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Omega Pro 18 im Horn

  • Brain
  • 10. Oktober 2002 um 09:22
  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 10. Oktober 2002 um 09:22
    • #1

    So, jetzt werden es doch (vorerst) wieder vier Hörner mit Omega Pro 18, da ich wahrscheinlich die vom Hellmich kaufen werde. Jetzt hätte ich mal eine Frage an euch, vor allem an TBF, wie ihr den Omega in ein Horn bauen würdet. Trifft ein kurzes Horn mit großer Mundfläche auch hier zu? Wie kurz ist kurz? 1m ? Das Gehäuse soll die Aussenmaße von 64x75x80cm nicht überschreiten. Wie soll das Horn konkret aussehen. Rückkammer, vorkammer, Halsfläche, Hornverlauf (exponentiell oder hyperbolisch) Mundfläche. Ich werde dann davon 4 Stück bauen und das ganze mit 4 Stück von meinen Back loaded Hörnern vergleichen. Ich kann nämlich euren Vorstellungen von Hörnern nicht ganz zustimmen. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 10. Oktober 2002 um 09:46
    • #2

    Morgen,

    Pegel oder Klang?

    CU
    martin

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 10. Oktober 2002 um 12:02
    • #3
    Zitat


    martin schrieb am 2002-10-10 09:46 :
    Morgen,

    Pegel oder Klang?

    CU
    martin

    beides.

  • Hellmich
    Beiträge
    647
    • 10. Oktober 2002 um 13:33
    • #4

    ich hab mit den omegas ja schon in horn ein bissl rumprobiert. momentaner stand der dinge: H65xB60xT80 für ein horn. Druckkammer sind so um die 35 liter. horn ist 1,2 meter lang und hyperbolisch. Ah=ca. 800 cm².

    war bis jetzt in sachen pegel und tiefgang die vielversprechenste variante die ich probiert habe. leider nur ein grobentwurf, die halsführung ist nämlich alles andere als ideal.
    speziell in sachen membranbelastung solltest du dir da einiges einfallen lassen.

    wollte da ja eigentlich noch ein paar prototypen bauen, aber da kam mir der urps in die quere :smile:

    gruß
    sascha

    wer viel misst, misst mist

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 10. Oktober 2002 um 15:01
    • #5

    alos ich würde einen 18er gar nicht in ein horn pflanzen gescheige denn nocheinmal anfassen :smile:
    aber da die speaker schon mal da sind:
    hornhals nciht zuuuuuuuuu klein die 800 vom hellmich sind schon ein guter ansatz
    da der omega eher die kategorie "wabbelpappe" ist würde ich auf jeden flal den hornhals symetisch machen - kreisförmig ist ideal - aber schlecht Druchführbar da bleibt das quadrat übrig als bester kompromiss - nicht rechteckig da verbiegt das ganze noch mehr (im topteil fürclubs habe ich ja das nach langem zögern rausgelassen) davon verspreche ich mir weniger membrandurchwalkungen.
    den audratischen querschnitt msust Du dnan logischerweise auf rechteck überführen - je langsamer desto besser.
    viele Knicke - v.a. 180 ° knicke vermeiden
    beim krurzhorn hat sich die L - Form als sehr vernünftig herausgestellt oder C Förmig also 90 ° knicke nacheinander.

    bei nur 4 stück wird ein kurzes horn recht ineffektiv sein und wenn dann eher die kickvariante - druch klirr bedingt - den man bei hörnern nicht unbedingt ganz soooooo störend empfindet.
    den teifstbass per EQ anzuheben im frontloader geht imho nur bei 15" und kleiner beim 18er habe ich da ganz arge bedenken - ichwäre schon froh wenn er im normalbetreib gut klingt
    da relativ wenig antreib und fläche zur verfügung steht ist der stackig vorteil bei nur 4 nicht bes. hoch ausm bauch raus gesagt das müsstest Du per spanplatten / osb mjodell mal überprüfen
    im einzelbetreib kann man ga nix sagen
    im bass tendiere ich zu "halb" hyperbolisch also langsam udn zunehmend schneller öffnend - das belastet die membran ganz ausserordentlich - vorteil meher pegel wenn der treiberncih schlapp macht
    beim 18er würde ich eher zu schnell öffnendem Expo tendieren beim doppel12er oder 15er gerade noch so zu hyperbolisch-expo

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Hellmich
    Beiträge
    647
    • 10. Oktober 2002 um 17:09
    • #6

    richtig konstruiert kann man mit den omega pros schon gute ergebnisse erzielen. man muss halt wirklich drauf bedacht sein, das die membranen nicht allzugroß belastet werden.

    ich hab mir da in dem versuchsstadium keine großen gedanken gemacht, und hab auch gleich die ersten 4 omegas gefaltet :smile:

    funktioniert haben die hörner eigentlich relativ gut... für 18"er. im 4er stack waren durchaus 45 hz drin mit nem sauberen, verhältnissmäßig trockenem bass. aber seit urps ist das sowieso alles nicht mehr das wahre.

    zum probieren würd ich mal für etwa 1,2 bis 1,5 m hornweg raten, die druckkammer geradesogroß, das der speaker reingeht. wenn die kammer größer ist, dröhnts und wabbelts nur lästig irgendwie.

    zur halskonstruktion, mei, zum schnellen probieren so ne art egbeck konstruktion, für perfektion tbf-ausführung. das funktioniert ausserordentlich gut :smile:

    gruß
    sascha

    wer viel misst, misst mist

  • martin
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    3.234
    • 10. Oktober 2002 um 17:22
    • #7

    Sag sascha, hast du von deinen Dingern Daten zu GP, Phase und akustischer impedanz am hals?

    (@TBFAm Hals natuerlich :smile:)

    Ich bin mit meinen Hoernchen naemlich rueckblickend so vom hoertest etwas bis äusserst unzufrieden (Pegel). Ich haette mir da mehr erwartet.....
    Und jetzt suche ich nach den ursachen.

    Danke
    Martin

  • Hellmich
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    • 10. Oktober 2002 um 17:45
    • #8

    für die 18"er hab ich momentan nix handfestes. ich werd die nächste woche eh zerlegen, da kann ich ja davor nochmal das messmikro anwerfen, wenns dich denn wirklich interessiert. glaub nicht, das das so schöne kurven wie beim kickhorn gibt :smile:

    gruß
    sascha

    wer viel misst, misst mist

  • Online
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    • 10. Oktober 2002 um 17:51
    • #9

    ich hatte mal 2 omega hörner,
    die waren Ah=480cm² Am=3800cm² und x=2m
    aber da kam quasi 0 raus, auch als 2er stack.
    Sicher dass frontloaded so viel brigen soll?
    ok ich hatte auch einen schlitz hals, und kein quadrat.
    ich finde für kick, frontloaded 70cm ohne knick am besten, und dass in gruppenanordnung. Richtig tiefbass muss dann ein anderer können

  • Brain
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    • 10. Oktober 2002 um 18:55
    • #10

    Na gut. Dann werde ich mal ein Front loaded Horn mit den von euch gegebenen Ratschlägen konstruieren. Nur bei der Länge habe ich noch keine eindeutigen Werte. Sind 1.5m zu viel? Und wie groß soll ich die Rückkammer und die Vorkammer dimensionieren? Vorkammer so klein wie möglich? Und wie Groß die Rückkammer? 50L oder noch weniger?

    aw-audio

    Komisch. Meine Back loaded Hörner haben fast die selben daten. Länge 2m, Ah=480cm² und Am=3600cm². Aber da kommt doch relativ viel Bass raus.

    Hellmich

    Wie ich gerade geschrieben habe hat mein Horn eine Halsfläche von 480cm² rechteckig, aber bei mir hat es noch keine einzige Membran gefalten. Kann es sein, dass bei dir das kleine Rückkammervolumen von 35l schuld war?

  • Hellmich
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    • 10. Oktober 2002 um 19:08
    • #11

    nein, das war nicht das volumen, eher der hornverlauf. der anfang ist wie bei der BB15, einfach ein schräges schallbrett. quick´n´dirty halt.

    vorkammer sollte gegen 0 tendieren.

    hornlänge musst halt schaun, was du in deinen geforderten gehäusemassen so unterbringen kannst. viele möglichkeiten gibts bei 65x60x80 ja nicht.

    gruß
    sascha

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  • Brain
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    • 10. Oktober 2002 um 19:27
    • #12

    TBF ist ja der Meinung, dass Horn eher kurz machen. Aber einen Richtwert für die Rückkammer und die Hornlänge bräuchte ich schon.

  • Online
    aw-audio
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    • 10. Oktober 2002 um 20:27
    • #13

    mit hornresponse am besten mal simuliren, was am besten ist, zu grosse kammern, dann wirds wellig, zu kleine, dann gibts unnötig flachen bass.

    mein horn mit den omegas war Frontloaded, und hatte ja nicht den vorteil eines direkt abstrahlendes chassis. Die back-kammer war so ca 50l. alles 90° faltungen, also schnecken ähnlich. und der output war sehr enttäuchend. also ein w-bin hat da mehr druck.

  • Hellmich
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    • 10. Oktober 2002 um 20:40
    • #14

    am besten wirklich mal mit hornresp grob durchsimulieren. das proggi taugt schon halbwegs wenn man weis, wie man die simukurven interpretieren muss.

    oder ajhorn, das simuliert ja fast schon zu genau.

    Brain
    mei, kurz is bei nem 18"er relativ, der braucht auch seinen platz. l-förmige konstruktion geht bei der gehäusehöhe nich, da bekommst keinen großen hals unter. ne klassische schnecke geht gerade so, allerdings bist da schon bei 1,6 metern hornlänge.

    druckkammer, mei schau einfach mal, wie der hornverlauf ins gehäuse passt und schau, was da so übrig bleibt. mehr als 35 liter in so kleinen 18" hörnern brauchts net. mehr hat da kaum auswirkungen, zumindest keine sinnvollen...


    aw-audio
    wenn mans richtig macht, dann bekommt man immer irgendwie halbwegs output raus. da muss wohl irgendwas net gestimmt haben.

    2 m lang und fast 4000 cm² mund? naja 1 meter und 3000 hättens warscheinlich auch getan :smile:

    die versuchshörner drücken zu 4. recht ordentlich und wenns tief sein soll, dann spielen sie auch einigermassen tief.

    gruß
    sascha

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hellmich am 2002-10-10 20:43 ]</font>

    wer viel misst, misst mist

  • Online
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    • 10. Oktober 2002 um 20:51
    • #15

    hm ausser einer unsymetrichen membran belastung war daran eigentlich alles ok, resoniert hat das gehäuse kein bischen. und der halsverlauf, war eigentlich genau so wie beim beck horn.
    aber bass kam nix raus.
    Klang allerdings sehr sauber ,im vergleich zu w-bin ,br etc.
    irgendwo hab ich auch noch n bild vom horn.

    1m horn mit 18" ??
    das kommt doch höchstens bis 75Hz. Reicht da ein 4er stack ums auf 45Hz sinken zu lassen?

  • Hellmich
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    647
    • 10. Oktober 2002 um 21:04
    • #16

    75 hz geht ja schon fast mit 2x15" im 0,9 meter horn. geflogen wohlgemerkt :smile:

    1 meter ist für 18" dann doch ein bissl knapp bemessen denk ich. meine sind nicht 1,2 wie ich geschrieben hab, sondern 1,6m. die gehn zu 4. schön bis 45 hz.

    das bild vom horn wäre mal nen blick wert, vielleicht sieht man ja was.

    gruß
    sascha

    wer viel misst, misst mist

  • wolle
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    48
    • 10. Oktober 2002 um 22:42
    • #17

    Hallo!
    Auf der http://www.speakerplans.com Seite ist ein Plan der laut Angabe auch für den Omega 18 passt. Ich selbst habe vier davon mit den RCF L18P300 und bin sehr zufrieden damit.
    Ist aber leider ein kleines bissl größer als vorgegeben.

  • trockenbassfetischist
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    3.555
    • 10. Oktober 2002 um 23:26
    • #18

    @aw klarer fall dein hals war zu klein -> biegewellenwandler, 18er sind da noch viel empfindlicher eni gund warum ich sie nicht mag
    ferner bei schräger einschallugn sieht das horn den anfang gern als vorkammer

    auslegung - auch wenn ich 18er nicht mag:
    so um 1,5 meter rum nciht viel länger wenn merh speaker auch krüzer
    verlauf dicker hals so 2/3tel SD dafür anfgans eher hyperbolisch dann expo
    vorkammer ca. 0 liter echte der 18er hat ja von sich aus schon recht viel das reicht um dei hohen klirranteile zu filtern
    wie tief darf das horn denn sein? sosnt C förmig also speake schallt nach hinten wird sodann umgelnekt und nach nem stückchen wieder umgelenkt udn geht nach vorne da msus man ein bisserl probieren
    dne hornverlauf halte ich eher für sekundär wichtig ist hals - nat. auch das stacking
    wobei weltwunder darf man von 4 kurz18er hörnchen nicht erwarten

    rechteckiger hals verlauf belastet die membranen mehr der klirr dürfte zunehmen

    -------------------------------------------------------
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  • Online
    aw-audio
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    • 10. Oktober 2002 um 23:50
    • #19

    Hellmich, nimmst du für die 15" kurz hörner ne vorkammer?

    http://mitglied.lycos.de/crusher844/aw_basshorn_3.jpg


    http://mitglied.lycos.de/crusher844/aw_bassh5.jpg

    http://mitglied.lycos.de/crusher844/aw_bassh4.jpg
    <img src="http://mitglied.lycos.de/crusher844/aw_bassh2.jpg">

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: aw-audio am 2002-10-10 23:53 ]</font>

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 11. Oktober 2002 um 00:23
    • #20

    wenn hellmich die konsturktion meint die per mail da hin und her ging
    nein keine vorkammer - für was denn? ums groupdelay zu verschlechtern?

    ne vorkammern sind was für einzelboxhörer sonst nichts - sehe da keinen sinn

    -------------------------------------------------------
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