Hallo,
meiner Meinung nach ist das ein ganz normaler Bandpass mit Schallfeldankopplung à la TSE118, RL118 und wie sie sonst so alle heißen. Ich verstehe nicht warum die Leute bei diesen Boxentypen von Hornsystem reden ("Hornlänge" = 80cm).
Typischer Sound:
-Null Tiefbass
-Töck bei 70Hz
-laut und furchtbar ab spätestens 120Hz
die 106dB Eff. bzw 136 SPLmax machts oberhalb 150Hz
Notwendiges Equing:
-40Hz +12dB
-50Hz +6dB
-80Hz -6dB
-100Hz -9dB
-125Hz -12dB
alles darüber möglichst -40dB
Für Brust-Dröhnbass-Fans brauchbar. Ich nehm dann doch lieber eine vernünftige BR in dem Volumen....
Beiträge von Claudi
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Hallo,
hab mit TMS4 angefangen und sie nachgebaut (vor so 15 Jahren). Die 10er und 18er waren damals noch von Fane, später von PD, der Einzöller war anfänglich ein CP300 später CP350. Wir haben für unsere Nachbauten damals Original-Speaker als Spares bestellt (hießen glaub LS-1004, 16 Ohm Chassis). Die Hörner hat mir ein Kumpel abgeformt und nachlamminiert. Ich hab mit dem Zeugs jahrelang hunderte von Jobs gemacht, irgendwann konnte ich es nicht mehr hören:
18er: klingen immer gleich, kein Tiefbass, guter Punch bei 70Hz, undefiniertes Gedröhne oberhalb 110Hz
10er: frühestens einsetzbar ab 200Hz (Übergang zum 18er immer furchtbar), läuft in der Originalbox ungefiltert bis oben durch und produziert ab ca. 1K5 nur noch Sch....
1Zöller: mit 18dB/Oct passiv ab ca. 3K5 angekoppelt, brauchbar
Abstrahlverhalten: horizontal alles zwischen 90 und 30 Grad, vertikal das übliche 3-Weg-Chaos, von CD jedenfalls keine Rede...
Ergo es gibt 3 Frequenzbereiche auf der man bei der Box seinen Mix aufbauen kann: 65 bis 110Hz, 200 bis 1K5 und 3k5 bis oben, dazwischen ist es gruselig, aber wem es gefällt....
Ich glaub von den Nachbauten (MidHigh und Bass getrennt) müssten noch 4 Stacks rumliegen, muss mal nachschauen... -
Zitat von "MAShowt"
Wenn ich dich also richtig verstanden haben, müsste ein digitaler Controller bei 0dB Mischpult Ausgang -9dB anzeigen! Wenn das Signal den Controller wieder unbearbeitet verlässt, müsste es dann wieder Analoge 0dB haben!Wie sind die 0dB definiert? Eine Sinusschwingung bei einer gewissen Frequenz und Amplitude oder wie? Es gibt ja z.B. beim Venue von Soundcraft einen Generator um die Pegelanzeige abzugleichen, und der muss ja auch ein gewisses Signal bereitstellen!
0dBu sind 0,775V (Sinusgenerator 50Hz / 1kHz egal). Was der Digicontr. anzeigt hängt vom internen Arbeitspegel des Gerätes und von der Ansteuerung der Anzeigen ab. Bei den meisten Geräten bedeuted 0dB = +4dBu = 1,23V (steht normal im Manual bei techn.Daten). Maximalpegel (Clipgrenze) ist meistens zwischen +21 und +24dBu. Bei allen BSS Weichen (Digital oder Analog) beziehen sich die Ausgangsanzeigen auf den eingestellten Limiterschwellwert. Das bedeutet: ist der Limiter auf 0dBu eingestellt, dann leuchtet die 0dB LED auch bei 0dBu Pegel. Ist er aber z.B. auf +10dBu eingestellt, so zeigt die Anzeige bei 0dBu Ausgangspegel "erst" -10dB an (eben 10dB bis zum Limitereinsatz) und wenn dann die 0 dB-LED leuchtet kommen hinten +10dBu raus.
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EAW-Standard-Subbestückung:
15er: L15P200AK
18er: L18P200N später L18P300, SB750: 18Sound 18LW1400 -
EAW-Standard-Subbestückung:
15er: L15P200AK
18er: L18P200N später L18P300, SB750: 18Sound 18LW1400 -
Zitat von "rockline"
vergiß das mal mit der Bemerkung das der 336 besser klingt als der 366!
Ich habe den 366 im System und weiß das dieser einiges mehr im Setup kann, und mit einer Sample von 96kHz läuft.Wieso nun ein 336 besser im Klang sein soll wüßt ich nicht, letztendlich geht 336 nur mit 48kHz Sampling - und wer meint sowas zu hören, müßte dann ja mit dem 366 besser bedient sein.
Stefan
Jungs, weniger meinen sondern wirklich HÖREN ! Der Klangunterschied zwischen 336 und 366 (wie auch zwischen allen anderen derartigen Geräte) läßt sich ganz einfach verifizieren: Alle Filter und EQs auf Flat, Gains auf 0 dB (besser nachmessen) und dann einfach in die Hifi-Anlage oder in den Master Insert einer guten PA einschleifen... Diejenigen, die nicht ganz taub sind, werden verblüfft sein...Natürlich steht außer Frage, ob das nachher als Systemcontroller mit entsprechenden Setups irgend jemanden interessiert. Aber es ist doch bemerkenswert, dass das Semi-Gerät fürs halbe Geld weniger Details verschluckt und insgesamt einen wärmeren und natürlicheren Charakter mit deutlich weniger digitaler Härte aufweist als die doppelt so teure "High-End-Maschine" des selben Herstellers. Ich hab daruf hin meinen 366 wieder verkauft und mir zwei 336 angeschafft, und es gibt einige Leute, die nach Wechseln des Digitalcontrollers Ihre PA fast nicht wiedererkannt und derartige Unterschiede niemals für möglich gehalten hätten (ich ja auch nicht...)
Mit dem Driverack PA hab ich den Vergleich noch nicht gemacht, nur mit dem LEM und da "hört" man den Preisunterschied gewaltig (Sorry, aber der LEM klingt in meinen Augen gruselig...) -
echt unglaublich, eine BSS 366 Nachbildung zum Zehntel des Preises.
Fragt sich halt wie es klingt und wie zuverlässig es funzt (siehe LEM DX-Zeug
:roll: ) -
Hallo,
Behringer Super X ist ganz brauchbar und günstig.....
Besser:
Zeck CCR24 (ein Geheimtipp aus der Controllerschmiede Kuhnle):
-2 Weg Stereo + MonoSub
-Trennfrequenzen in 15 Stufen zwischen 60 und 3000 Hz durschaltbar
-Allpassfilter stufenlos -180 bis 0 Grad + Phase-Reverse
-Optionale EQ-Karte mit Simu-Software
-Ausgangslimiter
-symm. Stereoklinke und XLR Ein-/Ausgänge
klingt so gut wie eine BSS FDS360 kann aber wesentlich mehr...
Ich hab noch eine gebrauchte für 300 Euro + Märchenst. zu verkaufen.
Auf Anfrage gibts das User Manual als PDF gemailt. -
Welche Leistungsversionen sind sinnvoll?
für Sub 1kW@8, 2kW@4, 4kW@2Ohm
am besten vierkanalig in 2 HE, optimal wäre eine progammierbare Maximalleistung mit Impedanzanpassung um wählen zu können ob Pmax an 2, 4 oder 8 abgegeben wird.Wie sollte das Gehäuse beschaffen sein?
2HE Alu eloxiert, max 460mm tief, max. 5kg pro 4kWWie sieht es mit der Kühlung aus?
geregelte Lüftung (leise) von hinten nach vorne (Wärme aus dem Rack raus), besser ohne Lüftung...Sollte er Staubfilter besitzen?
Ja leicht abnehmbar, besser natürlich ganz geschlossen...Was haltet ihr von der Idee zusätzlich zu den Levelreglern Mute-Taster pro Kanal einzubauen?
gut!, Levelregelung über VCA!Wäre es von Vorteil ein LCD Display einzubauen auf dem z.B. Temperatur, Auslastung, Pegel, Betriebsspannung, Leistungsaufnahme und Ähnliches anzeigen zu lassen?
Ja, komplettes Controlling des Amps über MikrocontrollerSollte ein interner Lowcut Filter zuschaltbar sein?
Der Amp sollte einen frei konfigurier- , rout- und fernsteuerbaren 4 In / 4 Out DSP an bord habenSollte der Amp ein festes Anschlusskabel haben oder Powercon?
PowerconXLR in ist ja klar, aber sollte er auch Klinke symmetrisch haben?
eher unnötigAusgang auf Speakon ist ja klar!
Was haltet ihr von einem Amp Management, bei dem man die Amp´s mittels PC überwachen könnte, wie bei XTA, BSS und Co?
klar, siehe oben, wichtig: Archiv über Betriebzeiten und Leistungsparameter, möglicher Online-Zugriff über Internet -> FestinstallationenWie sieht es mit Spritzschutz an der Frontplatte aus?
Ja, wenn clever gelöst...Sind digitale Schaltungskonzepte in der Praxis schon akzepiert, oder ist euch eine rein analoge Kiste immer noch lieber?
Nein nix analog, volldigitale Ausgangsstufe, Digitaleingang über Samplerateconverter direkt auf die PWM, Schaltnetzteil mit PFC. Klang muss in Richtung Vortex6 / MA5000VZ gehen!Eventuell gibt’s ja auch schon das eine oder andere Beispiel oder den einen oder anderen Lieblingsamp:
konzeptionell am ehesten Powersoft Q4002, leistungsmäßig aber zu schwach und soundtechnisch zu schlecht
klanglich Crown MA5000VZTja, darauf werden wir wohl noch ein paar Jährchen warten müssen...
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Hallo,
ich würde lieber bei 2 Amps mit 4 Ohm Last pro Kanal bleiben, wobei ich die VX2400 nicht gerade als Basskönner kenne. War jahrelang überzeugter Sub-2-Ohm-Betreiber (aus Kostengründen).
Aber nach 2 Supergaus (4 Stacks EAW850 mit einer Crest 9001 für die Subs, dann beim 3ten Song Feuer aus der 9001 und keine Subs mehr) würde ich dringend davon abraten. Die Amps sollten aber für den Fall eines Ausfalles eines Amps trotzdem 2 Ohm stabil sein.
Nachfolgende Amps habe ich alle schon live über mehere Gigs hinweg mit 8 18er geplagt und die hatten damit keinerlei Probleme:
Crest PA8001 / 9001 (wenn sie nicht gerade abfackelt)
Crest CA18 (nicht CA12!)
Chevin A6000
Kind XT4000
Powersoft Digam5000 / 7000, D4002
Camco Vortex6
alte BGW GTA, wenns klemmt sogar 2 Ohm Brücke...
Aber wie gesagt, irgendwie bleibt dabei halt immer das flaue Gefühl in der Magengegend....