Die Leute fahren immer höhere, wirklich gesundheitsgefährdende Pegel.
Diese Pegel haben meiner Meinung nach enorm zugenommen.
Seid ihr allgemein dafür, dass dieser Lautstärkewahnsinn geregelt werden sollte?
Für weitere Antwortmöglichkeiten bin ich offen. Das ist nur ein erster Anlauf.
Wenn Begrenzung, dann auf welchen Pegel? Wo gemessen?
Lautstärkebegrenzung auf Veranstaltungen
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Freiwillig ist sicher die beste lösung. das problem ist nur´, dass es dann alle Va's machen müssten, da man sonst als "spielverderber" bei denen, denen ihre gesundheit egal ist, gilt.
Was ich nicht ok finde, sind anwohner, die sich bei dem kleinsten bisschen musik, die zu hören ist, beschweren (anzeige usw...). wenn es einmal im Jahr (oder mehrmals, auf jeden fall an stellen, auf denen nicht wöchentlich megaevents stattfinden) ein bisschen lauter ist, sollte man das auch respektieren.
Auf ein Mittelmaß zu einigen ist sicherlich schwer, ich finde es kommt auch auf die musikart an ( man beachte, wieviel schalldruck allein eine trompete erzeugen kann), desweiteren auf den standort (industriegebiet, innenstadt etc.). Am wichtigsten natürlich die gesundheit der direkt anwesenden. Frontholz sollte nicht fehlen, die musiker spielen ja auch vorne!! wer es dann ein bisschen lauter will, soll nach vorne gehen ( da muss es aber auf jeden fall trotzdem einiges leiser zugehen). weiter hinten dann ruhezonen, in denen es sich auch noch gut unterhalten lässt. Allerdings sind die leute jha auch zum feiern da, nicht zum Kaffeeklatsch.das ist mal meine prinzipielle meinung dazu. ob die umzusetzen ist - es liegt an jedem einzelnen von euch!!
Gruss timo
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alles über 105 dB sind eh nur geisteskranke, oder die PA steht unglücklich. Ich persönlich habe mir mal vorgenommen, im zweistelligen Bereich zu bleiben. Ist auch selten ein Problem.
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Was ich meinete, sind Veranstaltungen, bei denen die Anwohner keine Rolle spielen. Rein gefühlsmässig kommen aber auch dort sehr häufig Pegel über 100dB zustande.
Messort könnte man den FOH nehmen oder einen bestimmten Abstand. Ist ja praktisch das einfachste.
Wer mehr möchte, kann näher ran. Da sollte aber auch der Pegel ein bestimmtes Maximum nicht überschreiten. Eigentlich sollte man sich nie vor das stack stellen. Aber irgendwer steht immer direkt davor. Meist hat man ja auch gar keine andere Wahl, als sich direkt in die lauteste Zone zu stellen.
Kauft delaylines! So teuer sind die nun auch nicht.Hinten sollte es schon leise sein, damit man sich unterhalten kann.
Was ich meine, sind z.B. so Zeltveranstaltungen, wo es so laut ist, dass man ans andere Ende des Zeltes gehen muss, um sich überhaupt unterhalten zu können.
Diskos fahren meist auch deutlich überhöhte Pegel.
Man kann aber nirgendwo anders hin, weil die alle so laut sind. Man hört auch öfters Beschwerden, aber keinen Betreiber interessiert das.
Die Bands dürfen so laut machen, wie sie können und sehr viele machen das auch.Durch den Preisverfall von extrem leistungsstarken Endstufen ist es ja selbst für Schüler mit Minimalbudget kein Problem mehr, sich die Ohren kaputtzumachen. Die meisten tun das dann ja auch.
Besoffene sind die schlimmsten, die merken gar nicht mehr , wie laut es ist. Manche sind auch schon von ihren Autoanlagen so taub, dass die nix mehr merken. Darunter dürfen aber doch normal hörende nicht leiden dürfen.
Deswegen sollte man den Pegel schon begrenzen.
Schön, das viele das freiwillig machen wollen. Hoffentlcih ändert sich die Umfrage nicht noch in dei andere Richtung. -
Eigentlich gibt es schon eine Regelung. Der Veranstalter als Verantwortlicher hat die sogenannte Verkehrssicherungspflicht, muss also dafür sorgen, dann keinem die Ohren kaputt gehen. Diese Verkehrssicherungspflicht richtet sich (u.a.) nach den anerkannten Regeln der Technik, also vor allem den DIN-Normen.
Und da gibt es halt die DIN 15 905 Teil 5, die einen Pegel von 99 dB (Leq A-bewertet) am maßgeblichen Imissionsstandort (lautester Punkt, wo noch Publikum hin kann) vorschreibt, nebst dem Messverfahren und der Pflicht der Protokollierung.
Wenn man die Anlage vernünftig aufbaut, dann sind 99 dB Leq(A) nicht wenig. Wenn man jedoch bei einer normal gestackten PA direkt vor den 2" laufen kann, dann sind 99 dB herbe wenig...
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Ich denke mal, daß doch spätestens bei Gesundheitsfragen der Spaß ein absolutes Ende hat!!!!
Wer über ein gewisses Level raus geht sollte evtl. eine Verwarnung bekommen. Diese sollte aber auch wirklcih spürbar sein!
Und beim zweiten mal sollte das seine letzte VA gewesen sein!!!!Das betrifft in erster Linie die VA´s, aber auch die Techs, die so nen Scheiß auch noch mitmachen, um im Geschäft zu bleiben....

Denn sorry, LAUT kann doch JEDER..... einfach Holz und Amps dazuleihen, aufstellen und los geht´s....
... aber das ist doch hofentlich nicht das, was wir hier wollen, oder??
Ich will nen geilen Sound haben, ohne daß ich am nächsten Morgen von ner süßen Krankenschwester geweckt werde.... (obwohl, der Gedanke... *fg*).
So, let´s party on.... make Sound, not noise!!!
Greetz
Robert
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Zitat
LAUT kann doch JEDER..... einfach Holz und Amps dazuleihen, aufstellen und los geht´s....
... aber das ist doch hofentlich nicht das, was wir hier wollen, oder??
So soll das sein. Natürlich will sowas kein vernünftiger Mensch (nur laut)
Aber die meisten Leute hier in meiner Gegend scheinen nicht vernünftig zu sein.ZitatWenn man jedoch bei einer normal gestackten PA direkt vor den 2" laufen kann, dann sind 99 dB herbe wenig...
So is das.
Ich habe mir für meine kleine PA (5kW) schon die höchsten Boxenständer bestellt, die der Hersteller im Angebot hat.
Da kommt ein Winkeladapter oben drauf und schon ist es nicht mehr ganz so laut auf Ohrhöhe. Das, oder das fliegen sollten Standard werden.Gestern noch grosse Pa kurz über Ohrhöhe gehabt. War trotz Ohrenstöpsel zu laut auf etwa 7m Entfernung. Weiter weg ging nicht, da standen schon Tische. War echt blöd gemacht. Hinten waren die delays voll aufgedreht, also auch nicht viel leiser
Schon schlecht, wenn man statt der guten Ohrstöpsel schon Ohropax mitnehmen muss, weils sonst nicht reicht.
Der FOH stand weit genug weg, ausserhalb der Strahlrichtung der PA und noch vor den delays. Da wundert mich dann nix mehr. -
Bei einem vernünftigen konzert muss schon ein gewisser Pegel vorhanden sein, sonst kommt nicht wirklich viel Stimmung auf. Dieser sollte aber auf alle Fälle nicht gesundheitsgefährdent sein.
Das mit den Anwohnern sehe ich genau so. Da ist schon so manch schönes Event übern Jordan gegangen, nur weil Tante Trude um 8 pennen wollte.
Wurde auch schon mal gesagt, der Trend geht ganz eindeutig hin zum geflogenen Systemen mit besserem Abstrahlverhalten, als nur Masse Holz auf "Ohrenhöhe". Außerdem wird die dezentrale Beschallung an Bedeuteung gewinnen, z.B. delays, damit das Frontholz nicht mehr so aufgerissen wird. -
hab da gestern auch was sehr tolles gesehen: 2stacks alpha proseite und es wahren nur 30 leute da und die 2 stacks pro seite der maßen geprügelt das es unerträglich war und es war noch dazu schlecht abgemischt!
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Was ist denn für euch so ein "vernünftiger" Pegel? Das 115 am FOH Schwachsinn sind ist klar, bei 30m FOH sind 85 allerdings auch eher Unsinn. Also? Wer legt denn nun die Grenze mal fest? Und wohin? Selbst Irish-Folk braucht einen gewissen Pegel damit alle schunkeln.... ich komme meist mit 90 bis max 95 dbA am Pult sehr sehr gut zurecht.
Leq(A) ist eine über Zeit gemittelte Angabe? Wie errechne ist dies?
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Zitat von "Frankbärchen"
Leq(A) ist eine über Zeit gemittelte Angabe? Wie errechne ist dies?
Pegel jeweils in den linearen Wert umrechnen, um die Zeit aufintegrieren und wieder zurück in den logarithmischen dB-Wert.
Nehmen wir mal an, die "90 bis 95 dB" am FOH entsprechen einem Leq von 87 dB (das hängt sehr von der Impulshaltigkeit der Musik ab!), das Signal von beiden Speakern addiert sich, dann haben wir 84 dB pro Box, dann ergibt sich bei Punktstrahlern ein rechnerischer 1m-Wert von 114 dB.
Jetzt fliegen wir die Anlage, sie hängt also etwa 4 m über Ohrhöhe (12 dB weniger), und weil die Teile eher nach hinten als nach unten strahlen, habe wir noch mal 6 dB weniger. Nehmen wir den Punkt unter der Box als maßgeblichen Immissionsstandort, dann haben wir dort 96 dB, das reicht für eine Veranstaltungsdauer von 4 Stunden.
Noch freundlicher würde die Sache bei Linienstrahlern aussehen.
Klar ist aber auch: Wenn bei konventionell gestackten Anlagen das Publikum das Ohr in die Box halten kann, kann man die Einhaltung der Grenzwerte vergessen.
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Admin:
An dem Satz "in den linearen Wert umrechnen, über die Zeit aufintegrieren, und dann wieder zurück in den logarythmischen Wert umsetzen" knabbere ich noch, aber da komme ich hoffe ich noch hinter... wenn nicht melde ich mich...- Ist denn ein Leq Wert genauso mit Entfernungen zu rechnen +6/- 6 dB pro Entfernungsverdoppelung/halbierung? Oder stellt man sich einfach mit einem Messgerät unter die PA & misst da, und dann: "in den linearen Wert umrechnen, über die Zeit aufintegrieren, und dann wieder zurück in den logarythmischen Wert umsetzen"?
- Impulshaftigkeit: Wenn der Leq davon beeinflusst wird, dann muss ich diese doch auch berücksichtigen, wie soll man denn DAS messen?
Verwirrt....
Grüße
Frank -
Ja, die bekannten akustischen Gesetze gelten auch beim Leq
Das mit dem Aufintegrieren kann man sich folgendermaßen vorstellen:
Mit dem Auto fährt man mal schnell mal langsam. Mal ist man in 'ner Tempo30-Zone unterwegs, mal überholt man auf der Autobahn. Der Tacho zeigt die Momentangeschwindigkeit an (Peak-Wert). Nun hat man nach 2 Stunden 100 km zurückgelegt, also ist die Durchschnittsgeschwindigkeit (Leq) 50 km/h
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da ist aber aufintegrieren ein schweeeeres Wort für!
Und das mit der Impulshaftigkeit? -
Der Admin hat eine schöne Seite gebaut:
http://www.paforum.de/laerm.html
Danke sehr! -
an der stelle könnte man mal ganz lieb auf die Seite vom Admin hinweisen:

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Schade, dass es immer noch über 20% (!) gibt, die meinen, dass nie laut genug sein kann. :cry:
Eben diesen Leuten sollte man etwas Vernunft beibringen, was diese aber leider nicht einsehen.
Das sind die Gehörgerätekäufer von morgen!Wenigstens gibt es noch über 70% vernünftige Leute.
Auf dass das die Leute mit den wirklich ernstzunehmenden Anlagen sind! -
Zitat von "cyberlight"
Das sind die Gehörgerätekäufer von morgen!
Wenn es denn wenigstens so wäre...
Aber: Am Frontplatz haben wir roundabout 20 bis 30 dB weniger als direkt vor der Box und im Schnitt vielleicht 10dB weniger als im Publikum, der Tonkutscher bekommt also etwa 10% der Schalleistung des durchschnittlichen Konzertbesuchers ab. Wenn wir jetzt noch eine doppelt so lange Expositionsdauer (Soundcheck kommt dazu) unterstellen, dann hat der Kollege nur 20% der Schädigung eines durchschnittlichen Konzertbesuchers.
Das Problem ist somit die Schädigung Dritter.
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zwecks schädigen hier testen
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Ich habe mir jetzt ein Schallpegelmessgerät geleistet (+-1,5dB)
Jetzt musste ich mehrere Sachen feststellen:
-95dB(A) sind eine noch angenehme Lautstärke auf der Tanzfläche(hab ich zufällig per Gehör so eingestellt; Ziel: laute Diskomusik)
-das zeigt mir, dass ich sonst nicht zu laut war.
-Unter den Boxen erreicht man allerdings so schnell mal 100dB. Müsste ich also demnächst noch höher kurbeln, damit es davor nicht zu laut wird.
-kein Mensch hält sich an die vorgeschriebene Grenze. War bisher überall wesentlich lauter (Diskos, Zeltfeten)
-direkt an den Boxen sind 95dB wesentlich unangenehmer als auf der Tanzfläche.
-ich hatte bis jetzt immer rechtzeitig Ohrenstöpsel drin.
- wenns mir mit -15dB Ohrenstöpsel zu laut war, muss es damals im Zelt tierisch gewesen sein (>115dB@5-7m)Da fällt mir noch was ein: Wie laut ist es eigentlich, wenn man sich nicht mehr unterhalten kann bzw. wie laut kann ein Mensch reden?
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