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  2. SRAM

Beiträge von SRAM

  • INFRA-Bässe ?

    • SRAM
    • 18. Dezember 2010 um 19:59
    Zitat

    Wie gross ist das Verhältnis von Resonatorluftmasse zur mMs vom Chassis?

    Das ist nicht entscheidend.

    Die MMS des Chassis hängt direkt an der Schwingspule und kann von dieser direkt gebremst werden. Die Luftmasse des Tunnels ist aber über nur eine sehr weiche Luftfeder mit der Schwingspule verbunden, das sind sehr ungünstige Umstände fürs Bremsen......

    Und ja: leichte Pappe ist von Vorteil....

    Gruß SRAM

  • INFRA-Bässe ?

    • SRAM
    • 18. Dezember 2010 um 08:52

    Ich verwende gerne Endstufen von Yamaha. Diese haben eingebaute Filter, die als Hoch- und Tiefpass geschaltet werden können (25 bis 150 Hz; erspart für kleine Installation eine zusätzliche aktive Weiche).

    In dem Fall liegen die Filter außerhalb der Rückkopplungsschleife des Amps, ich bin mir aber nicht sicher, ob es Amps gibt, bei denen entsprechende Schaltungen innerhalb der Schleife liegen.

    _____________


    Wie soll die Dämpfung schon wirken ? Sie dämpft die Bewegungen des Chassis und damit mittelbar auch den Resonator. Damit letztere indirekte Dämpfung gut wirken kann ist es wichtig, daß wenig Energie im Resonator gespeichert wird. Und das bedeutet: möglichst kleine Tunnelluftmasse. Hole in the box ist dabei das Optimum.....

    Gruß SRAM

  • INFRA-Bässe ?

    • SRAM
    • 17. Dezember 2010 um 21:32
    Zitat

    wenn das Signal ABGESCHALTET wird... schon daher sollte einleuchten dass der EQ / Filter darauf keinerlei Einfluss haben kann, weil der ja dann AUS ist...

    Das ist so nicht richtig:

    die Betrachtung, das Ausschwingen damit gleichzusetzen ist, daß an den Klemmen des Chassis kein Signal anliegt (also wie bei offener Klemme), trifft man immer wieder.

    Wäre dies so, würde jedes Chassis nur durch die mechanischen Verluste gedämpft ausschwingen. Was das bei den üblichen mechanischen Güten bedeuten würde, will man sich garnicht vorstellen.......

    In Realita liegt am Eingang der Endstufe (oder eben der Signalkette mit EQ) zum Zeitpunkt t=0 kein Signal mehr an. Das bedeutet aber nicht, daß dies auch für den Ausgang gilt, im Gegenteil: weil die Schwingspule des Chassis noch munter durch die Gegend marschiert, erzeugt diese an den Klemmen des Chassis eine (Gegen-) Spannung. Der Verstärker versucht aber an seinem Ausgang null-Spannung einzustellen und gibt genausoviel Gegenspannung raus, daß seine Gegenkopplung dies auch meldet. Dadurch wird das Chassis umso effektiver gebremst, je stärker sein Antrieb ist (Q_e also klein ist) und je kleiner der Innenwiderstand des Verstärkers ist.

    Je nachdem, ob nun der EQ innerhalb oder außerhalb der Rückkopplungsschleife liegt,wirkt sich also der EQ auch auf das Ausschwingen aus oder nicht.

    Gruß SRAM

  • Sound 12 Hochtonschutz (Sofitten)

    • SRAM
    • 13. Dezember 2010 um 19:08

    Sei doch froh, daß der Schutz funktioniert hat !

    Wärmestau kannst du ausschließen, dazu werden die Sofitten viel zu heiß, denen ist es egal ob in der Box 20 oder 50°C sind.

    Und bei dreien riskierst du den Hochtöner.

    Bau die Sofitten so ein, daß du von außen drankommst, noch besser diese im Betrieb sehen kannst (Rückwand). Einfach Kabel von Weiiche zur Sofitte ziehen.

    Gruß SRAM

  • Ersatztreiber für EV DH-3

    • SRAM
    • 12. Dezember 2010 um 11:21
    Zitat

    Heutige Treiber haben keinen so krassen hochtonabfall wie der EV

    Na dann vergleich mal mit eighteensound oder BMS......

    ........früher war die Werbeabteilung einfach nur ehrlicher und hat bei den Diagrammen eine vernünftige Auflösung gewählt.

    Und der Klirr muß sich vor den heutigen Treibern auch nicht verstecken.


    Gruß SRAM

    P.S.: so ausführliche Datenblätter suchst du heute vergebens......

  • Tausch von HF Treiber ?!

    • SRAM
    • 8. Dezember 2010 um 21:59

    Was für ein Treiber ist es denn ?

    Und welche Bauart ? --> Membran rückseitig oder auf der Vorderseite ? Spule und Diaphragma mit phaseplug-Einheit oder separatem Deckel oder überhaupt nicht verklebt ? Magnet mit Polplatten verklebt oder verschraubt ?

    Falls Magnet incl. Polplatten abnehmbar, geht folgendes recht gut:

    - zunächst das Ganze mit einem starken Fettlöser gründlich entfetten (Aminoethanol oder ähnlich), mit warmem Wasser ausspülen, trocknen

    - nun mit doppelseitigem Klebeband (Teppichband) alle Partikel aus dem Spalt holen. Man kann das Band ruhig reinpressen, wenns abreißt bekommt man die Reste mit einem Federstahldraht und viel Geduld wieder aus dem Spalt heraus.

    - jetzt mit Wasserschleifpapier den Spalt und alle erreichbaren Flächen, auch außen, abschmiergeln bis der Rost weg ist. Wieder mit Wasser ausspülen und trocknen.

    - nun Spalt mit steifer Kunstoffolie kalibrieren. Dazu eignet sich am besten Polyimidfilm (Schwingspulenträger) oder Trafoisolierfolie (oft ebenfalls Imid oder andere steife Folie). Folie mehrlagig in spalt, bis dieser überall gleichmäßig mit gleicher Folienschichtanzahl gefüllt, dabei merkt man dann auch sehr gut, ob der Spalt dezentriert ist. In dem Falle muß der Kleber gelöst werden (zumindest erweicht werden), oder aber die Schrauben lösen. NICHT die Polplatten abnehmen, das schwächt den Magnetkreis ! Oft hilft Nitroverdünnung oder Erwärmen auf 80 grad (nicht mehr, Backofen Heißluft geht ganz gut). Nun mit der Imidfolie und viel gefühl den Spalt wieder zentrieren. Trocknen bzw. abkühlen lassen. Folie bleibt dabei im Spalt.

    - nun Polplatten nachkleben. Das geht oft recht gut mit Cyanoacrylatkleber (Loctite), der auch in die ritzen einzieht. Oft kann sehr schön von innen unsichtbar kleben, wenn nicht außen zwei Kehlnähte legen. Trocknen lassen.

    - nun Folie ziehen und den Spalt nochmals mit Klebeband reinigen.

    - alles nochmals entfetten und trocknen lassen.

    - Luftspalt und alle Öffnungen, die ins innere Führen abkleben und den Treiber mit der Sprühdose außen neu lackieren (wer vintage liebt kann auch Kräusellack nehmen, den Magnet kann man abkleben oder auch nicht, ich saue einfach über alles drüber, ist z.B. bei alten EV Treibern original so (1824 M) :D ). trocknen lassen.

    - Klebeband ab. Das innere des Treibers mit Teflonspray einnebeln (nicht bei Ferrofluid, hier Ferrofluid eintragen, das vom Magnetshop tuts in den meisten Fällen, wenn kein Original mehr zu bekommen ist). Ersatzspule mit Dichtung zentriert montieren.

    Gruß SRAM

  • Tausch von HF Treiber ?!

    • SRAM
    • 29. November 2010 um 23:39

    Zunächst würde ich die Treiber mal putzen (demontieren und reinigen). So blöds auch klingt: oft sind alte Treiber, insbesondere solche aus Diskotheken, regelrecht zugesifft. Was ich da schon aus alten TW101 und TW200 rausgeholt habe......Nikotin-Staub-Dreckschmiere vom Feinsten.

    Sollte es daran nicht liegen: solange die Impedanzspitzen des Treibers eh durch einen Spannungsteiler zwischen Weiche und Treiber glattgebügelt wird, wird sich an der Trennfrequenz nicht viel ändern.

    Gruß SRAM

  • Wer erkennt diesen 15" Treiber?

    • SRAM
    • 15. November 2010 um 23:11

    Angefaste hintere Polplatte und Aufkleber in der Größe waren Kennzeichen von Craaft.
    Auch den Korb gabs dort mal.

    Gruß SRAM

  • Vas , Qts und die Volumenbestimmung

    • SRAM
    • 4. November 2010 um 09:35

    Aus der Messung kann man leicht ableiten, daß der Beitrag der Raummoden unter den Messbedingungen zwischen 20 und 30 dB lag.

    Unter dieser Randbedingung und einem halligen Raum (wie auf der Tonspur zur Messung bestätigt: harte Wände / Kacheln !), wird die jeder sagen, daß du diese in die Tonne treten kannst.

    Und schon garnicht mit Messungen an Systemen unter Halbraumbedingungen vergleichen darfst.......


    Gruß SRAM

  • Ökowahn

    • SRAM
    • 1. November 2010 um 14:10

    Nur so als Hinweis für alle, die sich nicht bevormunden lassen wollen:

    http://www.leuchtmittelmarkt.com/themes/kategor…kategorieid=333

    (die Panzer-Ausführung wird es noch lange geben .......)


    Gruß SRAM

  • Hornbass passend zu Turbosound tms-3

    • SRAM
    • 1. November 2010 um 11:10

    Ich wills mal so sagen:

    die Messung hat ihre Praxisgtauglichkeit bewiesen. Und dazu gehört auch einfachste Durchführung.

    Wenn ich sowas lese:

    Zitat

    Die heute verbreiteten Langhubsicken (mit kostenloser Membranbeigabe und praxistauglichem Rundstrahlverhalten) lassen sich nur schwer in Halbraum- oder Grenzflaechenmessungen erfassen. Diffraktionseffekte des Gehaeuses werden verfaelscht, und der Vollraumwirkungsgrad stimmt durch die praesenz der Grenzflaeche auch nicht.

    stellen sich mir die Nackenhaare.

    Wo bitte betreibt Ihr eure Lautsprecher ? Im freien Raum ? Also meine fristen ihr Dasein überwiegend eingezwängt in irgendwelche Nischen, Kelleräume, Ecken und sind praktisch nie mehr als 50 cm von den nächsten Begrenzungsfläche entfernt. Typische Clubsituationen halt.

    Vieleicht beschallt ihr ja alle nur große open airs.....

    Gruß SRAM

    P.S.: ganz köstlich der hier -->

    Zitat

    Rasen hat ein derart komplexes Absorptionsverhalten, dass die Messung eines Systems mit niedriger Richtwirkung kaum auf die 4Pi-Situation uebertragbar sind.

    ...... Rasen und komplex ........ ohjee

  • Hornbass passend zu Turbosound tms-3

    • SRAM
    • 31. Oktober 2010 um 14:19
    Zitat

    Somit erhältst du bei diesem Messverfahren keine aussagekräftigen Messwerte bezüglich Tieferen Frequenzen. Diese Werden durch die Bodenreflektion bis zu 6 db verstärkt.

    Stell dir vor: der Ausdruck "Halbraum" ist mir ein Begriff ........ :roll:

    Gruß SRAM

  • Hornbass passend zu Turbosound tms-3

    • SRAM
    • 31. Oktober 2010 um 07:33

    Wer draußen horizontal mißt gehört geschlagen.

    Draußen legt man das Teil auf den Rücken und läßt es in den Himmel strahlen. Wenn der Boden noch leicht dämpfend ist (Wiese, Fußball-Rasenplatz, und am besten: Schnee !), Dann gibt das einwandfreie Messungen.

    3 Dachlatten als Dreibein drüber und das Mikro da drangehängt, fertig. Hat schon Vitavox so gemacht (da hab ich mir das abgeschaut), wobei die noch eines draufgesetzt und das zu messende objekt mit der frontplatte ebenerdig in eine Grube mit Abdeckung versenkt haben (was verständlicherweise der Platzwart unseres Fußballplatzes nur bedingt witzig finden würde :grin: )

    Gruß SRAM

  • INFRA-Bässe ?

    • SRAM
    • 28. Oktober 2010 um 20:39

    Links:

    http://photofile.ru/users/tda-audio/182333/

    http://photofile.ru/users/tda-audio/183265/

    Gruß SRAM

  • Vas , Qts und die Volumenbestimmung

    • SRAM
    • 24. Oktober 2010 um 12:52
    Zitat

    Grundsätzlich ist es möglich einen Lautsprecherchassis in ein beliebig (kleines) geschlossenes Gehäuse zu stecken und die Güte des Lautsprechers elektrisch einzustellen.

    Wie will man bittesehr die Güte eines Mechanischen Systems elektrisch einstellen ?

    Zitat

    Ein ÖrpZ hat eine QTS Gesamtgüte von unter 0,01

    Die Güte eines Chassis soll FALLEN, wenn ich dieses in ein Gehäuse einbaue ?
    Das ist das genaue Gegenteil der mir bekannten Physik --> sofort beim Nobel-Kommitee einreichen !

    Gruß SRAM

  • Bestückung TW Audio T24/ B30

    • SRAM
    • 13. September 2010 um 19:10

    Nö......

    Gruß SRAM

  • Bestückung TW Audio T24/ B30

    • SRAM
    • 4. September 2010 um 09:36

    http://www.rcf.it/de_DE/c/document_library/get_file?p_l_id=251773&folderId=22488&name=DLFE-2199.pdf

    .......einer der besten Mid-Bässe.

    Gruß SRAM

  • JBL 2425J ersetzt mit Beyma CP385Nd - Weichenumgestaltung

    • SRAM
    • 1. September 2010 um 21:05
    Zitat

    Mit diesen Vorwiderständen ist von der Resonanzspitze bei 2,3 kHz dann sowieso nur noch sehr wenig zu sehen.

    Richtig.

    Und noch ein weiterer Tip: oft rührt die falsche Phasenlage von Treibern im Übergabegebiet von der Bauteiltoleranz der getrennt aufgebauten hoch und Tiefpässe her, die dann eben NICHT dieselbe Übergangsfrequenz und Phasenlage haben.

    Aus fehlendem Meßequipment (wer hatte das schon ´74 ?) und chronischer Geldnot deshalb damals das folgende Vorgehen entwickelt: beide Töner linearisiert (auf gleiche Impedanz) und die Schwingspulen genau übereinander positioniert. Nun SERIELLE Lehrbuchweiche (das spart nicht nur 50% der Bauteile, nein, auch die Toleranzen sind nun nicht mehr so entscheidend :wink: ). Wenn beide Töner deutlich über ihrer Resonanzfrequenz getrennt werden (dort dreht die Phase), dann stimmt das in 95% der Fälle sehr gut.

    Gruß SRAM

  • Horntops bedämpfen?

    • SRAM
    • 1. September 2010 um 20:49

    Ja. Du handelst dir sonst recht scharfe Resonazspitzen ein.

    Gruß SRAM

  • JBL 2425J ersetzt mit Beyma CP385Nd - Weichenumgestaltung

    • SRAM
    • 31. August 2010 um 19:33
    Zitat

    Hier stellt sich dann echt die Frage: "Muss da überhaupt noch was linearisiert werden?" Stattdessen könnte ich die Weiche tatsächlich auf Z = 8 Ohm berechnen und wäre wohl Pi x Daumen fein raus!

    Eben !

    Aber stattdessen hört man von sogenannten "Spezialisten" immer dieselbe Leier: "Fertigweichen sind des Teufels ! Jede Weiche muß ganz speziell für die jeweiligen Treiber entwickelt werden !" (Sagte der Weichen-Entwicklungstechniker seinem Controller :wink: )


    Gruß SRAM

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