Beiträge von SRAM
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Adapter bis zu 4 Treiber an ein Horn hat p-audio, auch 2X1" auf 1" und 2X1" auf 2".
Asymmetrisches Horn: TAD (aber schweineteuer), in abgeschwächter Form auch das PH180 von p-audio.
Gruss SRAM
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FF:
Ziel des Themas war, die unsägliche Verwendung einer rein mathematisch ableitbaren Grösse als alleiniges Kriterium für Wiedergabequalität im Bassbereich ad absurdum zu führen.
Inzwischen haben das die meisten auch begriffen, auch diejenigen, die in der Vergangenheit immer das groupdelay als DEN Unterschied zwischen CB/URPS und BR anführten (und im gleichen Atemzug brute force eq-ing propagierten :wink: ).Seither diskutiert es sich viel Vorurteilsfreier, sehen wir mal von einigen Ausnahmen ab.
Zum Klang:
Viele machen nach wie vor den Fehler, eine CB (ohne Weiche) mit einem Bandpass (ebenfalls ohne Weiche) zu vergleichen. Dass da die CB besser klingt glaube ich gerne (schon weil die CB mehr vom Material wiedergibt). Ein praktikables System hat aber eine Weiche... und einen Mitteltöner.... und einen Hochtöner. Und da sieht das Ganze schon ganz anders aus.
Hörnlis Argumentation kann ich zum Teil folgen, glaube aber, dass das auseinanderfallen des Klangbildes vornehmlich auf eine fehlende zeitliche Anpassung der Systeme (TT und MT) zurückzuführen ist. Mal angenommen, der MT ist ein Direktstrahler und der TT ein Bandpass, dann wird dennoch (unnötigerweise) oft für den TT-Teil mit derselben Flankensteilheit abgetrennt wie für den MT-Teil, ohne den mechanischen Tiefpass des BP zu beachten. Im Vergleich zur CB als TT mit derselben Weichenkonfiguration ist dann das GD größer. Hinzu kommt, dass bei Direktstrahlern (CB,BR,BP) niemand auf die Idee kommt eine Laufzeitkorrektur einzusetzen, was aber durchaus notwendig sein kann.
Beachtet man beide Effekte wird der Unterschied nur noch marginal sein.
Einen Effekt gibt es nämlich, der zu Unterschieden am UNTEREN Ende des Übertragungsbereiches führt: die gespeicherte Energie in der schwingenden Luftmasse des ports. Hier hilft die Auslegung die die Pioniere anwendeten, die aber in falschem Verständnis der Zusammenhänge heute immer wieder ins Gegenteil verkehrt wird: mach einfach nur ein Loch in die Box.
Einfach, aber wirkungsvoll, da die schwingende Masse so minimal wird. Stattdessen wird wegen "Strömungsgeräuschen" ein maximal großer und langer port mit gigantischer Luftmasse gebaut. Mal ehrlich: wenn ich die portfläche halbiere, dann bedeutet das, dass die kritische Geschwindigkeit, ab der Strömungsgeräusche entstehen können, bei -3 dB anliegt --> glaubt wirklich irgendjemand er könnte das hören, wenn der Höchstschalldruck des Gesamtsystemes bei z.B. 126 dB liegt und ich das Teil mit 123 dB fahre ? Doch um wieviel hat jetzt die schwingende Luftmasse und damit die abzubauende gespeicherte Energie abgenommen ? (--> bitte mal selber rechnen :wink: ).
Gruss SRAM
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Zitat
Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre
.....also der direkten, durch das zweite vatikanische Konzil eingesetzten Nachfolgeorganisation der Heiligen Inquisition :wink:
..........d.h.: die Inquisition lebt........
--> http://www.vatican.va/roman_curia/co…th/index_ge.htm
....einfach mal einlesen. Je nach Standpunkt kommt man dann schon zu einem Urteil....
Gruss SRAM
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Was ich mir zusätzlich noch wünschen würde:
max. Ausgangsspannung an einer rein ohmschen Last als Funktion des Widerstandes dieser Last bei einem definierten Klirr (sagen wir mal 0.5%). Variationsbereich der Last von unendlich bis herunter auf zwei Ohm. Und dann das gleiche mit einer rein induktiven Last....... :wink:
Gruß SRAM
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Zitat
Gleichstand zwischen BR und CB beim max- Output und Vorteil beim Impact.
max.output, wenn Du die zwei Chassis mit unterschiedlichem Hubvermögen aus Deinem Beispiel meinst: ja. Wirkungsgrad: nein (zuegebenermaßen wenn wir mal die Betrachtung Invest in Endstufen außer acht lassen, heute nicht mehr das Thema. Siehe auch den thread mit der Langhuberdiskussion versus Horn :wink: )
Zwei unabhängige hintereinandergeschaltete inverse Filter würden Dir einen Allpass bescheren, ich weis aber nicht, ob diese bei dem genannten Gerät unabhängig sind.
Gruss SRAM
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Mit dem Q könntest Du dich täuschen, mess erst mal :wink:
(Hinweis: Chassis mit kleiner Schwingspule brauchen für ein niedriges Q keinen großen Magneten......)Oder den Klopftest:
a) Ohr möglichst nahe an Chassis halten, Kalotte mit den Fingern anstoßen --> Nachklingen zu hören ? --> Q_mech >> 1 (eigentlich immer)
b) gleiches Vorgehen, aber vorher klemmen kurzschließen
--> kein Nachklingen --> Chassis sinnvoll verwendbar
--> immer noch wahrnehmbares Nachschwingen --> is nixGruß SRAM
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Hörnli: Extremismus bringt nur Verdruss, denk mal drüber nach.
Zurück zum Thema:
Einfach mal über den folgenden Ansatz etwas nachdenken:
gegeben sei ein Chassis mit mechanisch stabiler Membran, aber nicht überproportional schwer.
a) ich vesehe dieses mit einem Antrieb, der mir ein Q_e von ca. 0.4 beschert, der Antrieb ist also eher schwach. Geschlossen wie auch Bassreflex sind noch zu realisieren, aber in jedem Falle werden die Gehäuse für eine Abstimmung, die ohne Entzerrung auskommt, relativ gross. --> zwar ist der Antrieb relativ schwach, aber durch das große Gehäuse ist dennoch der Wirkungsgrad IM BASSBEREICH hoch.
b) jetzt versehe ich dasselbe Chassis mit einem deutlich stärkeren Magneten, Q_e fällt auf 0.2 oder sogar tiefer. Eine CB wäre jetzt für eine Abstimmung, die ohne Entzerrung auskommt so klein, dass die Resonanzfrequenz soweit nach oben rutscht, dass ich unmöglich den gleichen Tiefgang wie bei a) erreichen kann. Der maximale Wirkungsgrad ist jetzt höher geworden, aber LEIDER NICHT IM BASSBEREICH. Um den Vorteil des starken Magneten in Schalldruck im Bassbereich umzusetzen, muß ich das Q der gesamten Anordnung erhöhen, OHNE DAS VOLUMEN ZU VERMINDERN.
Was tun ?
Methode 1: Vorwiderstand (komplex oder nicht, das ist hier erstmal egal) --> Q steigt, aber ich verliere jetzt Wirkungsgrad im oberen Bereich. Komplexe Widerstände, die dieses vermeiden würden sind unpraktisch groß und unbezahlbarteuer. Fazit: mögliche Methode, aber nicht für Extremfälle, bei denen Wirkungsgrad gefragt ist.
Methode 2: ich kopple das Chassis mit einem System, das ein sehr hohes Q hat, so dass das gekoppelte System wieder ein Q von sagen wir mal 0.7 aufweist. Zur Auswahl habe ich in diesem Falle: Helmholtz Resonator (--> BR und BP), Viertelwellenresonator (--> TML), Kombination aus Beiden (--> Bandpasshorn) und das im Viertelwellenmodus operierende verkürzte Horn. In allen Fällen werde ich fast identische untere Frequenzverläufe erreichen können, die auch alle vergleichbare Wirkungsgrade bei vergleichbarer Gesamtgüte aufweisen. Mehr Wirkungsgrad heist bei all diesen Konstruktionen automatisch auch höhere Güte (oder umgekehrt, die beiden sind in der Betrachtung komplizit).
Unterschiedlich verhalten sich die Konstruktionen beim stacking: reine, nicht koppelnde Resonatoren (außer Luftlast) folgen im wesentlichen der 3 dB Regel (die eigentlich
dB Regel heisen müßte :wink: ). Bei reinen, verkürzten Hörnern habe ich irgendwann ein Vollhorn, das dann KEIN resonierendes System mehr ist (na ja, zumindest im Idealfall).Jedes dieser möglichen Systeme hat seinen speziellen Anwendungsfall, von der CB, deren abfallende Flanke mit Hochleistungsspeakern in halligen Innenräumen nur von Vorteil ist, über den Allrounder BR bis hin zum Vollhorn mit maximalem Wirkungsgrad und Bündelung für Großbeschallung.
Ein allseligmachendes System gibt es einfach nicht.
Gruß SRAM
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Für alle die sich wirklich ernsthaft mit der Theorie von Hörnern auseinandersetzen wollen.
Tip: ein quadratisches Horn überträgt deutlich welliger als eines mit einem Seitenverhältniss von 1:4......
Gruss SRAM
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Faustregel (gut zu merken :wink:

Z=1 (maximale Anpassung) bei 60 Hz erfordert 100000 cm^2
Gruss SRAM
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Zitat
In the lab we would measure a compression driver on a terminated tube. In practice this is a long pipe (perhaps 4 to 6 ft long) with a thin fiberglass wedge in it. A small microphone is inserted into the side of the pipe near the compression driver. This presents the compression driver with a resistive acoustical load so that pressure in the tube represents what the output of a perfect horn would have.
.....kurze Erklärung von JBL. Letztlich kommt es nur auf einen reflektionsfreien Abschluß bei Raumwinkel null an.
Gruss SRAM
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Zitat
mit folglich unendlich großer
akustischer ImpedanzDie akustische Impedanz ist in diesem Falle maximal, nicht unendlich.
Du würdest das hören, was am Anfang einer terminated tube gemessen wird, diese entspricht mit Raumwinkel gleich null genau Deinem gedachten Fall und wird zur Bestimmung des hornunabhängigen Wirkungsgrades von Druckkammertreibern und Hochtönern gerne benutzt.
Gruss SRAM
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Zitat
Was da an Energie beim Auschwingvorgang vernichtet werden muss - nicht von schlechten Eltern...
Was aber keine Rolle spielt, solange der angeschlossene Verstärker in der Lage ist nicht nur einen hinreichenden Dämpfungsfaktor, sondern auch die erforderliche gegen-emk zur Verfügung zu stellen.
Gruss SRAM
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Das sind auch Hornchassis. Dir bleiben zwei Möglichkeiten:
a) viel Volumen 120 Liter und 50 Hz tuning --> wird sehr wirkungsgradstark, aber schon -3 dB bei 50 Hz
b) Bastelhorn in Breite (oder Höhe, wie immer man das sehen will) von 18" an 15" anpassen (geht ganz einfach) oder auch auf 2X15", je nach Geschmack. Mit 4 Stück pro seite ist das dann ausreichend tief und sehr laut.
Gruss SRAM
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Wenn man auf EIN horn will sind die Probleme sicherlich immens, benutzt man aber zwei coaxial, dann ist das innere bei entsprechender Gestaltung nicht anderes wie ein phaseplug im größeren Horn. Wenn dann beide bis zur Mündungsfläche gehen, ist auch keine Unstetigkeit im Mitteltonhorn vorhanden (bis auf die Mündung, aber die hat man sowieso).
Gruss SRAM
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Danke für die Antwort. Falls Du demnächst eine Veranstaltung mit den Tops mischst, dann bitte Termin per PN, ist ja nicht weit....
Gruss SRAM
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Ich packs mal hier rein. Schön, dass sich mal jemand die Mühe gegeben hat, die Grenzbeziehungen von Small in einen on-line-Rechner zu programmieren:
http://www.hifi-selbstbau.de/text.php?id=81&s=read
Gruss SRAM
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Zitat
(WINkelmessungen fehlen ja leider),
Quark, da sind sogar die Polardiagramme und die directivity drin !
Ja was wollt Ihr denn noch ?
Gruss SRAM
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http://www.harmonic-design.com/hd/pa/spa_top.htm
Interessantes Topteil.
Hat das schon jemand in Händen gehabt ?
Erfahrungen ?
Danke
SRAM
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