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Schlechter Content von Kunden

  • Eisbaer24
  • 7. Juli 2016 um 10:33
  • Eisbaer24
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    • 7. Juli 2016 um 10:33
    • #1

    Hallo,
    Ich würde gerne wissen wie Ihr mit schlechtem Content von Kunden umgeht. Damit meine ich grauenvolle Audiofiles, Videoeinspieler von schlechter Qualität aber auch Powerpoint wo sich ja auch viele Fehler einschleichen können gerade wenn der Kunde seinen eigenen Laptop verwendet. Paradebeispiel ist auch der Kunde der alle Ton / Videoeinspieler selber macht und das Ganze funktioniert dann nicht.

    Leider ist es ja oft so das es am Ende dann generell heißt die Technik hat nicht funktioniert.

    Wird alles vorher gescheckt inkl. des Kundenlaptops und wird bei schlechter Qualität das abspielen verweigert oder ist euch einfach egal da der Kunde ja für sein Material verantwortlich ist?

    Es geht hier nicht um hochbezahlte Industrie und Konferenzjobs sondern eher um die täglichen Normalen Events.

  • audiobo
    Profi
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    • 7. Juli 2016 um 11:39
    • #2
    Zitat von "Eisbaer24"

    Ich würde gerne wissen wie Ihr mit schlechtem Content von Kunden umgeht.


    idR.: trotzdem abspielen. Es gibt 2 Varianten:

    1) Kunde kommt "on the fly", bringt Content, Akteur geht auf die Bühne und es funktioniert oder eben nicht.

    2) Es gibt vor der Veranstaltung Checks und Proben - wenn Probleme auftauchen, wird darüber gesprochen, evtl. bietet man Alternativen an (z.B. Jingles) oder schaut ob das Video in einem anderen Format besser läuft (u.U. "kleinrechnen" o.ä.). Anpassung von MAC/PC-Formaten, etc. Generell gilt: Kunde ist König, aber hexen können wir nicht.
    Wichtig: Immer guten Beispielcontent zum Vergleich dabei haben.

    Alternativrechner/-abspielgerät vor Ort haben, aber keine unbezahlte LKW-Ladung mit sich herumschleppen. Das nervigste für einen Techniker vor Ort ist, wenn er irgendwelche abstrusen Budget-Diskussionen führen muss.

  • MRspeaker
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    • 10. Juli 2016 um 08:08
    • #3

    Das Thema habe ich ständig auf Stadt und Dorffesten mit den Playback Mädels. Der Hammer war ne Tussi die ihre eigene Reihenfolge nicht kannte und ständig Lied 4 wollte welches immer brav abgespielt wurde und immer falsch war. Die Frau machte vor 700 Leuten die Technik so richtig zur Sau.
    Da habe ich mir das FOH Mikro geschnappt die Front PA drauf gelegt und sehr freundlich gesagt das sie bitte Ihre Liedreihenfolge überprüfen soll. Das Publikum stand auf meiner Seite...lol

    Ansonsten halte ich es mittlerweile so das der Künstler oder Chor von mir persönlich an telefoniert wird und ich definitiv klar mache das Zuspieler und deren Bedienpersonal selbst mitzubringen sind.
    Oft stell ich den Krempel direkt auf die Bühne. Dann sollen sie Backstage mit ihren Tonnen von CDs selber klar kommen.
    Wir werden fürs mischen bezahlt und nicht für das sortieren und ausprobieren von irgendwelchen schlecht gemixten files. Dann ist es beim Veranstalter auch einfacher wenn man sagt das kommt alles so grottig von der Bühne. Das Publikum sieht dann auch einen Tonmann der die Hände über den Kopf zusammen schlägt, das sieht optisch anders aus als wenn man wie wild am foh CDs wechselt.... Dann weiß das Publikum eh Bescheid. Und schlechten Sound sind die meisten eh gewöhnt bei tanzgruppen. Wenn 99% perfekt laufen und eine tanzgruppe nicht merkt das Publikum das und der Veranstalter auch. ...

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • wora
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    • 10. Juli 2016 um 12:59
    • #4

    ich bin mir sehr sicher, dass wir ALLE schonmal mit schlecht klingende zuspielungen oder fragwürdigen ansagen zum abspielen diverser tracks zu tun hatten ;)
    und ja, das kann auch mal sehr peinlich sein, auch das hatten wir sicher ALLE schonmal :shock:

    das abspielen von kundenfiles zu verweigern ist natürlich nicht die richtige lösung.
    wir sind ja dafür da, das der kunde überhaupt etwas einer grösseren zuhörer- / zuschauermenge präsentieren kann. es ist eine dienstleistung und deshalb bekommen wir ja auch geld dafür. aber wenn wir diese dienstleistung verweigern, können wir natürlich auch kein geld dafür erwarten.
    ich sehe das hier genauso wie audiobo, er hat für mein dafürhalten die passenden antworten gegeben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MRspeaker
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    • 10. Juli 2016 um 20:06
    • #5

    Ich verweigere ja nichts, versuche nur im vorfeld dem Künstler dazu zu bewegen den Zuspieler samt Bedienung selber mit zu bringen. Gerade Tanzgruppen haben genug Leute dabei und bei den bekannteren ist mir schon oft aufgefallen das die ohne zu fragen jemanden mitbringen.

    Wenn die Dienstleistung komplett bei mir hängen bleibt kläre ich meist telefonisch das das Material im voraus per Mail zu uns kommt. Dann geht man dem meisten ärger aus dem weg.

    Sollte das alles nicht klappen und wir stehen auf der Veranstaltung, dann erwarte ich von professionellen Künstlern usw. Das sie damit umgehen und ihr Programm anpassen. Anderes Lied, Unterhaltung ohne Lied was weiß ich. Im Dorf/Stadt fest Betrieb kann auch der Moderator einspringen und die acts verschieben usw. ...

    Ich durfte bereits ein paar gute Künstler kennen lernen die das Publikum einfach galant weiter unterhalten haben und es auf die Technik geschoben haben mit freundlichen durchsagen das es eben nicht an der crew vor Ort liegt.

    http://www.audio2.eu
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