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Beiträge von hermste

  • Hersteller von PA-Systemen mit Wellenfeldsynthese gesucht!

    • hermste
    • 19. November 2008 um 11:28

    Meyersound ist ein recht ehrlicher Datenangeber, wie Du sicher auch weißt, Volker...
    Nunja, 448 1" Lautsprecher mit 9kW Amping dahinter, mit Bandpassfilterung 2-9kHz, das könnte schon sein. Um die 160dB SPL herum ist ohnehin das Ende der SPL Grenze, danach wird das Medium Luft durch den Schalldruck flüssig (wer kennt einen genauen Wert bzw. die Herleitung dessen?).

    Es ist allerdings kein WFS-System, weil die 448 Lautsprecher nicht einzeln ansprechbar sind, sondern es ist als ultra-longthrow-System gedacht.

    Grüße,
    Hermann

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • hermste
    • 7. November 2008 um 08:48
    Zitat von "wora"


    ein nachteil der direkten digitalen wandlung im mikrofon für uns:
    es muss dann im pult zwingend einen digitalen trimmer geben.


    Nein, das stimmt nicht.
    Über AES42 werden Kontrolldaten übertragen. Es wird auch der Mikrofon-Vorverstärker-Gain (analogseitig, vor der AD-Wandlung, die auch im Mikrofon passiert) ferngesteuert! D.h. es ist sozusagen ein "Remote Headamp" für im Mikrofonverstärkermodul (bei Schoeps z.B. CMD 2), allerdings über das Protokoll AES42 spezifiziert. Also bei allen Geräten, wo AES42 draufsteht, ist das dabei.

    Das finde ich mal eine gute, durchdachte Entwicklung.
    Ich habe übrigens auf der deutschen Sennheiser Homepage gesehen, dass es wirklich ein AES42-Modul für die MKH8000-Serie gibt. Danke für die Neuigkeiten.

    Grüße,
    Hermann

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • hermste
    • 5. November 2008 um 18:17
    Zitat von "4Art"

    OT-mässige Nichtlichtler-Blödheitsfrage: Wer hat eigentlich wie den DMX-Standart durchgesetzt? Ich träume schon lange von einem DMX-steuerbaren Mikrophon.


    AES42 kann das. Umschalten der Richtcharakteristik (wenn vorhanden), Vorverstärker fernbedienbar (ist im Mikrofon integriert, vor dem AD-Wandler), High-Pass-Filter fernsteuerbar (wenn vorhanden).
    Serienmodelle gibt es schon, Neumann D-Solution und Schoeps CMD 2 (vielleicht auch andere, von denen ich nicht weiß).
    Natürlich geht der Wechsel langsam von statten und betrifft anfänglich wohl eher den Rundfunk/Klassik-Bereich.

    Grüße,
    Hermann

  • Flash Player mit Timecode

    • hermste
    • 5. November 2008 um 06:26

    Ich kenne keinen Flashplayer der SMPTE ausgibt, wundere mich aber schon sehr über die Kritik an MiniDisc.
    Einen ganzen Theatersommer lang in staubiger Umgebung habe ich bei 46 Aufführungen insgesamt 2576 Zuspielungen gestartet und kein einziges Mal gab es ein Problem. Natürlich hatte ich eine Backup-MD auch da - und niemals habe ich sie benötigt. Die Proben sind bei den Zuspielungen nicht eingerechnet - auch da gab es nie ein Problem (Player war ein günstiger Tascam MD-350 mit PS2-Tastatur).
    Auch kleinere Theatersachen (ca. 200 Zuspielungen bei insgesamt 15 Aufführungen) mache ich jährlich seit 6 Jahren und bis jetzt hatte ich da auch noch nicht das kleinste Problem... (u.a. Gastspiele in München Gasteig/Große Philharmonie, Nürnberg Meistersingerhalle).
    Also gerade was die Betriebssicherheit betrifft, steht MD für mich über Harddisk-Lösungen (wie mein Laptop, den ich auch ab uhd zu nutze - aber für seriöse Anwendungen nutze ich lieber MD).
    Grüße,
    Hermann

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • hermste
    • 3. November 2008 um 21:02
    Zitat von "simonstpauli"

    Digitalmikrofone? Habe ich was verpasst? Die Schallwandlung läuft doch noch analog, oder?

    Viel Spaß beim Synchronisieren auch...

    Ja richtig, die Schallwandlung ist analog - ich habe das missverständlich geschrieben... - Entschuldigung. Die meisten Digital-Mikrofonempfänger haben Samplerateconverter für alle Kanäle eingebaut.

    Zitat von "simonstpauli"


    Gain hat Monitor gemacht.


    Und dann? Digital Trim für "Gain"-Anpassungen an beiden Positionen (Mon/FOH) im laufenden Betrieb?
    Mir liegt das immer noch unangenehm im Bauch, dass ich den Gain Regler nicht angreifen sollte (wir wissen, dass das im analogen Multicore-Bereich ganz intuitiv gemacht wird, bei Mon und bei FOH). Ehrlich. Denn die Qualität sinkt einfach ganz echt, wenn ich um z.B. 24dB beim Gain daneben liege (4 Bit Auflösung verschenkt).
    Und was, wenn's clippt? Darf ich dann zum Gain greifen? ;)
    Das funktioniert wahrscheinlich gut, wenn es ein eingespieltes Team bzw. eine Tournee gibt, wo Techniker und Musiker gut wissen, was auf beide Seiten zukommt (Dynamik, Soundcheck- und Konzertlevel).

    Ich selber habe noch nie mit einem Digitalcoresystem als Systembetreuer gearbeitet. Wie ist denn das so mit Digitalcore und Digital Mon+Foh dran?
    Ich habe schon manchmal Ami-Tourneen gesehen, die zwei PM1D mit zwei System Input Racks arbeiten.
    Hat hier jemand Erfahrung mit der Gainsteuerung von Digitalcoresystemen und Mon/FOH Positionen im Positiven wie im Negativen gemacht?

    Gibt es ein Digitalcoresystem, das im Inputbereich zwei Micpreamps nd AD-Wandler für einen Monitor- und FOH-Abgang nutzt?
    Grüße,
    Hermann

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • hermste
    • 3. November 2008 um 18:41
    Zitat von "wora"

    ... digitalmikros sein. das ist ein logischer schritt. aber bis es soweit ist, das es für alle anwendungsfälle solche mikrofone zu erschwinglichen preisen und in genügend hoher qualität gibt, gehen sicher noch viele jahre ins land (ausreichende qualität ist dabei übrigens sicherlich das kleinste problem).

    Hallo Wora, Du bist ja - wie ich - Schoeps Besitzer und Benutzer. Du weißt bestimmt, dass es den Mikrofonvorverstärker CMD-2, der mit digitaler Phantomspeisung (10V, 100mA) arbeitet, seit etwa zwei Jahren gibt. Es können alle "alten" Kapseln damit verwendet werden. Lediglich die CMC5 oder CMC6 müssen getauscht werden - finde ich gut!
    Passende Mikrofonverarbeiter (Vorverstärker ist hier nurmehr bedingt ein richtiger Begriff...) gibt es zur Zeit von RME (also mit AES-42 Inputs), wahrscheinlich auch von Lawo und Salzbrenner.
    Der CMD-2 liegt im Listenpreis bei brutto ca. EUR 1000,--, was ich nicht so schlimm für ein recht neues Produkt finde.

    Vorläufig ist für mich die Zusammenfassung, dass es kein guter Zeitpunkt ist, in ein Digitalcoresystem zu investieren, weil das Feld, obwohl die Technik schon etwa 10 Jahre gebräuchlich ist, weit gestreut ist.

    Vielleicht ist es sinnvoll auf AES-42 zu x (passendes Digitalcoresystem) Umsetzer zu warten. SM58 mit Digitalwandler? Klingt paradox, nicht wahr. Wird es dann das DM58?
    Ich vermute, dass eher hochwertige Kondensatorsysteme auf AES42 umsatteln (Stichwort Rundfunk) und die guten alten dynamischen Mikrofone erhalten bleiben.

    Obwohl es schon viele gut funktionierende Digitalmulticore-Systeme gibt, ist ein universeller Ansatz für verschiedene Pulte (Zukunft) derzeit schwer auszumachen.

    Fazit bisher für mich: Weiterhin funktionierende, vorhandene hochqualitative analoge Cores verwenden und abwarten.

    Grüße,
    Hermann

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • hermste
    • 29. Oktober 2008 um 15:16

    Hallo Volker,

    die SB168-ES von Yamaha hat ausschließlich Analog Outputs - das finde ich für ein Digitalcore (hoher Preis) nicht adequat. Ich möchte mindestens den Stereo-Out via AES/EBU ausgeben, eher mehr - alles, was halt AES/EBU hat :) - spart Leitungen (Stereo über ein twisted pair) und bringt auch qualitativ Vorteile.

    Zusätzliche Datenleitungen (RS232,RS485(DMX)) gibt es auch keine - in die Yamaha SB168-ES würde ich nicht investieren. Mein Eindruck ist eher, dass es ein semiprofessionelles Multicore ist. Wenn schon digital, dann anständig, finde ich. Es sollte ja etwa 5 Jahre dienen.
    Vielleicht könnte jemand, der mit dem aktuellen Markt sehr vertraut ist, die Vor- und Nachteile der einzelnen Protokolle (Latenzen, Kabellängen, Samplinfrequenzen, zusätzliche Datensignale, ...) zusammenschreiben? Viel Arbeit... oder vielleicht einfach mal mit einem System beginnen?

    Grüße,
    Hermann

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • hermste
    • 29. Oktober 2008 um 09:40

    Hallo allerseits!

    Wie sieht denn der aktuelle Digitalmulticoremarkt aus? Soweit ich das beurteilen kann, ist er ziemlich durchwachsen.
    Es gab wohl mal eine Zeit, wo MADI die Nase vorne hatte, jetzt sehe ich auch wieder viel Ethersound. Yamaha, Aviom, Auvitran, Rocknet, ...
    Gibt es eine Übersicht Anzahl der Kanäle/Samplingfrequenz/Latenz?

    Wer hier im Forum hat denn ein Digitalmulticore in der Größenordnung 40+ Sends und 16+ Returns in Verwendung - welches und warum?

    Optische/galvanische Entkopplung denke ich wäre ein nettes Feature bei einem Core, wie sieht es mit den Kosten bei einer optischen Lösung aus - sind sie höher als bei Kupfer?

    Grüße,
    Hermann

  • tascam dm 4800 live tauglichkeit

    • hermste
    • 15. Oktober 2008 um 23:44
    Zitat von "LEIF"


    also, das pult war für mich gedacht, als studio und live lösung. nutzung ca 50/50, deswegen sollte es beides können. also studio und foh/monitor.


    Dafür ist das Pult sehr gut geeignet, deshalb habe ich es auch gekauft.

    Zitat von "LEIF"


    das mit den auxen ist natürlich echt schade, kann man das nicht irgendwie mit einem "soft-insert" trixen, so wie mit den eq's auf den auxwegen? so das man dann den insert-kanal abhört?


    Das verstehe ich nicht. Aber an tricksen habe ich auch schon gedacht, jedoch eher vergeblich: Aux Send Auf Input Kanal stecken, dadurch 4-band EQ und dann über direct out des Kanals raus -> da brauchst Du jedenfalls Extension Cards und achtung wegen Feedbackschleife...

    Zitat von "LEIF"


    wenn ich das mit dem layerrouting richtig verstanden habe, kann ich ja auxe/busse/main auf den 2ten layer routen (ch 25-44). kann man das nicht irgendwie so ändern?


    Die Output-Master Fader sind immer auf einer anderen Layerebene.
    Beim DM-24 ist es so:
    Layer 1: Input 1-16
    Layer 2: Input 17-32
    Layer 3: Buss Master Fader und Aux Master Fader

    Ich glaube beim DM-4800 gibt es vier Layer zu je 24 Kanälen.

    Zitat von "LEIF"


    a) ich meinte natürlich "sends on fader" wie bei den yamahas, das pult kann dies auch oder?

    Sends on Fader geht. Du hast sechs Switches für je Aux 1/2, Aux 3/4, ... - beim ersten Mal des Aux 1/2 Switches drücken hast du Aux 1, beim zweiten Mal drücken des Aux 1/2 Switches hast Du Aux 2, ...

    Zitat von "LEIF"


    b) wie ist das mit dem zwischenspeicher, wenn es einen stromausfall gibt, kann das pult den mix rekonstruieren, oder ist alles, da nicht gespeichert und nicht herruntergefahren, verloren?

    Beim DM-24 ist alles gespeichert. Es ist sogar im S-RAM gespeichert, also sogar ein Batteriewechsel (LR 2032 oder so) hat keinen Verlust von Daten zu folge (bravo Tascam...). Ich habe das selber schon gemacht, daher spreche ich hier aus Erfahrung.
    Wie es allerdings mit der neuen Serie 3200 und 4800 aussieht von wegen "Herunterfahren", das weiß ich leider nicht.

    Zitat von "LEIF"


    c) rein i/o routing technisch wäre es möglich durch 12 auxe und 12 directsouts (2 adat i/o) zwölf dual-mono iem mixe zu fahren? (das instrument des künstlers dann als einzelsignal übern direct out)

    Also 12x Aux und 12x Direct Out.
    Du hast je ADAT-Port 8x Output, das geht sich also rein rechnerisch mal nicht aus...

    Nutze, wenn technisch möglich die schon Onboard vorhandenen TDIF-Anschlüsse, bringen auch 8x I/O pro Anschluss - und sind sogar verschraubbar.
    Du könntest den TDIF-Slot-A für 8x Aux-Sends verwenden,
    den TDIF-Slot-B für weitere 8x Aux-Sends verwenden,
    den TDIF-Slot-C für 8x Direct-Out und die 4x Balanced Sends für die restlichen 4 Direct-Outs (wären in diesem Fall Analog-Symmetr. Klinke).
    Direct-Outs kannst Du nicht auf die balanced sends legen, also müsstest Du die Gruppen nutzen, denn die kannst Du dann auf die balanced sends schicken. ;)

    Eine Überlegung für ein fixes Analog-Output-Setup wäre sicherlich auch gleich AD/DA-Karten von Tascam zu verwenden, Multipin direkt auf 8x XLR oder 8x symm. Klinken.

    Achtung: Beim DM-24 war es so, dass die FW-Karte auf Slot 1 gesteckt sein musste, funktioniert im 2er nicht. Beim 4800 hast Du vier Slots.

    Die Output-Sachen mit zusätzlichen Direct-Outs auf Slot-Outputs ist ein wenig zum Nachdenken (Live-Recording über FW-Karte ist dann vielleicht nicht mehr möglich), am besten dafür das Handbuch im Internet lesen. (Siehe http://www.tascam.com/products/dm-4800;9,9,37,19.html ).

    Grüße,
    Hermann

    P.s.: Ich verwende selber mein DM-24 niemals für eine aufwändige Monitorsituation, keine EQs, keine AFL-Abhörmöglichkeit, keine Pultlampen... - es ist einfach zu viel Studiopult für eine Livesituation, wo intuitives Arbeiten nötig ist. Dann lieber ein LS9 über die Verleihcompany buchen, oder halt MH3, SM12/SM20, Legend 3000, M7CL, PM5D oder so ;) (je nach Aufwand)

  • tascam dm 4800 live tauglichkeit

    • hermste
    • 15. Oktober 2008 um 09:24

    Hallo!

    Ich habe auch einen DM24, seit mittlerweile ca. 6 Jahren.
    Und ich mache jährlich eine Theatersaison damit.
    Klanglich ist das Pult sehr gut (sauber, wenig Grundrauschen).
    Die Anschlüsse sind auch üppig gestaltet, durch 3x TDIF (z.B. zur Live-Mehrspuraufzeichnung), 2x AES/EBU Input, 2x AES/EBU Output, Inserts auf allen Kanälen, 4x symm. Line-AD Inputs, 4x symm. Line-DA-Outputs (z.B. als symmetrische Inserts für Summen-EQ oder Vokal-Kompressor verwendbar).
    Weiters habe ich um eine AD-DA Karte aufgerüstet (also zusätzlich 8x AD-Line-Pegel und 8x DA-Line-Pegel (hierfür belege ich immer meine Auxen) und die Firewirekarte zur Mehrspuraufzeichnung per Cubase.

    Ehrlich gesagt, ich würde das Pult jedoch keinem Fremdtechniker zumuten.
    Wie geschrieben, ich mag das Pult, aber es als intuitiver als Yamaha zu bezeichnen, das würde ich nicht tun.
    Ich kenne Yamaha PM5D, M7CL, DM2000, DM1000, 01V96, 01V und möchte hier schon anmerken, dass diese Pulte eher die Livepulte (vielleicht ausgenommen DM-Serie) sind.
    Das Tascampult ist nicht als Livepult gedacht:
    Am DM-24 kann man keine Auxen abhören (!!!) - Monitoring problematisch - nicht als Monitormischpult einzusetzen.
    Man hat leider keinen 4-Band vollparam. EQ an den Aux-Ausgängen und der Stereo-Summe, was ich an den Yamaha Pulte schätze.
    Und auch kein ausgangsseitiges Delay (nur Input-Delay), was an den Yamahapulten auch nett ist (Delayline, Summe verzögern, ...).

    Das gilt jetzt alles für den DM-24, ich vermute jedoch, dass sich grundlegend wenig auf die größeren und weiter entwickelten Modelle getan hat.
    Ich weiß, dass man die neuen Pulte alle "herunterfahren" muss, vgl. Windows... finde ich auch nicht so toll (Live - RCD fällt?), das kenne ich von keinem Yamaha-Pult.

    Eine Sache, die ich auch nervig finde: Kein Anschluss für eine Pultbeleuchtung (zugegeben, den hat das 01V96 auch nicht - ist auch nervig).

    Die notbehelfsmäßige Option, die Auxen über den Control-Room abzuhören (beim DM-24 sind es zuwenige Wahlschalter, damit ich ein ganzes Monitoring durchhören könnte, also alle Auxen), halte ich für "mir-selber-gehört-das-Pult-und-ich-bediene-es" noch akzeptabel, aber ich würde es niemals einem Fremdtechniker hinstellen, außer es ist explizit im Rider erwünscht (habe ich noch nicht erlebt).

    Äußerst positiv: Es ist mir noch niemals softwareseitig ider hardwareseitig abgestürzt.
    Negativ: Die Fader müssen gut geschützt werden (gerade live, Dreck, Schmutz, Staub), weil die Laufbahn direkt von oben einsehbar ist - eine Staubschutzfolie ist unabdingbar, wenn Du nicht nach 2 Jahren einige Fader tauschen willst (achja: Ersatzteile gibt es kaum noch von Tascam dafür, ich habe mit Ach und Krach noch 6 Ersatzfader ergattert, eigentlich wollte ich das ganze Fader-PCB austauschen, aber "nicht mehr lieferbar" -> für Tascam ist das Produkt "discontinued").

    Ich habe es mit Meterbridge, ohne könnte ich es mir gar nicht mehr vorstellen, sie erleichtert das Arbeiten ungemein.

    Soweit meine Erfahrungen.

    Grüße,
    Hermann

  • Eingangsempfindlichkeit QSC Endstufe PL6.0PFC

    • hermste
    • 3. August 2008 um 12:21

    Meines Wissens ist ein DSC260 intern ein Driverack 260, wo JBL draufsteht...
    Das Driverack 260 hat im Auslieferungszustand ausgangsseitig +20dBu für 0dbFS, was 7,7 Volt eff. entspricht.
    Du solltest also Deine Endstufe bei +10dBu in den Limiter spielen, was ganz vernünftig klingt.

    Ich weiß, dass es beim Driverack 260 mittels internen Jumpern möglich ist, die analoge Ausgangsspannung zu senken - und zwar auf +14dBu für 0dBFS.

    Schau dazu das Handbuch von der dbxpro Homepage für das Driverack 260 an.

    Vielleicht sind die JBL-Varianten von Grund auf auf ausgangsseitig +14dBu gesetzt...

    Eingangsseitig sollten die Jumper auf +14dBu für 0dBFS standardmäßig gesetzt sein.

    Welchen Ausgangspegel liefert denn Dein Mischpult?

    Grüße,
    Hermann

  • Anwendbarkeit LärmVibrationsArbSchV auf freie Mitarbeiter

    • hermste
    • 28. April 2008 um 12:53

    Hallo Stephan,

    Du hast auch Recht - es ist manchmal, mit diesem Wissen wohl in einer Grauzone.

    Ich entscheide, wo (genau) die Anlage hängt, wie sie gewinkelt wird und wieviel Stück wir benutzen (z.B. als Systemtechniker). Ich entscheide (mit), wo der FoH stehen wird. Aber natürlich gab es auch unveränderbare Dinge wie Hängepunkte etc. die vorher schon von der ausführenden Firma begutachtet wurden (und die auch z.B. die Firma nicht verändern kann...).

    Also würde einige Punkte für und einige gegen die Scheinselbständigkeit sprechen.

    Ich denke, eine Scheinselbständigkeit ist am ehesten dann erkennbar, wenn man nur für eine Firma arbeitet. An den anderen Kriterien ist kaum etwas Festzumachen, weil die Parameter von Job zu Job variieren.

    Wenn ich einem Kollegen der Firma ein Kabel von A nach B trage, wäre das wohl scheinselbständig. Wenn ich es aber selbst benötige, dann nicht?
    Darum geht es wohl in der Regelung nicht...
    Ich dachte mir "Scheinselbständigkeit" wäre mit dem Nichtvorhandensein eines Gewerbescheins bei Ausführung eines Gewerbes und Rechnungsstellung über diese Tätigkeit gegeben (und z.B. Umsatzsteuerverrechnung ohne diese an die Finanz abzuführen).

    Wenn es um Fragen der Verantwortung geht, werden diese nicht genau definierbaren Kriterien wahrscheinlich zum Streitobjekt. Daher bin ich gespannt, wie die Diskussion weiterlaufen wird.

    Grüße,
    Hermann

  • Anwendbarkeit LärmVibrationsArbSchV auf freie Mitarbeiter

    • hermste
    • 28. April 2008 um 11:45

    Hallo Stephan,

    ich verstehe nicht warum ich mit Gewerbeschein, Steuer- und UID-Nummer scheinselbständig sein sollte. Ich bin Dienstleister und im schlechtesten Fall Subunternehmer. Ich sehe es jedoch so, dass ich als Dienstleister gebucht werde und diese erbringe. Mit Haftpflicht-, Sozial-, und Berufsunfähigkeitsversicherungen, wie es heutzutage üblich ist.

    Wieso sollte man Subunternehmer (wenn ich mich z.B. als solcher bezeichnen würde, wenn ich als Techniker für eine Verleihfirma arbeite) als Angestellter bei dem entsprechenden Unternehmen gelten?

    Mich würde interessieren, wie Du auf "Scheinselbständigkeit" bei EinzelunternehmerInnen kommst...

    Grüße,
    Hermann

  • BSS FDS 366 Custom Logo?

    • hermste
    • 22. April 2008 um 18:40

    Ja, ich kann aushelfen. Ich habe das schon mit zwei 366er gemacht (Firmenlogo).
    Zur Information: Das Firmenlogo ist nur zu sehen, wenn man den Controller auf "OEM Lock" einstellt. Sonst ist es nicht zu sehen...

    Das Bild muss unbedingt in dem folgenden Format vorliegen:
    Compuserve GIF format Version 87a,
    Non-interlaced.
    2 colours.
    Size 128pixels by 56 pixels.

    Sonst funktioniert es nicht.
    Schicke mir eine PM mit deiner Emailadresse und dann hast Du es im Postfach.

    Viele Grüße,
    Hermann

  • Funkstrecke mit Schoeps-Mikrofonkapseln: Erfahrungen?

    • hermste
    • 22. April 2008 um 10:59

    Den Vorverstärker für Taschensender findet ihr hier beschrieben:
    http://www.schoeps.de/PDFs/Schoeps-CMR.pdf

    Von einem Handsender weiß ich wiederum nichts... - und finde auch nichts auf der Schoeps Homepage. Jetzt habe ich etwas auf der Gruppe3 Homepage gefunden - meint ihr dieses Teil?

    Grüße,
    Hermann

  • Funkstrecke mit Schoeps-Mikrofonkapseln: Erfahrungen?

    • hermste
    • 20. April 2008 um 16:57

    Vielleicht antwortet niemand, weil den Taschensender keiner hat und Du Vermutungen aus dem Prospekt heraus bestimmt nicht haben wolltest.
    Übrigens: Jetzt erinnere ich mich - am Schoeps-Stand in Frankfurt war der Taschensender nicht zu sehen.

    Ich denke, die meisten Schoeps-Besitzer wissen von seiner Existenz. Sinnvoll erscheint er mir bei Star-Instrumental-Solisten.

    Bei normaler Orchestermikrofonie ist ein Kabel kein Hindernis (und besser wird das Signal über den Kompander auch nicht).

    Den Taschensender braucht eben André Rieu und andere ernsthafte Star-Violonisten. Dann ist auchs schon Schluss.
    Zumindest den Eindruck habe ich.

    Grüße,
    Hermann

  • Funkmikrofonprofis gefragt - Rauschen bei geringen Pegeln?

    • hermste
    • 1. April 2008 um 20:54

    Hallo nochmal und herzlichen Dank für Eure Antworten.

    Es ist gut zu wissen, dass dieses Aufrauschen wirklich auf den Compander zurückzuführen ist und ich mir deshalb in Zukunft diesbezüglich nicht mehr so sehr den Kopf zerbrechen muss, weil ich die Ursache kenne und - wenn möglich, den Hub etwas erhöhen kann (den versuche ich ohnehin im Nominalbereich zu halten).

    Das Aufrauschen beim U1/WL93 konnte ich bei dem U4D-System übrigens beim Handsender (U2/B87) nicht so sehr wahrnehmen - obwohl es auch dort um sehr dynamische Pegel ging...
    Das Phänomen bei diesem einen U1 war auch nicht immer gleich stark vorhanden, daher ist die Ursachenforschung diesbezüglich noch nicht für mich abgeschlossen. Ich war davon überzeugt, dass durch einen Tausch der WL93 (weniger wichtige Rolle gegen wichtigen Sprecher) das Aufrauschen massiv geringer wurde (leider benötige ich auf diesem Kanal sehr viel Dynamik, sonst würde ich gerne mehr AF-Gain geben).
    Man musste schon genau hinhören, um es zu hören. Nunja, jedenfalls weiß ich nun, dass dies meistens ein Artefakt des Companders ist.

    Ein U4D Empfänger wird ohnehin von Michael Wolf betreut werden, weil er einen "Error 1" hat (spielt trotzdem und er hat schon ein knappes Jahrzehnt am Buckel) - jedoch über den österr. Vertrieb bearbeitet (vom Kurt beim Kain). Hoffentlich hat er schon die neuen EPROMs, die noch verfügbar sind. Ich habe mich mit Michael Wolf auf der Musikmesse dieses Jahr etwas länger unterhalten und bedanke mich auch sehr herzlich auf diesem Wege für einige Einblicke in die Funktechnik aus "erster Hand" (wer kennt gängige Probleme und deren Lösungen besser als ein Servicetechniker?) und bedanke mich für das nette Gespräch.

    Selber hatte ich die UHF-R Serie noch nicht im Einsatz. Ich freue mich jedoch schon darauf, weil ich mit der U4-Serie fast immer ein problemloses und sicheres Arbeiten möglich war und ist.

    Trotzdem bevorzuge ich immer noch kabelgebundene Mikrofone, wenn möglich ;-).

    Ein abschließendes Heureka! und Danke an alle beteiligten,
    Hermann

  • Funkmikrofonprofis gefragt - Rauschen bei geringen Pegeln?

    • hermste
    • 1. April 2008 um 09:11

    Danke für die vorläufigen Hinweise,

    ich habe die Datei jetzt nochmal ins Internet gestellt
    http://www.file-upload.net/download-760765/rascheln.mp3.html

    und hoffe, dass sie dieses Mal funktioniert.

    Bitte hört Euch das nochmal an, ob ihr das auf den Compander zurückführen würdet.

    Ehrlich gesagt wäre ich wohl etwas erstaunt, wenn ein U1 Taschensender/U4 Empfängersystem solche Nebengeräusche erzeugen würde (in dem Hörbeispiel MKE2 auf SK 3063 Taschensender und EM 3032 Empfänger).
    Kann es sein, dass der Compander über die Zeit in Mitleidenschaft gezogen wird und nachjustiert werden muss oder "ist das eben so" und bei Programmmaterial mit vielen Ruhepausen (Sprache) deutlicher wahrnehmbar?

    Wegen der IEM: 300g2 wäre eigentlich ein recht aktuelles System... interessant.

    Danke für Eure Hilfe,
    Hermann

  • Funkmikrofonprofis gefragt - Rauschen bei geringen Pegeln?

    • hermste
    • 31. März 2008 um 18:11

    Hallo!

    Ich erkundige mich hier zu einem Phänomen, das ist schon mit verschiedensten Anlagen vorgefunden habe und ich nicht mehr eindeutig einer Ursache zuweisen kann. Dieses Mal konnte ich es Mitschneiden...

    Bei Microport-Systemen erlebe ich es öfters, dass bei Sprachübertragung, sobald ein nennenswertes Schallereignis auf die Membran auftrifft zuerst ein kurzes, recht leises Rauschen/Rascheln zu hören ist. Das gleiche passiert wieder, wenn von dem Schallereignis der Zustand zu "Ruhe" kommt.

    Ich dachte bisher, es wäre wohl der Squelch zu hoch eingestellt oder der RF-Empfang zu gering (im Endeffekt ja das gleiche Nadelöhr).

    Dann erlebte ich einmal mit einem U4D System (also U1 Taschensender) mit einem (günstigen) WL93 Kugellavaliermikrofon, dass genau dieses Ansprechgeräusch bei einem einzelnen Mikrofon aufgetreten ist. Daher ging ich davon aus, dass die Spannung der dauerpolarisierten Elektretkapsel wahrscheinlich über die Jahre geringer wurde und daher vielleicht dieser Effekt auftritt.

    Vorgestern hatte ich eine Kirchensache mit einer Sennheiser 3000er Anlage in Betrieb (RF-Empfang war perfekt und Frequenz war frei (mit UHF-Scanner gemessen)) und da hatte ich das schon wieder...

    Ist es das Compander-System, das die Nebengeräusche erzeugt?

    Als Link ein Beispiel, damit ihr merkt, was ich mit Rascheln meine. Man hört es immer an den Wortansätzen des Pfarrers.
    Hier der Link zur Datei:
    http://www.file-upload.net/download-759548/rascheln.mp3.html

    Ich bin mir sicher, jemand außer mir hat das auch schonmal bei einem System bemerkt. Hat jemand eine Lösung?

    Grüße,
    Hermann

  • Voc & Git in Kirche: Reichen zwei Meyer UPM-1/2p ?

    • hermste
    • 29. März 2008 um 23:43

    Hallo Frankie,
    ja es wäre besser, die Künstler im Altarbereich zu platzieren. Ich beschalle seit Jahren für eine Adventbeschallung (Chor, Streichquartett, Gitarrentrio, Theaterstück, ...) je 800 Personen (Fassungsvermögen der Kirche - bei etwa je 15 Aufführungen pro Saison). Das einzige, was hilft, wenn es um Sprachverständlichkeit und Direktschall geht ist ein dezentrales Beschallungskonzept.

    Ich würde von der Empore vermeiden, weil Du schon am Weg von der Empore zu den Ohren durch die vielen Wände noch viel mehr Diffusschall anregst, als wenn sie im Altarbereich wären (Das wäre ein extrem diffuses Klangbild, das im Hauptschiff ankommt ...). - Und selbst der Diffusschallanteil wird noch bei Platzierung im Altarbereich hoch genug sein. Raumresonanzen (je nach Länge, Höhe, Breite) gibt es in Mengen. Auch solche, die man bedämpfen muss, damit es halbwegs klingt.
    Gerade die Konzertgitarre braucht schon einiges an akustischer Verstärkung, damit es passt. Mit einem Kondensatormikrofon ist man da schneller als man glaubt im Bereich der Feedbacks zwischen etwa 100 und 400 (je nach Raum).

    Also mit 45° Modellen zu arbeiten würde ich für Vernünftig halten.
    Ich würde als Hauptsystem zwei UPM-1p nehmen und dann als Delay die 45 gradigen, damit Du im vorderen Bereich auch alle Ohren erwischst und dann mit den zwei UPM-2p nur noch nach hinten mit Direktschall auffüllst.
    Die würde ich schon relativ nahe zum Hauptsystem, je nach Gegebenheit mit einer Entfernung um die 10 Meter aufstellen, damit Du eine gute Pegelverteilung, gute Direktschallverteilung und den positiven Effekt der enger abstrahlenden Delaylautsprecher nutzen kannst, die sich in die 100°igen Hauptsysteme einfügen.

    Natürlich ist für diesen Zweck ein Line-Delay nötig, wenn es um Qualität geht (und davon gehe ich aus, wenn es um Meyer Lautsprecher geht ;) ).

    So würde ich es machen.

    Gutes Gelingen und viel Spaß,
    Hermann

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