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  2. tufkail

Beiträge von tufkail

  • I don't need that, 2.0

    • tufkail
    • 18. August 2008 um 16:42

    Ich glaube, dass die Vorfälle, über die der User Daniel W berichtet, noch einen anderen Charakter tragen.

    Für mich hört es sich nach einer planmäßigen mafiosen Aktion zum Ausschalten von Mitbewerbern und zahlungsunwillgen Tributpflichtigen.

    Ich höre bereits von mehreren Fällen, wo Veranstalter und Clubbesitzer, die mit Mafia auf Kriegsfuß standen bzw. die Schutzgelder nicht zahlen wollten, einer Bestrafungsaktion unterzogen worden sind. Oder man organisiert regelmäßig Prügelorgien vor- und in der Location des Betroffenen, um ihm die Kundschaft zu verjagen.

  • Strauss Studio Exciter

    • tufkail
    • 17. August 2008 um 23:46

    Kannste mal hier n Paar Fotos reistellen ? Bin neugierig auf solche Antiquitäten.

  • Digicam - klein und kompakt - was taugt?

    • tufkail
    • 17. August 2008 um 02:18
    Zitat von "cen-music"

    Na aber!!! Großes Case mit Stahlrahmen! Das klaut niemand freiwillig :twisted: :D


    Beste Grüße, Chris

    Und zum Transport haste ja deine Hands. :D

  • Strom in Amerika

    • tufkail
    • 16. August 2008 um 12:20
    Zitat von "DirkB"

    Schoß mir gestern auch durch den Kopf. Aber ein Glück, daß ich es mal nicht geschrieben habe (ich bin ja eher für die soliden schweren Lösungen mit viel Eisen und Kupfer...).

    MfG

    DirkB

    Allerdings, Freund Dirk :D:D:D !!!

    Das wissen wir mittlerweile.

    Das Problem liegt für mich bei geringem Wirkungsgrad (wage jetzt nicht zu lügen, aber ich meine er läge so bei 25%).

    Und außerdem gibt es genügend halbleiterbasierende Frequenzumrichter von Siemens, die auch eine Leistung von mehreren Hundert kW erreichen.

    Außerdem, das was ich jetzt überhaupt nicht begreife...... :?::?: :oops:

    Das Problem ist doch nur die Spannung und nicht die Netzfrequenz ?

  • Strom in Amerika

    • tufkail
    • 15. August 2008 um 13:34
    Zitat von "niggles"

    Oberhalb von 50A wird da sehr oft schon mit Powerlock gearbeitet.

    Auch bei 3-Phasen Strom und dem bereits erwähnten Open Delta ?
    Die Powerlock sind doch Einzeladerverbindungen...

  • Stromverbrauch VA mit 1000 Leuten Licht Ton Catering

    • tufkail
    • 15. August 2008 um 11:51

    Nach deinen Angaben

    300+40+80+300+80=800kW

    Grob gesehen, um auf die Amperzahl bei 220V zu kommen nimmt man das mal 4, es ist = 3,2kA
    Aber du hast ja hoffentlich Drehstrom, also ~ 1070A pro Außenleiter.

  • Digicam - klein und kompakt - was taugt?

    • tufkail
    • 14. August 2008 um 22:39

    Hey Chris,

    wenn du dir eine Digicam gekauft hast, lass die dir auf jeden Fall vercasen ! :D:D:D

    Dann ist es so richtig profimäßig^^.

  • Strom in Amerika

    • tufkail
    • 14. August 2008 um 22:21
    Zitat von "niggles"

    Diese hier:
    http://en.wikipedia.org/wiki/NEMA_connector

    Da sind aber die Fotos von Starkstromsteckern nicht wirklich bei.

  • Strom in Amerika

    • tufkail
    • 14. August 2008 um 21:46

    Hier bin ich mal aber neugierig geworden, welche Steckersystemme werden denn dort benutzt ?

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 14. August 2008 um 21:24
    Zitat von "matthias bronko"

    Hier werden eventuell noch Optokoppler von Nöten sein.

    Mit der SPS sollte man dann auch noch bequem im Nulldurchgang schalten können, was auch EMV-freundlicher ist. Ich werde wohl erst einmal die Steuerung realisieren und auch mal mit einem herkömmlichen dicken Relais die Abschaltzeit messen.


    Die Edit hat sich noch mal den Siemens-Halbleiterrelaiskatalog angeschaut und dort festgestellt, das es in der Verwendungskategorie AC-53 (Leistungsfaktor bis cos phi 0,35) nur Schützen bis ~8A Bemessungsstrom gibt. Die Relais mit 88A Bemessungsstrom sind für ohmsche Lasten in der Einsatzkategorie AC51 (Leistungsfaktor bis cos phi 0,95) und damit wohl eher nicht geeignet für den VA-Sektor. Dort würde ich spekulativ schon davon ausgehen, dass man mal mit 0,5 rechnen muss.

    Nö das ist so nicht richtig. Die Optokoppler sind bereits in den Relais verbaut, das ist Standard.

    Wenn du im Nulldurchgang schalten willst, verlierst du ja gerade die kostbare Schaltzeit. So lange wie eine halbperiode dauert, sind deine Amps schon gebraten. Und dafür brauchst du keine SPS, den Nulldurchgang machen schon die Lastrelais bestimmter Ausführungen selber. Da hast du dich wohl verguckt im Katalog^^.

    Ich meine übrigens, dass es da auch Modelle auch für induktive Lasten gab. Bei Phoenix Contact gibt es diese als Wendeschalter. Der Ingenieur von Siemens meinte auf jeden Fall, dass gemischte Lasten zugelassen sind. Und wenn da Digiamps und Dimmer hängen hast du keine 0,5. Wo denn her ? Es sei denn, du lässt dich mit deinem FOH mittels Asynchromotoren durch die Gegend fahren :D

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 14. August 2008 um 20:08

    Na ja, so ganz Unrecht habt ihr alle nicht.

    Nach dem neusten Stand der Dinge bietet Siemens die passenden Relais mit Schaltzeiten unter 20ms doch nur in einer Klasse bis 90 Amper.

    Hier der Produktkatalog:

    http://www.automation.siemens.com/cd-static/mate…-a101-a7_04.pdf

    Das ist jedoch nicht weiter ein Problemm, da man nach dem ersten RCD schon in Stränge á 63A aufsplitten kann. Kosten tun die Dinger auch nicht die Welt.

    Nach einer weiteren Recherche ergab sich die Existenz der schönen Überwachungsrelais der SIRIUS-Serie bei Siemens, die sich zB bei Spannungsüberwachung von dem Strang versorgen, was ja ganz praktisch ist. Wobei die Lösung mit der SPS im Bezug auf die Toleranzbereiche und Visualisierung, Bedienung und Temperaturüberwachung um Einiges besser ist. Und ein Lüfter wird die Abwärme doch sicher in Griff kriegen.

    Zitat

    Nun, wir können auch elektronische Lastrelais anstelle einzelner Triacs nehmen. Wenn es hinreichend Große gibt, gut (Mir fehlt die Freizeit, nach Zeug zu recherchieren, was ich nicht brauche).
    Wie schon gesagt können wir auch einen Prozeßleitrechner dafür einsetzen, neben den Strangspannungen auch noch die Luftfeuchtigkeit in jedem einzelnen Gerät zu überwachen. Wenn dessen Windows nicht gerade mit was Besserem beschäftig ist, geht das auch.
    Aber ich dachte, es ging um kostengünstige Lösungen.

    Hast Recht. Aber ein User solcher Größenordnung will auch sichere, fehlerfreie, verlässliche und bequeme Lösungen haben, wenn es darum geht, das D&B-Equipment im Wert von einigen Millen, das dahinterhängt, davor zu bewaren, das Zeitliche segnen zu müssen.

    So long. Ich glaube, wir haben dieses Thema hier hinreichend durchgekaut.

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 14. August 2008 um 10:35
    Zitat von "DirkB"

    Also üblicherweise wird der Thyristor / Triac mit einem Stromimpuls gezündet.
    Ohne in ein Datenblatt zu sehen kann der bei den Strömen, mit denen hier gerechnet wird, durchaus 10...20A betragen. Sowas würde ich nicht als Dauerstrom machen wollen und das bringt auch keine durchschnittliche SPS zusammen.

    Die Sache bleibt heikel.

    Simpelste Lösung wäre ein alter FU zwischen N und Erde als Fühlereinheit, der einen zentralen Schütz hält.
    Sowas könnte ich mir hier aus Schrotteilen zusammenbauen. Ein Schütz für 250A (kleineres Teil aus einem Stahlwalzwerk) dürfte noch rumliegen...

    Lieber Dirk,
    nimm es mir nicht übel, aber irgendwie sind deine Angaben nicht mehr aktuell.
    Ist zwar urlustig, was man da so aus den alten Walzwerken herausbauen kann, aber die moderne Technik sieht noch ein Bisschen ander aus. Aufs Schnelle hab ich das hier gefunden:

    http://www1.business.conrad.de/scripts/wgate/…TE3MTE1NDA4Nzc=


    Das Stichwort lautet elektronische Lastrelais. Dieses hier macht zwar nur 50 A aber ich habe auch schon grössere gesehen.

    Update:

    Habe mittlerweile von dem freundlichen Herrn von Siemens in Hannover zugesichert bekommen, daß es auch solche Lastrelais gibt, die bis zu einigen kA und mit der Steuerspannung 5V, die von ner SPS kommt.

    Fazit: Alle Achtung vor deiner Sachkunde Dirk, aber auf dem laufenden zu bleiben schadet nicht.

  • Strom in Amerika

    • tufkail
    • 14. August 2008 um 00:39
    Zitat von "simonstpauli"

    Um das Chaos perfekt zu machen, es gibt auch

    - 240V Delta, 3 Phasen, 240V zwischen den Außenleitern, kein Neutralleiter

    in den USA,

    Du sollstest auf jeden Fall vorher klären, was es genau gibt an Strom.

    Wie es mir bei all diesen amerikanischen Entdekungen im Strombereich scheint, muss ein Elektrotechnik-meister dort Einiges mehr können und wissen, als hier, um einigermaßen Überblick zu behalten.

    Da ist Russland sogar konformer: es git halt 220V einfasig und 220/380 Stern mit N. PE Leiter fehlt allerdings meistens.

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 13. August 2008 um 14:53
    Zitat von "DirkB"


    Bei einem Trenntrafo wäre ja das Geheule von wegen Transportmasse noch größer gewesen, weil die Durchgangsleistung fehlt.

    MfG

    DirkB

    Oh, da bin ich aber gespannt, was da für Dinosaurier zu Tage befördert werden :D:D:D

    Ich habe jetzt gerade mit Siemens über das Konzept gesprochen. Man beachte meinen geänderten Beitrag oben.

    Zitat

    Doch, das tun sie. Oder willst Du die Thyristoren 1x zu Beginn der Veranstaltung zünden und dann hoffen, daß der Löschstrom nicht unterschritten wird? Etwa 1,5V Flußspannung bei 250A wollen auch als Wärme abgeführt werden. Es sei denn, man setzt sie nur zum Schießen der Eingangssicherungen ein, aber das erachte ich als unzweckmäßig.

    Hm, jetzt bin verwirrt. Ich lege an den Tyristor eine Zündspannung an und dann bleibt er offen. Wird die Spannung genommen, geht er zu. Oder denke ich gerade verkehrt.

    Das kann doch die digitale Ausgabekarte machen. Dein Trafo will aber auch gekühlt werden.

    Wobei du hast Recht, auch wenns 0,75 V Spannungsabfall sind, hat man unterm Strich um einen halben Kilowatt Verlustleistung, die den Schrank im Winter aufheizen.

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 13. August 2008 um 14:00
    Zitat von "DirkB"


    Nichts, aber sie verkomplizieren das Ganze und benötigen Ansteuerung sowie Kühlung.
    Bei einer Abschaltung in einem Notfall würde ich mich nicht auf Halbleiter zur Trennung und Rechner zur Steuerung verlassen.

    Wieso verkomplizeiren sie ? So derbe Kühlung wird da nicht benötigt, weil sie ja nicht im Sekundentakt schalten, sondern nur ein mal. Die Ansteuerung kommt vom Digitalausgang der SPS über einen Spannungsteiler, also nix kompliziert.

    Ich würde mich eher auf deine abenteuerliche mechanische Schütze aus den Zeiten von Thomas Edison nicht verlassen. Die Safety-SPS sind sogar für die Personensicherheit zugelassen, also im wirklichen Notfall.
    Und was ist, wenn dein Schütz klemmt, weil er 'n Jahr im angezogenen Zustand gesessen hat ?

    Zitat von "Skyper"

    (abgesehen von eventuell anderen Vorteilen wie einer besseren Abkopplung von Störungen auf dem Hauptnetz z.B. verursacht durch Dimmer und EVGs)

    Der Kollege schlägt einen Spartrafo vor. Wird also auch nicht wirklich greifen. Ein richtiger Transformator würde diese gesamte Problematik schon eher lösen.

    Ich habe hier übrigens eine Produktberatung bei Siemens gemacht. Für unsere Anwendung käme folgendes in Frage:

    Simatic S7-315 CPU Fehlersichere Steuerung 1200 Euro
    Analoge Eigabekarte 350 Euro
    Digitale Ausgabekarte 350 Euro
    Netzteil 400 V 170 Euro

    Tyristoren/Triacs aus dem Conrad-Bussines um die 100Euro pro Stück.

    Der freundliche Herr von Siemens versicherte mir auch, dass die Schaltzeiten im einstelligen ms Bereich liegen würden.

    Dazu kommen noch WAGO-Klemmen und sonstiges Gedöns,

    also sind wir bei 2500 Euro sicher dabei. Der Kollege Dirk sprach was von >5k...

    Ich schätze mal, daß eine halbe Tonne Trafoblech alleine schon teuerer wird.

  • 2 x PSE SM 2000. Kühlkörpertemperatur und Bauunterschiede!

    • tufkail
    • 12. August 2008 um 22:47
    Zitat von "druid314"

    Stimmt mein neuer PC ist auch viel kleiner als der Alte, dass kann doch nur schlechter sein.... :roll:

    Das ist wiederum Quark. Was ich meine, ist das ich schon solidere Elektronik gesehen habe, Transistoren im Vollmetallgehäuse und sehr große mächtige Kühlkörper und das hier sieht mir nach einem Sparprojekt aus. Guck wie dünn die Rippen sind. Und zum Anderen ist der Platzgebrauch ziemlich uneffizeint, es sitzen wenige bauteile auf einer einzigen Platine.

    Wenn man industrielle Technik demontiert, so sieht man da Aufbauten mit zwei und drei Stockwerken, kein cm² Platz mehr übrig und an den Kühlkörpern wird da nicht gespart. Keine technische Ästetik bei diesem PSE-Amp..

  • 2 x PSE SM 2000. Kühlkörpertemperatur und Bauunterschiede!

    • tufkail
    • 12. August 2008 um 21:09

    OT:

    Irgendwie sehen diese Enstufen von ihnen so schwach aus. A Bissel größer wie ein herkömmlicher Hi-Fi Heimkinoverstärker. An dem Kühlkörper gespart. Gibt es eigentlich auch Profi-Verstärker mit schöneren Innereien ?

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 12. August 2008 um 21:03
    Zitat von "DirkB"

    Wieso eigentlich gegen Erde, man kann doch den mitgeführten PE Leiter benutzen, vorausgesetzt er ist sicher.

    Wobei wenn man deinen Gedanken weiterverfolgt, sprich die Überwachung der Nullpunktlage technisch "sauber" realisiert, dann kommt man zu den bereits besprochen Vorschlägen mit SPS und Überwachungsrelais, es ist also nichts neues.

    Die Geräte, die man in dem Schaltschrank solcher Größenordnung verbaut müssen sehr ausfallsicher und CE sertifiziert und haste net g'sehen sein, daher darf ich da nur industrielles Zeug verbauen und so viel billiger ist eine sebstgelötete Platine auch nicht. Ich würde sowas in der Richtung nehmen:

    http://www.automation.siemens.com/cd/safety/html…/uebersicht.htm

    bzw. bei Beckhoff, Adwantech etc. nach Echtzeit-Anwendungen gucken.

    Als Spannungsversorgung habe ich mir folgendes überlegt: Ein Schaltnetzteil (so etwa von Phoenix Contact) abgesichert durch ein Akku. Bricht die Spannung weg, bleibt das Akku. Liegt die Spannung an, wird es geladen.

    Und was hast du gegen Tyristoren ?

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 12. August 2008 um 19:33
    Zitat von "DirkB"


    Es gibt auch eine leichtgewichtige Lösung: Nullpunktüberwachung. Dazu braucht man nur ein wenig Elektronik, ein straffes Leistungsteil (dicke Triacs) und eine vielleicht 1m lange Eisenstange, die man in die Erde schlägt.
    Prinzipiell geht es auch ohne zusätzliche Erde, mit 3 Spannungsfühlertrafos, das ist aber schon aufwendiger.

    MfG

    DirkB

    Na das macht ja sogar Sinn. Kannst du vllt ne grobe Schaltskizze hier einstellen ? Ein Bild ist immer hilfreich.

  • Schutz vor Folgen eines Neutralleiterabrisses

    • tufkail
    • 12. August 2008 um 14:34
    Zitat von "Demtröder"

    Ein weiteres Problem mit einem Spartrafo ist, dass bei einem Fehler in der Sekundärwicklung, die volle Primärspannung an der Sekundärseite anliegt, also quasi wie ein Neutralleiterabriss :D (die propagierte Dreieckschaltung vorrausgesetzt)

    Jawohl ! :D

    Genau das habe ich mit folgendem Saz gemeint:

    Zitat

    Und wenn deinem Schätzchen mal ein Drahtbruch in der Wicklung unterläuft, dann ist es Heftig-Metall-Aus-Vorbei. Dann hast du nämlich alles abgefackelt.

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