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  5. Boxen und Amps

Lassen sich diese 8 Lautsprecher parallel verstärken?

  • JeremyPA
  • 8. Januar 2017 um 22:28
  • JeremyPA
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    1
    • 8. Januar 2017 um 22:28
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich arbeite in einer Halle die bereits mit Lautsprechern bestückt ist, aber der Verstärker fehlt.

    Die Lautsprecher sind acht KME CS 2082 (je 8 Ohm, 300 W.RMS).

    Ich habe mich ein wenig in das Thema eingelesen und komme auf folgendes Ergebnis:

    Wenn ich diese acht Lautsprecher per SpeakOn parallel verkabel, dann ergibt sich ein neuer Widerstand von 1 Ohm, richtig?

    Gleichzeitig sollte sich die benötigte RMS-Leistung auf 2.400 Watt addieren.

    Folgende Fragen stellen sich mir:

    • Stimmt meine Berechnung? :/
    • Wenn ja, gibt es einen einzigen Verstärker, der diese Anforderungen erfüllt?
    • Benötige ich mehr als einen Verstärker?
    • Schaltet man generell nicht so viele Lautsprecher parallel, sondern arbeitet mit einem Mix aus paralleler und elektrischer Reihenschaltung?

    Vielen Dank,
    J.

  • schotte
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    • 8. Januar 2017 um 22:45
    • #2

    Hallo,

    würde man in der Praxis wohl eher mit nem 4-Kanal Verstärker versorgen also 4x 4Ohm.

    Was ist das für ne Halle ? Anwendungszweck ? Wer hat die Aufgehängt und den Verstärker vergessen ?

    Warum bist du nun als "nicht Fachmann" da der "Audiobeaftragte" ???

    ;) Schotte

  • wora
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    • 8. Januar 2017 um 22:54
    • #3

    hallo JeremyPA, willkommen im pa-forum!

    deine fragen zeigen uns, dass du in diesem bereich zu den anfängern gehörst. das ist erstmal nix schlimmes, schliesslich waren wir das ja alle mal.

    ich möchte dir an dieser stelle aber zunächst mal die lektüre von fachbüchern zum thema tontechnik empfehlen, damit du zunächst die wirklich wichtigen theoretischen grundlagen erlernen kannst.

    als soforthilfe möchte ich sagen:

    ein verstärker, der 2,4KW an 1 Ohm (also fast kurzschluss) zuverlässig leisten muss, den möchtest du sicher nicht bezahlen. das ist eine ziemlich brutale anforderung an die elektronik.

    ich empfehle für einen sicheren dauerbetrieb nicht unter 4 Ohm zu gehen, also max. 2 boxen pro verstärkerkanal. und dann kann man da auch mit recht preisgünstigen verstärkern arbeiten.

    ob man da nun einen 4-kanal- oder zwei stereo-amps nimmt, spielt nicht die grösste rolle. aber dann kann man die lautsprecher auch in verschiedene zonen einteilen, die dann einzeln angesteuert werden können. das bringt unter umständen wichtige vorteile.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 9. Januar 2017 um 07:37
    • #4

    Hi,

    a) Im Vergleich zu früher (als alles besser war :) kosten Endstufen heute kaum noch Geld.

    b) Selbst wenn du eine entsprechende Endstufe finden würdest, würde die Verkabelung dafür sorgen, dass die Lautsprecher unterschiedlich laut sind.

    c) Bei so vielen Lautsprechern macht es durchaus Sinn, unterschiedliche Signale zu verwenden (Unterschiedliche Lautstärke, Delay, evtl. unterschiedliche Entzerrung).

    d) Es gibt neben der Parallelschaltung auch noch andere Schaltungsvarianten :) Allerdings leidet da die Präzision, speziell im Bassbereich.

    e) Also, wenn möglich, wie bereits oben beschrieben, eine Mehrfach (oder mehrerer Stereo) Endstufen. Gerade wenn man die nicht schleppen muss bieten sich hier evtl. alte 'Schlachtrösser' mit normalem Trafo an.
    f) Falls du mehrere Lautsprecher verbinden musst, zieh die Anschlußkabel für jeden Speaker extra zur Endstufe, dann bist du flexibler.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • secluded
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    • 9. Januar 2017 um 18:16
    • #5

    ...bei so vielen Lautsprechern gleichzeitig, die nicht delayed sind, kommt mir immer wieder der unvorstellbar grässliche und nicht zu verstehende Akkustikmüll in der Bahnhofshalle Stuttgart Hauptbahnhof von anno 1985 in die Ohren...

    ...fahr' jeden Speaker einzeln an, delay die Teile richtig, lass es einmessen von jemandem, der das kann, dann wird die akkustische Welt besser als das, was Du vor hast ;)


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • schotte
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    • 9. Januar 2017 um 18:29
    • #6

    Für weitere " Tip`s " müsste man nu aber erst weitere Info`s zu der Installation haben ... !!

    Ansonsten können sich alle hier das weitere "muntere" Posten auch sparen !

    ;) Schotte

    Einmal editiert, zuletzt von schotte (9. Januar 2017 um 22:34)

  • Flugwuppich
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    • 9. Januar 2017 um 21:13
    • #7

    Soll in dieser Halle nur Hintergrundmusik und eventuelle Durchsagen eingespielt werden? Hängen die Lautsprecher von der Decke und strahlen senkrecht nach unten auf des zu beschallende Publikum? Dann kannst Du das mit einer handelsüblichen, professionellen(!) , 2-Ohm tauglichen Stereoendstufe bewerkstelligen (je vier Boxen parallel auf einem Endstufenkanal). Sofern die von Dir kalkulierten 2.400 Watt wirklich geliefert werden "sollen", achte hier auf die Daten des Endstufenherstellers, was dessen Endstufen an zwei Ohm zu geben in der Lage sind (wenn die Endstufe mehr Leistung bringt, schadet das nicht, bis zur doppelten Endstufenleistung ist bei sauberen (unverzerrten) Signalen für die Boxen unproblematisch). Sinn wird das in einer Halle, in der schon acht Boxen installiert worden sind, nicht machen, aber das wirst Du dann schon selber hören, wenn Du es ausprobierst. Und letztlich klingt das eher nach einer relativ tumben Aufgabe eines diesbezüglich tumben Aufgabenstellers. Sollten in dieser Halle auch noch eine Bühne oder ein Podest für zum Beispiel Reden haltende Kleinstadtbürgermeister geplant sein, wird das nicht mehr funktionieren, dann kommst Du um die weiter oben schon beschriebenen Delays nicht herum.

  • madmax
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    • 10. Januar 2017 um 21:07
    • #8

    Hallo;

    1. Berechnung stimmt.

    > allerdings ist das der ohmsche (Gleichstrom)Widerstand der Lautsprecherspule.

    Die Impedanz aber ist variabel und ändert sich mit der Frequenz. Bei Musik also

    ständig. Auch fließt die Temperatur der Spule mit ein.

    2. Gibt es.

    > ältere Höllstern-Amps wie etwa die 10.4.2 konnten (kann) das.

    Ist aber garnicht nötig, da der Amp 4 Kanäle hat. Also 4Ohm pro Kanal bei 8 Laut-

    sprechern.

    3. Nein.

    > entweder ein 2 Ohm stabiler 2-Kanäler oder einer mit 4 Kanälen.

    Sieh' dir mal die KME DA 428 an. Mit Glück sind die Setups für deine Lautsprecher

    bereits in der DSP-Bibliothek. Damit hättest du auch gleich 4 mögliche ver-

    schiedene Laufzeiten. Nicht ganz billig; aber ein guter Amp.

    Natürlich geht auch jeder andere 4er mit entsprechender Leistung. Mit oder ohne

    DSP. Je nachdem, ob du delayen willst oder nicht. Zu empfehlen ist es aber. Je

    nach Raumgeometrie, Anordnung der Lautsprecher und Anwendung.

    4. Kann man.

    > macht man aber nur, wenn es aus verschieden Gründen nicht anders geht.

    Und los.

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