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Kabel/Netzwerktester

  • karel noon
  • 13. Januar 2015 um 13:16
  • karel noon
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    • 13. Januar 2015 um 13:16
    • #1

    Angeregt durch die Diskussion im offenen Bereich über externe geräte an digitalpulten mal die Frage nach Möglichkeiten Netzwerke praktisch zu kontrollieren.

    Wie macht ihr das, vom einfachen kabeltester für cat kabel über die Möglichkeit zu schauen ob im netz eingebrachte geräte wie Switches die Signale auch ordentlich weiter verteilen?!

    Gibt's da schon Technikerfreundliche Lösungen für das toolcase?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • niggles
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    • 13. Januar 2015 um 14:09
    • #2

    Um zu kontrollieren ob der versprochene 1:1-Direktpatch auch ein solcher ist und da nicht doch ein Switch oder halb defektes Patchkabel dazwischen hängt hab ich so nen billigen zweiteiligen Cat.5-Tester mit 9 LED's die hintereinander angesteuert werden. Das sagt allerdings noch nix über die Signalqualität aus, dazu braucht's ein richtiges Messgerät der Sorte Fluke DTX & Co.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • ERICH
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    • 13. Januar 2015 um 14:23
    • #3

    Viel interessanter finde ich die Frage wie
    man z.B. den Eingang eines Gerätes testet.

  • karel noon
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    • 13. Januar 2015 um 18:24
    • #4

    Auch eine gute Frage, was muß man noch alles testen können?

    Ein spontaner Blick bei Google hat die Genannten Fluke Teilchen für mich schon mal ausgeschlossen :shock:

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • ERICH
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    • 13. Januar 2015 um 18:45
    • #5

    Im Prinzip das gleiche, wie analog auch.

    Leitungen auf Fehler.
    Ein/Ausgänge auf Funktion.

    Analog entspricht das in etwa einem Testtongenerator, einem Kabeltester und einer Abhörmöglichkeit.
    Wobei das direkte abhören eines Ausganges schon wieder so eine Sache ist,
    die ich eher nicht aus der Praxis kenne - da wird eher schnell mal z.B. L/R getauscht, um den Fehler zu finden.
    Was unterm Strich übrigbelibt ist in etwa ein Behringer CT 100 :D .

  • niggles
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    • 13. Januar 2015 um 19:51
    • #6

    Das hier:

    Zitat von "ERICH"

    Im Prinzip das gleiche, wie analog auch.
    Leitungen auf Fehler.
    Ein/Ausgänge auf Funktion.


    lässt sich auch analog nicht mit dem hier:

    Zitat

    Analog entspricht das in etwa einem Testtongenerator, einem Kabeltester und einer Abhörmöglichkeit.


    sauber und reproduzierbar messen. Dazu braucht es zumindest noch einen Analyzer (AL1 o.ä.) um Unregelmässigkeiten im Frequenzgang durch gequetschte Kabel und kalte Lötstellen (Kabelkapazität massiv erhöht) oder oxidierte Kontakte (Gleichrichtereffekt) festzustellen. Und für genau diese Messungen benötigt man bei Netzwerkkabeln leider recht teure Messgeräte weil die Trägerfrequenzen um ein vielfaches höher sind als die vergleichsweise simpel handhabbaren 20-20000 Hz analoger Audioübertragung.
    Wer sporadischen Aussetzern in Festinstallationen auf der Spur ist oder in der Werkstatt regelmässig als defekt markierte Kabel prüfen muss braucht im Prinzip auch so ein Gerät; kostengünstiger ist ein guter Kontakt zu einem Installationsbetrieb der einem das Teil gelegentlich mal ausleiht...
    Auf der Baustelle ist das schlicht zu zeitraubend und ein guter Grund dafür Netzwerkkabel immer mit +1 Spare zu planen.
    Wer Festinstallationen ausführt und dabei auch selbst Dosen und Panels auflegt sollte aber wirklich so eine Kiste haben, schon um dem Kunden die Testprotokolle vorweisen zu können.

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  • ERICH
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    • 13. Januar 2015 um 20:01
    • #7

    Natürlich sind analog nicht so hohe Kriterien,
    wie im Netzwerksektor zu finden.
    Aber es geht hier doch um das Handwerkzeug
    des Beschallers für die Live-Praxis.
    Also muss es schnell gehen und ausreichend genau sein.

  • djobi
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    • 19. Januar 2015 um 10:44
    • #8

    mhh, wo soll ich anfangen?

    Es gibt KABELtester.
    Als erstes diese 10 € Dinger. machen nichts anderes, als den Durchgang von Stecker zu Stecker zu testen.
    Das sagt noch nicht sooo viel aus.
    Ich habe z.B. von Hobbes den Lansmart. Ist mit über 200 € nicht ganz günstig (und IMHO überteuert), damit kann ich Gegensatz zu den Billigdingern aber auch Längen messen und Adervertauschungen (Split Pair) feststellen.
    Und dann gibt es richtige Kabeltester, z.B. die angesprochenen Fluke DTX (vorher: DSP) Serie. Oder den WireXpert von Psiber Data.
    Diese zeigen auch so Sachen wie NEXT / FEXT / Übersprechen / Dämpfung an und können verschiedene Verkabelungs-Normen / Kabelklassen testen (Zertifizierungstester).

    Und es gibt NETZWERKtester.
    Z.B. von Fluke den Linkrunner (Pro).
    Das ist eine andere Ebene (OSI-Schicht), damit kann ich dann Verbindungen im Netzwerk prüfen (Geschwindigkeit, Duplex, Ping, DHCP, Speisung über PoE, etc).
    Ähnliche Möglichkeiten habe ich auch bei managebaren Switchen oder per Laptop, ggf. mit Analyse-Software wie WireShark.
    Mit WireShark geht es noch eine OSI-Ebene höher, damit kann ich Netzwerkverkehr mitschneiden und analysieren.

    Achja, und nicht zu vergessen: nicht alles, was über ein RJ-45 Kabel angeschlossen wird, ist auch tatsächlich ein Ethernet-/IP-Netzwerk!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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