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"Brummende Gitarreneffekte" eliminieren.

  • julian-k
  • 23. September 2014 um 15:00
  • julian-k
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    • 23. September 2014 um 15:00
    • #1

    Moin,

    ich stelle mich jetzt einfach mal dumm und lass euch reden.

    Das Effektboard brummt. Darauf sind diverse Gitarreneffekte verbaut welche an einem zentralen Netzteil hängen. Das Netzteil hat einen gewöhnlichen Kaltgeräteanschluss mit Erde.
    Der Amp hat ebenfalls einen Kaltgeräteanschluss mit Erde.

    Die Gitarre geht in das Board, durch das Board und in den Amp.

    Wie eliminiere ich jetzt das Brummen sinnvoll, und sicher?

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • chris216
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    • 23. September 2014 um 16:00
    • #2

    Ich lasse jemanden ran, der was von Audio versteht.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • simonstpauli
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    • 23. September 2014 um 16:16
    • #3

    Eine Problemlösung ist mit den vorhandenen Informationen nicht möglich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • billbo
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    • 23. September 2014 um 16:59
    • #4

    Beim Klinkenkabel, welches vom Stressbrett zum Amp geht, gehört auf jeden Fall schon mal eine Brücke zwischen 'Tip' und 'Shield'.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • schallereignissortierer
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    • 23. September 2014 um 17:34
    • #5
    Zitat

    ... eine Brücke zwischen 'Tip' und 'Shield'.

    Löten?? Reicht doch wohl, das Netzkabel vom Amp -selbstverständlich erst nach umfangreicher Gefährdungsbeurteilung- abzuziehen :wink:
    Brummt ebenfalls garantiert nicht mehr....und Töne hört man auch ncht mehr...

    Für die Freunde des Selberbaus:
    http://public.hochschule-trier.de/~berres/Bauanl…Amp/NT30V4A.rtf

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • julian-k
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    • 23. September 2014 um 19:13
    • #6

    Wie gesagt ich stelle mich dumm da sonst wieder auf meinen Vorschlägen oder Ideen rumgeritten wird.

    Welche Informationen sind relevant?

    Amp: Carvin VL2100 Legacy II

    Stressbrett:
    Netzteil: Voodoo Lab Pedal Power 2 Plus

    Eventide H9, VOX Delay Lab, Dunlop Volume Pedal, XYZ WahWah, MI Audio Super Blues Pro Overdrive, Jimi Hendrix Octavio Fuzz

    Verschaltung je nach dem. Brummt je nach dem mehr oder weniger.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • schallereignissortierer
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    • 23. September 2014 um 20:04
    • #7

    Im Zweifelsfall mal einen 1:1 line Übertrager zwischen Effekt Board und Amp In testen, ändert keine Impedanzen und nach dem Board geht's eh nur noch um Line Pegel und nicht mehr um die Hi Z Impedanz eines puren Gitarren Signals.

    Ist das Brücken von Tip und Shield eigentlich die spanische Lösung für Brumm Probleme "wo nix Ton da nix Brumm", oder ist das der Hottip der Londoner Live Szene?

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • LC2412
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    • 23. September 2014 um 20:09
    • #8

    mein erster Ansatz wäre auch ein 1:1 Übertrager. Dann wäre ich mir zumindest sicher, ob sich die Gitarre was einfängt, etwas einstrahlt oder ich eine Doppelerdung vorliegen habe. Ansonsten in der Effektkette nach vorne hangeln. Oder mal überschlagen, ob das Netzteil aufgrund von Überlast ein zu hohes Ripple produziert (ich weiß ja nicht, was für eines das ist).
    Meist hilft bei sowas einfach eine systematische Fehlersuche. Die versucht von einer Seite der Kette Stück für Stück zu erweitern, bis das Problem auftritt oder eben gerade erst verschwindet.

  • billbo
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    • 23. September 2014 um 20:27
    • #9
    Zitat

    Ist das Brücken von Tip und Shield eigentlich die spanische Lösung für Brumm Probleme "wo nix Ton da nix Brumm", oder ist das der Hottip der Londoner Live Szene?

    Neulich irgendwo hinter dem Ural empirisch ermittelt. 8)
    Es gibt da so Klinkenstecker mit einem eingebauten Kurzschlussschalter. So lange, wie der nicht wirklich 100%ig bis zum Anschlag drin steckt, herrscht an der Stromgitarrenfront geradezu himmlische Ruhe. Brummtechnisch, und auch ganz im allgemeinen. Check it out!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • marcoboy
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    • 23. September 2014 um 20:57
    • #10

    Netzteil verwenden was den Strom für die Pedals auch liefert.

    Ich habe mir nur ein Board herausgegriffenen "9 VDC, 500 mA, center pin (+)" Kein Abgang liefert 500mA. das nur bei einen Board "Eventide H9"

  • LC2412
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    • 23. September 2014 um 21:08
    • #11

    wenn ich mir die erste Bewertung beim großen T zum Netzteil anschaue, denke ich fast, dass evtl. dort der Fehler zu suchen ist. Auch das in die Fehlersuche mit einfließen lassen. Ich würde eher mehrere Wandwanzen verwenden. Und mir sogar überlegen, ob in diesem Bereich der gute alte Trafo gegenüber einem Schaltnetzteil nicht doch Vorteile hat. Mein SNT z.B. liefert, wenn nicht nur an meinem Chorus, sondern auch an einem Inline-Tuner angeschlossen trotz rechnerischer Reserven ein ordentliches Fiepen auf dem Audiosignal.

  • marcoboy
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    • 23. September 2014 um 21:24
    • #12

    Billige Schaltnetzteile sind nicht zu empfehlen. Die vom Hersteller werden dann Hoffentlich so sein das sie nicht stören. Aber selbst dann sind diese Störungen auf den Leitungen sichtbar. Einfacher Test Radio auf MW daneben stellen. Für so etwas sind immer Analoge Netzteile zu empfehlen.

    Das Teil scheint ja wirklich Schrott zu sein :D Für den Preis kann man was Analoges selber bauen.

  • julian-k
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    • 24. September 2014 um 01:51
    • #13

    Systematische weg und ranstöpseln hat eben das "mal mehr mal weniger brummen" ergeben.
    Also werde ich das wohl erst mal mit den Netzteilen versuchen, da habe ich nun echt nicht nach geschaut. Dann mal einen Übertrager verbasteln.

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  • simonstpauli
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    • 24. September 2014 um 13:12
    • #14
    Zitat von "julian knödler"

    Systematische weg und ranstöpseln hat eben das "mal mehr mal weniger brummen" ergeben.
    Also werde ich das wohl erst mal mit den Netzteilen versuchen, da habe ich nun echt nicht nach geschaut. Dann mal einen Übertrager verbasteln.


    Ich würde von Anfang an checken, wo und wie viel Brummen hinzu kommt. Ohne Netzteil (also mit Batteriestrom), wann immer möglich.

    Erst Gitarre -> Amp, dann Gitarre -> Effekt 1 -> Amp, dann Gitarre -> Effekt 1 (mit Netzteil) -> Amp, dann Effekt 2 dazu etc. pp.

    Es könnte ja auch so sein, daß ein Distortion-Effekt ein vorhandenes Brummen aus der Gitarre nur verstärkt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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    Marian Humann
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    • 24. September 2014 um 13:22
    • #15

    Als ehemaliger Klampfenspieler mit einer Reihe von Bodentretern kann ich nur sagen, dass jedes Netzteil Brumm erzeugen kann.
    Ich habe deswegen immer eine Hand voll 9V Blöcke für die Bodentreter verwendet.


    Was neulich bei meinem Sauhaufen passiert ist, nachdem der Klampfist sich ein neues Netzteil für seine Bodentreter besorgt hat:
    Die Effektloop-Schleife vom Amp hat das Brummen angefangen. Das Problem war aber einfach zu finden:
    Gitarre in Stimmgerät in Ampeingang
    Loopausgang in diverse Bodentreter in Loop Eingang
    Stimmgerät und Bodentreter hingen am selben Netzteil

    Ampeingang und Loop-Eingang haben wohl im Amp (wahrlich kein Billigteil sondern ein Diezel) unterschiedliche Potentiale. Als wir das Stimmgerät mit einem zweiten Netzteil versehen haben war das Brummen weg.

  • treibsand
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    • 24. September 2014 um 16:45
    • #16
    Zitat von "billbo"

    Neulich irgendwo hinter dem Ural empirisch ermittelt. 8)

    Hui, hat dann wenigstens der Guitarrero ähnlich laut gebrummt, wie der dort heimische russische Bär?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • simonstpauli
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    • 24. September 2014 um 21:56
    • #17
    Zitat von "Marian Humann"

    Als ehemaliger Klampfenspieler mit einer Reihe von Bodentretern kann ich nur sagen, dass jedes Netzteil Brumm erzeugen kann.
    Ich habe deswegen immer eine Hand voll 9V Blöcke für die Bodentreter verwendet.


    Was neulich bei meinem Sauhaufen passiert ist, nachdem der Klampfist sich ein neues Netzteil für seine Bodentreter besorgt hat:
    Die Effektloop-Schleife vom Amp hat das Brummen angefangen. Das Problem war aber einfach zu finden:
    Gitarre in Stimmgerät in Ampeingang
    Loopausgang in diverse Bodentreter in Loop Eingang
    Stimmgerät und Bodentreter hingen am selben Netzteil

    Ampeingang und Loop-Eingang haben wohl im Amp (wahrlich kein Billigteil sondern ein Diezel) unterschiedliche Potentiale. Als wir das Stimmgerät mit einem zweiten Netzteil versehen haben war das Brummen weg.

    Alles anzeigen


    Da hab ich auch noch einen aus meiner wilden Band-Zeit:

    Nach vielen Effekt-geprägten Jahren hab ich mir damals einen Übungs-Amp zugelegt, 20W Vollröhre, einkanalig. Den fand ich dann so gut, daß ich alle Effekt-Treter rausgeschmissen habe und nur noch mit dem Volume-Regler den Grad der Zerre bestimmt habe. Teilweise noch Tone-Regler und Pickup-Wahl. Hach, wat scheun, kein Brummen, kein Rauschen mehr... Aber auch vorbei, die Zeit. Falls mal jemand so einen Mini-Amp zu verkaufen hat, ich wäre dabei.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • julian-k
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    • 27. September 2014 um 03:18
    • #18

    So ... heute Abend war nach dem der Eventide sein eigenes Netzteil hatte Ruhe.
    Wenn das nun so bleibt solls mir recht sein.

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