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  2. .Jens

Beiträge von .Jens

  • Seltsames Rauschphänomen

    • .Jens
    • 23. April 2003 um 10:24

    Moin...

    Zunächst mal: Bitte nicht hauen wegen des beschriebenen Equipments; das ist halt das, was jetzt (und die nächste Zeit) da ist. :-?

    Folgendes Problem: Vom Key-Submixer unsymmetrisch (Proberaum, 2,50m Länge) in zwei Monokanäle in unseren Mitec Performer 16, komplett R + L gepannt. Signal kommt auf beiden so, wie es soll, allerdings rauscht der auf links gepannte Kanal (nur der). Wenn ich jetzt die Kabel so stecken lasse und nur das Panning umdrehe, rauscht der andere Kanal, also immer der auf links gepannte.
    Mikrokanäle auf links gepannt - nix.
    Dito mit anderen Linequellen.
    Submixer in andere Kanalzüge - Fehler tritt wieder auf.
    Vom Submixer in andere Konsole auf die gleiche Art - Rauschen weg.
    Mastervolume am Submixer runter - Rauschen weg.

    Jetzt könnte man meinen, der Submischer von Rauschinger ist das Problem und sich zurücklehnen. Aber DAS Rauschen ist deutlich stärker als das übliche... na, was man halt so von Uli B. gewohnt ist. Und: mit einer anderen Konsole läuft's, es ist immer der am Mitec auf links gepannte, usw. Da kann doch der Submixer allein nicht das Problem sein? :roll:

    Bevor jetzt der Ratschlag kommt "Kauft euch wat vernünftiges...": Das ganze ist Live kein Problem, da geht's sowieso per DI ins Pult und dann rauscht auch nix (bis auf das Uli B.'sche Grundrauschen 8) ). Im Proberaum ist es zwar erträglich, nervt aber mit der Zeit; und ich möchte halt einen möglichen Defekt am Performer möglichst _jetzt_ finden und nicht irgendwann auf einem Gig danach suchen müssen. Ich tippe ja auf irgendein Masseproblem (Bus?), aber wo würdet ihr anfangen zu suchen?

    Nächste oder übernächste Woche kann ich das ganze Gerödel mit vernünftigem Equipment mal durchchecken, Oszi etc. sowie die kompletten Schaltpläne vom Mitec sind vorhanden. Wäre schön, wenn einer bis dahin schon mal einen heißen Tipp hätte.

    Danke schonmal
    Jens

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 22. April 2003 um 11:28

    Moin...

    Naja, gut. Für solche "Brachial-Rock-Orgeln" wie DP kann man das so machen. Ich würde zwar immer zwei Mikes vorziehen, aber bei voller Zerre und in der "Umgebung" wie hier kann man ein Auge zudrücken :wink: Bevor ich missverstanden werde: Ich mag den Jon-Lord-Sound wirklich. Das ist aber der Grenzfall, den ich weiter oben schon meinte: da ist Druck wichtiger als die Räumlichkeit.

    Das mit dem Komprimieren würde ich allerdings lassen. Wie du schon sagst: die Zeiten müssten recht lang sein, da pumpt es hinterher an allen Ecken und Enden. Man kann bestenfalls vor dem Leslie komprimieren, danach machst du IMHO mehr kaputt als besser. Allerdings sollte an sich der Röhrenamp selbst schon ganz anständig komprimieren. Was genau war das für ein Leslie? Bei den 122/147ern (die waren es offensichtlich nicht) jedenfalls kann man sich den Comp komplett schenken, aber auch bei anderen Orgel/Leslie-Kombis habe ich noch nie einen (separaten) Kompressor bemerkt.

    Ansonsten ist die Dynamik entweder gewollt (meist eher bei Jazzsachen) oder der Organist kann mit dem Schweller nicht gut umgehen :wink:

    Jens

  • Selbstbauboxen fliegen

    • .Jens
    • 20. April 2003 um 20:07

    Moin...

    Tu uns (und vor allem allen Personen, die an deinen VA beteiligt sind)doch bitte einfach den Gefallen und lass das mit dem Fliegen. Ich habe auch nicht genug Ahnung, um sowas zu konstruieren, und genau aus dem Grunde lass ich die Finger davon. Ich habe aber immerhin genug Ahnung, um Schweißausbrüche bei dem zu bekommen, was du hier vorhast.

    Und wenn du dich trotz aller gutgemeinten Ratschläge und mehr als deutlichen Worte von den Profis hier nicht von deinem Vorhaben abbringen lassen willst, dann sei doch wenigstens so gut und kündige die Einsätze deiner Selbstbauboxen (wenn sie denn fertig sind) hier an. Dann haben wenigstens alle, denen ihr Leben lieb ist, eine faire Chance, sich von deinem Fallobst fernzuhalten.

    :evil:

    Jens

  • Spooky blue? Verschiedene Ausstattung?

    • .Jens
    • 18. April 2003 um 20:58

    Moin...

    DPSS und YAG muss kein Widerspruch sein. Die meisten grünen DPSS-Laser, die mir bekannt sind, arbeiten mit Nd:YAG oder Nd:YVO4 als Primärlaser (naja, eigentlich ist der ja schon sekundär, wegen der Pumplaserdioden).
    Abgesehen davon scheint es ja auch eine rote Variante zu geben, vielleicht ist die gemeint? Aber dafür wäre Nd:YAG etwas zu (Infra-)rot...

    Jens

  • wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??

    • .Jens
    • 17. April 2003 um 21:31
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... die billige Lösung: "Crashkurs" für den Redner machen (wenn Du Mikro vor Box hälst, dann "Axt" ...) - und Lippen immer ca. 2 ... 4 cm Abstand zum Mikro - wenn laut geredet wird, am Mikro "leicht" vorbeireden oder Abstand vergrössern (viel Vergnügen beim "Crashkurs") ...................

    Das kannst du vergessen! Sowas klappt nie. Mag sein, dass man auf Kongressen den einen oder anderen überzeugen kannst. Aber auf Privatveranstaltungen?
    1) hört Oppa Heinz sowieso nix mehr, also auch nicht, wenn du auf ihn einredest,
    2) haben es im entscheidenden Moment alle wieder vergessen,
    3) erschreckt sich jeder zweite vor der eigenen Stimme und hält das Mike erst recht weit weg und
    4) kommt irgendwann später sowieso noch einer ans Mike, der beim Crashkurs noch gar nicht da oder gerade pinkeln war.

    Du kannst den Leuten höchstens 'n Lavalier verpassen, aber dann haste den ganzen Abend zu tun.

    Jens

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 17. April 2003 um 00:40

    Moin (oder besser 'Nacht) Toeti.

    Wie das theoretisch genau definiert ist, können dir sicher diejenigen hier mit Ausbildung / Studium Tontechnik besser beantworten.

    Ich verstehe das ganz naiv so: Hören tun wir immer Stereo (gesundes Gehör vorausgesetzt). Eine Monoquelle strahlt zunächst mal nur ein Signal ab. Wenn diese Quelle genau mittig vor uns steht, hören wir auf beiden Ohren dasselbe Signal, das Gehirn signalisiert uns: "Mitte". Steht die Quelle jetzt etwas weiter links, hören wir das Signal auf dem linken Ohr etwas lauter und etwas eher als auf dem rechten Ohr. Ansonsten sind die Signale aber im Wesentlichen gleich (abgesehen von einer leichten Änderung des Spektrums, die von der Abschirmung der Quelle gegenüber dem rechten Ohr durch den Kopf geschieht). Sprich: auf einem Kopfhörer oder auf einer PA kann ich per Delay und Pegeldifferenz zwischen den beiden Kanälen eine Monoquelle beliebig im Raum platzieren, obwohl ich sie nur mit einem Mikro abnehme.

    Eine Stereoquelle erzeugt schon von sich aus verschiedene Signale für beide Ohren: Ein Klavier z.B., wenn man direkt davor sitzt. Das linke Ohr hört mehr die tiefen Töne, das rechte eher die hohen. Eine einzelne Saite wäre wieder eine Monoquelle, aber niemand würde alle Saiten einzeln abnehmen. Statt dessen würde man ein Klavier als Soloinstrument im Ganzen irgendwie Stereo mikrofonieren (wie genau, ist dann wieder eine Kunst für sich).
    Steht das Klavier weiter weg, kann man es wieder als Monoquelle auffassen. So z.B., wenn das Klavier Bestandteil eines Orchesters ist. Dann hat das Klavier im Stereobild einen bestimmten Platz, die Geigen einen anderen usw. In dem Fall wäre dann das Orchester als Gesamtes die Stereoquelle.

    Insofern wäre es also schon denkbar, das Leslie als Monoquelle aufzufassen, wenn die Orgel nur Teil einer Band ist und kein Soloinstrument.
    ABER: in einem guten Mix wird ja eigentlich jedem Instrument noch etwas "Raum" mitgegeben. Entweder wird der Originalraum durch die Mikrofonierung bereits mitgenommen, oder - bei naher Mikrofonierung - hinterher durch Effekte draufgerechnet. Und dann ist das Leslie eben ein Grenzfall, jedenfalls keine echte Monoquelle mehr. Es ist zwar von den Ausmaßen her nahezu eine Punkt- und damit Monoquelle, strahlt aber zu jedem Zeitpunkt in verschiedene Raumrichtungen unterschiedliche Klänge ab. Und das eben auch noch zeitabhängig.
    Deshalb wird man dem Leslie durch Monomikrofonierung nicht gerecht.

    Oh Mann, schon wieder ein halbes Buch..

    Jens

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 16. April 2003 um 20:08

    Ach so. Und ich hab schon das Grübeln angefangen :roll:

    Aber war nett, sich mal wieder "produktiv zu zoffen" :lol:
    Ich hoffe nur, der BubbaWexter ist jetzt nicht völlig verwirrt und stellt nachher gar kein Mikro mehr hin. Oder 20... :D:D:D

    Schön' Abend noch...

    Jens

    P.S.: Dreht sich der Leslie-Rotor munter, ist das ein wahrer Ohrenschmaus.
    Drehst Du zu spät den Motor runter, dann fängt er an zu schmoren...aus!.

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 16. April 2003 um 17:17
    Zitat von "Jack"

    Deshalb hat der Leslie diesen Schalter, da kannste die Geschwindigkeit erhöhen, falls einer doch mit einem Mikro abnimmt :lol:


    :o Ach dafür ist der :D

    Zitat

    Das mit den Lampen ist doof, unser Sehsinn kennt keinen Haas Effekt.


    Wie kommst du in dem Zusammenhang auf Einstein-de-Haas? Oder was meinst du? Die Dopplerverschiebung gibt's beim Licht ja nun auch, und die kann man auch sehen. Nur müsste sich dafür das Blinklicht ein gaaanz klein bisschen schneller drehen 8)

    Jens

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 16. April 2003 um 15:14

    Moin...

    Zitat von "Jack"

    Das mit der Verdoppelung der Frequenz kann ich nicht nachvollziehn, denn, wie gesagt, nur eine Seite des Doppelhorns in der High sektion das Leslie ist durchbohrt, das andere ist zu und dient nur dem Massenausgleich.


    Das ist mir klar. Und genau deshalb gibt es die Frequenzverdopplung: Wenn du ein paar Schritte von einem Leslie wegstehst (meinetwegen auf offenem Feld, aber auch im Raum), dann hörst du pro Umdrehung von der Amplitudenmodulation ein Maximum (wenn die durchbohrte Seite genau auf dich zeigt), bzw. vom Dopplereffekt einmal den positiven Shift und einmal den negativen. Dito bei einem Mike auf der PA. Bei 2 Mikros gegenüber, die gleich geroutet sind, hast du auf der PA zwei Intensitätsmaxima pro Umdrehung: Das aktive Horn zeigt einmal auf Mikro A und nach einer halben Umdrehung auf Mikro B. Und beim Dopplereffekt hast du immer den positiven und negativen Shift überlagert, weil sich das Horn immer auf ein Mike zu- und vom anderen wegbewegt.
    Wären beide Seiten des Horns aktiv, würde es keinen Unterschied machen, ob du ein Mikro nimmst oder zwei gegenüber. Dafür würde sich die Frequenz bei der 90°-Anordnung verdoppeln.

    Zitat

    Das mit dem Stereohören, schauen wirs mal wissenschaftlich an. Der Leslie ist einfach zu klein, um ne Stereoquelle zu sein, ohne die Räumlichkeit des Raums, wo er drin steht.


    Ja, aber genau darum geht es doch: Den natürlichen Klang eines Instruments in einer bestimmten Umgebung möglichst naturgetreu auf das Frontholz zu bringen, oder? Sonst könnte man sich die ganze Hallerei und Stereogeschichten jeglicher Art komplett schenken. Was wäre denn dann für dich eine typische Stereoquelle (außer einer Autorennbahn 8) )? Gut, ein Orchester. Aber genauso, wie ein Orchester eigentlich immer in einem Konzertsaal spielt und man erwartet, dass es auch so klingt, gilt das auch für ein Leslie. Dessen "natürlicher Lebensraum" ist eben auch kein schalltoter Raum oder das freie Feld.


    Zitat

    Der Röhrenamp ist für mich schon ein grosser klangbestimmender Faktor.
    Die Röhrenamps die ich kenne, haben Ausgangsübertrager, und die wiegen schon was.
    Ausserdem sind die verwendeten Lautsprecher sowas von unlinear in jeder Beziehung, das macht wie beim Gitarrenverstärker den Typischen Klang aus.


    Natürlich bestimmt der Röhrenamp ganz wesentlich den Sound. Ich wollte damit nur sagen, dass auch ein Röhrenamp mit Übertrager, Trafo und Speakern deutlich kleiner und leichter sein kann als ein Leslie und trotzdem den Röhrenanteil am Sound gut reproduzieren kann. Dass man das nicht macht, ist auch klar, denn dann fehlt ja der ganz entscheidende Teil der Rotation.

    Zitat

    Ich behaupte, dass eine Nachbildung, wo man dann per Line-out irgendwo draufgeht, nicht so einfach zu machen ist.


    Eben. Das war ja auch die Begründung, warum Mono und reine Frequenzmodulation (Doppler) nicht ausreichen. Denn das geht einfach (Chorus, Vibrato, etc.).

    Toeti: unter einer Monoquelle würde ich eine Quelle verstehen, die außer dem Laufzeitunterschied zu den beiden Mikros bzw. Ohren und evtl. einem Pegelunterschied auf beiden Seiten immer das selbe Signal liefert. Das wären dann, da hat Jack schon recht, eigentlich alle Quellen, die "klein" sind gegenüber dem Ohrenabstand. Wenn man den Raum dazu nimmt, gibt es eigentlich keine Monoquellen mehr, weil der Hall aus verschiedenen Richtungen nicht gleich ist. Aber einen reinen Hall / die Raumakustik kann man inzwischen so gut nachahmen, dass eine Monomikrofonierung bei solchen Quellen ausreicht. Nur strahlt ein Leslie in den Raum bereits in verschiedene Richtungen unterschiedliche Signale ab, so dass es nicht mehr ausreicht, den Hall einer Punktquelle draufzurechnen, um ein realistisches Signal zu erhalten.

    Ich versuch's mal so zu sagen: man stelle sich einen Raum mit vielen Spiegeln vor. Und dann nehme man einmal eine "Monoquelle", sagen wir mal ein Blinklicht (so wie diese Baustellenblitzer). Dann blitzen alle Spiegelbilder im Gleichtakt mit. Schön anzusehen 8) . Und dann stelle man mal ein Rundumlicht (Blaulicht) in den gleichen Raum. Das sieht ganz anders aus, obwohl es von einer Seite betrachtet auch nur blinkt. Da braucht es dann keinerlei Drogen mehr :D:D

    Jens

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 15. April 2003 um 23:51
    Zitat von "Jack"

    Das Tremolo beim Leslie beruht auf dem Dopplereffekt. Und da ja nur eines der beiden Hörner, die sich drehen wirklich Schall abstrahlt, brauchts 2 Mikros. [...] Ich bleib dabei, der Leslie ist ne Monoquelle, die wir stereo hören, wenn sie in nem Raum steht. Auf offenem Feld hör ich den Leslie mono. Er macht seinen Effekt durch die Drehung der Tröte, die den Dopplereffekt erzeugt.


    Da würde ich jetzt wieder sagen: jein 8). Der Dopplereffekt ist natürlich die Hauptsache. Dazu kommt aber noch eine Amplitudenmodulation und eine Änderung des Frequenzspektrums mit der Rotation, weil die Hörner für verschiedene Frequenzen unterschiedlich stark bündeln. Richtig kompliziert wird es bei näherer Betrachtung, wenn man noch diverse Reflexionen am Gehäuse etc. berücksichtigt. Das ist auch ohne Raum drumherum eindeutig eine Stereoquelle. Wenn man das ganze auf Mono und den Dopplereffekt allein reduziert, kommt man letztendlich bei einer Frequenzmodulation an. Dass das aber nicht alles ist, zeigt sich daran, dass sich alle möglichen Hersteller bis heute (oder zumindest bis vor vielleicht 5 Jahren) die Zähne daran ausgebissen haben, eine realistische Lesliesimulation hinzukriegen. Eine reine Frequenzmodulation ist einfach zu realisieren, ein Leslie nicht.
    Insofern bleibe ich bei der Stereobetrachtung, und da hat sich die 90°-Anordnung mit einer mäßigen Spreizung im Stereobild einfach bewährt. Nicht nur bei mir (bin hauptsächlich Musiker), sondern auch live bei Joe Cocker, Westernhagen (bzw. Helmut Zerlett), Larry Goldings (Maceo Parker) usw. Einigen Studiofotos nach zu urteilen im übrigen auch bei Barbara Dennerlein, Jimmy Smith und anderen.
    Konsequent, aber live fast nicht zu machen ist natürlich eine "klassische" Stereomikrofonie des Leslies im Raum im Abstand von vielleicht 2-3m.
    So ähnlich gesehen bei Jon Lord vor ein paar Jahren, wo die Leslies Backstage in kleinen "Hütten" von ca. 2m x 2m x 1,5-2m standen, eine Seite offen und von dort XY abgenommen. Aber das ist natürlich Luxus... :(

    Zitat

    Das hat mir einer gezeigt, ders schon seit 25 jahren gut macht, ich hatte auch mühe mit der Idee, habs dann aber versucht, und es hat mir geholfen, der Leslie kommt jetzt solider aus der PA und ist besser im Mix zu platzieren.


    Dass das einfacher hinzukriegen ist, glaube ich. Aber ob das wirklich nach Leslie klingt, ist die andere Frage, wenn auch eher eine geschmackliche. Das Hauptproblem bei 180° und Mono (abgesehen davon, dass das für mich Vergewaltigung ist :wink: ) sehe ich darin, dass die Rotationsfrequenz des Leslies dabei akustisch verdoppelt wird. Wenn das so gewollt ist und Druck wichtiger ist als diffiziler Sound, ist die 180°-Methode vielleicht gar nicht schlecht. Aber dann tut's in meinen Augen auch ein einzelnes Mikro, vielleicht einen halben Meter weiter weg. Dann stimmt auch die Rotationsfrequenz wieder.
    Aber wie sagtest du selbst so schön:

    Zitat

    Trotzdem, wenn es so gut klingt, dann ist eben gut. Habich kein Problem damit.

    Zitat

    Die Schlepperei beim Leslie ist nicht vorwiegend wegen der Mechanik, sondern weil das Ding einen Röhrenverstärker hat und ordentlich Zerren soll, wenn der Organist Gas gibt.


    Naja, der Röhrenamp (abgesehen von den Speakern) wiegt nicht wirklich viel. Die Zerre eines Leslies kriegt fast jeder 30W Combo-Amp hin, und den kann man dann lässig auf der Schulter tragen 8) Muss schon noch ein bisschen mehr dran sein...

    Zitat

    Wer den Leslie pannt, erzeugt einen interessanten räumlichen Effekt, der aber mit der Natur des Instrumentes nix gemein hat.


    :o Dazu kann ich nur sagen: dann hast du noch kein Leslie "nackt" in einem Jazzclub gehört oder du hast nur ein Ohr :D

    Sorry, aber da bin ich ein bisschen empfindlich :wink:
    Nix für ungut,

    Jens

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 14. April 2003 um 11:50

    Einspruch, Euer Ehren!

    Zitat von "Jack"

    Har mir gesagt, die Mikros 180 grad, nicht pannen!!


    Damit verschenkt man im Prinzip den Leslieeffekt und behält nur nur eine Amplitudenmodulation und einen Chorus übrig. Dafür braucht's aber nun wirklich keinen Kubikmeter Holz auf der Bühne. :lol:
    Zu dieser Mikrofonierung würde ich sagen: Kann man machen, aber nur für Spezialfälle, wo ein ganz bestimmter Sound gewünscht ist. "Born To Be Wild" ist IMHO so ähnlich abgenommen. Im allgemeinen ist die 90°-Variante besser.

    Zitat

    Der Leslie ist ne Monoquelle und kann mit Hall breit gemacht werden.
    Die Pannerei ist lustig, wie andre Sachen auch, aber nicht der Sache dienlich.


    Also wenn EINE Klangquelle auf einer Rock-Bühne alles andere ist als Mono, dann ja wohl ein Leslie! Das ist - wenn man so will - Surround vom feinsten. Und das willst du ernsthaft auf Mono zusammendampfen und hinterher mit nem Hall wieder aufblasen? :x
    Mit der "Pannerei" haben wir uns hoffentlich nicht missverstanden: Ich meine keinen zusätzlichen Pan-Effekt, sondern es ging nur um die Frage, wie breit das Stereobild der beiden Mikros im Mix zu machen ist.
    Und da sind wir uns gar nicht so uneinig, glaube ich. Es klingt eben besser, wenn die Mikros nicht ganz hart nach links und rechts gerückt werden. Aber Mono ist mir dann doch zu hart, sorry!

    Jens

  • Abnahme von "Leslie"-Verstärker - wie und womit?

    • .Jens
    • 12. April 2003 um 15:31
    Zitat von "BubbaWexxter"

    90° Winkel? Seh ich das jetzt richtig, ich könnte also ein Mic VOR den Amp stellen und eins LINKS oder RECHTS vom Amp?...zumindest ergibt das einen 90°-Winkel?


    Exakt. Wie man die Mikros genau stellt, hängt auch so ein bißchen vom Leslie ab: wo und wie sind Öffnungen, wo sitzt z.B. das Getriebe (Störgeräusche!) usw. Die "echten" 122er oder 147er werden gerne von vorn und einer Seite abgenommen, wenn sie sehr gut geölt sind auch mit beiden Mics von hinten, weil da eine größere Öffnung ist. Bei meinem alten LIMEC-Leslie (LIMEC ist jetzt Dynacord) hat es sich bewährt, von den vorderen beiden Ecken zu horchen (also vorn links und vorn rechts statt 1x vorn 1x Seite), weil das Getriebe hinten in der Mitte sitzt und die Seitenöffungen sehr weit vom Rotor weg sind. Zusätzlich die Mikros nicht genau auf die Achse, sondern etwas paralleler ausrichten (Skizze ggf. per Mail), jedenfalls hat das bei meinem Modell immer ganz gut gefunzt.
    Beim Bassrotor ist es eigentlich fast egal, wo man steht.

    Zitat

    Auf jeden Fall leg ich dann per PAN ein Mic komplett auf die linke, dass andere auf die rechte Seite, oder?


    Würde ich etwas experimentieren. Hart gepannt klingt oft etwas seltsam, gerade bei breiten Bühnen. 3Uhr und 9Uhr ist ein ganz guter Ausgangspunkt.

    Jens

  • Brummschleifen verhindern, was hilft?

    • .Jens
    • 11. April 2003 um 13:56
    Zitat von "Achim_S"

    Ich verstehe aber noch nicht so ganz, warum es dann ursprünglich nicht geklappt hat, alles an eine Schukodose zu hängen.


    Das dachte ich auch und so viel hatten wir eigentlich nicht aufgefahren. Außer der Hauptendstufe hatten wir da noch die Monitorendstufe (ca. 500W) und dann noch E-Gittarre und Bass jeweils mit Verstärkern. Alles lief und beim Einschalten der Monitorendstufe flog die Sicherung raus.

    Kann das auch einen anderen Grund haben?


    Es ist ja nicht unbedingt gesagt, dass ihr die Schukodose leistungsmässig "für euch alleine" hattet. Dann hängt evtl. hier noch ein Saallicht, dort noch eine Klimaanlage, usw. an der selben Sicherung und dann sind es plötzlich nur noch 10A oder weniger, die man von dort "ziehen" kann, bevor's dunkel wird :-?

    Jens

  • wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??

    • .Jens
    • 26. März 2003 um 20:34

    Naja, der Behringer verbiegt den Sound u.U. auch recht kräftig, deswegen sagte ich ja schon: nichts für die Front. :-?
    Aber solange auf den Monitorwegen klanglich Funktionalität vor Ästhetik zählt, ist das alles noch im Rahmen... 8)

  • wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??

    • .Jens
    • 26. März 2003 um 17:33

    Moin...

    Eine Frequenz "komplett rausschneiden" kann sowieso kein EQ, kein FBD oder sonstwas. Man kann nur Frequenzbänder einer gewissen Breite um einen Faktor anheben oder absenken. Genau das macht der FBD, genauso wie übrigens der Mann am Mischer, wenn er am EQ die gefährlichen Frequenzen "zieht" (wobei letzterer das im Zweifelsfall besser kann - Ahnung und Erfahrung vorausgesetzt :wink:).
    Insofern ist der Behringer da gar nicht so "ausgefuchst"; andere FBDs (bzw. die menschliche Variante) ziehen die betreffende Frequenz auch nie bis zum Anschlag raus, sondern eben gerade soviel wie nötig.

    Jens

  • wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??

    • .Jens
    • 26. März 2003 um 15:25

    Moin...

    Bevor hier so wilde Gerüchte die Runde machen, sag ich's doch noch mal kurz in eigenen Worten (so wie es sinngemäß auch im Manual steht, seufz...): Also erstmal sind es beim 1124 max. 24 Filter, keine 40. Und welche er dann wann wieder freigibt, hängt vom Arbeitsmodus der einzelnen Filter ab; wenn alle auf "Auto" stehen, dann gibt er das "älteste" wieder frei. Sollte man BTW nicht machen, sondern mindestens 3-5 Filter pro Seite durch einpfeifen festsetzen.
    Die Erkennung läuft über das Verhältnis einzelner schmaler Bänder (Uli B. behauptet 1/60 Oktave, naja...) zum Gesamtsignal. Wenn in einem Band der Pegel ein Verhältnis von z.B. -6dB zum Vollsignal hat, wird der Filter gesetzt (auf diese Frequenz). Wie stark dann abgesenkt wird, regelt die Automatik, genauso wie übrigens bei den Festfrequenzfiltern. Insofern ist die Idee vom "Limiter" nicht ganz falsch, aber "abgerundet" wird da nix...

    So schlecht sind meine Erfahrungen mit dem Teil im übrigen auch nicht, es ist aber definitv nichts für die Front! Gut eingepfiffen im Monitorweg - ok. Für diesen Einsatzzweck (in meinem Fall: Band mit eigener Klein-PA für Clubs mit max. 100-150 Leuts) ein schönes Werkzeug für kleines Geld.

    Jens

  • wie funzt ein FEEDBACK DESTROYER??

    • .Jens
    • 26. März 2003 um 09:43

    Moin...

    Zitat von "irishtinker"

    er "zieht" ja die störenden frequenzen einfach nach unten, oder? aber woran "merkt" er, dass diese frequenz stört??
    danke für eure mühe!

    Ich mach's kurz: RTFM! Wenn Behringer eins konsequent gut macht, ist das die Erklärung der Funktionsweise ihrer Geräte in den Manuals. Da steht auch beim FBD genau drin, worauf der reagiert... 8)

    Jens

    P.S.: Die Manuals gibt's notfalls auch bei Behringer im Netz.

  • Laseranlage

    • .Jens
    • 20. März 2003 um 14:18
    Zitat von "djronny"

    lustige sachen die ihr hier schreibt 8) ist nicht böse gemeint aber wenn man jeden tag damit zu tun hat...

    Du schreibst hier aber erst recht lustige (und auch weniger lustige :x ) Sachen, wenn du damit "jeden Tag zu tun" hast...

    Zitat von "djronny"

    1. jeder laser ist gepumpt egal was es für einer ist und das mit den photonen haut fast hin nur halt das der strahl zwischen zwei spiegel hin und her geschickt wird bis er die "kraft" hat den einen zu durchbrechen (10% durchlässig [gilt nicht für diodenlaser])


    Natürlich gilt das auch für Diodenlaser! Oder bezog sich das auf die 10%? Das wiederum ist bei jedem Laser wieder anders, das können 1% oder weniger sein, andererseits auch über 10% (selten). Das hängt von der differentiellen Verstärkung und der angepeilten Ausgangsleitung ab...

    Zitat von "djronny"

    4. farbgewinnung brauchst du nen AOTM (gabs aber auch schon bei ebay -A.A. AOTM ) in dem wird ein kristall über akustik (nicht mit musik zu verwechseln) angeregt seinen kern zu ändern und dadurch erfolgt eine lichtbrechung die nur bestimmte farben raus läßt (blank = schwarz also keinen strahl)


    Wer sich dafür genauer interessiert, findet unter dem Stichwort AOM (Akusto-optischer Modulator), ohne das T in der Suchmaschine mehr. Genaueres würde hier den Rahmen sprengen, aber deine Erklärung hat mich doch etwas schmunzeln lassen :)

    Zitat von "djronny"

    6. baue nix selber bis du dir das Prinzip angesehen hast!!!!!!


    100% ACK! Die Sache mit den Lasern bei Ebay macht mir echt Sorgen, denn die Dinger sind wahrhaftig keine Spielzeuge.
    Ich kann mich nur wiederholen: Lasst die Finger von "großen" Lasern (>1mW), solange ihr nicht wißt, was ihr da tut. Dabei geht es noch nicht einmal um irgendwelche Vorschriften in Bezug auf den späteren öffentlichen Einsatz, sondern es geht schlicht und einfach um eure Augen! Davon hat der Durchschnittsmensch genau zwei, und damit hat man maximal zwei Fehlgriffe. Und die können sehr schnell irreversibel sein -> Blindheit... Da reicht u.U. schon Streulicht oder der x-te Reflex, also bitte wirklich VORSICHT!

    Zitat von "djronny"

    Klasse 3A : 5mW bis 25W/m² ab hier ist es echt absolut kein Spaß mehr ! (wers nich glaubt schaut mal kurz!!!![max 0.25sek :lol: ] rein dann seht ihr was ich meine)


    Mit dem ersten Satz bin ich einverstanden. Aber du kannst hier nicht allen Ernstes vorschlagen, in einen Laserstrahl zu schauen :evil:
    Die 0.25s (Lidschlussreflex) stellen einen Sicherheitsgrenzwert für unabsichtliche Bestrahlung dar, das heisst nicht im Umkehrschluss, dass es darunter "sicher" ist! Mann Mann...

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es auch schon wesentlich früher äußerst unangenehm wird: Bin neulich von einem Laserpointer der Klasse 2 "erwischt" worden (so im Vorbeischwenken) und hatte noch fast den ganzen Tag einen blinden Fleck im Sehfeld.
    Die Ironie dabei: Ich arbeite den ganzen Tag im Laserlabor mit "schweren Geschützen" (Klasse 4, 10W) und es passiert nichts (wegen entsprechender Vorsicht und Umsicht) und bei einem Vortrag kriegt man dann eine geballert...

    Sorry, aber das musste ich loswerden....

    Jens

  • Vibraphon-Abnahme live

    • .Jens
    • 26. Februar 2003 um 14:11

    ...oder du drückst ihm statt der Schlegel (Schlägel?) gleich zwei Mikros, evtl. mit Schaumstoff-Poppschutz, in die Hand. :D:D:D

  • Wie Brummen bei HK LUCAS beseitigen?

    • .Jens
    • 23. Februar 2003 um 18:59

    @ zebri: du hast aber nicht zufällig "Line in" und "Line thru" verwechelt, oder? Das würde u.U. einiges erklären..

    Jens

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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