und ob sich das je bessert ist die Frage.

    Es hat auch eine ganze Weile gedauert, bis multiple Mikrofon- und Stativsätze/ Rollriser/ Substageboxensets/ 'Festivalbacklines'/ separate Backdroptruss/ usw. zum ganz normalen Standard wurden. Und 20 Podestplatten mit Beinen/ Rollensets/ Verkleidung für unterschiedliche Riserhöhen sind ein ganz anderer logistischer Aufwand als eine zusätzliche Kiste 'Bedieneinheit B'.
    Die gesamte Arbeitsphilosophie eines Schnellwechselfestivals lautet "zum Changeover ist hinter den Kulissen alles fertig und muss nur noch umpositioniert/ umgestöpselt werden". Warum sollte da ausgerechnet der Arbeitsplatz Ton (FOH und Monitor) auf Dauer der neuralgische Flaschenhals bleiben? Weil 'das' FOHpult heilig ist? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • simonstpauli
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    • 14. August 2014 um 14:29
    • #38
    Zitat von "billbo"

    Es hat auch eine ganze Weile gedauert, bis multiple Mikrofon- und Stativsätze/ Rollriser/ Substageboxensets/ 'Festivalbacklines'/ separate Backdroptruss/ usw. zum ganz normalen Standard wurden. Und 20 Podestplatten mit Beinen/ Rollensets/ Verkleidung für unterschiedliche Riserhöhen sind ein ganz anderer logistischer Aufwand als eine zusätzliche Kiste 'Bedieneinheit B'.
    Die gesamte Arbeitsphilosophie eines Schnellwechselfestivals lautet "zum Changeover ist hinter den Kulissen alles fertig und muss nur noch umpositioniert/ umgestöpselt werden". Warum sollte da ausgerechnet der Arbeitsplatz Ton (FOH und Monitor) auf Dauer der neuralgische Flaschenhals bleiben? Weil 'das' FOHpult heilig ist? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Viele Dinge sind in Bezug auf Pultplätze komisch, unter Anderem, warum die Monitor-Bedieneinheit immer noch viel zu oft weniger Fader hat als die FOH-Bedieneinheit.

    Ich kann mir schon vorstellen, daß in ein paar Jahren die Tschechen dann auch mal 2 Bedieneinheiten hinstellen werden, dann wird ja wieder nennenswert am Personal gespart und es ist wieder etwas Budget übrig.

    Ganz ehrlich, so inflationär, wie auch in Deutschland Festivals veranstaltet werden, die immer wieder die gleichen Bands Back To Back durch die Republik jagen, sehe ich eher ein Festival-Sterben in den nächsten Jahren. Die Frage nach dem Einrichtungs-Surface stellt sich bei mir nach wie vor sehr sehr spät, wenn ich an Festivals denke. Ich denke eher daran, wer denn noch auf diese ganzen Festivals gehen und tagelang im Schlamm zelten und komisches Essen konsumieren soll. Aber das nur so am Rande.

    Technisch und organisatorisch ist es natürlich vollkommen richtig und wünschenswert, 2 Surfaces plus Summierungspult zu haben. Summierungspult deshalb, um Moderation, Trailer und Notfalldurchsagen unabhängig von den Misch-Oberflächen realisieren zu können.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • billbo
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    • 14. August 2014 um 15:50
    • #39
    Zitat

    Ich denke eher daran, wer denn noch auf diese ganzen Festivals gehen und tagelang im Schlamm zelten und komisches Essen konsumieren soll. Aber das nur so am Rande.

    Diesen Gedankengang teilen wir völlig. Zu manchem, wofür's da als Band bzw. Crew Gage, Backstage, Hotel und Catering gibt, würden mich als Zuschauer keine 10 Pferde hin kriegen. Aber ich bin auch kein Fan, und bis jetzt funktioniert's offenbar.
    Leider. Denn: statt einem Tagessatz (Bandtonler auf 10.000er Festival) nähme ich notfalls auch gerne zehn Tagessätze (gleiche Band auf 1000er Clubtour). Und das auch noch ganz ohne Changeoverstress.

    Kann man sich halt leider nicht immer :roll: so aussuchen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • simonstpauli
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    • 17. August 2014 um 23:15
    • #40
    Zitat von "billbo"

    Diesen Gedankengang teilen wir völlig. Zu manchem, wofür's da als Band bzw. Crew Gage, Backstage, Hotel und Catering gibt, würden mich als Zuschauer keine 10 Pferde hin kriegen. Aber ich bin auch kein Fan, und bis jetzt funktioniert's offenbar.
    Leider. Denn: statt einem Tagessatz (Bandtonler auf 10.000er Festival) nähme ich notfalls auch gerne zehn Tagessätze (gleiche Band auf 1000er Clubtour). Und das auch noch ganz ohne Changeoverstress.

    Kann man sich halt leider nicht immer :roll: so aussuchen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Das stimmt. Ab und zu sind Festivals ja ganz nett. Und die Rechnung 10.000er Festival zu 10x 1000er Clubshow geht leider auch so nicht genau auf. Egal.

    Nach diesem Wochenende auf der anderen Seite (als Bandmischer) muß ich konstatieren: Mit einem guten Betreuer brauche ich keine zweite Oberfläche zum Einrichten, meine Babysitter haben mir das, was ich brauchte, locker einrichten können. Gefühlt war das auf der AVID Venue Profile am flüssigsten. Auf der Pro2 ging es auch ganz gut.

    Ich stelle aber auch fest, daß das Einrichten einer Vi4 für den Festivalbetrieb ein Schmerz ist, vor Allem die User Layer. Die sind auf dem Pult einfach nicht festivaltauglich. Und der Editor ist auch -ähm- suboptimal. Andererseits hätte ich mir an der Konsole auch sehr gut selbst helfen können...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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