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An die Bauexperten - Reflexkanäle

  • Throsten
  • 9. Oktober 2002 um 16:43
  • Throsten
    Beiträge
    832
    • 9. Oktober 2002 um 16:43
    • #1

    Bin grade dabei mir einige Subs zu bauen. Allerdings möchte ich zwei davon etwas höher tunen. Handelt sich dabei um ein Modell auf der Basis von dem Sub von JF.

    Er schrieb mal, dass bei einer groben Messung ab ca 200 Hz Rohrresonanzen auftreten.

    In wie weit kann ich dies durch kürzen (oder doch verlängern) der Reflexkanäle noch ein wenig nach oben verschieben? Wenn ja, wie viel ungefähr?

    Ich vermute, die Folge davon ist weniger Tiefbass, oder noch was?

    Wo würdet ihr Dämmmatten unterbringen? Zwischen den Gehäuseversteifungen oder vor den Reflexkanälen...?

    Gruß Thorsten

  • aw-audio
    Reaktionen
    47
    Beiträge
    4.243
    • 9. Oktober 2002 um 20:39
    • #2

    man muss mind. 30cm vor jedem reflex kanal freihalten, sonst kommt kein entsprechendes tuning zustande.

    Warum resonanzen? Phasenauslöschung?

  • Throsten
    Beiträge
    832
    • 12. Oktober 2002 um 09:21
    • #3

    Im Prinzip geht es um die Frage, was ich damit erreichtn kann, wenn ich Reflexkanäle verkürze. Nun, ich könnte es ausprobieren, oder hier schon mal nach einer groben Richtung fragen.

    Mir geht es speziel um die Frage, ob ich durch eine (wenn ja, wie lang. 1,2,3,...cm?) Verkürzung der Kanäle evtl Auftretende Rohrresonanzen in einen hoheren Frequenzbereich legen kann. Und was nach dem Prinzip Aktion - Reaktion darauf folgt.

    Warum muss ich nochmal das Rad erfinden, wenn es schon jemand weiß.
    Zumindest ob es etwas bringt, was es bringt und ob es sich lohnt die Rohre zu verandern.

  • Anonymous
    Gast
    • 12. Oktober 2002 um 11:00
    • #4

    Hallo,

    Grundsätzlich ist es keine gute Idee ein paar Subwoofer tiefer und ein paar davon höher abzustimmen, da wenn du sie mal mischt keine ordentliche Schalladdition im Baßbereich mehr zutande kommt. Wenn du die Tunnel verkürzt (bei gleichem Gehäusevolumen) rutscht die Tuningfrequenz nach oben.
    Wenn du bei einem Tunnel die Länge um sagen wir mal 5% veränderst, hörst du da mit Sicherheit überhaupt keinen Unterschied. Rein gehörmäßig mit Musik (nicht mit Mess-System) deutlich wahrnehmbar ist aber eine Halbierung bzw, Verdoppelung der Tunnelläne.
    Nimm dich einfach mal ein Simulationsprogramm. (Änderungen unter 1db hörst du garantiert nicht mal mit goldenen Ohren;-)
    Das mit dem höher tunen aber nicht übertreiben, wenn du da einen Katzenbuckel von 3dB und mehr hineinkonstruierst klingt das dann nicht mehr so trocken, sondern geht dann schon eher in Richtung undifferenziert.
    Im hohen Leistungsbereich (und bei nicht gerade Riesigen Tunnelflächen) wird der Strömungswiederstand in den Reflextuneln immer größer (höhere Luftgeschwindigkeit), so daß sich das BR Gehäuse immer mehr in Richtung geschlossene Box verhält. (je kleiner der Tunneldurchmesser um so schlimmer)

    Als recht "ideale" Abstimmung könntest du ansehen, wenn du ohne Durchhänger und ohne Katzenbuckel schön flach den Frequenzgang möglichst weit nach unten durchziehst und dann sollte er recht steil abfallen.
    Kommt aber ganz drauf an, was du machen willst.
    Wenn du vorhast, das ganze da unten aktiv anzuheben (und du die Leistung hast und das Chassis auch verträgt) kannst du das Gehäuse bei "gleicher" Tuningfrequenz kleiner nehmen, was zur Folge hat, das dir der Frequenzgang nach unten hin "absäuft". Aber durch das tiefe Tuning ist hier unten das Chassis durch den Resonator noch mechanisch bedämpft und du kannst da Leistung reinschieben.
    Wenn du lieber etwas mehr Pegelgewinn als mit einer linearen Abstimmung erzielen willst und dafür ein etwas schlechteres Impulsverhalten und etwas weniger Tiefgang in Kauf nimmst, dann stimm das so ab, das du im Frequenzgang einen kleinen Buckel vor dem Abfall hast. Aber ich würde da nicht mehr als gut 2dB (nehmen, sonst bekommst du eine Wummerbox)

    In allen fällen aber niemals den geeigneten Subsonicfilter (Hochpass ein Stück unter der Resonanzfrequenz) vergessen. Diese 16Hz Rumpelfilter nützen da fast gar nichts. Du mußt den schon da setzen wo die Amplitude der Membran bei tieferen Frequenzen unter der Tunigfrequenz dramatisch anzusteigen beginnt.

    Das war jetzt alles nicht so streng wissenschaftlich, aber ich glaube du wolltest das ja auch nicht unbedingt alle mit Formeln und so wissen, oder doch? :wink:

    Grüße,
    Fux

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 12. Oktober 2002 um 14:04
    • #5

    einfahc gleich tunen und gut.

    das mit dem unterschiedlichen abstemmen ist doch blödsinn.


    der fux hat da recht mit seiner doch recht anschaulichen erläuterung.

    erstenss ist es wichtig, was das chassis verträgt


    anderer seits kann es durch falsches tunning ( zu hoch oder zu tief)

    zum anschlagen des chassis kommen.


    Wichtig ist immer die ankopplung der BR kanäle ann die luft.

    das geh mit dem ESX prinzip sehr gut.

    mit allem anderen eher weniger.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Throsten
    Beiträge
    832
    • 12. Oktober 2002 um 15:20
    • #6

    ok. ok. Ihr habt mich überredet. Dann werden sie halt alle gleich.

    War ja auch nur so´n Gedanke. Und wenn das anscheinend wirklich nix ist, dann brauche ich keine Zeit opfern und stundenlang rumprobieren.

    Gruß Thorsten

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