den Kommentaren zufolge habe ich das Gefühl, dass die meisten Leute hier zu dem Begriff und dem Verhalten des, besser der Phasengänge völlig falsche oder gar keine Vorstellungen haben...
Ein Gesamtphasengang eines Mehrwegelautsprechersystems sagt genauso viel aus wie "der" Frequenzgang, nämlich absolut gar nichts !!!
Die können nämlich (an einem Messpunkt) beide superlinear bzw. glatt und ohne Knicke und Welligkeiten sein und trotzden kann sich dahinter eine ziemliche Fehlanpassung der einzelnen Wege verbergen die die Box völlig indirekt klingen und völlig daneben abstrahlen lässt......
Mehr sag ich dazu jetzt nicht mehr.....
Weiterhin viel Spaß mit auf "linearen Frequenzgang" oder nachträglich mittels FIR-Filter auf "Linearphasigkeit" entzerrten, passiven (fehlabgestimmten) Lautsprecherboxen.....
Ich ziehe die Passivbox mit absolut phasenkohärenter Kopplung der einzelnen Wege, gerne auch mit verbogenem Frequenzgang vor......
Zum Threat-Thema kann ich aus meiner Perspektive nur sagen:
Völliger Unsinn
Beiträge von Claudi
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den Kommentaren zufolge habe ich das Gefühl, dass die meisten Leute hier zu dem Begriff und dem Verhalten des, besser der Phasengänge völlig falsche oder gar keine Vorstellungen haben...
Ein Gesamtphasengang eines Mehrwegelautsprechersystems sagt genauso viel aus wie "der" Frequenzgang, nämlich absolut gar nichts !!!
Die können nämlich (an einem Messpunkt) beide superlinear bzw. glatt und ohne Knicke und Welligkeiten sein und trotzden kann sich dahinter eine ziemliche Fehlanpassung der einzelnen Wege verbergen die die Box völlig indirekt klingen und völlig daneben abstrahlen lässt......
Mehr sag ich dazu jetzt nicht mehr.....
Weiterhin viel Spaß mit auf "linearen Frequenzgang" oder nachträglich mittels FIR-Filter auf "Linearphasigkeit" entzerrten, passiven (fehlabgestimmten) Lautsprecherboxen.....
Ich ziehe die Passivbox mit absolut phasenkohärenter Kopplung der einzelnen Wege, gerne auch mit verbogenem Frequenzgang vor......
Zum Threat-Thema kann ich aus meiner Perspektive nur sagen:
Völliger Unsinn -
Covermucke mit 2 direktabstrahlenden 2x12"/1,5" je Seite entsprechend hoch untereinander gehängt (Zeile) geht erfahrungsemäß selbst in Zelten bis 2000 Leute bis 40m Entfernung recht problemlos, also muss es mit Konseve zweimal gehen.....
Vorausgesetzt die Box ist mit den richtigen Zwölfern, entsprechender Horn-Treiber-Kombi in richtiger Anordnung und der richtigen Weiche ausgestattet, klingt diese mit Sicherheit wesentlich besser und geht lauter als eine wie auch immer ausgeführte Doppelfünfzehner.
Durch den geringeren Abstand von 2 direkt aneinander gereihten 12ern koppeln diese logischerweise entsprechend besser als 2 15er, wodurch schon bis knapp 800 Hz eine kohärente Quelle realisiert werden kann.
Beim Doppelfünfzehner hingegen ist spätestens bei 500 Hz Ende was einer wesentlich tieferen Ankopplung des Treibers und somit auch eines größeren HF-Horns bedarf.
Meiner Meinung nach machen 2x15"/2" Boxen nur im Fullrange-Einsatz also vorzugsweise als Drumfill wirklich Sinn und da wiederum ist eine 1x15er Fullrange mit passivem 15" oder 18" Bassextender wirtschaftlicher.
Direktabstrahlende Doppelzwölfer in D'Apolito Anordnung halte ich ebenfalls für Fehlkonstrukte, da hier der mögliche Vorteil der Kopplung der beiden 12er durch das dazwischen platzierte HF-Horn und damit den wesentlich vergrößerten Abstand der Zwölfer zunichte gemacht wird.
Eine TX24 z.B macht immerhin schon 104 dB efficiency und zieht mit ihren 3 Ohm auch aus relativ schwachen Amps schon ordentlich Leistung, was zu entsprechendem SPLmax verhilft. Mit einem kräftigeren Amp (in der 8001-Klasse) lassen sich damit auch problemlos 135 dB und mehr SPLmax generieren.....
Natürlich gibt es auch von anderen Herstellern direktabstrahlende Doppelzwölfer :wink:
Würde aber die Finger von 2x12" Boxen mit 1" und/oder kleinen HF-Hörner sowie D'Apolito Anordnungen lassen.
Das kann performancemäßig nicht korrekt und dauerhaft funktionieren, aber am besten selber ausprobieren..... -
tthorsten, Deine 2 Links treffen genau auf den Punkt, nichts anderes habe ich versucht zu verdeutlichen.
Wenn Subs vom Aux angesteuert, dann alle und zwar mit dem korrekten Setup ohne zusätzliche Precrossover-Filter oder sonstigen phasenverschiebenden Schnickschnack.
Das bedingt aber ein fullrangetaugliches "Rest-PA" und einen einigermaßen fähigen FoH Mann in Bezug auf das richtige Verhältnis zwischen Sub und Rest PA. Je nach Übernahmefrequenz lässt sich damit nämlich der Charakter der PA von blubb bis töck einstellen.
Alles andere führt zu einem völlig unüberschaubaren Ergebnis in Bezug auf die Bassverteilung.
(aber mir scheint, dass das auch oft überhaupt nicht wichtig genommen wird, nach dem Motto: Hauptsache am FoH schiebt es irgendwie
) -
Zitat von "Jack"
Wo ist das Problem mit den paar Grad Phasenversatz durch die Spule bei dieser Trennfrequenz??
Der Phasenversatz beim Access entsteht nicht durch eine Spule vor dem "low-12er" (denn beide Zwölfer liefen ja anfänglich elektrisch parallel), sondern durch die akustischen "Filter" Noppenschaum beim einen bzw. Phasplug beim anderen Zwölfer.
Wenn das nur ein paar unbedeutende Grad gewesen wären, wozu würde K&F dann nachträglich nen aufwändigen Allpass vor einen der beiden LS einbauen :wink:Prinzipiell gibt es bei solchen Konstrukten mit Teilüberlappung immer dieselbe Problematik:
entweder einer der beiden LS wird flachflankig ausgekoppelt -> Phasenverschiebung ist relativ gering aber die Pegel-Dämpfung auch, also ist das Ganze relativ sinnlos
oder
es erfolgt eine steilflankige Auskopplung -> Phasenverschiebung ist entsprechend groß -> es kommt ohne entsprechenden Allpass zu destruktiven Interferenzen im Bereich um die Filter-Eckfrequenz, das klingt bescheiden und vernichtet weiter Schallenergie, also genauso sinnlos..... -
Zitat von "Jack"
Wo ist das Problem mit den paar Grad Phasenversatz durch die Spule bei dieser Trennfrequenz??
Der Phasenversatz beim Access entsteht nicht durch eine Spule vor dem "low-12er" (denn beide Zwölfer liefen ja anfänglich elektrisch parallel), sondern durch die akustischen "Filter" Noppenschaum beim einen bzw. Phasplug beim anderen Zwölfer.
Wenn das nur ein paar unbedeutende Grad gewesen wären, wozu würde K&F dann nachträglich nen aufwändigen Allpass vor einen der beiden LS einbauen :wink:Prinzipiell gibt es bei solchen Konstrukten mit Teilüberlappung immer dieselbe Problematik:
entweder einer der beiden LS wird flachflankig ausgekoppelt -> Phasenverschiebung ist relativ gering aber die Pegel-Dämpfung auch, also ist das Ganze relativ sinnlos
oder
es erfolgt eine steilflankige Auskopplung -> Phasenverschiebung ist entsprechend groß -> es kommt ohne entsprechenden Allpass zu destruktiven Interferenzen im Bereich um die Filter-Eckfrequenz, das klingt bescheiden und vernichtet weiter Schallenergie, also genauso sinnlos..... -
Zitat von "ds-audio"
K+F macht übrigens beim Access folgendes:
unteres 12" horn wird akustisch durch auskleiden der Hornwände mit
Noppenschaum nach oben beschnitten, oberes 12" Horn (andere Bauart) läuft meines wissens mit unterem elektrisch Parallelja, das ist schon sehr wirtschaftlich, wie beim T5 und T9 auch noch der Rest der verbleibenden 4 % der halben elektrischen MF-Eingangsleistung Leistung durch den einen Zwölfer oberhalb 500 Hz zur ausschließlichen "Erwärmung" des Noppenschaumstoffes genutzt werden.
Eigentlich ja völlig daneben, andererseits kommt es darauf ja auch nicht mehr an :lol:
Jedenfalls verbräht der Lowmid-Zwölfer von 500 bis 2000Hz die Hälfte der System-Eingangsleistung in ein akustisches völliges Nichts, das sollte man sich mal wirklich vor Augen halten !!!!!!!!!!!!!!!!!
Die beiden Zwölfer liefen nur anfänglich parallel, dann hat man auch bei K&F gemerkt, dass ein akustisches Filter natürlich genauso einen Phasendrift verursacht und die Phasengänge der beidenZwölfer logischerweise auseinander liefen.
Deshalb wurde der passive Allpass vor dem "Mid-Zwölfer" (oder wer will 5 Zöller) nachgerüstet um so auf den Abdrift des Lowmids mit aufzusteigen, das Ganze noch patentiert und toll vermarktet, fertig ist die hochtechnologische Wunderwaffe, Prost Mahlzeit....Zurück zum Thema, was soll daran sinnvoll sein, zwei identische Wandler für unterschiedliche Aufgaben (Frequenzbereiche) zu nutzen ???? So kann man sich natürlich auch unnötige Probleme und Arbeit verschaffen.
Sorry, aber da komm ich irgendwie nicht mit........Tipp: Die mögliche untere Grenzfrequenz eines Kompressionstreibers wird weniger von diesem sellbst als vielmehr vom vorgeschalteten Horn beeinflusst (vergleiche 12" Basshörner).
Ich kenne eine Box, da läuft ein DH1A (76er VC / 2" throat) gegen 3 JBL 2226 15er ab 500 Hz mit 24dB getrennt völlig problemlos und stressfrei und das ganze klingt angenehm wie ein lauter Studiomonitor..... -
Zitat von "ds-audio"
K+F macht übrigens beim Access folgendes:
unteres 12" horn wird akustisch durch auskleiden der Hornwände mit
Noppenschaum nach oben beschnitten, oberes 12" Horn (andere Bauart) läuft meines wissens mit unterem elektrisch Parallelja, das ist schon sehr wirtschaftlich, wie beim T5 und T9 auch noch der Rest der verbleibenden 4 % der halben elektrischen MF-Eingangsleistung Leistung durch den einen Zwölfer oberhalb 500 Hz zur ausschließlichen "Erwärmung" des Noppenschaumstoffes genutzt werden.
Eigentlich ja völlig daneben, andererseits kommt es darauf ja auch nicht mehr an :lol:
Jedenfalls verbräht der Lowmid-Zwölfer von 500 bis 2000Hz die Hälfte der System-Eingangsleistung in ein akustisches völliges Nichts, das sollte man sich mal wirklich vor Augen halten !!!!!!!!!!!!!!!!!
Die beiden Zwölfer liefen nur anfänglich parallel, dann hat man auch bei K&F gemerkt, dass ein akustisches Filter natürlich genauso einen Phasendrift verursacht und die Phasengänge der beidenZwölfer logischerweise auseinander liefen.
Deshalb wurde der passive Allpass vor dem "Mid-Zwölfer" (oder wer will 5 Zöller) nachgerüstet um so auf den Abdrift des Lowmids mit aufzusteigen, das Ganze noch patentiert und toll vermarktet, fertig ist die hochtechnologische Wunderwaffe, Prost Mahlzeit....Zurück zum Thema, was soll daran sinnvoll sein, zwei identische Wandler für unterschiedliche Aufgaben (Frequenzbereiche) zu nutzen ???? So kann man sich natürlich auch unnötige Probleme und Arbeit verschaffen.
Sorry, aber da komm ich irgendwie nicht mit........Tipp: Die mögliche untere Grenzfrequenz eines Kompressionstreibers wird weniger von diesem sellbst als vielmehr vom vorgeschalteten Horn beeinflusst (vergleiche 12" Basshörner).
Ich kenne eine Box, da läuft ein DH1A (76er VC / 2" throat) gegen 3 JBL 2226 15er ab 500 Hz mit 24dB getrennt völlig problemlos und stressfrei und das ganze klingt angenehm wie ein lauter Studiomonitor..... -
Alle Subs als Summe gemeinsam über einen Aux anzufahren kann ich ja gerade noch akzeptieren, vorausgesetzt der FoH Mann weiß um das richtige Verhältnis zwischen Aux und Master-Out (selbst daran hab ich die Leute schon scheiternd erlebt...).
Und auch hier ist weiter Vorsicht geboten. Werden z.B getrennte Pre-Crossover-EQs für Subs und Main PA benutzt und diese im Überlappungsbereich unterschiedlich eingestellt, ergeben sich völlig unterschiedliche Gruppenlaufzeiten und somit Phasenversätze und schon ist die kohärente Addition im Übernahmebreich beim Teufel (vorausgesetzt natürlich sie war zuvor gegeben, davon gehe ich mal aus).
So hab ich das z.B schon selbst mit nem d&b System erlebt:
Die "&" -Firma wollte es ganz toll machen und hat die B2s auf den Aux mit extra EQ davor gelegt. Dann wurde an diesem wild gefiltert (bei 40Hz Lowgecutet und alles oberhalb 80Hz -15dB), weil das ja so viel besser kommt (klar man kann das ja gehörmäßig eh viel besser einstellen als das die Entwickler im Messraum ausmessen...). "Infra oder Normal Mode ? Keine Ahnung, ist doch egal, hab doch nen EQ...."
Fazit: undefiniertes Geblubber und Null Punch da Anpassung zum C4Sub völlig am Arsch.
Wenn dann auch noch teilweise Subs in die PA mit integriert werden, ist das Chaos vollens perfekt. Je nach Positionierung und Filterung (-> Phasenlage) sowie Pegel der einzelnen Subs, ergeben sich völlig ungleichmäßige Keulen mit entsprechenden Löchern dazwischen, das ganze vermischt mit der Hallenakustik, vielen Dank
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in den Zelten ist nur eins wichtig: PROFIT
und der ergibt sich ganz grob aus Bierumsatz minus laufende Kosten.
Klangfetischisten sollten solche Festivitäten glaub besser meiden :wink:
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Ich kann es nicht oft genug sagen, ich halte das für den idiotischsten Blödsinn seit es praktiziert wird !!
Eine Marotte, eingeführt vermutlich von Technikern,
a) denen beim Aufbau langweilig war...
b) die den Vorbandmixer austricksen wollten....
c) die glaubten gescheiter als der Rest der Welt zu sein....oder was weiß ich.
Warum ??
1. Subwoofer (wie auch andere Boxen in einer PA) machen doch nur dann wirklich Sinn, wenn sie alle gleich ausgesteuert werden und ihre mögliche Leistung auch abgeben, wozu sollte ich sie denn sonst mitschleppen und aufbauen ???2. Durch extra Controller, womöglich mit unterschiedlichen Setups, unterschiedlichem Equing und am besten auch noch mit unterschiedlichen Boxenkonstrukten, und dann noch völlig unterschiedlich platziert erreiche ich genau eines vorzüglich:
Eine völlig unvorhersagbare Interferenz der einzelnen Subs mit ganz tollen Peaks und Notches, Haupt und Nebenkeulen kreuz und quer über die komplette Beschallungsfläche verteilt, danke
Das AUX-Sub Prinzip funktioniert in genau einem Fall korrekt:
Die "normalen" Subs und die "Aux" Subs sind von der Konstruktion und Anzahl identisch, sie sind dicht an dicht abwechselnd nebeneinander bzw. übereinander gepackt und werden über identische Controller mit identischen Setups und Equing und mit identischem Pegel angesteuert (wozu dann der ganze Hokuspokus ??)
NUR so breitet sich eine kohörente gleichmäßige Wellenfront aus !!
Alles andere halte ich für völlig unnötige Mehrarbeit bzw. "Jugend forscht", Sorry....
Hab das früher mit großen EAW-Rigs auf "Kundenwunsch" auch des öfteren praktiziert. Mal nur mit SB850, mal mit Servodrives gemischt.
Alles Bullshit !
Vor allem, die ganz schlauen Techniker, die es unbedingt so wollten, konnten am wenigsten damit umgehen......
Für mich ist das eine einzige wichtigtuerische Spielerei für Pseudo-Spezies...... -
Hallooooooooo ?????
ein 18er hat zwischen 2 und 3 % Wirkungsgrad !!!
Also in was werden wohl die restlichen 97 - 98 % verwandelt :wink: -
die Messungen sind mehr als nur gut :wink:
Ich habe es ehrlich gesagt bis heute morgen nicht für möglich gehalten, dass sowas aus 58x58cm Frontfläche in der Präzision machbar ist. Vor allem die horizontalen Isobaren sind in Bezug auf die doch schmalen Hörner und die Nebeneinanderplatzierung absolut beeindruckend, da kann ich nur meinen allergrößten Respekt aussprechen.....
Hab es zwar noch nicht gehört, kann mir aber sehr gut vorstellen wie es klingt und funktioniert.
Sicherlich ein System, dass zu Ende gedacht und entwickelt wurde und so absolut ins d&b Konzept passt.
Das Einzige was ich nicht verstehe: die fehlende Implementierung des "Arraylängen-EQs" im Controlleramp.....
Aber trotzdem, die d&b Jungs haben glaub mehr als ganze Arbeit geleistet, hat aber auch lange gedauert und ist deshalb auch für ne schwarze Kiste mit 5 Treibern drin mit 7000 Euro nicht gerade günstig....
Auf jeden Fall ein absoluter Lichtblick für die "finanziell potenten" d&b C4 User und für die Branche, BRAVO !! -
und wie war der Sound ??????
Hoffentlich nicht so peinlich wie auf dem SWR3 Festival letztes Jahr......
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[quote="Audiobuddy"]vernünftiges RnR PA, viel Output bei geringen Gewicht und Input[quote]
na ja, ich glaub ich hab da andere Vorstellungen :-?
Ich finde das Top für das was rauskommt extrem groß und schwer (man vergleiche EF6 oder KF650). Ich sehe das eher als Unfall in der Entwicklungsgeschichte von Martin Audio.
Ich hab das System 2 mal in größerer Anhäufung (Toto, BAP) gehört und 2 mal selbst darauf gemischt (1 Top pro Seite). Davor hatte ich es einen Tag im Messraum und hab dabei mit den Werkssetups sowie mit eigenen Setups im Biamp und Triamp Mode rumexperimentiert. Danach hatte ich einen Direktvergleich von 2 Stacks mit 3X3 auf einem großen Freigelände.
Zum Höreindruck bei Toto (Sporthalle BB): ein absolutes Disaster, eine einzige Interferenz, ein völlig undefiniertes Gedröhne im Bereich von 50 bis 400 Hz, keinerlei direkte Mitten, gute Höhen in den ersten 10 Metern, die MF und HF Amps (MA1200/2400) im Clip ! Das Konzert war nur 5m vor dem PA-Stack erträglich, zumindest hat man da gehört, was die einzelnen Musiker spielen und das der Mix an sich völlig OK war.
Bei BAP (Harmonie HN): undefiniertes Bassgegrummel, null Direktheit und Sprachverständlichkeit, völlig indirekter Sound, keine Höhen, habs nach 20 Minuten nicht mehr ausgehalten und bin gegangen.
Mein Eindruck beim selbst drauf mischen:
Der einzelne 12er im Lowmid kann was, allerdings ist der Lowmid Bereich durchsäht von mehreren unschönen Resonanzen. Snarepunch und E-Git-Druck ist gut machbar, fette Vocals eher schwierig, da auf einzelnen Frequenzen feedbackgefährdet.
Der 6,5er hat mich völlig enttäuscht, die Mitten sind für mich völlig indirekt und es fiel mir extrem schwer die Vocals (so wie ich das von EF6 gewohnt bin) über 2 verzerrten Gittarren zu platzieren Die angebliche Verzerrungsarmut des 6,5ers bringt mir leider gar nix, wenn es dem gesamten MF einfach 6 - 10 dB an SPLmax fehlt.
Die Höhen fand ich (nach Abnahme des Frontgitters) gut, allerdings hatte ich im Bereich um 4 kHz leichte Feedbackprobleme (vermutlich aufgrund des doch etwas klein geratenen Horns).
Auffallend war, dass ich beim Mischen mit meinem eigenen, auf Linearität und Phasenkohärenz getrimmten Setup, weniger gut klar kam, als mit dem Martin Werkssetup, das messtechnisch alles andere als einen linearen On-Axis Frequenzgang generierte. Für mich ist sowas ein Zeichen dafür, dass die einzelnen Komponenten nicht völlig eigencharakterfrei arbeiten und somit auf gewisse Frequenzbereiche mehr und auf andere weniger gesetzt werden muss.
Meine persönlichen "Urteile":
1. der 12er (RCF 12P520) ist State of the Art aber das Horn ist verstummelt (->einige unschöne Resonanzen), der Phasplug ist reine Show, trotzdem funktioniert die Section bis 800 Hz einigermaßen brauchbar.
2. der Mitteltöner (6,5" PHL im viel zu kleinen Horn) ist erstens nicht wirklich effizient (ca. 105 dB) und geht auch überhaupt nicht wirklich laut (schätzungsweise max. 135 dB peak). Trotz Phaseplug setzen ab 2,5 kHz heftige Partialschwingungen ein, weshalb hier eigentlich das Ende des Übertragungsbereiches sein sollte.
Für mich ist das System für RnR somit schon durchgefallen.
3. der Hochtöner (DE25) und das kleine Horn arbeiten ab ca. 5 kHz völlig korrekt, der Hauptgrund für den "Vorhangsound" im HF ist das Frontgitter mit den viel zu kleinen Löchern, sieht man schon in der Impulsantwort (völlig peinlich sowas).
4. aufgrund der unterschiedlichen Horntiefen der 3 Wege ist das Abstrahlverhalten von vornherein zum "scheitern" verurteilt.
Eine Phasenkohärenz der einzelnen Wege lässt sich nur an einem einzigen Punkt erreichen.Mein perönliches Fazit:
Es ist mir ein absolutes Rätsel wie die Firma Martin sowas entwickeln und ernstahft als Nachfolger des guten F2 Systems rausbringen kann (und die "amtlichen" englischen Martin-Verleiher das dann auch noch in Massen kaufen, oder vielleicht doch fast geschenkt bekommen...?? ).
Dave Martin muss sich im Grab rumgedreht haben......Um Angriffen vozubeugen: das ist meine PERSÖNLICHE Meinung !
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würde die PS 15 nicht als schlecht bezeichnen. Die Box ist in Verbindung mit dem Controller clever gemacht. Der Gulp zwischen 200 und 500Hz kommt von dem beschichteten PHL 15er in dem kleinen Gehäuse (das finde ich bei der HK VT115 auch nicht viel besser), dieser Schwäche kann man ja mit dem EQ etwas entgegen treten...
Das Hochtonhorn und die damit verbunde RückkopplungsUNempfindlichkeit ist auch nicht ganz zu verachten, allerdings geht mir die Box viel zu wenig nach vorne.
Eine gute Mufu Box aber als Monitor stellt sich die Frage was sinnvoller ist:
eine Box, die ohne zu koppeln schweinelaut geht, dies aber aufgrund der Indirektheit auch muss, um überhaupt durch zu kommen,
oder
eine Box mit höherer Direktivität (60° Horn), die dadurch schneller und heftiger zum koppeln neigt, aber aufgrund des "anspringenderen Verhaltens" weniger laut gemacht werden muss.... -
jaja die Herstellerangaben :lol:
Fact ist, 4 B2 machen 4 BT7 im "Nutzschallbereich" (40 bis 80Hz) definitiv platt und darunter bringen 4 BT7 nicht wirklich ausreichend Energie, da sollten es schon 8 oder besser 16 Stück sein....
Habe damals viele Jobs mit Vierer- und Achterblöcken BT7 als Zusatzsubs von MA5000VZ und später PA9001 gepowert gemacht, ich fand es nie wirklich richtig gut und es war ohne Messtechnik fast unmöglich, die Dinger vernünftig an die normalen Subs (SB850) anzukoppeln.
Ich würde die Finger davon lassen...... :wink: -
Zitat von "Steffen"
Und das der Hörsturz durch das Gekreische von Boygroup-geilen Teenies ausgelöst hätte sein können wiesen die Richter wohl weit weg.
wohl wahr !!!!
Das muss man mal erlebt haben, sonst glaubt man es nicht.
Ich hab als PA-Tech einen Gig der Backstreetboys im Züricher Hallenstadion gemacht. Wir hingen dort zwei 6breit/3tief EAW 853/850 Rigs in der Front und nochmal 2 vierer Cluster 850er im Delay hin. Das PA lief am Anschlag, aber wenn die 10.000 Teenies losgekreischt haben, war davon quasi nichts mehr zu hören. Dieses Gekreische war wirklich unerträglich und von der Gehörbelastung weitaus schlimmer als die Musik aus der auch nicht gerade leisen PA.
Die größten Probleme auf der ganzen Tour machten nach Aussage des FoH Mannes die Kondenser-Gesangsmics, da da zeitweise das Gekreische lauter als die Vocals drin war...... -
es braucht mindestens 4 Stück, damit das System einigermaßen funktioniert, besser 8. Der Wirkungsgrad einer einzelnen Box ist nicht sonderlich gut (siehe auch PP Test 2/95, Vergleich mit d&b B2).
Die Kisten sind für ultratief gebaut und absolut nicht Kickbassfähig. Einen 8er oder 16er Monoblock als Infra Ergänzung zu einem Flashlight Festival-System kann ich mir noch vorstellen (hab 16 Stück mit Fanta4 in der Schleyerhalle gehört), da kommt dann schon was raus und zwar ganz tief, aber unter einem 4er Block ist es eher erbärmlich.
Problematisch ist auch immer die phasenkorrekte Ankopplung an das Kickbasssystem spätestens bei 70Hz, denn darüber hören sich die Teile eher fürchterlich an.
Zum Thema nicht kaputtgehen: da kann ich nur lachen, hab die Dinger regelmäßig repariert. Die 15er Membranen sind zwar extrem stabil und glashart, aber für die Antriebseinheit sind clippende Amps tödlich. Die Servomotoren wollen dann nämlich einfach weiter im Kreis anstatt zurück drehen und dann drückt es brachial die Stösel aus den Membranen raus oder die Riemen reißen ab. Die Ersatzteile (wenn heute überhaupt noch zu kriegen) waren natürlich schweineteuer.
Alles in allem halte ich die Teile für zu groß, zu schwer und einfach zu uneffizient..... -
Zitat von "Jack"
NEIN.
Die ARCS ist ein gelungener Versuch, Horizontal so genau zu richten,
dass sich mehrere Boxen ergänzen, und nicht interferieren!
Das ist doch wohl das genaue Gegenteil eines LA.HÄÄÄÄHHH ??????? Ich glaube einer von uns steht auf der Leitung....
Im Arcs ist vom Prinzip her der gleiche HF-Waveformer wie im V-Dosc und dV-Dosc drin, nur um 90 Grad gedreht und mit anderer Horngeometrie ab Difraktionsspalt.
Das ist quasi ein halbes, um 90° gedrehtes V-Dosc mit "herausgespartem" Mitteltonweg und anderen Trennfrequenzen.
Der Kopplungs-/Interferenzeffekt ist vom Prinzip her der selbe, die destruktive Interferenzproblematik ist beim Arcs jedoch aufgrund der höheren 15er Trennfrequenz und des fehlenden Mid-Weges eher ausgeprägter.
Eine Nahfeldausdehnung findet beim kleinen ARCS Cluster ebenfalls eher weniger statt.....