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Beiträge von Grandfunk

  • Dämpfungsfaktor

    • Grandfunk
    • 9. November 2003 um 03:15

    Hallo Jürgen,

    nur mal so ne Frage:

    Dein Nick ist dieses "audio-zenit".

    Darf man davon ausgehen, daß Du was mit der gleichnamigen Firma zu tun hast ?

    Ist nur so rein interessehalber gefragt, um die Gegebenheiten besser einordnen zu können.

    Grüße

    Tom

  • Palmer-Endstufen von Adam Hall

    • Grandfunk
    • 8. November 2003 um 15:36

    Hallo zusammen,

    Hat jemand Praxis-Erfahrungen mit den Palmer-Endstufen :

    1100LX
    1400LX
    3000LX
    -?-

    Die Geräte sind lt. Prospekt 2-Ohm-stabil und werden in "Class-H"-Schaltung betrieben. Woraus sich ein größerer Wirkungs-Grad ergeben soll. (Was vielleicht die 2-Ohm-Tauglichkeit "doch" sicherstellt)

    Die 2-Ohm-Tauglichkeit ist aber NICHT unbedingt das hiesige Entscheidungs-Kriterium für eine eventuelle Anschaffung.

    Es geht vorrangig um Zuverlässigkeit, Dauerbelastbarkeit und brauchbaren Reparatur-Service für den Fall der Fälle.

    Freue mich über eventuelle Erfahungs-Berichte von Euch !

    Grüße

    Tom

  • Wer kennt DAAS PC Karte und Software!

    • Grandfunk
    • 5. November 2003 um 18:50

    Hallo Deichton,

    Genau die ISA-Karte habe ich gemeint.

    Einstecken (Software einspielen) und geht. In seltenen Fällen muß man per Steckbrücke einen anderen "DMA-Kanal" auf der Karte wählen. Das erklärt das Manual.

    Wegen des Wandlers könntest Du sicherheitshalber mal nachfragen, um welche Version es sich handelt, bei: http://www.admnet.de

    Soweit ich weis hätte die DOS-Version einen anderen Wandler als die Windows-Version. Bzw. es gibt zwei Typen von Wandlern.

    Meine aber, daß genau diesem Crystal-Wandler hinterher geweint wird.

    Wo Licht ist , da auch Schatten:

    Ein Nachteil den ich Dir zu dem ISA-System sagen könnte ist folgender:

    Während bestimmter laufender Messungen kommt der Mauspfeil ins stottern. Das kann einen am Anfang etwas verwirren, weil man spontan an einen drohenden System-Absturtz denkt. Ist aber hier normal und wohl folge des ISA-Systems. USB oder PCI hat dafür wieder andere Nachteile. Irgendwas ist immer :(

    Ist aber auch nicht bei allen Mess-Arten so. Will man nun eine laufende Messung abbrechen weil man sich vertan hat, macht man das am besten über die Escape-Taste und gut.

    Ansonsten, je nach Umfang der gelieferten Software, wären Vorkenntnisse nicht schlecht, bzw. ein wenig Elektronik-Hintergrund-Wissen. Damit man weis was man tut. Die Beschreibung der einzelnen Funktions-Felder ist übrigens in Englisch, während das Manual Deutsch ist.

    Da es sich um ein professionelles System handelt, ist wie gesagt nicht jeder Sachverhalt "allumfassend" erklärt und nicht jede Wert-Angabe gibt es erstmal einen Grundlehrgang. Dennoch ist das Manual bemüht, die meisten Mess-Arten und mögliche Fehler-Quellen ausreichend zu beleuchten.

    Der volle Funktions-Umfang, zumindest der Version DAAS32, erschließt sich einem erst mit der Zeit, in der auch die Ansprüche steigen mit wachsender Routine beim Messen. Da wünscht man sich vielleicht noch die oder die Funktion dazu, und stellt fest, die ist da ja AUCH drin.....

    Wie gesagt, wenn Du nochmehr Daten über den Wandler hättest und um welche Software-Version es sich handelt, könntest Du mal bei adm anfragen, was von der Sache zu halten ist. Die Reparieren auch die Karte im Fall der Fälle.

    Falls kein Interesse an der Karte, vielleicht wüßte ich jemanden. Müßte dann aber vorab die die genannten Daten haben.

    Grüße sendet

    Tom

  • Wer kennt DAAS PC Karte und Software!

    • Grandfunk
    • 2. November 2003 um 18:14

    .. schiet, Antwort-Beitrag offline geschrieben und nun futsch :evil:

    Hallo Deichton,

    jetzt reicht es zeitlich nur noch mal für eine Kurz-Version:

    Wenn Software linzensiert ist (wichtig für updates im Rahmen der Produkt-Pflege) und es die Windows-Version ist...

    ... Karte kaufen ! !!!

    Es gibt kein besseres/zuverlässigeres Hardware-System auf diesem Sektor. (Außer neuere Modelle ab Euro 3000,-- aufwärts.)

    Grundlegende Messungen sind weitgehend "geführt". Das Manual ist allerdings kein Workshop über die Mess-Technik. Wird aber gerade überarbeitet und sicher noch die eine oder andere Detail-Frage besser erklären.

    Mit der Karte tust Du Dir echt was gutes.

    Indem Du auf der Hardware-Seite schonmal weit vorne liegst und die einige "Baustellen" ersparts. Zum anderen, weil Dir gleich der Leidensweg durch "Freeware" erspart bleibt.

    Grüße sendet

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 17. Mai 2003 um 13:24

    Die Simulationen mit AJH sollen wohl näher dran an der Wahrheit sein, als bei anderen Programmen. Das erklärt vielleicht die Abweichungen zu den seinerzeitigen K&T-Volumen-Angaben.

    Irgenswo stand mal, daß AJH die Induktivität des Chassis anders berücksichtig als sonst, und evtl. werden ja auch diese Effekte durch heiße Schwingspulen mit einbezogen. Weis ich aber nicht genau, ich habe daß Programm nicht.

    Die von PAcoustiks veröffentlichen TSP waren von denen vielleicht selbst gemessen und gerade bei einigen TSP erhält man ja von Tag zu Tag andere Werte.....

    Auf das Boxenschleppen zum Mess-Platz hätte ich auch nicht sooo die Lust ;) Und was soll´s auch, wenn der Zufriedenheits-Faktor sich eh bereits eingestellt hat ?

    Mal Probehören wird wohl leider nicht möglich sein. Hier ist Kiel....., also sozusagen "das Gegenteil" von München, so rein entfernungs-mäßig ;)

    Weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Bauen wünscht

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 17. Mai 2003 um 13:24

    Die Simulationen mit AJH sollen wohl näher dran an der Wahrheit sein, als bei anderen Programmen. Das erklärt vielleicht die Abweichungen zu den seinerzeitigen K&T-Volumen-Angaben.

    Irgenswo stand mal, daß AJH die Induktivität des Chassis anders berücksichtig als sonst, und evtl. werden ja auch diese Effekte durch heiße Schwingspulen mit einbezogen. Weis ich aber nicht genau, ich habe daß Programm nicht.

    Die von PAcoustiks veröffentlichen TSP waren von denen vielleicht selbst gemessen und gerade bei einigen TSP erhält man ja von Tag zu Tag andere Werte.....

    Auf das Boxenschleppen zum Mess-Platz hätte ich auch nicht sooo die Lust ;) Und was soll´s auch, wenn der Zufriedenheits-Faktor sich eh bereits eingestellt hat ?

    Mal Probehören wird wohl leider nicht möglich sein. Hier ist Kiel....., also sozusagen "das Gegenteil" von München, so rein entfernungs-mäßig ;)

    Weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Bauen wünscht

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 11. Mai 2003 um 20:45

    Hi Benjamin,

    Bei K&T, seinerzeit noch unter Bernd Timmermanns, wurden die TT 24 Stunden mit einem Sinus von ca. 20 Hz und 15 Volt (soweit ich es jetzt genau erinnere) durchgewobbelt und dann einen Tag abkühlen lassen bevor die TSP gemessen werden.

    Für den PAS CLX-2580C hatte K&T 6/97 folgende Daten ermittelt:

    Die Wichitgsten:

    FS: 42 Hz
    QTS: 0,215
    VAS: 130 Liter
    SPL 98 dB

    Der Vertrieb (Pase acoustics) macht in einer Annonce mit dem Treiber in der gleichen Ausgabe dazu folgende Angaben:

    FS: 48 Hz
    QTS: 0,34
    VAS: 100 Liter
    SPL: 98dB


    K&T gab als Gehäuse-Empfehlung ein Horn an. Falls man doch ein BR-Gehäuse verwenden wolle, solle dieses 27 Liter haben und dieses ließe eine untere Grenz-Frequenz von 83 Hz erwarten, bei 10 cm Rohr-Durchmesser und 13 cm Rohrlänge. Bei aktiver Ansteuerung hätte das Gehäuse nur 20 Liter gehabt.

    Wenn Du ein Mess-System zur Verfügung hast, könntest Du jetzt im "frischen" Zustand ja mal die Impedanzkuve messen und nach einiger Laufzeit nochmal um zu sehen, was sich da noch getan hat.

    Grüße

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 11. Mai 2003 um 20:45

    Hi Benjamin,

    Bei K&T, seinerzeit noch unter Bernd Timmermanns, wurden die TT 24 Stunden mit einem Sinus von ca. 20 Hz und 15 Volt (soweit ich es jetzt genau erinnere) durchgewobbelt und dann einen Tag abkühlen lassen bevor die TSP gemessen werden.

    Für den PAS CLX-2580C hatte K&T 6/97 folgende Daten ermittelt:

    Die Wichitgsten:

    FS: 42 Hz
    QTS: 0,215
    VAS: 130 Liter
    SPL 98 dB

    Der Vertrieb (Pase acoustics) macht in einer Annonce mit dem Treiber in der gleichen Ausgabe dazu folgende Angaben:

    FS: 48 Hz
    QTS: 0,34
    VAS: 100 Liter
    SPL: 98dB


    K&T gab als Gehäuse-Empfehlung ein Horn an. Falls man doch ein BR-Gehäuse verwenden wolle, solle dieses 27 Liter haben und dieses ließe eine untere Grenz-Frequenz von 83 Hz erwarten, bei 10 cm Rohr-Durchmesser und 13 cm Rohrlänge. Bei aktiver Ansteuerung hätte das Gehäuse nur 20 Liter gehabt.

    Wenn Du ein Mess-System zur Verfügung hast, könntest Du jetzt im "frischen" Zustand ja mal die Impedanzkuve messen und nach einiger Laufzeit nochmal um zu sehen, was sich da noch getan hat.

    Grüße

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 8. Mai 2003 um 01:34

    Hallo Benjamin,

    da hast Du recht:

    Ein LS-Chassis braucht eine gewisse Zeit bis es seine entgültigen Parameter angenommen hat. Die Aufhängung aus Sicke und Zentrierspinne wird im Laufe des Betriebes weicher, somit sinkt die Resonanzfrequenz und steigt das Äquivalenz-Volumen.

    Wurden die Parameter des Herstellers für ein eingelaufenes Chassis zur Gehäuse-Berechnung herangezogen, dauert es nun eine gewisse Betriebszeit, bis das fabrikneue Exemplar mit der Abstimmung des Gehäuses, wie nach Hersteller-Daten vorausberechnet, zusammenpasst.

    Dabei muß man aber auch drauf hoffen, daß der Hersteller seine Daten mit eingespieltem Chassis ermittelt hat, was heute aber eigentlich normal sein sollte. Allerdings werden diese Parameter typischer weise mit Kleinst-Signalen ermittelt, die zumindest im PA-Betrieb in keinerlei Zusammenhang mit den dort vorkommenden Spannungen - und damit Membran-Auslenkungen - stehen. Messungen der TSP mit höheren Spannungen führen meist zu größeren Güten und VAS.

    Dann muß man aber auch bedenken, daß ein heißgelaufenes Chassis dann wiederum andere Parameter hat und eigentlich eine wiederum andere Abstimmung bräuchte.

    Mit ihrer Erwärmung steigt die Impedanz der Schwingspule, wodurch sich die Gesammtgüte QTS nach oben verschiebt, was rechnerisch in größerem Gehäusevolumen resultiert, was dann eine andere Bass-Reflex-Abstimmung benötigen würde.

    Also was könnte man vorausschauend tun hinsichtlich dieser Problematiken?

    Will man den neuen TT-Lautsprecher möglichst schnell klanglich beurteilen können, kann man ihn uneingebaut mit einem Sinus von so 20 Hz mit ein paar Volt so 24 Stunden einlaufen lassen (Hz-Zahl und Spannung natürlich total abhängig von der Belastbarkeit des Chassis!) oder er muß halt ein paar Auftritte lang einspielen.

    Und wegen der Veränderung der Parameter durch Erwärmung der Schwingspule würde ich das TT-Gehäuse immer eher um 20% "zu groß" bauen und die BR-Abstimmung auch entsprechend tiefer legen.

    Das gibt dann aber schnell mal einen Konflikt mit der Baugröße und Gewicht, denn PA soll ja auch noch transportabel sein. Deshalb wird sicher eine PA-Box eher doch "zu klein" gebaut werden. Zum Ausgleich eventueller Schwächen hätte man ja meist auch noch einen EQ mit im Rack.

    Und letzlich ist das Gehör auch noch relativ unempfindlich für tiefe Frequenzen und bekommt die eine oder andere kleine Fehlabstimmung gar nicht mit :-))

    Grüße

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 8. Mai 2003 um 01:34

    Hallo Benjamin,

    da hast Du recht:

    Ein LS-Chassis braucht eine gewisse Zeit bis es seine entgültigen Parameter angenommen hat. Die Aufhängung aus Sicke und Zentrierspinne wird im Laufe des Betriebes weicher, somit sinkt die Resonanzfrequenz und steigt das Äquivalenz-Volumen.

    Wurden die Parameter des Herstellers für ein eingelaufenes Chassis zur Gehäuse-Berechnung herangezogen, dauert es nun eine gewisse Betriebszeit, bis das fabrikneue Exemplar mit der Abstimmung des Gehäuses, wie nach Hersteller-Daten vorausberechnet, zusammenpasst.

    Dabei muß man aber auch drauf hoffen, daß der Hersteller seine Daten mit eingespieltem Chassis ermittelt hat, was heute aber eigentlich normal sein sollte. Allerdings werden diese Parameter typischer weise mit Kleinst-Signalen ermittelt, die zumindest im PA-Betrieb in keinerlei Zusammenhang mit den dort vorkommenden Spannungen - und damit Membran-Auslenkungen - stehen. Messungen der TSP mit höheren Spannungen führen meist zu größeren Güten und VAS.

    Dann muß man aber auch bedenken, daß ein heißgelaufenes Chassis dann wiederum andere Parameter hat und eigentlich eine wiederum andere Abstimmung bräuchte.

    Mit ihrer Erwärmung steigt die Impedanz der Schwingspule, wodurch sich die Gesammtgüte QTS nach oben verschiebt, was rechnerisch in größerem Gehäusevolumen resultiert, was dann eine andere Bass-Reflex-Abstimmung benötigen würde.

    Also was könnte man vorausschauend tun hinsichtlich dieser Problematiken?

    Will man den neuen TT-Lautsprecher möglichst schnell klanglich beurteilen können, kann man ihn uneingebaut mit einem Sinus von so 20 Hz mit ein paar Volt so 24 Stunden einlaufen lassen (Hz-Zahl und Spannung natürlich total abhängig von der Belastbarkeit des Chassis!) oder er muß halt ein paar Auftritte lang einspielen.

    Und wegen der Veränderung der Parameter durch Erwärmung der Schwingspule würde ich das TT-Gehäuse immer eher um 20% "zu groß" bauen und die BR-Abstimmung auch entsprechend tiefer legen.

    Das gibt dann aber schnell mal einen Konflikt mit der Baugröße und Gewicht, denn PA soll ja auch noch transportabel sein. Deshalb wird sicher eine PA-Box eher doch "zu klein" gebaut werden. Zum Ausgleich eventueller Schwächen hätte man ja meist auch noch einen EQ mit im Rack.

    Und letzlich ist das Gehör auch noch relativ unempfindlich für tiefe Frequenzen und bekommt die eine oder andere kleine Fehlabstimmung gar nicht mit :-))

    Grüße

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 7. Mai 2003 um 11:45

    wenn es tatsächlich eine stehende Welle bei 800 Hz ist, würde Dämmwolle einfüllen zumindest etwas bringen.

    Wenn das Chassis allerdings schon 30 cm tief ist, bleibt leider kaum Platz für deren günstige Positionierung, also eher in der Mitte des Gehäuse-Volumens im Schnelle-Maximum der Stehenden Welle.

    Kreuz-Verstrebungen scheiden wegen dem tiefen Chassis sicher auch aus.
    Anssonsten könnten innen aufgegklebte Weichwaser-Platten das Nachresonieren der Wände noch etwas mildern.

    Woher weist Du daß das Problem bei 800 Hz ist ? Hast Du das mal mit einem Sinus-Generator überprüft ? Wenn ja, im Musikbetrieb würden ja nicht ständig 800 Hz anliegen und von daher relativiert sich der Mangel dann wieder zu Deinen Gunsten.

    Falls es sich um eine Membran-Resonanz handelt, dann wird die nicht weggehen. Die Membrane selber "altert" kaum. Was sich im Laufe der Zeit ändert, ist die Härte der Aufhängung in Richtung weicher.

    Ansonsten wie gesagt, mal soviel Dämmwolle rein wie geht, aber nicht fest Stopfen. Gute Eigenschaften hat die Mischung aus Schaf- und Polyester-Dämmwolle von Visaton. Besser als "nur" Polyester-Wolle.

    Viel Erfolgt wünscht

    Tom

  • Körperschall oder stehende Welle?

    • Grandfunk
    • 7. Mai 2003 um 11:45

    wenn es tatsächlich eine stehende Welle bei 800 Hz ist, würde Dämmwolle einfüllen zumindest etwas bringen.

    Wenn das Chassis allerdings schon 30 cm tief ist, bleibt leider kaum Platz für deren günstige Positionierung, also eher in der Mitte des Gehäuse-Volumens im Schnelle-Maximum der Stehenden Welle.

    Kreuz-Verstrebungen scheiden wegen dem tiefen Chassis sicher auch aus.
    Anssonsten könnten innen aufgegklebte Weichwaser-Platten das Nachresonieren der Wände noch etwas mildern.

    Woher weist Du daß das Problem bei 800 Hz ist ? Hast Du das mal mit einem Sinus-Generator überprüft ? Wenn ja, im Musikbetrieb würden ja nicht ständig 800 Hz anliegen und von daher relativiert sich der Mangel dann wieder zu Deinen Gunsten.

    Falls es sich um eine Membran-Resonanz handelt, dann wird die nicht weggehen. Die Membrane selber "altert" kaum. Was sich im Laufe der Zeit ändert, ist die Härte der Aufhängung in Richtung weicher.

    Ansonsten wie gesagt, mal soviel Dämmwolle rein wie geht, aber nicht fest Stopfen. Gute Eigenschaften hat die Mischung aus Schaf- und Polyester-Dämmwolle von Visaton. Besser als "nur" Polyester-Wolle.

    Viel Erfolgt wünscht

    Tom

  • Stecker-Netzteil, symetrisch

    • Grandfunk
    • 6. Mai 2003 um 18:35

    Vielen Dank zwischendurch mal für die rege Beteiligung !

    In der Tat soll das NT ausgelagert sein um Störeinstrahlung auf die Elektronik des Mic-Amps zu vermeiden.

    Der andere Grund ist, daß so ein NT evtl. mal Bestandteil eines Bausatzes für eine Umschaltbox für ein LS-Mess-System sein soll (HobbyBox), in dem dann auch ein Mic-Amp integriert sein soll.


    Und da möchte ich es dann tunlichst vermeiden, einen Käufer mit 230V jonglieren zu lassen.

    So gaaaaanz trivial ist die wirklich zu Ende gebrachte Eigenentwicklung so eines symetrischen Stecker-NT´s auch nicht.

    Schon die Kosten einer individuell entwickelten/angefertigten NT-Platine übersteigen fast den Komplett-Preis eines Fertig-NT´s und es ist mir z.B. bis heute nicht gelungen, ein 3-adriges Gummikabel für die Sekundär-Spannungen zu finden, das nicht die Kabel-Farben für Netz-Verwendung hat. Es ist tunlichst verboten, den gekennzeichneten Schutzleiter für andere Zwecke einzusetzen.

    Um nochmal zurück zu kommen auf die virtuelle Masse und den 24 Volt Trafo:

    Ich überlege ob ich da an virtueller Masse und Plus dann 12 Volt abgreifen könnte für die Phantom-Spannung? Oder ist hier der Trick dieser Beschaltung ausgereitzt ?

    Grüße erstmal

    tom

  • Stecker-Netzteil, symetrisch

    • Grandfunk
    • 6. Mai 2003 um 11:40

    Hi Spektor,

    Deinen Tip werde ich in die engere Wahl mit einbeziehen. Die Beschreibung für die Beschaltung habe ich verstanden.

    2 x 15 V wäre insofern gut, da ich dann auch 15V-Phantom, z.B. für das Behringer ECM-8000 hätte.

    Kannst Du was sagen, ob die Schaltung mir der virtuellen Masse irgendwelche prinzip-bedingten Nachteile hätte, wie höhere Störspannung oder so ?

    Grüße

    Tom

  • Stecker-Netzteil, symetrisch

    • Grandfunk
    • 5. Mai 2003 um 22:46

    Hallo zusammen,

    ich schaue mal bei Euch rein mit einer Bitte, vielleicht könnt Ihr mir helfen:

    Und zwar suche ich Hinweise auf Stecker-Netzteile mit symetrischer Spannung.

    Ich habe mitbekommen, daß manche Mischpulte oder Effektgeräte solche verwenden.

    Optimal wäre so ein NT mit 2 x 15 VDC, 2 x 50 mA.

    Aber ich wäre auch schon zufrieden mit 2 x 15 Volt -Wechselspannung, oder gern höher.

    Bin für jeden Hinweis auf solche Netzteile dankbar. Wie gesagt: vorrangig wichtig ist symetrische Spannung.

    Sollen Verwendung finden für Selbstbau-Mikro-Vorverstärker. Eigenbau entsprechender ist oft teurer bzw. ergäbe das Problem der VDE-Sicherheit.

    Vielen Dank für eine Tip wo/wer mit seinen Mischpulten solche Stecker-NT mitliefert.

    Grüße
    Tom

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