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Welche Bedingungen erfordern einen separaten Monitormix?

  • schallereignissortierer
  • 15. November 2014 um 17:48
  • schallereignissortierer
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    • 15. November 2014 um 17:48
    • #1

    Hauptsache das Pult steht näher als 15m von der Bühne :wink:

    wora
    Betreff des Beitrags: Re: PMxD
    Verfasst: 21.09.2014, 13:50

    ... sehr wichtig, dazu sehe ich keine alternative. aus diesem wichtigen grund lehne ich übrigens Mon vom FOH ab, wenn mein pult deutlich weiter als 15m von der bühne entfernt stehen muss. ...-

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 16. November 2014 um 10:02
    • #2

    Das Thema kam schon das eine oder andere Mal auf. Offensichtlich besteht da immer wieder Diskussionsbedarf und die Bedingungen ändern sich ja auch durch neue Technologien. Daher hier ein neuer Thread zum Thema.

  • schallereignissortierer
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    • 16. November 2014 um 10:12
    • #3

    Wenn 15m +- das Kriterium für Monitormix vom FoH sind und man dieselben Bands oft betreut, sollte man über eine andere Lösung nachdenken, bei der die Band sich ihren Mix selber ändern kann, Lösungen dafür gibt es ja zuhauf.

    Das würde auch das Tourgeschehen deutlich entspannter gestalten und sicherlich auch weniger Stress vor Ort produzieren.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 16. November 2014 um 10:26
    • #4

    Ja, die reine Entfernung von der Bühne finde ich ebenfalls kein Ausschlusskriterium.

    Es kommen doch immer mehrere Faktoren für die Entscheidung ob Foldback oder zweites Pult + zweiter Mann Pult auf der Bühne zusammen:

    1. Budget
    2. Art des Programms ( Einzelkonzert oder Festivalsituation mit vielen wechselnden Acts. )
    3. Größe der Veranstaltung
    4. Größe und Logistik der Location ( hier spielt dann auch die Entfernung b.z.w. die "Wegsamkeit" zur Bühne eine Rolle )
    5. Grad der "Verinearung" ( ... wobei das je nach dem für oder auch gegen separaten Mix sprechen kann )
    6. Grad der Autonomisierung der Musiker ( "Veripadung" / Veraviomung" )
    7. Anspruch der Musiker
    8. Bedeutung der persönlichen Rosettenpuderung, jetzt mal egal womit.

  • tufkaklto
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    • 16. November 2014 um 10:28
    • #5

    Persönlich bin ich der Meinung, das 4 Wege und wechselnde Bands das Maximum für einen Monitormix vom FOH aus sind.

    Das ist einfach für die Bands nicht mehr sinnvoll machbar von der Front.
    Abgesehen davon das klar sein sollte, das ein FOH Mann nicht so reagieren kann wie ein Monitormann neben der Bühne.

    Und ich denke, da ist es vollkommen egal wie weit der FOH wegsteht.
    Ausser er ist an der Bühnenkante.

    Und da müßte man sich wieder fragen, warum es keinen eigenen FOH Mann gibt :lol:

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  • guma
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    • 16. November 2014 um 10:39
    • #6
    Zitat von "klauston"

    Persönlich bin ich der Meinung, das 4 Wege und wechselnde Bands das Maximum für einen Monitormix vom FOH aus sind.


    ja, diese goldene Regel hat für mich auch 30 Jahre gegolten, weicht aber in Spezialfällen mit 'personal Monitoring' gerade so ein bisschen auf.

  • tufkaklto
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    • 16. November 2014 um 10:59
    • #7

    Klar.
    Ausnahmen gibt es immer.

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  • schallereignissortierer
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    • 16. November 2014 um 11:44
    • #8

    Bei den max. 15m ging es aber um eine oder mehrere -oft betreute- Band/s mit jeweils Einzelauftritten und nicht um eine Art Festivalsituation.

    Wenn die Anforderungen doch genau bekannt sind [ ]Wege [ ]inEar [ ]Diva in der Band [ ]etwas Budget vorhanden dann ist es doch ein Leichtes, ein abgestimmtes selbst kontrollierbares Monitor Set zusammen zu stellen (Aviom o.ä), das genau diese Arbeit dem FoH Menschen abnimmt (und ganz nebenbei auch die max. 15m Grenze erweitern kann)

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  • tufkaklto
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    • 16. November 2014 um 11:53
    • #9

    Auch nur dann wenn wirklich immer das selbe Material auf Tour ist, denn sonst wird es ein fast unmögliches Ding.

    Denn ein Aviom System für unterschiedliche Pulte mitzunehmen funktioniert so nicht.

    Hast brav Karten für das Yammi Pult mit und vor Ort erklärt Dir der Betreuer Pech gehabt, hättest vorher was gesagt, wir fahren über Rocknet ( Ethersound, Optocore,.... ) und haben die Slots belegt......

    Gilt auch für andere Systeme....

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  • schallereignissortierer
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    • 16. November 2014 um 12:01
    • #10

    Sicher, aber daran sollte es nicht zwingend scheitern das eigene Pult + Peripherie mitzunehmen.

    Oder das Problem max 15m hätte sich mit dem Fremd- hauseigenem Pult ohnehin erledigt, mal von der möglicherweise geringeren Anzahl an Monitorwegen ganz abgesehen.

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  • thieloliver
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    • 16. November 2014 um 12:32
    • #11

    Ich denke, die alte 4-Wege-Regel kommt einfach noch aus der Zeit, in der die meisten Pulte 6-8 Auxe hatten und man den Rest am FOH für die FXe gebraucht hat.
    Wenn dann wirklich mehr Mixe gebraucht wurden, war es einfacher das mit 2. Mann und 2. 8AUX Pult auf der Bühne zu machen, als ein teures 12+AUX Pult zuzumieten.
    In Zeiten von "sends on Fader", was die Übersicht über Auxwege meiner Meinung nach viel besser macht, iPad remotes, die ein Entzerren der Monitore extrem vereinfacht haben und Pulten, die für wenig Geld bereits 16+ Auxwege bieten, kann man problemlos mehr machen.

    Bei mir isses so, dass ich grundsätzlich versuche jedem Musiker seinen eigenen Mix zu geben.
    Das kann ich vom FOH auch gerne mal mit 10 Mixen. Is mir allemal lieber als lange Diskussionen, wer wen wie laut ertragen kann und wer sich nicht hört.

    Allerdings müssen dafür folgende Vorraussetzungen erfüllt sein:

    - Genug Zeit im Changeover/Soundcheck um die verschiedenen Wünsche abzufragen.

    - vernünftige Kommunikationsmöglichkeit zur Bühne aka Talkback und ein Vocalmikrofon in der Nähe des "Patienten" mindestens im Kopfhörer. Stille Changeover sind so natürlich nicht möglich. Für Änderungswünsche während der Show ist eine gute Sicht vom FOH auf die Bühne natürlich unerlässlich. Das können auch mal mehr als 15m sein, aber ein Opernglas sollte nicht nötig sein um die pantomimischen Ergüsse der Musikanten erahnen zu können.

    - KLARE Aussagen der Musiker über ihre Wünsche. Leute, die mit "von allem ein bisschen" oder "mach's so wie vorne" kommen, mache ich erst freundlich und bei resistentem Verhalten auch gerne etwas energischer darauf aufmerksam, dass das sinnloses Geschwätz und Zeitverschwendung ist. Das kann bei Changeovers während der Show auch gerne mal vor versammeltem Publikum geschehen.
    Gesänge und Quellen ohne eigenen Amp (Keys,Drumpads etc.) mach ich unaufgefordert in den jeweils eigenen Mix. Den Rest nur auf ausdrücklichen Wunsch.

    - Vernünftige Vorbereitung der Technik meinerseits. D.h. ich kenne meine Mikrofone genau, habe die Wege ALLE gecheckt und meine Gainstruktur so im Griff, dass ich genau weiss, wie laut es auf der Bühne bei welcher Faderstellung ist und ab wann ggf Feedbackgefahr herrscht. Selbstverständlich bin ich auf dem Pult fit und es ist bzgl Belegung/Patch und Userlayern so eingerichtet, dass ich schnell und sicher damit arbeiten kann.

    - Keine inEars ohne richtigen Soundcheck mit Unbekannten. Erfahrungsgemäß funktioniert das vom FOH erst nach mehreren Shows und einer genau abgecheckten Zeichensprache.

    Wenn die Zeit reicht renn ich fürs Finetuning auch mal mit dem iPad schnell zur Bühne-aber das würd ich schon fast "Monitormix" nennen...

  • tufkaklto
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    • 16. November 2014 um 13:14
    • #12

    Wie gesagt, die Ausnahme ich hab EINE Band die ich kenn , da geht das.

    Erfahrungsgemäß sind das aber eher die Minderheiten der Jobs.
    Ausser man ist reiner Bandtechniker einer Band.

    Ich mach auch mal 8 Mixe von Vorne für Eine Band am Tag mit Soundcheck.

    Ber wie so oft, 6 Bands, erste Soundcheck, Rest Linecheck, da geht das meiner Meinung nach nicht ordentlich.

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  • treibsand
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    • 16. November 2014 um 13:32
    • #13

    Nachdem in der 500pax Clubliga die Grenzen des 4Auxe Monitoring durch potentere, bezahlbare Pulte gefallen sind, lass ich mich auf den üblichen 6x8m Bühnen auf bis zu 6 Wege vom FoH ein. Das heisst dann maximal ein Musiker pro Wedge, keine Sidefills, kein IEM.
    Klar kann man in kleineren Venues auch mehr Monitorwege fahren oder alleine 12 Auxe bedienen - aber neben der Übersichtlichkeit bleibt eben auch die Zeit auf der Strecke.
    Eine unbekannte Kapelle mit Bläsern, Key, Drums, mehreren Gitarren, Backgroundsängerinnen, Perkussionisteinnen etc.pp. ist oft so verschachtelt aufgestellt, dass ich vom FoH eben nicht mehr alles sehe - zumal ich mich ja auch noch um Effektgedöns (und Frontmix) kümmern muss und die Frontplätze so klein sind, dass ich auch Angehörige&Soundpolizisten noch verarzten (oder verjagen) muss. Mein Frontmix ist auch keinesfalls statisch, da will immer irgendein Fader geschubst werden.
    Selbst, wenn ich absolut sicher bin, dass es keine Feedbacks gibt, fehlt mir in der entscheidenden Situation das 3. Auge, um dann Änderungswünsche der Musiker mitzubekommen.
    Das hat für mich daher recht wenig mit Soundcheck zu tun, sondern eher mit (Reiz-)Überforderung des Tonlers. Die Konzentration sinkt dann ja noch umso mehr, wenn es um mehrere Bands "am Stück" geht.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • schallereignissortierer
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    • 16. November 2014 um 14:07
    • #14
    Zitat

    Das hat für mich daher recht wenig mit Soundcheck zu tun, sondern eher mit (Reiz-)Überforderung des Tonlers


    Eben, das kann ja nicht die Lösung sein, gebannt auf kleine Fingerzeige der Protagonisten zu starren, um eiligst kleinste Änderungswünsche (vulgo Gehühner) auszuführen und dabei das KERNgeschäft des Jobs -nämlich für das Publikum zu arbeiten, das zahlt den Spaß schließlich- zu vernachlässigen, weil man das Musikalische leider vernachlässigt.

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  • guma
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    • 16. November 2014 um 14:31
    • #15

    Es ist, wie vieles, multifaktoriell. Die Grenze der Summe aller Faktoren ist eben die, dass es für den FOHler einfach zu viel wird, um einen guten Job zu machen. Diese Grenze kann ganz legitim auch von Tonmann zu Tonmann unterschiedlich sein, ohne dass die äusseren Bedingungen variieren. Nach wie vor ist ein Monitormann auf der Bühne eine enorme Entlastung, wenn der sein Handwerk versteht.

    Wie sieht's denn mit "Zwischenlösungen" aus, z.B. kein Pult sondern Rechner oder ipad auf der Bühne aber echter zweiter Mann, der sich kontinuierlich darum kümmert. Macht das jemand so ?

  • thieloliver
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    • 16. November 2014 um 14:39
    • #16
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Eben, das kann ja nicht die Lösung sein, gebannt auf kleine Fingerzeige der Protagonisten zu starren, um eiligst kleinste Änderungswünsche (vulgo Gehühner) auszuführen und dabei das KERNgeschäft des Jobs -nämlich für das Publikum zu arbeiten, das zahlt den Spaß schließlich- zu vernachlässigen, weil man das Musikalische leider vernachlässigt.


    Ich weiss ja nicht, mit welcher Art Mucker Ihr so arbeitet, aber ich erlebe SELTENST nach dem ersten Song mehr als 2-3 Änderungswünsche während eines kompletten Auftritts.
    Also ich schaff das locker, während ich Solos und FX-Returns schiebe, Effekte editiere und ungenutzte Akugitarren an und ausschalte.

    Natürlich würd ich die, mir unbekannte Santanacoverband mit 2 Percussionisten, 3 Backgroundvocalistinnen, 4 Bläsern mit selbst mitgebrachten Funkmikros, 2 Keyboardern und verschiedenen Gesangsmikros auf 9 oder 10 Mixen nicht von vorne machen. Aber so Standard Rocknroll und Soul Kapellen auf ner 8x6er Festival/Stadtfestbühne, auf der 7 Wedges und ein Drumfill auf definierten Positionen liegen, wo man nur checken muss wer grad wo steht und was man da jetzt hinschickt, ist doch echt kein Hexenwerk. :roll:

    Und ja - Monitormix ist selbstverständlich schöner! Auch bei 4 Wegen. :wink:

    Einmal editiert, zuletzt von thieloliver (17. November 2014 um 00:08)

  • schallereignissortierer
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    • 16. November 2014 um 15:06
    • #17
    Zitat von "thieloliver"


    Ich weiss ja nicht, mit welcher Art Mucker Ihr so arbeitet, aber ich erlebe SELTENST nach dem ersten Song mehr als 2-3 Änderungswünsche während eines kompletten Auftritts.
    Also ich das schaff ich locker, während ich Solos und FX-Returns schiebe, Effekte editiere und ungenutzte Akugitarren an und ausschalte.
    [...]
    Und ja - Monitormix ist selbstverständlich schöner! Auch bei 4 Wegen. :wink:


    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=89609&p=765483&hilit=monitor*#p765483 :wink:

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  • david kammerer
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    • 16. November 2014 um 21:25
    • #18
    Zitat von "guma"

    Wie sieht's denn mit "Zwischenlösungen" aus, z.B. kein Pult sondern Rechner oder ipad auf der Bühne aber echter zweiter Mann, der sich kontinuierlich darum kümmert. Macht das jemand so ?


    Hallo guma,
    wir machen das tatsächlich gerne so (ähnlich): während des Soundcheck / Changeover ist der zweite Mann mit einem Tablet direkt auf der Bühne und stellt die entsprechenden Lautstärken ein, während der andere am FOH sich um den Saalmix kümmert. Ein riesen Vorteil dabei ist, dass man sich direkt neben den Musiker stellen kann und genau das hört, was er hört. Dann bleibt man noch ein, zwei Nummern am Bühnenrand, um bei Änderungswünschen zu reagieren. Eine kontinuierliche Betreuung nur mit Rechner wäre mir aber auch zu viel. So ist das aber schon eine ziemliche Entlastung des FOH Technikers und es sind auch kleinere Festivals kein Problem mit Monitormix über die FOH Konsole.
    Was mir bei dem Thema aber noch fehlt: Oft soll es ja auf der Bühne durchaus anders klingen, als nach Vorne raus (z.B. wegen GBF oder weil es der Musiker so will). Ab da ist ein separater Monitormix fast unumgänglich, außer man hat seeeehhhr viel Zeit für den Soundcheck :wink:
    Grüße
    David Kammerer

  • wora
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    • 17. November 2014 um 01:20
    • #19

    da der grund für diesen thread offenbar auf eine aussge von mir zurückgeht, möchte ich auch etwas dazu los werden.

    in der regel betreue ich deutlich mehr als 4 monitorwege vom FOH. ich versuche genau wie thieloliver, jedem musiker einen eigenen mix zu geben. in meiner welt geht das (bisher) bis 8 wege - und das läuft dank digitalpulten in aller regel problemlos, vor allem wenn ich die möglichkeit habe die monitorwege vorher mit einer tablet-fernsteuerung vorzubereiten.

    vorraussetzungen für einen gelungenen monitormix vom FOH, die mir gerade spontan einfallen:
    - eine band die ich gut kenne und die auch mir vertraut!
    - material, welches ich gut kenne (am liebsten das eigene, da weiss man was man hat)
    - oder anderes professionelles material -> mit genug zeit sich drauf einzuschiessen
    - keine wechselnden bands ohne vorherige, abgespeicherte soundchecks!
    - ich muss alle musikerpositionen vom FOH aus einsehen können!
    - keine zu grosse entfernung vom FOH zur bühne, damit ich handzeichen oder kopfnicken noch gut erkennen kann. und ich habe für mich herausgefunden, dass diese maximalentfernung bei etwa 15m liegt.

    diese entfernungsangabe ist ein GROBER RICHTWERT, von dem man im einzelfall natürlich auch mal abweichen kann.
    aber das sollte
    1. nicht die regel werden und
    2. muss ich im vorfeld genau wissen was auf mich zukommt. dazu muss ich die räumlichkeit vorher bewerten können! wenn man aber deutschlandweit mit der band (und ohne eigenes material!) unterwegs ist und für einen gelungenen job gerade stehen muss, dann muss man im rider eben ein paar regeln aufstellen. und den richtwert von 15m finde ich da überhaupt nicht verkehrt.

    und für "absolute sonder-situationen" gibt es dann auch "absolute sonder-lösungen" ;)

    "Aviom" oder A&H "ME" setze ich übrigens nur ein, wenn die musiker InEar benutzen.
    bei beschallung mit wedges würde ich die steuerung der monitorwege NIEMALS aus der hand geben !!!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • thieloliver
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    • 17. November 2014 um 08:21
    • #20
    Zitat von "schallereignissortierer"


    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=89609&p=765483&hilit=monitor*#p765483 :wink:


    schallereignissortierer: was genau willst Du mir damit sagen?

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