Jep, ich versteh's auch nicht . :roll:
Welche Bedingungen erfordern einen separaten Monitormix?
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Zitat
Ich weiss ja nicht, mit welcher Art Mucker Ihr so arbeitet, aber ich erlebe SELTENST nach dem ersten Song mehr als 2-3 Änderungswünsche während eines kompletten Auftritts.
Also ich schaff das locker, während ich Solos und FX-Returns schiebe, Effekte editiere und ungenutzte Akugitarren an und ausschalte.
Das ist auch meiner Erfahrung nach die Regel, irgendwann muss und hat es einfach mal zu passen.
Wenn ich bei Stück xyz weiß, dass sich am Monitior was signifikant ändern muss, kann ich das auch wegspeichern, oder vor dem Stück ändern.Dafür müsste ich nuicht permanent gebannt auf die Bühne starren.
Aber da ja danach gefragt wurde mit welcher Art Mucker Ihr so arbeitet habe ich den damaligen Beitrag von wora angeführt, bei dessen Combos es anscheinend völlig anders ist, weil sich Änderungswünsche durch die gesamte Show ziehen können und so auch die Aufmerksamkeit eher auf die "Fingerzeige" ziehen als aufs Kerngeschäft, nämlich Musik zu machen.
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OK, da wirfst Du scheinbar was durcheinander.
Die Menge der tatsächlichen Änderungen hat ja weder was mit der Anzahl der Mixe zu tun, die ich zu bedienen habe, noch mit meiner Aufmerksamkeit für die Bühne.
Natürlich muss ich mit der Aufmerksamkeit die ganze Zeit auf der Bühne sein, denn die Änderungen könnten theoretisch immer gewünscht werden.
Deshalb hatte ich in meinem Ursprungspost auch die vernünftige Kommunikationsmöglichkeit mit der Bühne als Vorraussetzung für Mon vom FOH angegeben.
Und ja, auch ich halte dabei einen Abstand von max. ca 15m-20m für eine sinnvolle Entfernung.
Ich würd jetzt vor Ort nicht den Lasermeter auspacken, aber bei "Rhein in Flammen" am Deutschen Eck würd ich kein Mon vom FOH machen - nur um Dir ein Beispiel aus Deiner direkten Umgebung zu nennen. :wink:Zitat von "thieloliver"
- vernünftige Kommunikationsmöglichkeit zur Bühne aka Talkback und ein Vocalmikrofon in der Nähe des "Patienten" mindestens im Kopfhörer. Stille Changeover sind so natürlich nicht möglich. Für Änderungswünsche während der Show ist eine gute Sicht vom FOH auf die Bühne natürlich unerlässlich. Das können auch mal mehr als 15m sein, aber ein Opernglas sollte nicht nötig sein um die pantomimischen Ergüsse der Musikanten erahnen zu können.
Das trifft aber bei 4 Mixen genauso zu, wie bei 8.Ich dachte, Dein Link bezöge sich auf folgende Aussage, auf die ich reagiert hatte:
Zitat von "schallereignissortierer"
Eben, das kann ja nicht die Lösung sein, gebannt auf kleine Fingerzeige der Protagonisten zu starren, um eiligst kleinste Änderungswünsche (vulgo Gehühner) auszuführen und dabei das KERNgeschäft des Jobs -nämlich für das Publikum zu arbeiten, das zahlt den Spaß schließlich- zu vernachlässigen, weil man das Musikalische leider vernachlässigt.Meiner Meinung nach ERLEICHTERT es den Monitormix vom FOH aus wenn ich mehr Mixe benutzen kann. So kann ich mir die Mixe entsprechend mit dem Namen oder dem Instrument des Musikers beschriften und finde schneller den richtigen Mix, als wenn ich erst überlegen muss, mit wem der "Wünschende" grad in nem Mix zusammen ist.
Außerdem-und das finde ich das wichtigste Argument: Wenn jeder seinen eigenen Mix hat, beeinflussen etwaige Änderungen in einem Mix die Hörsituation der anderen Musiker deutlich weniger und es passiert seltener, dass ein Änderungswunsch der einen Person direkt einen Änderungswunsch einer Anderen bedingt. -
ich möchte an dieser stelle auf einen satz aus dem von schallereignissortierer verlinkten thread verweisen:
Zitatwir sollten nicht vergessen, dass unsere daseinsberechtigung als techniker einzig und allein darin besteht, das wir für die musiker da sind - und nicht umgekehrt.
mit dieser tatsache lässt sich sehr einfach begründen, warum man als techniker zwingend blickkontakt zu "seinem" musiker haben sollte. :wink:
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