Dir Frage stelle ich mir schon länger, trotz des relativ hohen Preises möchte ich nicht mehr auf dieses praktische Tool verzichten, trotzdem sehe ich relativ wenig Kollegen damit unterwegs.
Was spricht dagegen? Negative Erfahrungen?
Dir Frage stelle ich mir schon länger, trotz des relativ hohen Preises möchte ich nicht mehr auf dieses praktische Tool verzichten, trotzdem sehe ich relativ wenig Kollegen damit unterwegs.
Was spricht dagegen? Negative Erfahrungen?
Ich finde das Konzept wirklich gut, nehme aber über 90% der zu verstärkenden Stimmen mit Funkmikrofonen ab. Für mich zahlt es sich daher nicht aus.
Das letzte Mal hab ich das auf einer Stadtfest-Bühne im Norden gesehen. Nachdem der junge, örtliche Tonmann dem Schlagzeuger folgende Begründung geliefert hat:
"Das ist son Ding, damit der ganze Müll von Deinem Schlagzeug da nicht mit drauf kommt..."
hat dieser das Ding wortlos entfernt und an die Seite gelegt. "Müll von Deinem Schlagzeug" fand er überhaupt nicht lustig. ![]()
Viele Grüße,
Thomas
Ich muss zugeben, dass ich bisher gar nichts von den Dingern gewusst habe. Wenn das, was ich bei Google gesehen habe, DAS Optogate ist, dann dürfte die Optik des Teils ein Grund sein, warum es selten anzutreffen ist. Obwohl ich in der Regel nicht mit Superstars zusammen arbeite, wäre die Optik bei vielen Konzerten ein Ausschlusskriterium.
Es geht mir hauptsächlich um das PB05
Optik, ja könnte ein Punkt sein, wobei ich sie schon recht unauffällig finde, hier mal ein aktuelles Foto:
https://www.facebook.com/noonaudio/posts/938396302914084
Kaum zu sehen das Teil....
Das mit den funkstrecken ist auch so ein Punkt, es gab mal Überlegungen eine Variante für funkmikrofone zu bauen, warum das bisher nicht geschehen ist kann ich nicht sagen. Ist aber vermutlich technisch nicht so einfach.
Das mit dem Schlagzeuger ist wieder mal so eine klassische Story.... Wenn ich schon den Musikern etwas unbekanntes vor die Nase setze dann aber bitte Vorsicht bei der Erklärung...
Schade drum, dieser Trommler ist wohl verloren....
Ich glaube ehrlich gesagt, ein ganz großer Punkt ist: Misstrauen.
So a la: eine zusätzliche, potenzielle Fehlerquelle im Kabelweg.
Und dann sicherlich die Angst, dass Ding nicht richtig "anzuwenden" und entsprechend die unschönen Gate-Effekte auf dem Lead zu haben, was Mr. oder Mrs Superstar dann wieder ganz doll finden ![]()
Ich persönlich kann diese zwei Punkte jedenfalls (teilweise) nachvollziehen. Und folgende auch:
- Trägheit
- Faulheit
- Geiz
![]()
Na für leadgesang würde ich es persönlich auch nicht nehmen, aber deine letzten Punkte erscheinen mir auch realistisch....
Howdy
Ich habe selber eins und setze es nur dort ein, wo ich mir sicher sein kann, daß es niemand in die Hand nimmt.
Also Background singende Gitarristen und Bassisten. Am Keyboard bringt es nichts, weil dort die Position eher statisch ist und das Gate meistens offen. Am Schlagzeug hab ich es noch nie eingesetzt.
Und der Musiker muß in die Funktion eingeweiht sein.
Gruß
Rainer
ich habe drei davon und setzte sie nun seit mehreren jahren nicht mehr ein, weil ich mit der einstellung nicht so zurecht kam. entweder war das gate immer auf, oder es schnitt immer wieder worte ab, obwohl ich es beim soundcheck echt sorgsam eingestellt hatte.
deshalb hab ich das dann grundsätzlich nur mit dynamischen mikros benutzt, dann konnte man das gate per phantomspeisung wenigstens abschalten.
und die sache mit der winzigen madenschraube hat mir ebenfalls nicht so gut gefallen, wahrscheinlich hab ich sie auch deshalb nach ein paar einsätzen nicht mehr benutzt.
meine anwendung dafür war übrigens die position "gitarrist singt ab und an mal background mit". und genau dafür ist es eigentlich eine super idee.
von Optogate verwende ich übrigens die DI box mit fußschalter, die finde ich sensationell!
Es ist ja derzeit ein Trend am FOH das Talkback-Mikro auf ein Stativ zu klemmen. Dafür ist so ein Optogate ganz praktisch.
Zitat von "Volker Holtmeyer"Es ist ja derzeit ein Trend am FOH das Talkback-Mikro auf ein Stativ zu klemmen. Dafür ist so ein Optogate ganz praktisch.
oh, war ich da der trend-setter? :lol:
ohne scherz: ich habe jahrelang bei einer künstlerin bei ein paar songs die dritte stimme vom FOH-pult mitgesungen. dazu war es einfach praktisch, ein mikrofon auf stativ am mischpult zu haben, weil man sonst nicht genug hände frei hat.
Hallo zusammen
Ich besitze ebenfalls 2 der genannten Optogates und benutze sie auch sehr selten, ebenfalls weil die Einstellung je nach Sängerverhalten sehr individuell ist. Witzigerweise habe ich aber am Dienstag eine Band betreut, die selbst 2 Optogates mitgebracht haben. Mich würde sehr interessieren wer der Hersteller dieses Modells ist. Vorteil bei diesem Modell ist, dass man die Betriebszustands-Led direkt am Ende des Mikros sehr gut im Blick hat und auf der Unterseite gab es einen kleinen Bypass-Schalter.
Jedenfalls haben sie im vorliegenden Fall hervorragend funktioniert. Hier der link zum Video:
https://youtu.be/LtzvpkWjcLc
Wie gesagt, mich würde der Hersteller interessieren.
Gruss Till
Hallo,
ich habe auch 2 der Optogates im Koffer, ich setze sie hauptsächlich bei einer von mir betreuten ZZ-Top Tributeband ein. Für mich haben sich die kleinen Dinger nach Anfangsproblemen echt gelohnt. Da die beiden Sänger Gitarre und Bass spielen sind die Micros fest auf einem Stativ, durch das Optogate kommt eben kein Bühnensound mehr durch Gesangskanäle, der Sound wirkt echt aufgeräumt dadurch. Selbst bei Steve Lukather von TOTO habe ich das Teil schon am Micro gesehen!
Grüße aus der Lüneburger Heide
Peter