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GEQ vs PEQ

  • simonstpauli
  • 26. Mai 2016 um 19:22
  • simonstpauli
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    • 26. Mai 2016 um 19:22
    • #1

    Jetzt mal Butter bei die Fische.

    Warum sehe ich immer noch so viele GEQ(Emulationen) im Einsatz? Die Vorteile des Hardware-Grafik-Equalizers war ja 1. das visuelle Feedback und 2. die schnelle Erreichbarkeit. Beides ist auf Digitalpulten etwas in den Hintergrund getreten. Dafür kommen die Nachteile zur Geltung: 1. Festlegung auf ISO-Frequenzen und 2. Q-Faktor (entweder zu eng oder zu breit). Die Transferfunktion eines GEQ entspricht eben nicht dem visuellen Feedback.

    Parametrische EQs hingegen sind das Skalpell der EQs, man kann die Probleme an der genauen Frequenz mit der notwendigen Güte angehen.

    Ich rede hier explizit nicht vom Geschmacks-EQ, sondern von tonalen Korrekturen an PA und Monitoren.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • kob1
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    • 26. Mai 2016 um 23:14
    • #2

    Möglicherweise brauchts manchmal mehr Bänder als die üblichen 4-6. Obwohl ich auch schon lange keinen GEQ mehr angegriffen hab. Wenn die ersten 15 oder mehr Band PEQs kommen, löst sich das Problem von selbst - denk ich mal.

  • ThoSchu
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    • 27. Mai 2016 um 00:54
    • #3
    Zitat von "kob1"

    Möglicherweise brauchts manchmal mehr Bänder als die üblichen 4-6. Obwohl ich auch schon lange keinen GEQ mehr angegriffen hab. Wenn die ersten 15 oder mehr Band PEQs kommen, löst sich das Problem von selbst - denk ich mal.

    Schaut man mal nach Lake oder zu auch Anderen.. PEQs werden einfach verrechnet und in IIR oder FIR ausgeführt.
    GEQ habe ich schon vor 20 Jahren abgelehnt, außer im Monitor.

    Und mal im Ernst, wenn ich mehr als 4-6 Bänder im PEQ brauche, ist etwas anderes faul. Darum sollte man sich kümmern.

  • wora
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    • 27. Mai 2016 um 01:02
    • #4

    ich verstehe was du meinst, sehe das aber nicht ganz so streng.

    für "quick&dirty" feedbackbekämpfung nehme ich nach wie vor gerne die grafischen EQs in den digipulten.
    die parametrischen benutze ich dann zusätzlich als Locut und geschmacks-EQ.

    und wenn ich genügend zeit habe ein system richtig einzumessen, kann ich den grafischen EQ ebenfalls gut mit einbeziehen. manchmal komme ich da aber auch mit den parametrischen filtern hin. aber wenn man einen davon als locut braucht, bleiben eben nur noch drei stück. das genügt mir nicht immer, so dass ich dann einfach zusätzlich den grafischen EQ benutze.
    dabei entscheide ich dann, welche frequenzbereiche ich besser mit den grafischen bearbeite, und welche eben nur mit einem parametrischen filter sinn machen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 27. Mai 2016 um 03:01
    • #5

    Hi

    Ich sehe es auch eher als eine traditionelle Angelegenheit. Ich bin außerhalb dieser Tradition groß geworden und habe in meiner PA schon zu analogen Zeiten einen PEQ von Estec insertiert.
    Bei den Digitalpulten wird die Rechenleistung lieber für einen 30-Band GEQ aufgebraucht, damit 90% der Kunden zufrieden sind.
    Jetzt, da man genügend Rechenleistung hat, könnte der GEQ auf den Bussen gerne von einem 10-Band PEQ ersetzt werden. Und die Konservativen dürfen gerne weiterhin Effekt-Engines insertieren ;)

    Der GEQ ist das SM58 der Signalverarbeitung. Man kennt es und es tut ausreichend gut. Aber es geht heute besser.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • billbo
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    • 27. Mai 2016 um 16:06
    • #6

    Wer in einer turbulenten Livemixsituation innerhalb einer Sekunde über Mittenfrequenz, Bandbreite und Absenkung zum perfekten Ergebnis kommt (um sich anschließend umgehend wieder auf andere Dinge konzentrieren zu können), möge bitte 'hier' rufen. Ich probier's schon ein paar Tage, bin unter Druck mit GEQ aber immer noch wesentlich schneller.
    Inwieweit die Transferfunktion dabei der graphischen Darstellung entspricht interessiert mich dabei auch nicht die Bohne, so lange sie meiner persönlichen Erwartung an die Ergebnisänderung entspricht. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 27. Mai 2016 um 17:41
    • #7

    billbo, ich fasse es nicht: wir sind tatsächlich mal 100% einer meinung ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 27. Mai 2016 um 20:10
    • #8

    Noch mal kurz: Wir reden vom System-EQ.

    Daß der FOHler und der Monitorer einen GEQ für schnelle Korrekturen haben, ist ja völlig cool.

    Nur beim System hat man doch in der Regel etwas mehr Zeit und evtl. auch einen DualFFT, da ist doch die Anforderung eine etwas andere, finde ich.

    Wie wäre es eigentlich mal mit einem Paragraphic EQ, wo wie der Q10 von Waves? Nur als 31-Bänder. Schnell Frequenz ziehen, dann Frequenz und Q anpassen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • billbo
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    • 27. Mai 2016 um 23:48
    • #9

    Okay, vielleicht kleines Missverständnis.
    'Systemer' bin ich selten - und wenn, dann sebstverständlich mit Hilfe (u.a.) der PEQs des verwendeten LS-/ Ampsystems. Gibt's in dem Bereich überhaupt irgendwas mit graphischen EQs?

    Am Pult selbst stehen ja heute in aller Regel 3 Ebenen zur Verfügung:
    - PEQs in den Ausgängen (Matrix). Nutze ich um das nachzubessern, was der Systemer versäumt oder vielleicht anders gemacht hat, als ich es gemacht hätte. Normalerweise um die ersten 2, 3 sich abzeichnenden niederfrequenten Stehwellen des Venues zu erkunden und sie bei Bedarf schmalbandig zu bekämpfen.
    - PEQ im Master. Den bereite ich für eventuell sich zwischen Soundcheck und Show drastisch ändernde Raumakustikverhältnisse vor. Kuhschwanz unter 150Hz, Kuhschwanz über 6kHz, Badewanne mittlerer Bandbreite bei z.B. 500Hz und 1kHz. Damit kann ich dann auch auf diesbezüglich böse Überraschungen bei Showstart notfalls blitzschnell grob reagieren. Aber auch z.B. bei längeren Darbietungen unkompliziert gegen die zunehmende Ermüdung des Gehörs anarbeiten.
    - GEQ im Master. Ist der 'Arbeits- EQ' vor und vor allem während der Show. Sozusagen eins der Generalhilfsmittel gegen all die möglichen kleinen/ größeren/ unerwarteten Klangbildkatastrophen, die nicht unmittelbar oder ausschließlich einem Eingangskanal zuzuordnen sind.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 28. Mai 2016 um 00:02
    • #10
    Zitat von "simonstpauli"

    Noch mal kurz: Wir reden vom System-EQ.

    na, das hättest du aber schon erwähnen dürfen ;)

    Zitat von "simonstpauli"

    Daß der FOHler und der Monitorer einen GEQ für schnelle Korrekturen haben, ist ja völlig cool.

    na, also... 8)

    Zitat von "simonstpauli"

    Nur beim System hat man doch in der Regel etwas mehr Zeit und evtl. auch einen DualFFT, da ist doch die Anforderung eine etwas andere, finde ich.

    ja, in diesem fall gebe ich dir natürlich gerne recht. wenn ich zeit habe eine anlage richtig einzumessen, dann arbeite ich normalerweise ebenfalls nur mit parametrischen EQs.
    nur wenn das angebot an parametrischen filtern begrenzt ist, greift man natürlich zusätzlich auf die grafischen zurück.

    Zitat von "simonstpauli"

    Wie wäre es eigentlich mal mit einem Paragraphic EQ, wo wie der Q10 von Waves? Nur als 31-Bänder. Schnell Frequenz ziehen, dann Frequenz und Q anpassen.

    da sehe ich jetzt eigentlich keine nennenswerten vorteile. wenn ich zeit habe und mit messystem arbeiten kann, bleibt das parametrische filter die erste wahl.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schurik
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    • 28. Mai 2016 um 02:59
    • #11

    Der Unterschied ist eben doch der des Systemers und des Mischers, als Systemer tune ich mir die PA parametrisch, als "Mischer" kann ich mir die Anlage mit einem GEQ z.B. auf das Lead Vocal "shapen", das geht parametrisch nicht so einfach und klingt auch anders.

  • simonstpauli
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    • 28. Mai 2016 um 03:49
    • #12
    Zitat von "wora"

    na, das hättest du aber schon erwähnen dürfen ;)


    Sorry, da war ich nicht klar genug. Ich dachte, das Unterforum "Systeme" gibt den entscheidenden Hinweis. Offenbar schaut man da aber nicht so richtig hin.

    Zitat

    ...

    da sehe ich jetzt eigentlich keine nennenswerten vorteile. wenn ich zeit habe und mit messystem arbeiten kann, bleibt das parametrische filter die erste wahl.


    Das ergibt Sinn.
    Ich würde mir grundsätzlich in Matrix-Bussen einen 8-fach PEQ wünschen, gerne auch mehr. Das ist für meine System-Tunings ausreichend, wenn ich mal keinen dezidierten PA-Prozessor zur Verfügung habe. Oder die Möglichkeit, aus einem GEQ einen Paragraphic zu machen. Die Rechenleistung des DSP sollte nicht anders sein, nur weil man Frequenzen und den Q-Faktor verändert.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 28. Mai 2016 um 12:13
    • #13

    es steht dir natürlich frei, so eine lösung für die zukunft zu wünschen. schaden würde es natürlich nicht.
    doch ebenso wenig schadet es, wenn man die im moment sehr verbreitete lösung "4fach PEQ plus GEQ" benutzt. also ich kam damit auf vielen hundert gigs stets zu einem guten ergebnis. wenn ich genügend zeit fürs setup hatte. aber diese zeit benötigt man für die von dir angesprochene lösung ja auch.

    abschliessend möchte ich nochmal zusammenfassen, dass ich mit den gegebenen lösungen gut zurecht komme, mich aber gegen z.b. 10band PEQ in den ausspielwegen ebenfalls nicht wirklich wehren würde. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kob1
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    • 28. Mai 2016 um 12:43
    • #14
    Zitat von "simonstpauli"


    Sorry, da war ich nicht klar genug. Ich dachte, das Unterforum "Systeme" gibt den entscheidenden Hinweis. Offenbar schaut man da aber nicht so richtig hin.


    Ich hab auch nicht genau hingesehen... :oops:
    Zu 80% mach ich den SystemEQ aber im Pult, einfach weils schneller geht. Ich hab auch noch nie den MasterBus direkt übergeben sondern im Auspielweg immer noch eine Matrix dazwischen, somit auch wieder einen EQ mehr.
    Hab ich die Zeit mich mit dem Controller (in meinem Fall meistens D80 und/oder D20) zu beschäftigen, find ich das mit den 2x16 Band PEQs eigentlich sauber gelöst und seh da überhaupt keinen Bedarf GEQs zu nutzen.

  • simonstpauli
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    • 28. Mai 2016 um 14:59
    • #15
    Zitat von "wora"

    es steht dir natürlich frei, so eine lösung für die zukunft zu wünschen. schaden würde es natürlich nicht.
    doch ebenso wenig schadet es, wenn man die im moment sehr verbreitete lösung "4fach PEQ plus GEQ" benutzt. also ich kam damit auf vielen hundert gigs stets zu einem guten ergebnis. wenn ich genügend zeit fürs setup hatte. aber diese zeit benötigt man für die von dir angesprochene lösung ja auch.

    abschliessend möchte ich nochmal zusammenfassen, dass ich mit den gegebenen lösungen gut zurecht komme, mich aber gegen z.b. 10band PEQ in den ausspielwegen ebenfalls nicht wirklich wehren würde. ;)


    Ich bin mit der Kombination 4 Band PEQ und GEQ inzwischen sehr unzufrieden. Gerade, wenn man System im Nebenjob mit macht, gibt es eben selten einen anständigen PA-Controller oder eine PA wie z.B. L'Acoustics, bei der man das Ganze in den Amps machen kann. Und dann muß man eben mit den Pultmitteln auskommen. Dabei sind mit 4 Bänder oft zu wenig. Und ber Behelf über den GEQ ist dann langsamer und ungenauer. Einen umschaltbaren PEQ/GEQ finde ich auch nur mäßig hilfreich, denn wenn ich einen GEQ haben möchte, fehlt ein PEQ komplett.

    Mit einem Meßsystem und einem PEQ ist man sehr schnell im System-EQ-Setup, wenn man weiß, was man tut. Auf einer SIM3 noch ein wenig schneller, weil man einen sehr schnellen und direkten Zugriff auf die 3 dafür relevanten Transferfunktionen hat. Aber auch mit Smaart geht das.

    Im Grunde ist das ja Meckern auf hohem Niveau, die Mittel waren in den 90ern doch deutlich begrenzter als heute.

    Dabei fällt mir eine Geschichte aus dieser Zeit ein, ein Monitorjob, ich bekam, was noch so da war, eine Ramsa-Konsole, EQs gemischt PEQ und verschiedene GEQ. Dazu die guten alten Turbosound-Trümmer. Und, ich hätte es kaum gedacht, die Wege mit PEQ waren am Ende lauter und klangen schöner. Und ich war auf dem PEQ nicht langsamer. Gut, es hat nicht spontan gekoppelt, aber selbst dann - Gain runter, Q ist schon von vornherein recht hoch, Frequenz auf die Koppelfrequenz stellen, Q anpassen, Gain anpassen, fertig. Und dann darf es auch bei 915 Hz koppeln und am Ende hat man nicht von 700 bis 1100 Hz alles rausgezogen. Gut, das ist jetzt nicht mehr System, aber vielleicht ein Ansatz, daß man den GEQ auch in anderen Bereichen nicht so glorifizieren sollte.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • billbo
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    • 28. Mai 2016 um 15:26
    • #16
    Zitat

    Ich bin mit der Kombination 4 Band PEQ und GEQ inzwischen sehr unzufrieden.

    Ordentliches, zeitgemäßes Pult benutzen!
    PM5 = 16x PEQ (8x Master, 8x Matrix) + 2x GEQ, sofern man mag.
    Scnr :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • simonstpauli
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    • 28. Mai 2016 um 15:32
    • #17
    Zitat von "billbo"

    Ordentliches, zeitgemäßes Pult benutzen!
    PM5 = 16x PEQ (8x Master, 8x Matrix) + 2x GEQ, sofern man mag.
    Scnr :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Jupp. Beim PM5D meckere ich überhaupt nicht. Wenn ich es beim Auf- und Abbau nicht anfassen muß ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 29. Mai 2016 um 00:51
    • #18
    Zitat von "simonstpauli"

    ...Gut, das ist jetzt nicht mehr System, aber vielleicht ein Ansatz, daß man den GEQ auch in anderen Bereichen nicht so glorifizieren sollte.


    aha, also doch nicht nur "system" 8)

    ich kann mich übrigens nicht erinnern, dass hier jemand die GEQs glorifiziert hat.
    die dinger sind eben ein kompromiss, das ist klar.
    aber verteufeln muss man sie deshalb genauso wenig.

    Zitat von "kob1"

    ...Ich hab auch noch nie den MasterBus direkt übergeben sondern im Auspielweg immer noch eine Matrix dazwischen, somit auch wieder einen EQ mehr...

    das ist ja immerhin ein gangbarer kompromiss.
    ich arbeite auch grundsätzlich mit matrix, lasse aber im master den PEQ in aller regel ausgeschaltet.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 30. Mai 2016 um 19:12
    • #19
    Zitat von "wora"


    aha, also doch nicht nur "system" 8)

    ich kann mich übrigens nicht erinnern, dass hier jemand die GEQs glorifiziert hat.
    die dinger sind eben ein kompromiss, das ist klar.
    aber verteufeln muss man sie deshalb genauso wenig.


    Das unterschreibe ich mal so.

    Zitat

    das ist ja immerhin ein gangbarer kompromiss.
    ich arbeite auch grundsätzlich mit matrix, lasse aber im master den PEQ in aller regel ausgeschaltet.


    Für Änderungen, von denen alle Ausspielwege profitieren, kann man tatsächlich im Master-PEQ was machen. So gewinnt man das eine oder andere EQ-Band.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • gert
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    • 1. Februar 2017 um 23:55
    • #20

    Dazu fallen mir nur 2 Argumente ein,

    Wer schnell mischen muss hat schlecht vorbereitet.

    GEQ hab ich 1995 das letzte mal benutzt.

    Practice, Practice, Practice

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