I
edit:
Sowas ist doch Schulwissen der 8. oder 9. Klasse oder?
Naja, je nach Schulrichtung kommt man an der Trigonometrie vorbei.
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Sowas ist doch Schulwissen der 8. oder 9. Klasse oder?
Naja, je nach Schulrichtung kommt man an der Trigonometrie vorbei.
'Phasenverkehrt' ist so ein undefinierter, schwammiger Ausdruck, genauso wie 'Phasendreher' o.ä.
Es ist üblich, dass bei einem positiven Impuls die Membran eines LS sich nach vorne bewegt. So ist die 'positive' Polarität definiert. Wenn sich der Lautsprecher umgekehrt verhält, dann gibt es da einige mögliche Gründe:
a) Es ist Absicht, weil sich dadurch im Übergangsbereich zum zugehörigen Topteil bei normaler Aufstellung ein Addition ergibt.
b) Man kann es irgendwo umschalten (Controller, Aktivbox)
c) Es liegt ein Fehler vor (symmetrisches Kabel, das nicht 1:1 verbunden ist, Lautsprecher beim Austausch falsch angesteckt, LS - Kabel nicht 1:1 ....
d) Man hat eine exotische Spezialendstufe, bei der der XLR Eingang 'falsch' beschaltet ist. In letzten Jahrhundert hat sich da der Standard mal geändert. So hab ich noch 'The higher, the hotter' gelernt ( 2: 'Cold', 3: 'Hot'), inzwischen hat sich aber 2: 'Hot' und 3: 'Cold' auch in den USA als Standard durchgesetzt.
'Mein' pdf hast Du Dir angeschaut?
Grob gesagt gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Verhindern, dass da gleiche Signal zweimal ankommt -> Frequenzbereiche aufteilen
b) Schauen, dass das Signal (bzw. der Signalfrequenzbereich, in dem beide Signale ähnlich laut sind) gleichzeitig ankommen -> Delay
Der Phasen'winkel' hat seinen Namen von der Definition der Sinusfunktion am Einheitskreis.
Grob gesagt wird da eine Linie ('Strahl'), die am Nullpunkt des Koordinatensystems beginnt und um einen bestimmten Winkel zur x-Achse gedreht. Der Sinuswert dieses Winkel ergibt sich aus dem Y- Wert des Schnittpunktes dieser Linie mit einem Kreis mit dem Radius 1 (daher 'Einheitskreis').
Ja, eine Dreifachdose macht aus 3,6kW auch 10,8kW ![]()
Es geht immer um die Differenz der Phasengänge im interessanten Bereich:
- Interessanter Bereich ist der Bereich, bei dem das gleiche Signal aus zwei (oder mehr) Quellen an einer Stelle ungefähr gleichlaut ankommt. Denn wenn beide Signal ungefähr gleich laut sind, dann ist die Interaktion zwischen den beiden am stärksten. (bei ca. 10dB Unterschied hast man noch eine Schwankung der resultierenden Amplitude von ca. +/- 3dB).
- Wenn man jede einzelne Frequenz als Sinusschwingung betrachtet (ein schlauer Herr Fourier hat rausbekommen, dass man das machen kann), dann hat man zwei Sinusschwinungen, die sich addieren. Da kann man sich vorstellen, dass je nach der Lage der beiden Schwingungen zueinander (Berg auf Berg oder Berg auf Tal, Tal auf Tal etc.. ) entweder eine Verstärkung oder eine Abschwächung stattfindet.
- Die 'seitliche' Verschiebung einer Sinusschwingung wird als Phase bezeichnet. Da nimmt man die Länge eines Durchgangs als 360° (oder 2 Pi) an, und gibt die Verschiebung der Kurve als 'Bruchteile' an. 180° ist also eine Verschiebung um einen halben Wellenzug, 90° um einen viertel Wellenzug etc..
- Die perfekte Addition hat man bei 0° , 'optimale' Abschwächung bei 180°
- Dumm ist, dass die Phase mathematisch nur von 0° bis 360° (oder -180° bis + 180° ) definiert ist. Es leuchtet ja auch ein, dass man bei einer kontinuierlichen Sinusschwingung nicht sehen kann, ob die zueinander Kurven zueinander jetzt 180° oder 180° + 360° oder 180° + 360° + 360° verschoben sind. Das Bild sieht immer gleich aus.
- Die Phase kann man z.B. durch Delay oder die Parameter der Frequenzweiche verändern.
- Es gibt eine 'Korrelation' zwischen der Phasenkurve und der Verzögerung (leider oft frequenzabhänging, Stichwort Groupdelay bzw. Gruppenlaufzeit).
Hi,
eventuell hilft das ein wenig:
https://download.satlive.audio/SATlive-Timealignment-2018.pdf
Hi,
wie lange muss das Ganze denn laufen? Evtl. packen das ja die USVs...
Ich würde das mit der Versorgung auch über lange Schuko-Leitungen lösen. Wenn man dann noch die USVs einsetzt (die ich bei den Wandlern auch vorschlagen würde), dann ist man safe. Schuko krieg man sicher zugemietet, und man spart Autos (bei einer Bahnaktion
und Wandler ein.
Hi
Gerade beim 'Runterrechnen' der Samplerate gibt es ja wieder sehr viele Parameter, so dass man da wohl eher die Unterschiede des Downsampling - Algorithmus hören würde.
Die Berechnung musste schon immer schnell genug sein, ansonsten hätte man den gewünschten Effekt nicht erreicht. Für die Abbildung eines 1kHz Wellenzugs brauche halt unter 48kSamples/s 48 Samples, unter 96kSamples/s halt 96 Samples.
Habe heute eine gesehen, vielleicht komme ich morgen mal ran ![]()
Ich habe einmal auf einer Veranstaltung erlebt, wie ein rechnergestütztes Gerät trotz Schaltnetzteil und vorhandener Netzspannung auf Lastspitzen mit kurzen Spannungseinbrüchen durch unerklärliches Verhalten (nicht Durch Neustart, Absturz oder Reboot sonder ab und an haben gewissen I/O Funktionen nicht korrekt funktioniert). Seit dem bin ich ein USV Verfechter für so zeugs, wenn eine Spannungsschwankung nur aus der Ferne zu erahnen ist. Ich habe mir auf E-Bay eine defekte Knürr 3HE USV ersteigert (die selben, die man bei der letzten oder vorletzten PLS massenweise in den fielman - Racks sehen konnte). Die beiden Bleiakkus ersetzt -> Alle ok und auch noch tragbar.
Die Schaltnetzteil ziehen bei weniger Spannung mehr Strom, rate mal in welche Richtung sich dann die Spannung entwickelt ![]()
Ich würde auf USVs aus dem EDV Sektor zurückgreifen.
Conrad hat beides. Einen Marktplatz für externe Anbieter und einen eigenen Vertrieb mit Lager etc.
Wichtig wäre eher so was wie Passwortschutz. Ansonsten könnte man das auch mit einem LC2412 vom B erschlagen.
Viel Erfolg dabei wünscht nasi (dessen Arbeitsplatz sich in einem Bahnhof befindet).
Im Fahrdienst leider ![]()
Da waren ja vier massive Treiber mit allerhand stabiler Mechanik verbaut...