Grüsze!
Zitat von "martin"Obs nicht schon helfen wuerde, ein Rohr an der Polkernbohrung anzubringen und dieses Rohr massiv runter zu kuehlen (Peltierelement)? So dass echt die Luft die ja aus dem bereich der VC kommt schnell gekuehlt und gleich wieder angesaugt wird? Und eventuell fuer eine Verbindung Magnet-Kuehlkoerper-Aussenwelt sorgen...
Und jetzt mal was Handfestes: *g*
Hab' ja auf der AES-Convention den Vortrag vom Klippel gehört über thermal Speaker modeling. Der Mann kann das, wenn wer so ein Thema im großen Stil angehen will -> dort mal anklopfen.
http://www.klippel.de/pubs/default.asp
Und er hat gezeigt was thermisch & elektrisch passiert, wenn man bei einem modernen Chassis die Polkernbohrung einfach zustopft -> die Luft muß sich bei der Schwingspule vorbeizwängen -> Das Chassis war DEUTLICHST kühler:
http://www.klippel.de/pubs/Klippel,%…rdam%202003.pdf
Fazit: "Closing the vent in the pole piece: 50% of the Power will bypass the coil!"
Wenn ich jetzt eine gekühlte Heatpipe in den Polkern einführe (jaja, ich weiß. Ich war auch mal in der Pupertät *g*) und wärmeschlüssig verbinde dann kann ich die Hitze zusätzlich genau dort vernichten, wo sie entsteht und die Schwingspule gezielt kühlen.
Was zwar das grundlegende Problem der heißen Umgebungsluft in einem kleinen, geschlossenen Gehäuse nicht löst, aber da kommt man wohl um einen Alukühlkörper/-platte am Gehäuse nicht rum ....
mfg
JF
p.s.: Das Verschließen der Polkernbohrung hat aber eine geringe Steigerung der Nichtlinearitäten zu Folge! Was natürlich die Frage aufwirft, ob man die nun gesteigerte Belastbarkeit des Chassis auch wirklich nutzen kann .... ? Zumindest sinkt die Power Compression, und 2dB mehr ist ja auch nicht zu verachten!
p.p.s.: @ Admin: KNOW-HOW Bereich! Diese Fragen kommen alle 2 Monate wieder .....