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Beiträge von TeO

  • 02r gebraucht od. 01V96 neu?

    • TeO
    • 22. Februar 2005 um 18:12

    Hallo Digital-User... ;)

    Kurz auch ein paar Erfahrungen meinerseits:

    1) Wir hatten bis vor Kurzem ein 02R mit Software-Version 2 im Einsatz, hat wunderbar funktioniert. Natürlich hört man als guter Tonmann die 20bit-Wandler der PreAmps, war aber für Live okay, jedoch möchte ich die definitiv nicht gegen die Behrniger Preamps tauschen! Auch wenn da 24bit draufsteht, klingen tun die Behringer-Teile eher wie 16bit.
    Das 02R hat auch im Live-Betrieb wunderbar gespielt, auch bei "unbekannten" bands war es kein Problem, einen 10-Minuten-Soundcheck durchzuführen. Sollte eigentlich bei einem guten Tonler eh egal sein, ob digital oder analog, 10 Minuten sind 10 Minuten, oder?

    2) Was die Digipulte nicht mögen, sind krasse Temperaturunterschiede (z.B. vom "kalten" Lkw in die "warme" Halle) o.ä. Da streiken die ab und an, bis sie sich aklimatisiert haben. Ist aber KEINE Sache von Stunde und auch nicht wirklich wild, wenn man drauf achtet. Abstürze während des Betriebes kenne ich nicht, weder von uns noch von anderen 02R-/01V96-Usern.

    3) Nachtrag zu 1): Wir stellen jetzt auf 01V96 um, das Gerät hat auch 32 Mono-Kanäle + 4 Stereo-Kanäle, sowas wie VCA-Gruppen "in digital" ;-), auch die 8 Auxe, 4 interne Efx (mittlerweile sogar mit Tap-Delay) etc. Was erwartet Ihr von einem Digipult für gerade mal 2.500,- EUR?

    4) was ich noch als Vorteil empfinde, ist, dass Yamaha bei 01V96, DM1000 und DM2000 mal endlich überall dieselbe Software eingespielt hat! War bei den Vorgängern durchweg nicht so, bei jedem Pult hatte man eine komplett andere Software.

    5) Ob es sinnvoll ist, ein Pult wie 01V96, DM1000 etc. mit Behringer-AD-Wandlern zu versorgen, halte ich für äußerst fragwürdig. Sorry, aber den Preisunterschied hört man!

    6) Das 01V96 kann man mit ADAT-Karte(n) auf auf die o.g. 32 Mono- + 4 Stereo-Inputs bekommen. Davor ein GUTER AD-Wandler und schon passts. Natürlich im Vergleich zu einem DM1000 mit 96 möglichen Kanälen (korrigiert mich, wenn das jetzt nicht stimmt, aber ich denke sowas gelesen zu haben), ist das wenig. Dafür kostet DM1000 ja auch schonmal gleich das doppelte... ;)

    7) Das Argument Meterbridge ist nicht wirklich ein Argument pro oder contra. Es ist schön eine MB zu haben, aber zwingend notwendig? Wohl eher nein, eine Peak-LED hat man sowieso pro Kanal und den Rest sieht man auf dem Display. Auch bei analog hat nicht jedes Pult eine MB und trotzdem kann "jeder" drauf mischen, oder? Ansonsten tut auch eine Brille Wunder... :D :D :D

    Meiner Meinung nach kommt es eben darauf an, was man haben will:
    01V96 = klein, leicht, trotzdem genügend Features
    02R = etwas größer, vor allem schwerer, ältere AD-Wandler

    Das muss jeder für sich entscheiden. Preislich liegt man aber auch bei einem gebrauchten 02R mit Erweiterungskarten, Case etc. fast beim Neupreis eines 01V96.

    Gruss
    Thomas

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 20. Januar 2005 um 13:22

    Noch ne kurze Anmerkung bzw. Frage: Du meinst mit "Veranstaltungsunternehmen" jetzt sicherlich uns Veranstaltungstechnik-Firmen, oder? Würde ich aus dem Kontext heraus jetzt mal so interpretieren...

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 20. Januar 2005 um 09:37

    CGVS: Sehr großes Lob, absolut super formuliert! Ich gebe Dir hier absolut Recht, in allen Punkten! Eigentlich braucht man hier nicht mehr zu sagen... 8)

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 19. Januar 2005 um 12:49
    Zitat

    Bei einem Meister kann der Veranstalter Fähigkeit und Eignung unterstellen.

    Jepp, korrekt! Und schon sind wir wieder dabei: Es geht um die Haftung. Da einem Meister Fähigkeit und Eignung unterstellt werden kann (muss?), geht dann im Falle eines Falles die Haftung auf ihn über, da er es ja hätte wissen müssen und der Veranstalter sich darauf verlassen hatte, dass er es ja wissen müsste. Ist kein Meister da, bleibt die Haftung beim Veranstalter, weil der ja seine Pflicht versäumt hat, dafür zu sorgen, dass ein Meister bzw. ein "Befähigter" da ist. Ich schließe jetzt nicht aus, dass in zweitem Falle auch der VA-Tec belangt werden kann. Genaueres kann da bestimmt ein juristisch begabter Mensch sagen... ;)

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 19. Januar 2005 um 10:56
    Zitat

    Dem kann ich nur bedingt zustimmen, wenn Du es immer schon falsch gemacht hast, aber halt noch nie was paassiert ist wird es deswegen nicht besser. Oder mal so ausgedrückt, wenn Du immer schon einen Molton um Deine Bühne aufgehängt hast, ist das eine Sache, ob der auch nach B1 ist eine ganz andere.

    So war das ja nicht gemeint. Aber wenn ich es aus Sicht eines Kunden sehe (und darum ging es in dem Zusammenhang ja), ist es doch wahrscheinlich so. Ich lasse mein Auto auch lieber in einer Werkstatt reparieren, die es schon seit Jahren gibt und von der man weiss (oder eher meint zu wissen ;-)), dass sie gute Arbeit leistet, als von einem frischgebackenen Kfz-Meister. Natürlich sollte man über die Referenzen schon gute Arbeit nachweisen können. Aber für den Kunden an sich ist die Auswahl hier meistens schwer, da er über ungenügend Fachwissen verfügt, um beurteilen zu können, was die Company ihm da gerade erzählt. Und selbst Hobbykistenschlepper können vielleicht über einige bekannte Namen in ihrer Referenzliste verfügen. Und dann denkt der Kunde doch auch eher "ah, der hat schon für xyz gearbeitet, der muss ja was auf dem Kasten haben". Das ist doch nicht selten so. Überlegt doch mal, wie ihr in anderen Alltagssituationen entscheidet! Zudem ist der Kostenfaktor eben auch nicht zu unterschätzen, denn ein Kunde hat generell nie genug Budget... :D

    Die Sache mit dem Molton sehe ich auch so, nur: Wer kann denn kontrollieren, ob der Molton wirklich B1 ist? Am VA-Ort noch ne chemische Untersuchung machen? Ich mein, alleine das Zertifikat dabei zu haben, genügt ja auch nicht. Der Molton, der hängt, muss ja nicht der Molton sein, für den das Zertifikat vorliegt!

    Zitat

    Umkehrschluß Deiner Aussage von oben wäre: Wer lange genug im Geschäft ist darf alles auch ohne Ausbildung ( ohne Meister). Nur wo ziehst Du die Grenze und was ist eine relevante Referenz und was ist eine entsprechende Anzahl von Veranstaltungen.

    Absolut korrekt, diese Problematik besteht eben. Aber Lösung des Problems kann es nicht sein, langjährigen Firmeninhabern jetzt "Fortbildungen" aufzuzwängen, die Unsummen an Geld kosten! Gegen eine Prüfung gegen eine akzeptable Gebühr wäre ja nichts einzuwenden. Aber ich gebe auch zu bedenken (wenn wir das beispiel mit dem Führerschein schon hatten): Bei der Führerscheinprüfung muss man einfach alles nach Vorschrift machen, muss hundertmal unnötig den Blinker setzen etc., damit man nachher das Scheinchen (bzw. mittlerweile ist es glaube ich eine Magnetkarte ;-)) hat. Jetzt frage ich Euch aber mal: Wer von Euch fährt heute noch genau nach Vorschrift? Jeder, der jetzt hier mit JA antworten will, ist im Begriff zu lügen... :D Trotzdem gibt es genügend Leute, die ihr Leben lang unfallfrei fahren. Natürlich gibt es auch genügend Personen, die sich besser niemals ein Auto steuern sollten... :D

    Zitat

    Wer soll es in den sonst machen, um so kleiner die VA um so weniger "Fachpersonal" ist doch da. Wenn Du Glück hast ist noch ein ordentliches Securityunternehmen beauftragt. Allerdings haben die in der Branche ähnliche Problem, da hat auch nicht jeder den berüchtigten 34a Schein.

    Das ist wohl korrekt so, dass weniger (meist auch zu wenig) "Fachpersonal" (wie auch immer das definiert ist) anwesend ist, je kleiner die VA wird. Aber auch hier gibt es dann Vorschriften, die z.B. eine bestimmte Anzahl an Rettungskräften, Feuerwehr, Security etc. vorschreiben. Und wie oben ersichtlich, werden ja selbst diese Dinge nicht ordnungsgemäß eingehalten. Aber es kann ja auch nicht sein, dass ich dann in Zukunft noch genügend Feuerlöscher und Verbandsmaterial mitbringen muss, zudem in regelmäßigen und vorgeschriebenen Abständen den Erste-Hilfe-Kurs wiederhole, zusätzlich noch bei der freiwilligen Feuerwehr bin, damit ich im Brandfall weiss, was ich zu tun habe, und mir auf den Firmen-Lkw noch Blaulicht und Sirene baue!?!? Das ist ja wohl der falsche Ansatz. Die Pflicht liegt beim Veranstalter, nicht bei den VA-Tecs. Wie gesagt, natürlich kann und sollte man auch bei solchen Dingen dem Kunden beratend zur Seite stehen.

    Ich sehe es auch mal so: Wenn ich mir überlege, was eine VA-Fachkraft alles erlernen soll in den drei Jahren Ausbildung, dann komme ich eigentlich immer zu dem Schluss: Das kann nicht wirklich funktionieren! Überlegt mal, welche Themen behandelt werden sollen/müssen und wieviele Berufsbilder quasi in dem einen Beruf unter einen Hut zu bringen sind!? Natürlich erlernt man eventuell die Grundlagen, aber das ist ja dann nix ganzes und nix halbes! Diese ausgebildeten Leute mögen von mir aus die Vorschriften in- und auswendig kennen und sie im Schlaf runterrattern können, aber was bringt es dem Kunden? Was bringt es dem Publikum, dass z.B. Abends auf eine VA geht? Theorie ist die eine Seite, praktisches Umsetzen die andere. Für die Praxis benötigt man meines Erachtens mehr detailwissen, die aber in den 3 Jahren wegen "Zeitmangel" nicht vermittelt werden können.

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 18. Januar 2005 um 16:20
    Zitat

    würdet Ihr einen Meisterbetrieb nehmen wo Ihr davon ausgehen könnt daß er es kann und darf?

    Wenn es so wäre, dass man davon ausgehen kann, dass jemand, der einen Meisterbrief hat, es KANN, dann wäre ja alles in Butter. Das er es gesetzlich gesehen DARF, keine Frage.
    Ein interessanter Aspekt ist die Sicht des Kunden. Jedoch behaupte ich, dass es auch darauf ankommt, wieviel und welche Veranstaltungen man schon gemacht hat (Referenzen) und wie lange man schon im Geschäft ist! Vieles läuft über Beziehungskisten, nur die Großbaustellen werden amtlich ausgeschrieben und dann eben auch nach Qualifikation (oder Höhe der Bestechungsgelder :D) vergeben.

    Zitat

    Auf die evtl. Frage hin wie kann man eine Gasleitung und die damit verbundene Gefährdung mit der VT-Technik vergleichen, möchte ich nur fragen wo in der VT-Technik die Gefährdung anfängt? Bei nichtbeachteten Rettungswegen, bei Versäumnissen beim Brandschutz, beim nicht nach A3 abgenommen Gerät, bei übeschritten Pegeln oder erst bei "windigen Trusskonstruktionen über dem Puplikum"

    Für Rettungswege und Brandschutz sollte nicht unbedingt der VA-Techniker zuständig sein. Natürlich kann man da beraten (und sollte man es vielleicht auch).

    Zitat

    Was aber meiner Meinung nach dringend notwendig ist und wo noch mächtig Nachholbedarf ist, daß wenn es Vorschrift gibt, diese auch für alle gelten und entsprechend von einer unabhängigen Stelle auf den VA überwacht werden. Erst dann ist gewährleistet daß Chancengleichheit besteht, kaufmänisch gesehen wird es die Kosten für Veranstaltungen aber nach oben verschieben, allerdings die Sicherheitsstandarts mit Ihnen.

    Und bei der Überwachung fängt es schon an: Wer soll denn überwachen? Das Ordnungsamt und Co.? Die haben am Wochenende frei und nach 16 Uhr Feierabend und somit keine Lust auf Überstunden. Wenn doch mal einer kommt, hurra! So ist's auf jeden Fall bei uns hier. Zudem wissen die meistens noch nicht mal, wie man VstättV schreibt geschweige denn, was drin steht oder was das ist. Andere Mitbewerber? Dann kommen wir wieder zum Denunziantentum und können sowas wie ne VASi gründen. Auch schlecht. Der Veranstalter? Der ist doch froh, wenn er Kosten sparen kann und macht das wohl eher kaum freiwillig.
    Also bleibt doch erstmal wieder nur die Selbstkontrolle. Da sollte jeder bei sich anfangen und ehrlich zu sich und vor allen Dingen auch zu seinen Kunden sein. Wenn ein Auftrag für meine Verhältnisse zu anspruchsvoll ist, lasse ich die Finger weg, egal wieviel Kohle es geben könnte. Kommt jemand zu Schaden, nützt die nämlich auch keinem was, am Wenigsten dem VA-Tec!

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 18. Januar 2005 um 13:00

    ADMIN:

    Ist ein Argument, das ich von mir jetzt nicht bestätigen kann. Natürlich fährt man erstmal vorsichtiger, weil man das "große" Gefährt nicht gewohnt ist. Aber wenn man seine Fähigkeiten selbst einschätzen kann und sich nicht überschätzt, funktioniert auch das.
    Natürlich sind die Regelungen dann für die Leute, die an chronischer Selbstüberschätzung leiden, nicht so dumm, aber sind das wirklich so viele? Und der Rest? Der wird dann auch in diese Schublade gesteckt? Das gibt mir doch sehr zu denken... :!:

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 18. Januar 2005 um 09:29
    Zitat

    zu a): Ich mache den Meister, bezahle ihn selber und werde danach nicht mehr Gehalt bekommen. Das wußte ich schon vorher, und es beeinflusste meine Entscheidung nicht. Schade, wenn Du das nicht verstehst.

    Da es nicht sehr viele Leute gibt, die eine solch lobenswerte Einstellung haben, darf ich ja dann wohl noch zweimal nachfragen!?!? Also, ich mach eine Fortbildung die MICH Geld kostet nicht, nur um nachher sagen zu können "ei, jetzt bin ich aber schlauer als alle anderen". Das sollte sich dann auch schon in den Finanzen wiederspiegeln. Wenn Du aus Lust an der Freude arbeitest, kannst Du Dich gerne mal bei mir vorstellen... :D

    Zitat

    zu b): Aha, da ist der Knackpunkt! Es geht nicht darum, ob es eine Regelung gibt, sondern ob Du sie sinnvoll findest! (Diskutierst Du auch im Autofahrerforum, ob Tempo 50 in der geschlossenen Ortschaft sinnvoll ist, oder ob den Menschen damit extra das Leben schwergemacht wird, und ob der Lasterführerschein nur Abzocke des Staates und der Beamten ist, weil ja jeder Auto fahren kann?) Das ist allerdings ein anderes Problem. Wenigstens gleichen sich seit der (schrittweisen) Einführung der MVstättV die einzelnen Länderverordnungen weitgehend, und Dein Punkt b) wird damit hinfällig.

    Auch wenn es OT ist: Ja, ich habe auch schon darüber diskutiert, ob der Lkw-Führerschein, so wie es ihn seit einiger Zeit gibt, sinnvoll ist bzw. DASS es Abzocke vom Staat ist! Früher durfte man auch bis 7,5t mit dem Otto-Normal-Führerschein fahren, warum also dann auf einmal nicht mehr? Ah, bestimmt, weil dann sooo viele Unfälle passiert sind. Die wären wahrscheinlich auch passiert, wenn die Unfallverursacher den Lkw-Führerschein gemacht hätten. Selbiges gilt ja mittlerweile auch für den Hängerbetrieb, ein Anhängerführerschein...!?!?!? Sorry, ist für mich eben staatlich angeordnete Abzocke. Und zudem wird dem Bürger immer mehr Doofheit attestiert. Sind wir in Deutschland denn alle doof? Anscheinend JA...

    Zum Thema: Die Umsetzung der MVstättV erfolgt aber in sehr, sehr schrittweisen Angleichungen! Berlin hat sie meines Wissens doch abgelehnt!? Aber es ist natürlich viiiieeeel einfacher, Alles so zu schlucken, wie es die Gesetzeshüter und Bürokraten in Berlin jetzt gerade wieder austüfteln... 8)

    Zitat

    So, und jetzt halte ich die Klappe. Es ist müßig, bringt hier niemanden weiter und hat keinen humoristischen Unterhaltungswert, wenn sich ein paar Leute über Dinge aufregen, die sie nicht ändern wollen.

    Ich rege mich nicht auf, ich sage lediglich MEINE Meinung! Dazu ist ein Forum und auch dieses da. Schade, dass Du Meinungen, die nicht Deiner Meinung entsprechen, nicht akzeptierst... :(

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 17. Januar 2005 um 17:09

    Hi Tobias,

    Punkt a): Wenn Du jetzt einen Sack voll Geld dafür zahlen musst, dass Du Dich "Meister" schimpfen darfst, willst Du das doch nachher wohl wieder irgendwie einfahren!?!? Fortbilden kann man sich auch günstiger... ;)

    Punkt b): Andere (Bundes-) Länder, andere Regelungen! Es gibt ja noch kein bundesweites Verordnungswerk. Und ob die jetzigen Regelungen alle so sinnvoll und in einem sinnvollen Maße "beschränken", das soll jeder selbst entscheiden. Ich find's eben teilweise jetzt schon die Leute als "dumm dahingestellt".

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 17. Januar 2005 um 15:23

    Auch wenn's mich eigentlich nicht direkt betrifft, was Tobias zum besten gibt:

    a) Jeder, der eine Veranstaltung in irgendeiner Form betreut, sollte sich seiner Verantwortung - in welcher Form auch immer - bewusst sein. Selbst wenn ich nur Ton mache, habe ich die Verantwortung, dass u.A. die Leute nachher nicht mit einem Hörschaden nach Hause gehen! Wer sich dessen nicht bewusst ist, der sollte zu Hause bleiben.

    b) Die Leute, die das nicht verstehen, bekommen weder durch immer mehr Vorschriften mehr Intelligenz, noch hält sie das davon ab, weiterhin bei VAs ihr Unwesen zu treiben! Möglicherweise werden sie von Vorschriften nur von bestimmten VAs ausgeschlossen.

    c) Meines Erachtens ist das Hauptproblem in Deutschland nicht das "Rumgemotze", sondern ein Staat, der den Bürgern Unfähigkeit unterstellt, wenn nicht Alles bis ins Kleinste mit Gesetzen, Vorschriften, Richtlinien etc. geregelt ist.

    d) Es ist schön, in welchen Kremien Du überall mitwirkst, nur wirst Du mit Deinem Sturmlauf gegen die alteingesessenen Kollegen und "Rock'n'Roller" auch nicht die Welt verändern.

    e) Du machst jetzt lobenswerterweise den Meister. Das kostet Dich viel Geld, dass Du auch erstmal wieder verdienen willst. Alles okay. Nur: Wenn das alles so kommt, wie es Deiner Meinung nach kommen sollte, frage ich Dich: Wo willst Du mit Deiner Qualifikation dann noch arbeiten? Wer soll Dich bezahlen können? Du wärst dann ja beileibe nicht der einzige Meister... ;)
    Fakt ist nämlich, dass viele kleine und mittlere VAs wegfallen werden, wenn die Kosten beim Veranstalter selbst hängen bleiben, so wie es jetzt geplant ist. Natürlich sind dann alle ungeliebten Hobby-Kisten-Schlepper vielleicht vom Markt verschwunden, aber solange auf der einen Seite die "Geiz ist Geil"-Mentalität propagiert und gefördert wird, während auf der anderen Seite dann die Kosten für eine Veranstaltung durch solche Regelungen immens explodieren (irgendwer muss die Leute ja bezahlen), wird sich die Branche mit Sicherheit nicht erholen.

    f) Es wäre wohl sinnvoller, bei den Veranstaltungen eine Grenze zu setzen, ab wann wer da sein muss. Und dies in einem vernünftigen Maß, dann wäre jedem geholfen.

    Gruss
    TeO

  • Was darf ich und was nicht!??

    • TeO
    • 15. Januar 2005 um 19:10

    Ein kleines Beispiel bzgl. Bauamt und Co. aus meiner Kante hier: Ein Autoscooterbetreiber hatte bei einer Kirmes sein Fahrgeschäft aufgrund einer Hanglage mit 6cm x 4cm-Vierkanthölzern (die standen selbstredend ca. 50cm hochkant!) unterbaut, damit das Fahrgeschäft "gerade" steht. Als das Bauamt zum Abnehmen kam, wurde dies natürlich sofort beanstandet (wegen fehlender Standfestigkeit etc.). Da es der Betreiber des Fahrgeschäftes nicht für notwendig empfand, dies zu beheben, gab es vom Bauamt keine Abnahme, die Beamten verschwanden wieder mit den Worten "dann betreiebn sie das Geschäft auf eigene Gefahr". Soviel dazu...

    Ich denke mal, so wird's auch meistens bei den angesprochenen Veranstaltungen aussehen, wenn überhaupt jemand nachschauen kommt.

    Gruss
    TeO

  • COHERDA Compact

    • TeO
    • 11. Januar 2005 um 10:27

    Hi Leuz,

    Wir hatten das System letzten Sommer/Herbst schon bei einigen Open-Air-Veranstaltungen dabei. Einige waren mit strahlendem Sonnenschein bedacht, andere auch mit Schauerregen und Windböen. Bei Sonnenschein natürlich no Problem, aber auch bei den Schlechtwettertagen und Wind trug das System noch sehr weit klaren Sound, an einem Ort sogar einen knappen Kilometer weit (weiter weg wollte ich dann wirklich nicht mehr laufen). Und NEIN, wir hatten es bei dieser VA nicht auf einem Berg aufgestellt... ;)
    Auch bei einer Demo-Veranstaltung in St. Wendel, bei der ich war, war es ziemlich windig, und trotzdem überzeugte das System von der Übertragung her ohne nennenswerte Einbrüche.

    ACHTUNG: Das sind nur meine Höreindrücke, und es können hier auch immer nur subjektive Höreindrücke wiedergegeben werden!

    Desweiteren sollte sich der Herr Holtmeyer auch mal die Werbeprospekte anderer "Line Array"-Hersteller ansehen. Ich weiss nicht, was jetzt bedenklicher ist: Zu sagen "konstanter Sound" o.ä., oder ein System als Line-Array anzupreisen, das in Wirklichkeit gar keines ist. Also, ich würde mich bei der zweiten Variante ziemlich verarscht vorkommen.

    Gruss
    TeO

  • Wer ist Profi...Denkansatz

    • TeO
    • 13. Dezember 2004 um 15:14
    Zitat

    Ganz am Anfang wars der Spaß, Kohle war mir eigentlich egal.
    Typische Low Budget Kandidaten sind z.B. folgende Junge Leute, die evtl. bei Mami wohnen, keine größeren monatl. Fixkosten haben, keine Familie ernähren und sich noch keine Gedanken über Rücklagen für später machen. Oder Jungs, die bereits einen festen Job mit allen wichtigen Abgaben / Versicherungen haben. Am Wochenende oder am Feierabend Party mit ein bißchen Taschengeld Studenten. Und es ist nicht gesagt, daß die Jungs schlecht sein müssen.

    So haben wir doch wahrscheinlich alle irgendwie angefangen, just for fun und nicht wegen des Geldes. Nur hat man in jungen Jahren eben noch nicht das Selbstwertgefühl und das Einschätzungsvermögen, in welcher Liga man denn eigentlich spielt, wie gut man ist etc. pp. Und da getraut man sich vielleicht auch nicht unbedingt, die großen Gagen zu fordern!
    Aber vielleicht sollten dann gerade wir, die wir in der Branche tätig sind und die Leistung der Jungfüchse beurteilen können, denen dann auch mal Mut machen und ein Feedback geben, damit sie sich eben besser selbst einschätzen können. Dann trauen die sich vielleicht auch mal eher zu sagen "nö, für nen Hunni komm ich nicht". Das würde der gesamten Branche helfen. Ist aber wohl eher Utopie...

    Zitat

    vsvo82 hat folgendes geschrieben:
    Freelancer, die besagtem Tourmanager ihre Angebote machen ( 100 € / Job ), mit Ihrem Privatfahrzeug zur Firma fahren und ab da den Firmenlaster nutzen.
    Gruß
    Jörg

    Sind die dann nur Kistenschuppser oder machen die auch noch Licht oder Ton? Kistenschuppser wäre vielleicht noch irgendwo vertretbar, bei mehr aber wohl viel zu billig für die umgerechnet 3,- EUR die Stunde.
    Hmmm, nee, Kistenschuppser doch wohl auch nicht...

  • 2 mics auf einen eingang???

    • TeO
    • 13. Dezember 2004 um 15:03

    Peter: Jo, ich meinte auch die Monacor-Teile...

    bzgl. Overhead: Wenns nicht zu gross ist und drinnen, kann man die natürlich absolut sparen, weil's dann eher ein Problem ist, die Becken leise zu bekommen... ;)

    Gruss
    TeO

  • Wer ist Profi...Denkansatz

    • TeO
    • 13. Dezember 2004 um 12:28

    Jörg: Ach so, dann versteh ich es jetzt auch... ;) Trotzdem dann wohl zu "billig", oder nicht?

    Gruss
    TeO

  • 2 mics auf einen eingang???

    • TeO
    • 13. Dezember 2004 um 11:28
    Zitat

    So spar ich mir i.d.R. faulerweise öfter die Tomkanäle, auch wenn das Mat. und die Kanäle dafür da wären...

    Das kommt wohl auf den Einzelfall und auch auf den Musikstil an. Also ich möchte jetzt nicht bei einer Rockband zwei Toms mit einem Mikro abnehmen. Ausnahme hier alles unter 12". Jazz-Combo o.ä. Zustimmung, da soll ja meistens eher der "natürliche" Klang übertragen werden.

    Ich bin kein Freund von Submixern, das würde aber in dem speziellen Fall auf jeden Fall funktionieren. Ein einfaches Y-Kabel JAIN. Dann eher Jörgs Vorschlag mit der Splitt-Box und Übertragern.

    Gruss
    TeO

  • compressor am bass, wo würdet ihr...

    • TeO
    • 13. Dezember 2004 um 11:17

    Da der Tonmann ja den Sound nach vorne machen sollte (und nicht der Bassist :D), sollte der Kompressor im Insert des Mixer-Kanals sein. Dies, wenn ich davon ausgehe, die Frage ist von einem Tontech gestellt.

    Soll der Kompressor quasi als "Effekt" des Bassisten genutzt werden, dann natürlich zwischen Bass und Amp. Wobei das dann natürlich nicht unbedingt mit dem übereinstimmen muss, was der Tontech am Pult braucht, um einen vernünftigen Bass-Sound über die PA zu bekommen.

    Mein "Standard-Bass-Setup": Signal des Amps über DI-Out ins Pult (unbedingt Pre-EQ, zur Not dann eben auch über externe DI-Box, wenn DI-Out des Bassamps nicht schaltbar!), am Kanalinsert des Pultes dann den Kompressor eingeschliffen.

    Ich will ja den Bass über die PA so beeinflussen können, dass es ins Gesamtbild (=Bandsound) passt! Hast Du noch den Bassamp-EQ davor und u.U. noch einen vom Bassisten eingestellten Kompressor, dann mal viel Spass. Die meisten Bassisten haben leider sehr seltsame Vorstellungen "Ihres" Bass-Sounds (es soll ja auf der Bühne schön "wummern" :!::?: ), mit dem man als Tontech in der Regel absolut gar nichts anfangen kann!

    Gruss
    TeO

  • Wer ist Profi...Denkansatz

    • TeO
    • 13. Dezember 2004 um 10:54

    Jörg: Du hast in Deiner kleinen Rechnung die Anfahrt mit dem Lkw zum VA-Ort vergessen. Oder habt Ihr Euch hingebeamt... :D Wobei ich den Ansatz mit "100€ = ..." nicht ganz verstehe. Habt Ihr die VA mit 100,- € veranschlagt??? Oder war das auf den Arbeitslohn für das Personal gemeint? Bei zweiterem Fall würde ich nicht für Dich arbeiten wollen, da bekommen meine Aushilfskräfte ja mehr Lohn! ;)

    Vielleicht würde es helfen, da einfach mal die Preise anzupassen und nicht zu versuchen, immer der Billigste zu sein!?!? Profi ist für mich nämlich der, der gute Jobs abliefert, dabei durch Kompetenz, kundenorientiertes Arbeiten und freundliches Auftreten glänzt und dafür einen angemessenen Lohn erhält! Also keine Wucherboys und keine Saturn-Dumper!

    Ich würde den Begriff "Profi" nicht an der Art des Verdienstes (also Haupt- oder Nebenerwerbler) festmachen, sondern vielmehr eben an o.g. Punkten.

    Meine Rechnung: Guter Job (von mir) = Gutes Geld (vom Kunden) :D

    Das funktioniert immer und ist immer noch das beste Marketing (kostet nämlich nichts 8))! Und ein "Profi" sollte nicht auf die Schuldisco oder Omas 80sten Geburtstag angewiesen sein!

    Gruss
    TeO

  • Acoustic Line(-Array) Seeburg

    • TeO
    • 13. Dezember 2004 um 10:32

    Ist es jetzt ein Line-Array oder doch wieder nur ein paar untereinander hängende Kisten? Das Prädikat "hat gemacht was es soll" genügt hier ja nicht, wenn das Teil als "Line Array" bezeichnet werden soll. Wenn ich ein paar 12er Tops untereinander hänge, machen die unter Umständen auch, was sie sollen (oder was sie wollen :D), sind aber noch lange kein Line-Array!!!
    Da hier nun wohl wieder verschiedene Sounds an verschiedenen Stellen vorherrschen (wie aus Euren Berichten ersichtlich), ist die bisherige Version wohl doch nur ein Marketing-Array...!?!?!? :roll:
    Wer die Technologie und den Sinn und Zweck eines Line-Arrays halbwegs verstanden hat, wird mir hier sicherlich zustimmen... ;)

    Gruss
    TeO

  • HK Audio RT

    • TeO
    • 3. Dezember 2004 um 00:21

    Laut R-Serie-Handbuch (ja, liebe User, sowas gibt es wirklich!) hat die RT112 einen 2"-Hochtontreiber. Weiter:

    Zitat

    Die elektrische Belastbarkeit der RT112 beträgt 300 Watt RMS bei einer Impedanz von 8 Ohm. Sie liefert einen Schalldruck von 112dB (1W@1m), gemessen unter Halbraumbedingungen. Der maximal in 1m Entfernung unter gleichen Bedingungen erreichbare Schalldruck beträgt 140dB bei einem THD-Wert von 10%. [...] Der Frequenzgang reicht von 130Hz bis 18kHz (+/-3dB).

    Wie gesagt, aus dem Handbuch, nicht aus der Hochglanzwerbebroschüre! Ob das jetzt alles so stimmt, keine Ahnung, ich hab's noch nicht wirklich nachgemessen... :roll:

    Betreiben tue ich die R-Serie mit dem Systemamprack mit DFCs und 3 VX2400-Amps mit je 2x 1200W RMS an 4 Ohm. Für die 4 Tops ist dann eine VX zuständig.

    Hoffe, das hilft Dir ein Wenig weiter.

    Gruss
    TeO

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    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
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